Ufologie und die Welt / Christian Allenbach

 
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Erich von Däniken:



"Ich lebte vier Wochen mit


 einem Ausserirdischen"


Von Däniken und sein Alien «Tomy hat auch meine Frau begeistert»


" Blick.ch/Sonntagsblick" von Sacha Ercolani | Aktualisiert um 09:53 | 21.01.2007.


Zwanzig Jahre konnte und wollte er nicht darüber reden – seine eigenen Fans hätten ihn für verrückt erklärt. Doch jetzt verrät Erich von Däniken (71) im SonntagsBlick: «Ich lebte vier Wochen mit einem Ausserirdischen.» 

Die Illustration zeigt von Däniken 1987 unterwegs im Wüstengebiet von Belutschistan. An seiner Seite Tomy, der Ausserirdische, der exakt so aussieht wie der Bestseller-Autor als 22-Jähriger.

 

Spätsommer 1987: Der Solothurner Erich von Däniken, damals 52 Jahre alt und längst weltberühmt, reist durch Belutschistan, das Wüstengebiet zwischen Iran und Pakistan. Die Nacht ist sternenklar. Der prominente Autor schläft auf dem Dach seines Range Rovers. «Plötzlich knallte es, ich erwachte abrupt. Ein Blitz, die Trinkwassertanks neben mir rissen. In die ausströmende Flüssigkeit hinein materialisierte sich ein Mensch. Aus Fleisch und Blut. Direkt vor meinen Augen!» 

«Ich dachte sogar, ich werde schizophren»

Die Morgendämmerung bricht gerade an, und von Däniken erkennt: Die Erscheinung ist nackt – eine exakte Kopie seiner selbst als 22-Jähriger. «Wie ich vor fast fünfzig Jahren. Ich nannte ihn spontan Tomy.» Der Bestsellerautor bebt noch heute, wenn er sagt: «Ich hatte extrem Angst, zitterte minutenlang am ganzen Körper, dachte sogar, ich werde schizophren.»

Das Wesen beruhigt ihn, zeigt sich gesprächig – und alles andere als feindselig: «Tomy sagte in perfektem Schweizerdeutsch, er komme von einem Planeten des Vega-Systems. In seiner Welt gebe es weder Liebe noch Sex, weder Waffen noch Kleidung.» Seine Heimat sei ein Ort der Körperlosen, die einzige Lebensform seien «intelligente Energien.» Der Schweizer, unterwegs auf einer archäologischen Expedition, legt eine Wolldecke um den Fremdling. An Schlaf ist nicht mehr zu denken.

Von dieser Nacht an begleitet der Ausserirdische den Schweizer vier Wochen lang. Von Däniken gibt ihm Kleider: «Er wich während der ganzen Expedition nicht von meiner Seite. Wir haben Dörfer und Städte am Golf von Oman besucht, sind gewandert, diskutierten stundenlang. Leider gab mir Tomy viele Informationen, die ich nicht verstand. In der menschlichen Sprache gebe es dafür keine Wörter. Vielleicht werde ich ihn später einmal begreifen.»

 

Im Iran sei der Ausserirdische auf dem Beifahrersitz gereist, so von Däniken. Aber er habe ihm auch die Schweiz zeigen wollen – wenigstens ein paar Tage lang: Tomy reiste in von Dänikens Körper ins Land. «Wie er mich übernahm, war die genialste Erfahrung meines Lebens. Mich überschwemmten Wogen von Glück, die mit normalen Sinnen nicht nachfühlbar sind.» Auch von Dänikens Frau kannte Tomy: «Sie war begeistert von ihm.»

Als Tomy ging, blieb nur eine Wasserlache zurück

Wenn es stimmt, was von Däniken behauptet, wäre das kein Wunder: «Er konnte auch andere Leute ‹übernehmen›, das heisst, er schlüpfte in sie hinein, ohne dass sie es spürten, und eignete sich deren Wissen an.» Dann aber das traurige Ende: «Tomy wollte einfach wieder heim. Er wisse jetzt genug über die Menschen. Das Einzige, was blieb, war eine Wasserlache im Garten meiner damaligen Villa Serdang in Solothurn.»

Stand von Däniken 1987 unter Drogen, litt er unter Halluzinationen, war der Bestsellerautor gar psychisch krank? Von Däniken gibt selbst die Antwort: «Ich habe ausser Alkohol und Nikotin noch nie im Leben Drogen konsumiert und kann sehr wohl zwischen Traum, Einbildung und Realität unterscheiden, wusste aber immer, dass mich manche für verrückt halten.»

 

Ist vielleicht alles nur Werbung? Von Däniken: «Wofür? Der Mystery Park existiert ja nicht mehr!» Und doch gäbe es ein Motiv: Sein neues Buch «Tomy und der Planet der Lüge», soeben bei Kopp erschienen. Erste Auszüge trug von Däniken im Oktober 2006 in Interlaken BE vor; ausser der «Berner Zeitung» berichtete nur eine esoterische Zeitschrift darüber. Sein letztes Buch «Die Götter waren Astronauten» (2004) verkaufte sich mehrere Hunderttausend Mal. Es geht also auch jetzt um Millionen. 

Sein damaliger Assistent bestätigt das Erlebte.

Einer, der die Antwort kennt, ist Marc B.*, ehemaliger Assistent und Sekretär von Erich von Däniken. Er war bei der Reise 1987 dabei. Doch viel will der 50-Jährige zu SonntagsBlick nicht sagen: «Wir haben das tatsächlich erlebt, doch ich möchte in der Öffentlichkeit nicht darüber reden.»

 

*Name der Redaktion bekannt


http://www.blick.ch/sonntagsblick/aktuell/artikel54127



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