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Meine Geschichten
Das Wunder von Adelboden
Er war ein Verdingbub, seine Eltern hatte er nie gekannt. Er kam zu Hannes Burri,
einem geizigen unbeliebten Bauer nach Adelboden. Schon allein wegen seinem Namen
Fritz Dummermuth wurde er in der Schule gehänselt, sie nannten ihn der dumme
Fritz.
Am morgen musste er in aller Herrgottsfrühe im Stall helfen, deshalb kam er
dann auch immer zu spät in die Schule. Nach der Schule musste er wiederum bis
spät abends auf dem Feld schwer arbeiten. Kein Wunder, dass der Junge dann auch
mit den anderen Schülern nicht Schritt halten konnte, und von seinem Lehrer
bekam er auch nichts anderes als Strafaufgaben. Bei jeder Kleinigkeit bekam er
von Hannes Prügel, oder er gab ihm abends nicht zu essen. Einmal hat ihm beim Kälbertränken
ein Kalb den Milchkessel umgestoßen. Zur Strafe musste er die Hosen
herunterlassen, Hannes behandelte dann dem armen Bub sein Gesäß mit
Brennnesseln.
Oft schlich er sich des Nachts aus dem Haus, um bei den Nachbarn Brot oder Geld
zu stehlen. Seine Adoptivmutter war immer auf der Seite von Hannes. Statt für
den Bub dazu sein, besuchte sie ständig Bibelstunden im Dorf und lief von Haus
zu Haus, um Traktate zu verteilen. Beim Essen betete sie immer und wartete jeden
Tag auf die Wiederkunft von Jesus. Als Hannes sie damals heiraten wollte,
schrieb er ihr auf ein Inserat in der Zeitung,: wenn sie Melken, Misten und
Schweinetränken könne, dann solle sie kommen. Hannes hatte sich früher einmal
auch in einem Inserat um eine Stelle als Knecht beworben, da schrieb er
folgendes: "Ich nehme die Stelle."
In der Schule erzählte der Lehrer einmal vom Volk Israel, das über 400 Jahre
in Ägypten versklavt wurde. Er wurde ja eigentlich auch wie ein Sklave gehalten,
aber so lange würde er nicht durchhalten, sagte er sich. Er schmiedete Pläne,
wie er abhauen könnte. Bald darauf lernte er einen Jungen kennen, der jedes
Jahr nach Adelboden in die Ferien kam. Die beiden planten die Flucht. Joel, der
Ferienbub wohnte in Allmendingen bei Thun, wollte ihn dann bei seinen Nachbarn,
einer netten Bauernfamilie, unterbringen.
Nach den Schulferien war es dann soweit, ein Fahrrad hatte er schon vorher
"reserviert." Nach Mitternacht schlich er sich aus dem Haus und fuhr
mit dem Fahrrad nach Allmendingen. Die Bauernfamilie gab ihm Asyl. Der Vater von
Joel war Gemeindeschreiber und konnte dann mit der Vormundschaftsbehörde alles
regeln, damit der Bub bleiben konnte. Sie waren mit seiner Hilfe sehr zufrieden,
er durfte auch mit den Pferden reiten.
Er verliebte sich später in die schöne Bauerntochter seines neuen wohlhabenden
Adoptivvaters, dann musste er seine Rekrutenschule absolvieren. Eines Tages fand
er in der Kaserne eine Zeitung, dort las er, dass bei einem Bauer in Adelboden
unter der Fluh eingebrochen wurde. Ein Kamerad, der auch aus dieser Gegend kam,
erzählte dem Fritz den genauen Sachverhalt:
"In Hannes Küche musste eine elektrische Leitung repariert werden. Die
Elektrofirma schickte einen Lehrling. Am Mittag fragte er den Hannes, ob er ihm
heißes Wasser geben könne, um Kaffee zu machen. Doch der Bauer tat ihm den
Gefallen nicht, das Feuer im Kamin sei schon erloschen, der Geizhals reute es
ein neues Streichholz zu brauchen, Brennholz wäre ja zur Genüge da gewesen. Später
entdeckte der Lehrling, dass da in der Küche Milchpinten versteckt waren, in
denen sich ordentlich viel Geldmünzen befanden. Der Lehrling konnte dieser
Gelegenheit nicht widerstehen, er kam in der Nacht noch einmal vorbei, stieg ins
Haus ein und stahl das Geld.
Hannes hatte es gar nicht bemerkt, doch seinem Arbeitgeber viel auf, dass der
Lehrling plötzlich ein neues Fahrrad hatte. Woher hatte denn der Junge plötzlich
das Geld her? Der Chef erinnerte sich daran, dass der Lehrling unlängst beim
Fluhhannes arbeitete. Jedermann kannte diesen Geizhals, und solche haben oft
Geld unter der Matratze versteckt. Also ging er hin und fragte den Bauer, ob ihm
etwa Geld fehle, erst dann bemerkte Hannes den Diebstahl. Bei der
Gerichtsverhandlung wurde Hannes dann gefragt, wie viel Geld ihm der Lehrling
gestohlen habe, da sagte der Bauer, die kleine Pinte sei halb voll und die größere
sei ganz voll gewesen." "Das haut also wirklich jetzt dem Fass den
Boden aus," sagte Fritz wütend zu seinen Kollegen.. "Dieser Schuft,
da sieht man wie der Geld hat, und mir hat er so gut wie nie Sackgeld gegeben,
ich werde dem demnächst einen Besuch abstatten".
Beim ersten großen Urlaub begab er sich dann mit Joel nach Adelboden, um mit
dem Fluhhannes abzurechnen. Er hatte seine schwere Jugendzeit nicht vergessen
und wollte sich beim alten Geizhals rächen. Jetzt marschierte er in Uniform
durch das Dorf, nun getraute sich niemand mehr, ihn zu verachten, jetzt war er
derjenige der zu bestimmen hatte, zudem trug er auch noch seine Dienstwaffe mit
sich, was eigentlich nicht erlaubt war.
Im Gasthof Kreuz kehrten sie dann ein und spendierten den Anwesenden eine Runde.
Heute war er der Hahn im Korb. Er war jetzt verlobt mit einer sehr wohlhabenden
Bäuerin im Unterland, es stand sogar in der Zeitung. Der Wirt kam persönlich
an seinen Tisch, um ihm zu gratulieren.
Bald darauf machten er und Joel sich auf den Weg zum Stigelschwand, dort ist es
dann passiert. Beide waren ein bisschen angeheitert, und dann begegneten sie dem
Hannes, der die Straße herunter kam. "So jetzt habe ich dich du Schuft,
jetzt bekommst du die Quittung," er bedrohte ihn mit der Dienstwaffe, dann
packte er den schmächtigen Mann, und wollte ihn über die Fluh hinabstürzen.
Doch der Kollege wollte ihn davon abhalten: "Tue so etwas nicht, er ist es
nicht wert und du landest im Gefängnis". Fritz hörte nicht auf den
Kamerad und schleppte das Mannli bis zum Strassengeländer.
Da hörten sie plötzlich eine laute Stimme: "Jesus sagt: ,so ihr den
Menschen eure Fehler nicht vergeben werdet, so wird Euch der himmlische Vater
Eure Fehler auch nicht vergeben". Die Stimme war so überlaut, als käme
sie vom Himmel. Fritz war wie geschockt und ließ Hannes wieder seines Weges
gehen.
Zunächst dachten sie, sie hätten zu viel getrunken, aber später waren sie
sich dennoch sicher, dass es eine außergewöhnliche himmlische Stimme gewesen
sein muss, welche sie gehört hatten. Sie beschlossen aber niemandem etwas davon
zu erzählen, sogar der genötigte Hannes hielt dicht.
Doch eines Sonntagmorgens waren Fritz und Joel mit ein paar anderen beim Frühschoppen
im Bahnhofbüfett Thun. Da konnten sie einfach nicht anders, als einem Freund
davon zu erzählen, dass sie eine himmlische Stimme von Jesus gehört haben,
allerdings sagten sie nicht, dass Hannes dabei gewesen sei, und auch nichts von
dem, was Fritz vorgehabt hatte. Da war auch ein Pfarrer am Tisch, und belauschte
das Gespräch und meldete das dem Bischof Haseman, dieser ließ diese Geschichte
überprüfen und kam dann zu folgendem Schluss:
Es stand fest, dass die beiden Zeugen die Stimme von Jesus gehört haben. Aber
warum redete er ausgerechnet mit zwei andersgläubigen Männern, die nicht
katholisch waren, der eine war außerdem noch in Uniform im Dienste der Armee,
und zudem noch an einem Ort, wo fast keine Katholiken wohnen. Welche Botschaft
wollte Jesus unserer Kirche mitteilen?
Durch einen Traum kam der Bischof dann zu einer Erklärung: "Durch den
damaligen schweren Fehltritt von Martin Luther sind viele Gläubige vom wahren
katholischen Glauben weggegangen, auch diese Schafe hier im Berner Oberland.
Jesus möchte diese Leute wieder zum rechten Glauben führen. Wir erinnern uns,
dass damals bei der Reformation die Regierung sogar das Militär aufgeboten hat,
um die Leute von unserem Glauben abspenstig zu machen. Deshalb hat Jesus für
diese Botschaft einen Rekruten ausgesucht. Diesen schweren Fehler, den Luther
damals begangen hat, sollen wir katholischen Christen ihm und den Andersgläubigen
verzeihen, erst dann können diese wieder auf den rechten Weg gebracht werden.
Unser himmlischer Vater wird unserer Kirche die unheiligen Taten, für die
damals unsere Vorgänger verantwortlich waren, auch vergeben," Papst
Benedikt hat sich ja dafür in aller Form entschuldigt.
Man solle manchmal auch zu ihnen in ihre Kirche gehen, sie immer mit "Gelobt
sei Jesus Christus" begrüßen. Solches wurde dann landauf, landab in den
Kirchen verkündet, weil diese zwei Burschen eben von Jesus eine Botschaft
erhalten haben, nur in Adelboden wollte niemand etwas von einem Wunder wissen,
man dachte eben diese zwei hätten einen Becher zu viel getrunken.
Der Bischof meldete das Wunder dem Papst, seine Heiligkeit beschloss daraufhin,
dass er diesen Ort besuchen möchte, doch als er dann in die Schweiz kam, war er
ein bisschen müde, und schaffte es nicht mehr bis Adelboden. Der Bischof
hingegen schmiedete schon Pläne, wie man dort unter der Fluh eine kleine
Kapelle bauen könnte, einen Wallfahrtsort für Touristen aus aller Welt, das könnte
doch auch für den Fremdenverkehr eine Goldgrube werden!
Später wollte Fritz dann heiraten, doch die Braut stellte folgende Bedingungen:
sie wollte katholisch heiraten, er müsse sich vorher taufen lassen und noch
eine Generalbeichte ablegen. Fritz hielt von der Kirche, von Pfaffen und von
frommen Sprüchen nichts, kein Gott und auch kein Pfarrer hatten ihm früher
geholfen, aber nun in Gottesnamen musste er sich fügen.
So ging er dann zur Beichte und erzählte dem Pfarrer unter anderem auch diese
sonderbare Geschichte. Der Pfarrer war ein wenig geschockt, er erteilte ihm
Absolution und dann sagte er: "mein Sohn oder mein Nachbar, jetzt habe ich
auch dir etwas zu beichten. Du bist doch der Fritz Dummermut, du wohntest unter
der Fluh. Ich bin Albert Jaggi, ich kenne diese Geschichte doch schon lange, ich
habe in Adelboden im Stigelschwand eine Ferienwohnung, bin sozusagen dein
Nachbar. An jenem Samstag war ich an der Hochzeit vom Fuhrhalter Schranz. Ich
muss dort etwas gegessen haben, das mir nicht bekommen ist. Auf dem Heimweg
wurde ich von einem starken Durchfall überrascht. Als ich beim alten
unbewohnten Gehrihaus beim Kehr war, musste ich schon wieder, ich konnte noch
schnell in den Stall rennen. Nach dem ich mein Geschäft verrichtet hatte, hörte
ich Stimmen auf der Strasse, es war dunkel, aber ich erkannte deine Stimme. Ich
blieb noch im Stall, es sollte ja niemand wissen, dass ich als Pfarrer da in
einen fremden Stall eingedrungen war. Da hörte ich, wie du dich an Hannes rächen
wolltest.
Dann geschah eigentlich das Wunder, wie der Blitz schoss es mir in den Kopf, ich
solle dieses Unglück verhindern. War es eine göttliche Eingebung? Ich wusste
aber nicht wie, ich dachte, du würdest nicht auf mich hören, dazu hatte ich
noch Angst, du würdest mich vielleicht auch mit der Waffe bedrohen. Dann war
mir als ob ich eine innere Stimme hörte, die mir sagte, was ich tun sollte. Ich
nahm meine Taschenlampe und sah da eine Kiste, worin sich ein Megaphon befand.
Wie ich dann später vernommen habe, wird dieser Stall vom Bauer nicht mehr
benutzt, sondern vom Skiclub, um im Sommer die Torstangen usw. für den Silleren-
Aebi- Slalom zu lagern. Deshalb also war da auch ein Megaphon, das bei Skirennen
gebraucht wird. Entweder hatte da jemand vergessen die Stalltüre abzuschließen,
oder man ließ einfach offen, weil dort noch nie etwas gestohlen wurde. Ich
setzte meine Batterien von meiner Taschenlampe in das Gerät und redete
folgendes: "Jesus sagt:, so ihr den Menschen eure Fehler nicht vergeben werdet, so wird Euch der himmlische Vater Eure Fehler auch nicht
vergeben." Dies hat dich und dein Kamerad dann schockiert und dich dann von
deiner unseligen Rache abgehalten. Aber Gott hat Euch beiden jetzt vergeben, dir
und auch deinem Ziehvater. Versuche jetzt ihm auch zu vergeben..
Noch etwas, du weißt das ich an das Beichtgeheimnis gebunden bin. Könntest du
das was ich dir jetzt gebeichtet habe auch für dich behalten? Gehe hin im
Frieden."
Der König und der Hirtenjunge.
Ein
mächtiger König hatte alles, was sein Herz begehrte, Reichtum, Ruhm,
Frauen und so weiter. Doch es fehlte ihm etwas, er war sehr unglücklich
niemand konnte dem König zum Glück verhelfen.
Da eines Tages ließ
er sich sagen, wenn er glücklich sein wolle, so müsse er dass Hemd
eines glücklichen Mannes tragen. So schickte er seine Diener aus, um
einen solchen Mann zu finden. Die Kandidaten mussten sich alle einem
Test unterziehen, doch keiner schien glücklich zu sein. Alle lebten in
ständiger Angst, dass man ihnen den Besitz stehlen oder sich ihr Geld
entwerten könnte.
Doch eines morgens, als der König von einem
Jagdausflug zurück kam, sah er einen Jüngling, der so friedlich unter
einem Baum saß und die Schafe hütete. Er sang ein Lied und spielte auch
auf seiner Flöte. Dieser Jüngling ist glücklich, sagte der König.
Sogleich schickte er seinen Diener zu ihm, und ließ ihn fragen, ob er
sein Hemd verkaufen würde. Ich mein Hemd, ich habe ja gar keines, sagte
der Jüngling und spielte weiter auf seiner Flöte.
Die Glücksfee und der indische Jüngling.
Ein
indischer Juengling hatte keine richtige Unterkunft; nur ein paar
Rupien und ein altes Velo. Da bat er die Glücksfee; sie möchte ihm
doch 3 Wünsche erfüllen: er brauche Arbeit, eine Wohnung und ein
Motorrad. Und die Glücksfee erfuellte ihm diese Wuensche.
Nach
einigen Jahren kam die Gluecksfee wieder vorbei, um nachzusehen, wie es
ihm ginge. Der Mann hatte unterdessen geheiratet und ein paar Kinder
sassen am Tisch. Er sagte, dass er wieder neue Probleme haette, er
brauche eine groessere Wohnung, mehr Lohn und ein Auto. Und die
Gluecksfee half ihm erneut, damnit er diese gewuenschten Sachen
bekam.Wieder verflossen einige Jahre, da schaute die Glücksfee erneut
bei ihm vorbei. Die Familie hatte erneut Schwierigkeiten. Seine Kinder
wuerden grosser, er brauche Geld fuer Ausbildung, ein Haus, ein
groesseres Auto und eine besser bezahlte Arbiet. Da liess die Glücksfee ihm wiederum das Gewünschte zukommen.
Alsdann
verstrichen wiederum viele Jahre, und die Glueckefee erkundigte sich
wiederum nach seinem Befinden.Vor ihr stand jetzt ein alter ergrauter
Mann mit zitterigen Händen. Es ging ihm ihm nicht so gut. Die Kinder
seien ausgeflogen, das Haus sei zu gross, Autofahren koenne er nicht
mehr und demnaechst muesse er in ein Altersheim. Er haette jedoch nur
noch ein einziger Wunsch, er möchte glücklich sein .Da sagte die
Glücksfee zu ihm: “Mein Lieber, warum hast Du mir das nicht vor 50
Jahren gesagt, das du glücklich sein möchtest,” und sie erfuellte ihm
auch diesen Wunsch.
Die Schildbuerger von Rumsfeld.
Es war
einmal ein Land, das Schildhausen hieß. Die Leute dort hatten Angst,
dass ihnen die Sonne auf den Kopf fallen könnte. Deshalb trugen sie
immer einen Schild, wenn sie auf die Strasse gingen. Daher nannte man
sie die „Schildbürger“.
Aber waren diese Leute denn wirklich so
dumm? Vielleicht hatten sie einmal davon gehört, dass ein Meteorit auf
die Erde eingeschlagen hatte, und haben deshalb das
Schutzschildobligatorium eingeführt.Bei Straßenschlachten mit
Demonstranten tragen heute die Polizisten solche Schilde. Könnten denn
solche Schilde nicht auch in den Golfstaaten eingesetzt werden, z. B. in
Afghanistan und im Irak usw., wo den Leuten immer wieder Bomben- und
Granatensplitter auf den Kopf fallen? Es müssten natürlich kugel- oder
gar bombensichere, handliche Schutzschilde sein.
Aber wer wäre
denn in der Lage, diese zu fabrizieren? Natürlich, das Land der
unbegrenzten Möglichkeiten: Amerika. Aber wie könnten denn diese bezahlt
werden? Ganz einfach: mit Öl.
Ob diejenigen Leute auf dieser Welt, die etwas zu sagen haben, wohl einmal über so etwas debattieren werden?
Letzthin
träumte ich, ich sei in meinem nächsten Leben als Reiseleiter
inkarniert worden. Wir flogen in ein Land, das Rumsfeld hieß. Irgend wie
kam mir das etwas spanisch oder englisch vor, da ich noch nie von einem
solchen Land hörte. Und was sahen wir dort? Die Leute in der Hauptstadt
trugen tatsächlich alle einen solchen Schild. Der Busfahrer sagte mir
dann, dass Rumsfeld früher Irak geheißen habe. Die Leute dort nannte man
die „Schildbürger“ von Rumsfeld, und sie beteten jeden Tag zu Bush.
Der Sabbat.
Heidrum
ist eine aktive Christin bei der Missionsgemeinde. Ihre Schwester Lena
wechselte soeben zu den Adventisten. Das gefällt Heidrum ganz und gar
nicht. Deshalb betet sie jeden Tag inbrünstig zu Gott, dass Lena doch
wieder zurück zu ihr auf den "richtigen Weg" kommen möge. Der liebe Gott
erfüllt angeblich das Gebet, und Lena kommt wieder zurück zur
Missionsgemeinde.
Doch die Adventisten wollen dieses Schäflein
nicht verlieren und beten Lena wieder mit Erfolg zurück. Nun wird in der
Missionsgemeinde erneut wieder gebetet, ein hin und her, und her und
hin. Die Beterei will keine Ende nehmen.
Ob der liebe Gott da
noch weiß, was er nun tun soll, da diese beiden Schwestern ihm doch von
ganzem Herzen dienen, oder dienen möchten. Das ist die Geschichte, und
wenn sie nicht vernünftig geworden sind, so beten sie noch heute.
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