Man
bedenke, Israel, das sich das Land der Palästinenser durch Terror und
Gewalt genommen hat, gibt es nur wegen der Moses-Story. Die Zionisten
rechtfertigen die Schaffung Israels mit der Bibel, in der geschrieben
steht, dass Moses von Gott das Versprechen zur Gründung des Staates
Israel erhielt. Deshalb seien sie auch berechtigt, die wirklichen
Eigentümer dieses Landes, die Palästinenser, von ihrem Land zu
vertreiben, sie zu enteignen oder nötigenfalls zu ermorden. Das ist
nicht gelogen, so liest man es tatsächlich in den "Fünf Büchern Mose".
Darin wird das Volk Israel dazu angehalten, sich des "versprochenen"
Landes zu bemächtigen. Indem die Welt unter Federführung Amerikas
die falsche Geschichte von "Gottes Versprechen gegenüber Moses"
einlöste und den Zionisten erlaubte, Palästina zu rauben und in Israel
umzubenennen, haben sie die Welt an den Rand der Vernichtung getrieben.
Da es Moses nicht gegeben hat, das Alte Testament gemäß der unten
veröffentlichten Forschungsergebnisse eine unheilige
Phantasie-Geschichte ist, ist dem Staat Israel der "göttliche" Boden
entzogen worden. Die, die sich Juden nennen (hauptsächlich Aschkenasen,
eine Art europäisierte Asiaten), haben den Staat Israel mit Hilfe von
zwei Geschichten erhalten: Einmal mit der Moses-Story und dann mit dem
6-Millionen-Holocaust. "Der Holocaust wird ein fundamentaler Teil
der modernen jüdischen Identität bleiben. So wie die Erzählung vom
Auszug aus Ägypten (Exodus) Teil jüdischer Identität geworden ist."
(Jenni Frazer, Diskutant des Runden Tisches des Jewish Chronicle,
Jewish Chronicle, London, 13.9.1996, Seite 41) Was für die
Christenheit gemäß Neuem Testament Todsünden sind, sind für die Juden
gemäß Altem Testament gottgefällige Taten. Das Alte Testament, ein
Handbuch zur Ausführung von Todsünden? "Bei ihnen ist alles unheilig
was bei uns heilig ist" befand der römische Geschichtsschreiber Tacitus
und wunderte sich, dass die Juden "alle anderen Menschen wie Feinde
hassen". Das, was man jüdische Religion nennt, also die Anleitung zu
Taten, die bei allen anderen Religionen als Todsünden verdammt sind,
wird von Ägyptologen (siehe Focus-Artikel unten) als "Gegen-Religion"
des "Anti-Christen" dargestellt. Der Sohn Gottes nannte die Anhänger
dieser "Gegen-/Anti-Religion" Kinder des Teufels, die nicht von Abraham
abstammten: "Da sagte Jesus (zu den Juden): 'Ihr stammt aus dem Teufel
als Vater, und wollt nach den Gelüsten eures Vaters tun. Dieser war ein
Menschen-mörder von Anbeginn; er steht nicht in der Wahrheit, weil in
ihm nicht Wahrheit ist. Wenn er die Lüge sagt, so sagt er sie aus dem,
was ihm eigen ist; denn ein Lügner ist er und Vater der Lüge'."
(Johannes 8:43-44). "Der römische Geschichtsschreiber Tacitus
wunderte sich, dass die Juden 'alle anderen Menschen wie Feinde
hassen'," weshalb der Heidelberger Ägyptologe Jan Assmann diesen "neuen
Religionstyp als 'Gegen-Religion' bezeichnet". Die Dogmen der
Führungsjuden nennt der Altmeister der Bibelkritik, Julius Wellhausen,
"geistiger Erwerb von Vergangenheit" und der Focus spricht von
"Erfindung - einer identitätsstiftenden Tradition". Nach allem, was wir
nunmehr durch die neuesten archäologischen Forschungen in Sachen Moses
wissen, handelt es sich bei der Moses-Geschichte nicht um "Figuren der
Geschichte", sondern "um solche der Erinnerung." Das erinnert stark an
Holocaust-Priester Elie Wiesel, der seine Holocaust-Erzählungen so
erklärte: "Die Dinge liegen nicht so einfach, Rabbiner. Manche
Ereignisse geschehen, sind aber nicht wahr. Andere sind wahr, finden
aber nie statt". (Legends of Our Time - Legenden unserer Zeit -
Einleitung, Schocken Books, New York, 1982 S. viii) Jahwe, gemäß
Moses der Gott der Juden, stellt sich in seinem Gesetz-Buch (Bibel, AT)
als ein Gott dar, der seine Israeliten zu Völkermord (1Samuel 15:3), zu
Brudermord (Exodus 32:27-28), zu Kanibalismus (Leviticus 26:29), zu
Raub und Diebstahl (Exodus 3:22), zur Sklavenhaltung (Leviticus
25:44-46), zur Diskriminierung von Frauen, zur Verachtung von Kindern
(Leviticus 27:2-8), zu Geld- und Raffgier (Exodus 25:3, 33:5) und zu
Tierquälerei (Exodus 29:36) anhält. Jahwe ist ein eifersüchtiger Gott
(Exodus 20:5), der nicht nur alle Völker haßt, sondern sogar seine
eigene Juden (Exodus 33:20). Er droht seinen Juden mit Ausrottung,
falls sie sich den Göttern der Arier zuwenden (Deuteronomium 6:15).
Jahwes Gesetze für das Judentum geben eindeutig darüber Auskunft, daß
es die Götter der Arier tatsächlich gibt (Genesis 3:22, Deuteronomium
6:14, 32:12). Es bleibt zu hoffen, daß die Führungsjuden die Botschaft
des christlichen Erlösers nicht länger verbieten und unterdrücken. ------------------------------------------------------------------------------------------------------- FOCUS Nr. 38 / 2001 (15.9.2001) Seite 130 - 134: Gab es Moses? Jeder
kennt den Gesetzgeber der Bibel, doch die Forschung hat seine
Historizität längst verworfen. Gibt es trotzdem einen geschichtlichen
Menschen hinter der Sagenfigur? Oder war Moses nur eine literarische
Fiktion, die Israel auf den religiösen Sonderweg führen half? Der
Besuch im Heiligen Land hatte den deutschen Außenminister anscheinend
theologisch enthusiasmiert. Als seine Maschine am 8. Februar 1999 die
Sinai-Halbinsel überflog, eröffnete Joschka Fischer den mitreisenden
Journalisten mit ernster Miene, dort unten habe einst der Dombusch
gebrannt und Moses seinem Volk die Zehn Gebote verkündet. Mit
demselben Recht freilich hätte Fischer beim Überfliegen des heimischen
Odenwalds darauf insistieren können, dass irgendwo da unten noch der
Speer des Hagen von Tronje herumliegen müsse, mit welchem der
Finsterling weiland den hehren Siegfried von Xanten hinterrücks
meuchelte. Fiktion Moses. Immerhin gilt heutzutage unter
Altertumswissenschaftlern als ausgemacht, dass der Religionsstifter und
Sinai-Wundertäter nie existiert hat - zumindest nicht in der Gestalt,
in welcher die Bibel ihn präsentiert. Anderthalb Jahrhunderte haben
Archäologen den ägyptischen Wüstensand durchsiebt und nicht die
geringste Spur eines israelischen Stammes gefunden; ebenso erfolglos
verlief die Suche nach Indizien für die vermeintliche Landnahme der
Israeliten unter Moses-Nachfolger Josua. Niemals, postuliert der
dänische Alttestamentler Niels Peter Lemche, habe ein Abraham gelebt,
"ebenso wenig ein Isaak, ein Jakob. Nie hat es einen Exodus aus Ägypten
gegeben, durch den das Volk Israel der Unterdrückung Pharaos entkommen
ist." Die Berichte der Bibel, spöttelt Lemche, taugten als Quellen zur
Erforschung des Altertums ungefähr so viel wie der Roman 'Ivanhoe' von
Walter Scott für die Rekonstruktion der Geschichte Englands im
Mittelalter. Die Gelehrten diskutieren lediglich noch, wann genau
die mosaische Religion zur Welt kam - einhellige Meinung: nicht vor der
babylonischen Gefangenschaft der Juden (586-539 v. Chr.) - und ob der
literarischen Figur ihres Stifters irgendeine historische Gestalt zu
Grunde liegt. So identifiziert der Berliner Ägyptologe Rolf Krauss in
einem soeben erschienenen Buch den ägyptischen Gegen-Pharao
Amun-masesa, einen Enkel Ramses II., als dessen historisches Vorbild
(siehe Kasten nächste Seite). Dennoch scheint die Kraft des
Exodus-Mythos ungebrochen. "Die Verfolgung der Juden beginnt mit ihrer
Sklaverei in Ägypten", behauptet etwa die renommierte
US-Geschichtsprofessorin Gerda Lerner. In einer viel beachteten Rede
vor dem Deutschen Bundestag im Januar 1996 referierte Israels
Staatspräsident Ezer Weizman in der Ich-Form über das Schicksal seines
Volkes: von den Wanderungen Abrahams über den Auszug aus Ägypten bis
zur Judenverfolgung im Dritten Reich. Bei Rowohlt ist sogar eine
Moses-Biografie erhältlich ("Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten"),
die neben quellenfreier Wissenschaft vor allem antiägyptische Klischees
verbreitet und die vermeintliche Sklaverei der Israeliten dortselbst
mit dem Nazi-Terror vergleicht - Ägypten hat seit dem Siegeszug der
Moses-Saga halt eine schlechte Presse im Abendland. Die Story,
dass Moses irgendwann am Ende des zweiten vorchristlichen Jahrtausends
das Volk Israel aus der ägyptischen Knechtschaft führte, mit Jahwes
Hilfe das Meer teilte, einen Pharao samt Armee ersäufte und am Sinai
die Zehn Gebote in Empfang nahm, hat sich fest eingeprägt ins
kollektive Bewusstsein. Christentum und Islam übernahmen die Legende in
ihre Heilsbotschaften und verhalfen ihr zur Massenwirksamkeit, und bis
heute behauptet sich der Mythos zäh gegen seine wissenschaftliche
Dekonstruktion. Dabei fragte sich schon der Aufklärer Voltaire,
wie es möglich sein sollte, dass eine derartige Häufung von Wundern in
der nichtbiblischen Literatur ganz ohne Widerhall blieb. Selbst
Herodot, der Vater der Geschichtsschreibung. weiß nichts von einem Volk
mit einer solchen Vorgeschichte. das zudem - in der antiken Welt eine
höchst berichtenswerte Kuriosität - an einen exklusiv nur ihm [dem
Judentum] vorbehaltenen Gott glaubt. Was das völlige Schweigen
ägyptischer Quellen angeht, liefert das Jerusalemer Bibel-Lexikon
(deutsch 1990) die denkwürdige Erklärung, der "für Ägypten blamable
Auszug der israelischen Sklaven, sei von den pharaonischen
Geschichtsschreibern nicht erwähnt worden, wie diese "auch sonst
Niederlagen Ägyptens zu verschweigen pflegten". Dazu will freilich
nicht passen, dass die Pharaonen der 19. Dynastie (1293 - 1185 v.
Chr.), unter deren Ägide nach traditioneller Auffassung der Exodus
stattgefunden haben soll, mächtige und kriegerische Herrscher waren.
Schon Jean-Francois Champollion. der Begründer der modernen
Ägyptologie, mokierte sich über die Vorstellung, irgendein Wüstenstamm
sei im Stande gewesen, "das Zepter in eines Pharaos Hand erzittern" zu
lassen. Ein reichliches Jahrhundert nach Champollions Tod steckte
Hollywood-Regisseur Cecil B. DeMille Yul Brynner als Ramses II. in ein
Phantasiekostüm und ließ Charlton Heston als Moses so lange Mätzchen
vor ihm machen, bis des Herrschers Zepter zumindest auf der Leinwand
tatsächlich zitterte. Niemand schien sich am evidenten Missverhältnis
der Kräfte der beiden Parteien zu stoßen; immerhin stand ja Jahwe auf
Seiten der meuternden Sklaven. Schräge Indizien. DeMille hatte
sich für seine Verfilmung aus nahe liegenden Gründen den bekanntesten
aller Pharaonen ausgesucht. Den Gelehrten des 19. und frühen 20.
Jahrhunderts galt Ramses II. indes nur als "Pharao der Bedrückung"; sie
folgerten dies aus dem biblischen Bericht, demzufolge die Israeliten
beim Bau der Städte Pi-Ramesse (Haus des Ramses) und Pithom Frondienste
leisten mussten. (Pithom wurde in Wirklichkeit erst unter Necho II. um
das Jahr 600 v. Chr. erbaut.) Ramses' Nachfolger Merneptah wiederum
kursierte als "Pharao des Auszugs". Entsprechend bestürzt reagierten
Bibel-Fundamentalisten, als 1882 die Mumien fast aller Herrscher des
Neuen Reichs gefunden wurden, darunter auch die Merneptahs, dessen
Leiche ja eigentlich auf dem Meeresgrund liegen sollte. Von
Archäologie und Textkritik zerzaust, verlor die Heilige Schrift nach
und nach ihre Reputation als historisches Zeugnis, und an Stelle der
biblischen Gestalten gerieten deren Erfinder ins Blickfeld der
Forschung. Dabei stellte sich heraus, dass die fünf Moses-Bücher
keineswegs, wie ihre Stellung am Anfang des Alten Testaments
suggeriert, dessen älteste Texte sein konnten. Es ist ja ohnehin
merkwürdig, dass die absolute Zentralfigur der jüdischen Religion
außerhalb der ihm zugeschriebenen Bücher in der Bibel kaum vorkommt.
Von den 16 Propheten etwa kennen ihn nur vier (Jeremia, Daniel, Micha,
Maleachi), und auch die erwähnen den Jahwe-Intimus ganz am Rande. Auch
in außerbiblischen Texten taucht Moses erst sehr spät auf: erstmals um
300 vor Christus, ein Jahrtausend nach seinem angeblichen Erdenwandel.
Ein rundes Dutzend antiker Autoren, Juden, Griechen und Römer, kündet
in der Folgezeit von seinen Taten. Die Griechen zeichnen ein
blasphemisches Bild, der Gottesmann figuriert dort als Führer von
Aussätzigen und marodierenden Asiaten, die von den Ägyptern vertrieben
werden, weil sie deren Kulte verhöhnen und Tempel zerstören. Die
jüdischen Autoren dagegen verherrlichen den Gesetzgeber als Lehrer der
Menschheit. Die Zeit von 200 vor bis 100 nach Christus war in
Palästina und der jüdischen Mittelmeer-Diaspora eine Periode religiöser
Gärung; hier lagen Judentum und Hellenismus im theologischen Clinch,
und auch die Sagengestalt des jüdischen Religionsstifters geriet
zwischen die Fronten. Auf der einen Seite stand die geistig tolerante
Vielgötterei der Mittelmeer-Völker mit ihrem naiven Bilderkult, auf der
anderen der bildlose, dogmatische Eingott Israels. "Bei ihnen ist alles
unheilig was bei uns heilig ist" befand der römische
Geschichtsschreiber Tacitus und wunderte sich, dass die Juden "alle
anderen Menschen wie Feinde hassen". Der jüdische Anspruch auf
religiöse Exklusivität - der Heidelberger Ägyptologe Jan Assmann
bezeichnet diesen "neuen Religionstyp" als "Gegen-Religion" - rief bei
den Griechen antijüdische Reflexe hervor; darauf reagierten wiederum
jüdische Autoren wie Artapan oder Flavius Josephus mit apologetischen
Legenden. Bei Artapan avanciert Moses zu einer Art verfrühtem Leonardo
da Vinci: "Er erfand die Schiffe, Maschinen, um Steine zu
transportieren, die ägyptischen Waffen, Bewässerungsanlagen
Kriegsgeräte und die Philosophie. Den Priestern wies er die geheiligten
Zeichen." Josephus versuchte nachzuweisen, dass die Juden das älteste
Volk der Erde seien, und pries die Überlegenheit der von Moses
gestifteten Religion gegenüber den antiken Konkurrenz-Theologien. Aussätzigen-Führer,
Übermensch. Beides sind Propaganda-Bilder und haben mit Historizität
nichts zu tun. So kommt Assmann zu dem paradox anmutenden Schluss,
Moses sei "keine Figur der Geschichte, aber eine der Erinnerung". Die
"mosaische Unterscheidung", so Assmann, habe ihren literarischen
Ausdruck "in der Erzählung vom Auszug der Kinder Israels aus Ägypten"
gefunden. Ägypten wurde "zum Symbol des Ausgegrenzten, Verworfenen,
religiös Unwahren". Mit anderen Worten: Der Exodus fand nicht um
1250 vor Christus in der Realität, sondern knapp 1000 Jahre später im
Ideenhimmel statt. Das Volk Israel verließ nicht Ägypten, sondern die
kosmopolitische und polytheistische antike Götterwelt, um fortan nur
noch dem einen, einzig dem eigenen Volke vorbehaltenen Gott Jahwe zu
huldigen. Wer aber erfand die "Idee" Moses? Moses-Detektiv
Krauss meint, dass ein einzelner Autor - der so genannte Jahwist -
nicht nur der Verfasser der biblischen Moses-Geschichten, sondern
schlechthin ihr Erfinder war. Er datiert das Leben dieses
"hochtalentierten Schriftstellers" auf die Jahre zwischen 480 und 420
vor Christus; vorher könne von jüdischem Monotheismus keine Rede sein.
Zu dieser Zeit waren die Perser die führende Macht im Mittelmeerraum,
und der Berliner Ägyptologe ist sicher, dass deren
Glaubensvorstellungen das jüdische Gottesverständnis beeinflussten: "im
altpersischen Vorbild macht der Schöpfergott keine Unterschiede
zwischen den Völkern; hingegen verkündet der Jahwist die neue, die
Juden begeisternde Idee, dass der Weltschöpfer eine bestimmte Nation
bevorzugt." Dieser Super-Autor habe die altägyptische
Überlieferung vom Gegenkönig Amun-masesa als Schneiderpuppe benutzt, um
darauf sein Moses-Kleid zu designen; er habe dem Rebellen eine
hebräische Abstammung angedichtet (und sich dabei einer Aussetzungssage
bedient, die sich um den Perserkönig Kyros rankte). Der Rest sei
erfunden und weit in die Vorzeit datiert. Für die aus dem babylonischen
Zwangs-Exil zurückgekehrten, aber weiterhin unter Fremdherrschaft
stehenden Juden ging es damals um den "geistigen Erwerb der
Vergangenheit", wie es der Altmeister der Bibelkritik, Julius
Wellhausen, formulierte: um die Erschaffung - vulgo: Erfindung -
einer identitätsstiftenden Tradition. Wenn Krauss recht behält, bleibt
den Frommen der Trost, dass zwar nicht Moses, aber immerhin ein Mensch
von ähnlichem religionsbildnerischen Format gelebt hat: der Jahwist.
Der ugaritische Gott El ist nach der biblischen Genesis 2 Schöpfer der Welt und belegt den heidnischen Ursprung der Bibel. Gott El gilt in Ugaritals Schöpfer der Welt, paart sich mit vielen Frauen und wird als Mann mit Stierhörnern verehrt. Ugaritische Götzen sind Yamm, Dagan, Mot, Anath, Kothar, Baal (Sohn von El) und Asherah (Frau von El, semitisch Astarte). Der Frauenfeind Luther streicht Astarte aus seiner Bibel. Ugaritische Götzen, Gebete, Mythen, Rituale, Texte und Begrifffe wie Dan-i-El; Ezek-i-El; Sam-u-El, Ish-ma-El, El-i-jah, El-o-him werden in den hebräischen Tanach übernommen. Psalm 29 verherrlicht Baal als den ugaritischen Wettergott. Die heidnischen Götzen El Shaddai, El Elyon und El Berith werden zum hebräischen Gott Yahwe umgedeutet. Die ugaritischenMythen haben großen Einfluss auf die canaanitischeKultur, was bis zur Entdeckung von Ugarit vor nur 75 Jahren die Mehrzahl der Theologen und Bibeldeuter vehement bestreitet.
Der Gott der Bibel und des jüdischen Tanach ist nichts als die Kopies heidnischer Götzen, die als supergeile Gartenzwerge mit Hörnern verehrt wurden Tausende von Jahren bevor fromme Priester der Hebräer und Römer daraus den christlichen Gott schnitzten
Kommentar:
Die Autoren, die hier zum Wort kommen, können und müssen nicht immer
mit meiner Meinung übereinstimmen. Es ist als eine Information gedacht. Die
entsprechenden links sind angegeben. Da wird beispielsweise dargelegt, dass der
legendäre Moses nie gelebt hätte; wahrend ein anderer dann erzählt, er hätte
mit diesem Moses auf einem andern Planeten zusammen gegessen.
Wer hat nun recht? Eben das möchte ich dem Leser überlassen.
Ich möchte die Leser auch nicht in die Arme irgend eines Gurus treiben,
ebenso möchte ich auch niemand zu irgend einer bestimmten Glaubensrichtung
zwingen.
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