Ufologie und die Welt / Christian Allenbach

 
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Talmudverse - übertragen von Lazarus Goldschmidt.

Der "Heilige Krieg" der Muslime

Der Koran, von Juden geschrieben? Nationaljournal.

Wie die Christen die Moslems mit Comics bekehren möchten.

 

Der Talmud.

 

Wenn zwei Juden einen Nichtjuden betrogen haben, müssen sie den Gewinn teilen

(Choschen Ham 183,7)

 

Jeder Jude darf mit Lügen und Meineid einen Akkum (Ungläubigen) ins Verderben stürzen

(Babha Kama 113a)

 

Es ist dem Juden gestattet, den Irrtum eines Nichtjuden auszunützen und ihn zu betrügen

(Talmud IV,1/113b)

 

Die Güter der Gyoims sind der herrenlosen Wüste gleich und jeder der sich ihrer bemächtigt, hat sie erworben

(Talmud IV/3/54b)

 

Nichtjüdisches Eigentum gehört dem Juden, der es als erster beansprucht

(Babba Bathra 54b)

Jeder Jude wird zweitausendachthundert Diener haben

(Jalqut Simeoni Blatt 56 und Bachai Blatt 168)

 

Der Messias wird den Juden die Herrschaft über die ganze Welt geben. Und ihr werdet alle Völker unterworfen haben.

(Babylonischer Talmud Schahhschrift, Seite 120, Spalte 1)

 

Ihr habt mich, Jahwe, zum einzigen Herrscher der Welt gemacht. Daher werde ich euch (Juden) zum einzigen Herrscher der Welt machen.

 

Was ist eine Prostituierte? Irgendeine Frau, die keine Jüdin ist. (Eben-Ha-Eser, 6 u. 8)

 

Alle Juden sind geborene Königskinder

(gleich an zwei Talmudstellen Talmud II,1,67a,II/1/128a)

 

Geschlechtsverkehr mit Nichtjuden ist wie Geschlechtsverkehr mit Tieren

(Kethuboth 3b)

 

Die Geburtsrate der Nichtjuden muss massiv herabgedrückt werden.

(Zohar II, 4b)

 

Nichtjuden sind noch mehr zu meiden als kranke Schweine. (Orach Chaiim 57, 6a)

 

Nichtjuden wurden geschaffen, damit sie den Juden als Skalven dienen

(Midrasch Talpioth 225)

 

Die Kinder und Nachkommen der Akkums sind wie die Zucht von Tieren.

(Babylonischer Talmud, Yebamoth Blatt 94)

 

Nur die Juden sind Menschen, die Nichtjuden sind keine Menschen, sondern Tiere

(Kerithuth 6b, Seite 78, Jebhammoth 61a)

 

Jeder einzelne Jude muss sich sagen, meinetwegen wurde die Welt erschaffen

(Sanhedrin 37a)

 

Fällt ein Goj in eine Grube, so decke man einen Stein darauf damit er sich nicht befreien kann

(Aboda 26a)

 

Der Same eine Goj ist wie der Same eines Pferdes und wird daher wie ein Viehsame gewertet

(Jebam 22a)

 

Das Fleisch eines Goyim ist Eselfleisch (Sohar III. fol. 14b)

 

Sogar die besten der Akkums müssen tot geschlagen werden. (Sofrim 13b)

 

Der Messias kommt nicht bevor nicht das niedrige und miserable Reich der Christenheit aufgehört hat.

(Sanhedrin 98a)

 

Überall wohin Juden kommen, müssen sie sich zu Herrschern über ihre Herren machen

(Sanhedrin 104a)

 

Dem Juden, der einem Goy das Gefundene zurückgibt, dem verzeiht Gott niemals

(Sanhedrin 76b)

 

Das grosse Gesindel sind die Völker der Erde, sie sind finster und werden Nichtjuden genannt.

(Sohar III.125a)

 

Israel wird alle Völker der Akkums und die Könige dieser Welt unter sich zertreten

(Sohar I.238a)

 

Wer einen Akkum erschlägt, ist bei Gott hoch angeschrieben. Er wird im Paradies zu der Ehrenabteilung gehören und sich hoher Gunst erfreuen

(Sohar I. 38b)

 

Die Wahrheit ist, dass man die Männer (Akkums) kastriert und die Weiber kalt macht

(Sohar I. 13b)

 

Wenn Akkums sich paaren, kann die Welt nicht fortbestehen (Rabbi Abba) Die Sprösslinge der Akkums sind also Hunde und wenn sie sich ungehemmt mehren könnten, würde Israels Dasein verkümmern. Israel muss sie also, will es verdienstlich handeln und gut sein, enthäuten wie Brandopfer.

(ef 2 Chr.29,34)

 

Für Juden ist der Talmud ein wichtiger Leitfaden in religiösen, ethischen und sozialen Fragen. Nach wie vor ist dieses über mehrere Jahrhunderte entstandene Werk ein unerläßlicher Unterrichtsstoff an Rabbinerseminaren sowie die Grundlage der jüdischen Rechtsprechung.

In den Medien wird häufig der Anschein erweckt, der Talmud sei ein Quell der Weisheit, Toleranz und Nächstenliebe. Bei genauerer Betrachtung dieses oft genannten, aber kaum bekannten Buches entsteht jedoch ein ganz anderer Eindruck.

Einige der hier zitierten Auszüge lassen erahnen, warum bereits Martin Luther den Talmud als ein "Buch voller Abgötterei, Fluch und Lästerung" bezeichnete. Nach heutigem Rechtsverständnis dürften unzählige Aussagen des ca. 9,000 Seiten umfassenden Talmud den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllen.

 

Die nachfolgenden Zitate stammen aus der ersten vollständigen und unzensierten Übersetzung des Babylonischen Talmud ins Deutsche von Lazarus Goldschmidt, 2002 im Suhrkamp-Verlag Frankfurt neu erschienen. (ISBN 3-633-54200-0)

 

http://www.hagalil.com/buch/suhrkamp/talmud.htm

 

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Der "Heilige Krieg" der Muslime

Quelle  http://www.geistigenahrung.org/ (von Dirk)

 

„Sind aber die heiligen Monate, in welcher jeder Kampf verboten ist, verflossen, dann toetet die Goetzendiener, wo ihr sie finden moeget, oder nehmt sie gefangen oder belagert sie und lauert ihnen auf allen Wegen ab.......“Sure 9 Vers 5 (Al-Tauba)

 

Das arabische Wort "djihad" (Dschihad) heißt: "Sich anstrengen für Allah". Gemeint ist der Totaleinsatz in Wort und Tat, mit all seiner Kraft, seiner Zeit, seinem Besitz und ausdrücklich auch mit der Waffe. Weil diese "Schwertmission" von Allah befohlen, von ihm begleitet und zum Sieg geführt wird, lautet die Übersetzung für djihad auch "Heiliger Krieg". Dieser Begriff steht im islamischen Gesetz für den Kampf gegen die Ungläubigen, die Nicht-Muslime.

 

Der Koran kennt verschiedene Begriffe für Kampf und Krieg. 33mal spricht er von "quital", dem Kampf "mit der Waffe". Der "quital" hat das Ziel, den Islam mit Gewalt weltweit auszubreiten. 95 Koran-Verse bilden das Fundament für das islamische Kriegsrecht:

 

"Alle, die (an Allah) glauben, kämpfen mit der Waffe (quital) für Allah" (4,76).

 

"Der Kampf mit der Waffe ist euch vorgeschrieben" (2,216).

 

"Leistet dem Gesamteinsatz für Allah und kämpft seinen, den rechten Kampf. Er hat euch erwählt" (22,78).

 

Zwölfmal wird der blutige Kampf im Koran von Allah ausdrücklich befohlen.

 

Der Krieg ist Pflicht eines jeden gesunden Muslim und muß von jedem Muslim unterstützt werden. Wer sich nicht daran beteiligt, den Krieg nicht wenigstens finanziell unterstützt, steht unter dem Zorn Allahs und wird mit Folter und Qualen im Jenseits bestraft. Mehr als 320mal werden bequemen Muslimen harte Strafen angedroht, um sie gefügig zu machen. Ein Muslim, "der weder kämpft, noch einen Krieger ausstattet, den schlägt Allah mit einem Unheil vor dem Jüngsten Tag" (Hadith nach IBN Madja).

 

Allah selber führt den Kampf gegen alle Gegner des Islam: "Nicht ihr habt sie getötet. Allah hat sie getötet. Nicht ihr habt geschossen, sondern Allah schoß" (8,17). Allah hilft seinen Kriegern: "Wenn ihr geduldig seid und Allah fürchtet É unterstützt euch euer Herr mit 5.000 Engeln" (3,124).

 

Fünfmal befiehlt Allah im Koran, alle Nicht-Muslime umzubringen (zweimal in 2,191; in 4,89; 4,91; 4,95). Muslime, die sich dem Willen Allahs unterwerfen und den von ihm befohlenen blutigen Kampf führen, sind die wahren Muslime. Es ist falsch, sie als Islamisten, Fundamentalisten oder Extremisten besonders zu charakterisieren.

 

Der "Heilige Krieg" bringt den Muslimen großen Lohn: "Wer um Allahs willen kämpft Ð er werde getötet oder siege - sein Lohn sei ihm sicher" (4,74). Neun Koran-Verse betreffen das Beuterecht und 30 Verse die Erpressung von Lösegeld: "Allah hat euch verheißen, daß ihr viel Beute machen werdet" (48,20f).

 

Im Namen Allahs sandte Mohammed Killerkommandos aus, um seine Gegner umzubringen und ließ Feindesland in Brand stecken (Biographie nach Ibn Hischam).

 

Daß der Islam eine Religion der Gewalt ist, wird auch an den Namen einzelner Koran-Suren deutlich: "Die Kriegsbeute" (8); "Der Sieg" (48); "Der Streitende" (58); "Die Schlachtordnung" (61).

 

Jeder Muslim, der im Heiligen Krieg getötet wird, gilt als Märtyrer und erhält zur Belohnung das Paradies mit allen sinnlichen Genüssen (3,157; 3,169 u.a.).

 

Der Glaube an das Paradies ist ein starkes Motiv der Selbstmord-Attentäter: "Allah vergibt ihm seine Sünden beim ersten Tropfen seines Blutes; sein Wohnort im Paradies wird schon auf dem Schlachtfeld sichtbar; er wird von den Grabqualen befreit und vor dem großen Schrecken am Jüngsten Tag verschont; er wird mit dem Gewand des Glaubens angezogen, heiratet Paradiesjungfrauen und darf für 70 Personen seiner Verwandtschaft Fürsprache einlegen" (Hadith nach Ibn Madja).

 

Daß alle friedliebenden Koran-Verse der islamischen Frühzeit aufgehoben sind, wird u.a. deutlich im 22. Koran-Kapitel, Vers 78:

 

In Mekka hatte Allah mit Rücksicht auf die noch kleine und schwache Gemeinde geoffenbart: "Haltet eure Hände vom Kampf zurück, betet und zahlt die Religionssteuer. Als ihnen jedoch (in Medina) der blutige Kampf vorgeschrieben wurde, fürchteten einige von ihnen die Menschen mehr als Allah - Sie sagten: "Unser Herr! Warum hast du uns den Kampf mit der Waffe vorgeschrieben"?"

 

Über 200mal verurteilt der Koran die Ungläubigen (kafir), die sich Allah nicht unterwerfen wollen, als "Feinde Allahs": "Die Ungläubigen sind eure eindeutigen Feinde" (4,101). "Kämpft mit der Waffe gegen sie, bis es keine Versuchung (zum Abfall vom Islam) mehr gibt und die Religion Allahs allein überall herrscht" (2,193).

 

 Der Koran, von Juden geschrieben? Nationaljournal.

 

Gemäß neuesten Forschungsergebnissen soll der Koran (die Bibel des Islam) von Juden geschrieben worden sein, in aramäisch. Tatsächlich finden sich viele Artverwandschaften im jüdischen Alten Testament und im Koran. Das Alte Testament und der Talmud strotzen vor Verachtung gegenüber nichtjüdischem Leben. Nichtjuden sind darin sogar im Auftrag "Gottes" zu töten. Der Judengott, gemäß Jesus Christus ist es der Satan selbst, befielt u.a. Völkermord an Nichtjuden, z.B. in (1Samuel 15:3). Ähliches finden wir im Koran: "Euch ist der Kampf vorgeschrieben, auch wenn ihr ihn verabscheut. Aber vielleicht verabscheut ihr etwas, was gut für euch ist" (Sure 2.216); "Sie wünschen, daß ihr ungläubig werdet ... und daß ihr ihnen gleich seid. Nehmt aber keinen von ihnen zum Freund, ehe sie sich nicht zu Allah bekehren. Und wenn sie euch den Rücken zukehren, dann ergreift sie und schlagt sie tot, wo immer ihr sie findet; und nehmt keinen von ihnen zum Freund oder Helfer" (Sure 4.89); "Kämpft gegen die, denen die Schrift gegeben wurde, die aber nicht an Allah glauben und an den Jüngsten Tag (also gegen Christen und Juden), ... bis sie gedemütigt sind und euch Schutzgeld zahlen." (Sure 9.29). Wahrscheinlich ist, daß seinerzeit die Führungsjuden eine Ersatzreligion als Hilfe zur Erlangung der Weltherrschaft schaffen wollten, so wie sie versuchten, die christliche Lehre zu manipulieren und zu unterwandern. Doch die Grausamkeiten, die sie in den Koran schrieben, richten sich nun gegen sie selbst. Goethe brachte dies in Faust so treffend auf den Punkt: "Es ist die Kraft, die stets das Böse will, doch stets das Gute schafft."

 Die Welt, 29.09.2004, Seite 28

 

"Der Koran erklärt die Bibel auf Arabisch"

Christoph Luxenberg fordert ein neues Leseverständnis von der Heiligen Schrift der Moslems

von Jan Rübel

 

Mit seinem Buch "Die syro-aramäische Lesart des Koran" hat Christoph Luxenberg nicht nur die Fachwelt verstört. Der Semitist übersetzt das heilige Buch der Moslems mit einer neuen Methode - und kommt in Teilen zu völlig neuen Schlüssen. Mit dem unter Pseudonym schreibenden Autor sprach Jan Rübel.

 

DIE WELT: Seit Jahrhunderten rätseln die Forscher über zahlreiche Stellen im Koran. Haben Sie mit Ihrer Lesart die Rätsel gelöst?

 

Christoph Luxenberg: Ich denke schon. Ich bin nämlich von der Überlegung ausgegangen, dass zur Zeit der Entstehung des Korans das Arabische noch keine Schriftsprache war. Daraus ergibt sich die Frage, woher die Araber plötzlich diese grammatisch so perfekte Sprache gehabt haben sollen.

 

DIE WELT: Was ist Ihr Schlüssel, diese Sprache zu lesen?

 

Luxenberg: Arabische Schulen gab es damals nicht, und wenn man gebildet war, dann im Aramäischen - der damaligen Lingua franca im westasiatischen Raum. Auch glaube ich, dass die Urheber der arabischen Schriftsprache Juden oder Christen gewesen sein müssen. Sie werden im Koran ja auch als Angehörige der Schrift oder Schriftbesitzer bezeichnet. Die Redaktoren des Korans waren im Aramäischen also vorgebildet und haben versucht, diesen religiösen Stoff in eine arabische Form zu bringen. Sie haben auf Aramäisch gedacht und dies wörtlich übersetzt. Es muss dabei keine aramäische Vorlage gegeben haben, die Redaktoren können schöpferisch tätig gewesen sein. Selbst dort, wo ein Ausdruck echt arabisch ist und im Kontext keinen Sinn ergibt, bin ich über den entsprechenden aramäischen Ausdruck zu einer plausiblen Bedeutung gekommen.

 

DIE WELT: Welche Beziehung besteht zwischen Arabisch und Aramäisch?

 

Luxenberg: Sie ähnelt der zwischen Deutsch und Holländisch. Beide haben gemeinsame Wurzeln, aber Unterschiede in der Bedeutung. So heißt "bellen" auf Holländisch "klingeln", während in Deutschland keiner auf die Idee käme, an der Haustür zu bellen.

 

DIE WELT: Die Reaktionen einiger Arabisten lassen jedoch vermuten, dass die das gern an Ihrer Haustür täten. Sie stoßen sich an zahlreichen Ihrer Übersetzungen: Aus Jungfrauen im Paradies wurden bei Ihnen weiße Weintrauben.

 

Luxenberg: Das betreffende koranische Wort "Hur" ist aramäischen Ursprungs und bedeutet "weiß". Worauf sich dieses Adjektiv bezieht, erschließt sich nicht unmittelbar. Aus dem Kontext heraus wird jedoch klar: Es geht um das Paradies, den himmlischen Garten. Die Rebe fehlt in koranischen Beschreibungen des irdischen Gartens nie. Im himmlischen Garten ist das Wort "Hur" ein metaphorischer Ausdruck für weiße Trauben. Auch syrisch-aramäische Wörterbücher belegen, dass sich dieses Adjektiv im Femininum auf "weiße Trauben" bezieht.

 

DIE WELT: In der altarabischen, vorislamischen Poesie aber spielen die Huris als Jungfrauen eine Rolle.

 

Luxenberg: Die so genannte altarabische Poesie ist erst seit dem neunten Jahrhundert schriftlich dokumentiert. Die streng klassische Form dieser Poesie kann nicht aus der Zeit vor dem Koran stammen. Diese ist erst nach der Schaffung der arabischen Grammatik in der zweiten Hälfte des achten Jahrhunderts mindestens überarbeitet worden. Manches ist auch erst danach entstanden, insbesondere solche Passagen, die die "Huris" oder "Paradiesjungfrauen" zum Inhalt haben.

 

DIE WELT: Ein anderer Streitfall ist Ihre Deutung eines Kopftuch-Gebots im Koran.

 

Luxenberg: An dieser einen Stelle (Sure 24, Vers 31), in der man bisher ein Kopftuch gesehen hat, ist der Ausdruck "Chumur" auf Grund einer Fehllesung im Sinne von "Kopftücher" interpretiert worden. Außer diesem koranischen Bezug ist dieses Wort im heutigen arabischen Sprachgebrauch gar nicht geläufig. Zudem ist ihm das Verb "schlagen" beigestellt - das kennt die arabische Phraseologie nicht. Im Aramäischen dagegen ist der Ausdruck belegt, und zwar ausschließlich in Verbindung mit einem Gürtel: Danach wird dieser "um die Lenden geschlagen".

 

DIE WELT: Was halten Sie denn von der aktuellen Debatte um ein Kopftuch-Verbot?

 

Luxenberg: Das Kopftuch an sich ist nicht spezifisch islamisch. Wer es aus reiner religiöser Überzeugung trägt, soll es doch tun. Nur wenn es politisch instrumentalisiert wird, irritiert es zu Recht, und das scheint heute der Fall zu sein. Religion ist Privatsache, und wer glaubt, soll nicht vor aller Welt zeigen: Schaut hin, ich glaube, und ihr nicht. Eine solche provokative Haltung ist im Grunde antiproduktiv, denn sie zeugt weder von einer echten religiösen Überzeugung noch von einer friedfertigen Gesinnung. Ich bin also nur gegen das provokative Tragen des Kopftuches, nicht grundsätzlich gegen das Kopftuch selbst.

 

DIE WELT: Warum schreiben Sie unter Pseudonym?

 

Luxenberg: Moslemische Freunde warnten mich. Sie meinten, nicht alle Moslems seien Intellektuelle. Und da viele Gläubige sich den Koran als Gottes unveränderliches Wort vorstellen, werden einige geschockt sein. Das könnte zu unberechenbaren Reaktionen führen.

 

DIE WELT: Haben Sie bereits negative Erfahrungen gemacht?

 

Luxenberg: Persönlich nicht. Viele Moslems, mit denen ich mich inkognito unterhalten habe, sahen meinen Standpunkt ein.

 

DIE WELT: Aber einige von ihnen dürften verstört darüber sein, dass Sie im Koran eine andere Form der Bibel sehen.

 

Luxenberg: Der Koran spricht oft von der Schrift und vom Glauben an sie. Er will nichts anderes sein als eine Erklärung der Schrift in arabischer Sprache. Außerdem heißt es da an die Adressen der Gläubigen, die damals noch nicht Moslems hießen: "Ihr glaubt ja an die gesamte Schrift." Damit sind das Alte und Neue Testament gemeint, die der Koran nennt.

 

DIE WELT: Später relativierte die islamische Theologie diese Würdigung.

 

Luxenberg: Unter dem Vorwand, Juden und Christen hätten ihre Schriften verfälscht. So haben sich die islamischen Religionsgelehrten mit dem Koran begnügt, der über solche Verfälschungen allerdings nichts schreibt. Dies ist in einem politischen Zusammenhang zu sehen. Nach der Etablierung des Arabischen Reiches kam das Bedürfnis auf, sich von anderen Religionen abzugrenzen und eine eigene Identität zu gründen.

 

DIE WELT: Seit wann ist der Islam denn in Ihren Augen eine eigenständige Religion?

 

Luxenberg: Nach islamischer Tradition von Anfang an, also gegen 622 nach unserer Zeitrechnung. Aber wir haben aus dieser Zeit keine schriftlichen Belege. Die frühesten Koranhandschriften datieren vermutlich erst aus der ersten Hälfte des achten Jahrhunderts. Daraus schließen manche Islamwissenschaftler, dass der Islam erst um diese Zeit entstanden ist. Als Philologe meine ich aber, dass man den Korantext insgesamt erst klären soll, bevor man diesbezüglich irgendwelche Schlüsse zieht.

 

DIE WELT: Welche Folgen für den Dialog zwischen Christen, Juden und Moslems könnten Ihre Forschungsergebnisse haben?

 

Luxenberg: Das sehe ich sehr positiv, denn ich bin davon überzeugt, dass die Moslems an einem philologisch begründeten Verständnis ihrer heiligen Schrift interessiert sind. Dafür gibt es auf schiitischer Seite Anzeichen. Im vergangenen Herbst erschien in der Sondernummer einer schiitischen Theologenzeitschrift aus dem Libanon über Koranauslegung eine wohlwollende Rezension meines Buches. Meine Methode sei ernst zu nehmen, heißt es da, sie bedeute eine Bereicherung der Koransprache.

 

DIE WELT: Nun ist es schiitische Lehrmeinung, man könne den Koran bis heute neu interpretieren.

 

Luxenberg: Schiiten sind philologisch und theologisch nicht an sunnitische Dogmen gebunden und fühlen sich frei, auch wissenschaftlich über den Koran zu arbeiten. Ich weiß von meinem Verleger, dass die iranische Botschaft in Berlin einen ganzen Karton mit meinem Buch bestellt hat, um sie an wissenschaftliche Institutionen im Iran zu verschicken.

 

DIE WELT: Und welche Folgen hätte ihre Lesart für das Christentum?

 

Luxenberg: Auch das Christentum müsste sich auf seine Anfänge besinnen. So, wie es heute aussieht, hat es nicht immer ausgesehen.

 

DIE WELT: Also in Zweifel ziehen, dass Jesus Gottes Sohn ist?

 

Luxenberg: "Gottes Sohn" ist ein evangelisch-theologischer Begriff. Bei Paulus heißt es ja auch, dass durch Christus die Menschen zu "Gottessöhnen" werden sollen. Dies ist aber eine Debatte für Theologen, ich bin Philologe.

 

DIE WELT: Denken Sie manchmal daran, das Sie sich mit der neuen Lesart letztlich fundamental irren könnten?

 

Luxenberg: Wenn man etwas zum ersten Male darstellt, kann man einen Irrtum nicht ausschließen. Ich mache Vorschläge und belege sie. Wer einen besseren Vorschlag hat, der möge ihn bitte auf den Tisch legen.

 

http://globalfire.tv/nj/04de/religion/judenkoran.htm

 

Wie die Christen die Moslems mit Comics bekehren möchten (Mondgott)

 

http://www.chick.com/de/reading/tracts/1543/1543f_01.asp?dist=DE0100

 

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Kommentar:

Die Autoren, die hier zum Wort kommen, können und müssen nicht immer mit meiner Meinung übereinstimmen. Es ist als eine Information gedacht. Die entsprechenden links sind angegeben. Da wird beispielsweise dargelegt, dass der legendäre Moses nie gelebt hätte; wahrend ein anderer dann erzählt, er hätte mit diesem Moses auf einem andern Planeten zusammen gegessen.

Wer hat nun recht? Eben das möchte ich dem Leser überlassen.

Ich möchte die Leser auch nicht in die Arme irgend eines Gurus treiben, ebenso möchte ich auch niemand zu irgend einer bestimmten Glaubensrichtung zwingen.

Schreib deine Meinung dazu in's Forum.

 



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