El Schaddai
Schaddain, der Greifer
März 2012
Schaddai in der Bibel
Qumrantexte
Isais-Botschaft
Ur-Evangelien
Offenbarung des Jovian
Bibel
Internetforum
Kann es sein, dass wir
einem großen Trug erlegen sind? Kann es sein, dass man uns Schatten als Licht
verkauft?
Am Beispiel von El
Shaddai möchte ich diese Thematik aufgreifen.
El Shaddai (Schaddai)
ist einer der Gottesnamen, mit welchen der Bibelgott tituliert wird. (Eine
Liste mit weiteren Gottesnamen siehe unter: Gottesnamen aus der Bibel)
Schaddai in der Bibel
In den meisten
Bibelübersetzungen wird El Schaddai mit "Gott der Allmächtige"
wiedergegeben. Es gibt jedoch Bibelkommentatoren, die darauf hinweisen, dass
die Bedeutung dieses Namens unklar ist. Manche sehen darin die Bedeutung von
Berg, andere sogar von vernichten.
Nachfolgend drei
Übersetzungsvarianten, welche den Gottesnamen El Schaddai noch im Original
verwenden.
1 Mo 17 (Herder)
1 Als Abram 99 Jahre
alt war erschien Jahwe dem Abram und sagte zu ihm:
"Ich bin El
Schaddai. Wandle vor mir und sei vollkommen.
2 Ich will meinen Bund
stiften zwischen mir und dir und dich zahlreich machen, überaus
zahlreich."
Zitat aus: Forum
www.oadien.de
"Ich bin Gott, der
El Schaddai, der verworfene Engel." So steht es in der Original Herder
Bibel.
Dieses Wortzitat finden
wir an unterschiedlichen Stellen im Netz. Ich möchte aber darauf hinweisen,
dass in meiner Herder-Übersetzung dieser Zusatz: der verworfene Engel, nicht
steht.
1 Mo 17 (Langbein)
1) Und als Abram
neunundneunzig Jahre alt war, da erschien Jahwe vor Abram und sprach zu ihm wie
folgt: Ich bin El Schaddai, du wandle vor mir und sei ganz (vollständig).
(Dieser Vers enthält,
wenn man ihn wortwörtlich übersetzt, 2 ‘Geheimnisse’. El Schaddai wird
gewöhnlich als einer der Gottesnamen bezeichnet. Handelt es sich um einen
älteren Götterkult, der von Jahwe sozusagen usurpiert wurde? Jahwe fordert
Abram auf: ‘Sei ganz!’ Esoteriker werden diese Aufforderung mehr als
interessant empfinden! Was ist gemeint? Manche Bibelausgaben übersetzen ganz mit
fromm.)
2) Und ich, ich mache
ein Bündnis zwischen mir und dir und ich vermehre dich in starkem, sehr starkem
Maße.
3) Und Abram fiel auf
sein Angesicht. Und Elohim sprach zu ihm wie folgt:
(Wieder taucht Elohim
auf: die Götter. Subjekt, Götter, in der Mehrzahl - dazu das Verb,
Tätigkeitswort, Einzahl. Der Vielgottglaube von einst lässt grüßen!)
2 Mose 6 (Schöningham)
2_ Weiter sagte Gott zu
Mose: "Ich bin der Herr!
3_ Ich bin Abraham,
Isaak und Jakob als El-Schaddai erschienen. Doch mit meinem Namen Jahwe habe
ich mich ihnen nicht geoffenbart.
Qumrantexte
Shaddai segnet Abraham
Nun habe ich nicht
Zugriff auf alle Fragmente, die zu den Qumrantexten zählen, doch zumindest in
einem Fragment findet sich ebenfalls ein Hinweis auf El Schaddai. Dabei handelt
es sich um eine wichtige Begebenheit, nämlich jene, in der Gott mit Abraham in
Kontakt tritt. Es ist also der selbe Zusammenhang (1 Mo 17,1) in dem Gott in
der Bibel ebenfalls "El Shaddai" genannt wird, auch wenn man in den
meisten Übersetzungen dort nur noch Gott der Allmächtige zu lesen bekommt.
Text gefunden auf:
http://www.qumran.org/js/qumran/hss/4q252
Zitat aus: Ein
Genesis-Florilegium (4Q252) (Tafel 5) / Spalte 3
(1) wie es geschrieben
steht, ... zwölf
(2) Männ[er ...
Gomor]ra und auch
(3) diese Stadt ...
Gerechte
(4) werde ich nicht
[vernichten ...] nur sie sollen vernichten.
(5) Und wenn dort nicht
drei [-zehn gerechte Männer] gefunden werden, [werde ich die Stadt und alle],
die in ihr gefunden werden, [vernichten] zusammen mit ihrer Beute
(6) und ihren kleinen
Kindern. Und der Rest ... für immer. Und es streckte aus Abraham
(7) seine Hand ...
(8) Und er sagte zu
ihm: "Nu[n ...]"
(12) "Und El
Shaddai wird [dich] se[gnen und dich fruchtbar machen und dich mehren. Du
sollst eine Ansammlung von Völkern werden. Und er wird dir geben]
(13) den Segen, der
einst [Abraham], deinem Vater gegeben wurde ..."
Unverfälscht
Einen Hinweis in den
Qumrantexten erachte ich aus folgenden Gründen für bedeutsam, da es sich hier
um Schriften handelt, die nachweislich aus der vorchristlichen Zeit stammen und
seitdem so im Original bis in unsere Jetztzeit überdauert haben, also unverfälschte
Texte.
Bis hierhin könnte die
Welt noch in Ordnung sein, wenn nicht gerade dieser Gottesname später von
einigen mit niemand anderem als dem Satan bzw. Shaitan (Koran) in Verbindung
gebracht würde. Neben einigen apokryphen Schriften ist die Isais-Botschaft ein
Beispiel dafür.
Isais-Botschaft
Mittelalter-Botschaft
Im Jahre 1238 erschien
Isais einigen Rittern mit einer Botschaft; so ist es überliefert. Zu dieser
Begebenheit vermag ich nichts weiter zu sagen; mir geht es auch vorzugsweise um
die Botschaft – wer diese wem überliefert hat, ist für mich erst einmal
zweitrangig. Man kann aber wohl sicher sein, dass es sich sicher nicht um ein
Fake aus dem 20. Jahrhundert handelt.
Fast 800 Jahre alt
Die dort gemachten
Aussagen sind fast revolutionär zu nennen, wenn man bedenkt, dass dieses Wissen
eigentlich erst in meiner Generation langsam ans Licht kommt. Umso bedeutsamer
also jene Hinweise, die bald 800 Jahre alt sind.
Schaddain
Der rote Faden jener
Botschaft ist, dass Schaddain nicht der lichtreiche Gott ist als der er von den
Juden und Christen angesehen wird. Außerdem wird dort auf die Reinkarnation
(das oftmalige wiedergeboren werden) eingegangen und es werden auch einige
Begriffe aus der nordischen Mythologie eingebunden.
Text gefunden auf: http://www.mental-ray.de/VRIL-Intro/isais_off.htm
Zitate aus:
Isais-Offenbarung
In der Hölle haust der
finstere Schattenfürst, der Verworfene, der Verderber. Schaddain ist sein Name.
Krieg ist im Reigen der
Zeitenlaufe, seit Schaddain sich wider Allvater aufwarf.
Mitleidvoll fühle, wo
Notkrallen rissen ein Leid. Hart blicke aber ins Auge des Greifers.
Menschengefühle kann
Malok nicht kennen.
Später Finsternisfluch
sich nahte den Menschen, als Schaddain grausame Diener sich kürte und diese ihn
nahmen zu ihrem Gott.
Als ich das las, hielt
ich es für angebracht, zunächst mehr über den Namen Schaddain in Erfahrung zu
bringen. Für mich ist naheliegend, dass der Name "Schaddain" eine
etwas andere Schreibweise von "El Schaddai" ist.
Ur-Evangelien
Schriftfragmente
Bei der Suche nach
"Schaddain" gelangt man u.a. auch an einige Ur-Evangelien. Es handelt
sich dabei zwar lediglich um Fragmente, doch sie haben es in sich. Ich muss
aber anmerken, dass man auch hier eine gewisse Skepsis an den Tag legen sollte,
was die Echtheit betrifft. Wer weiß, wer sich zwischenzeitlich an den Texten zu
schaffen gemacht hat und daran womöglich Änderungen vornahm, und, wie es
oftmals üblich war, diese noch zu ergänzen.
Könnten authentisch
sein
Doch diese Schriften,
ich werde in Folge u.a. das Ur-Evangelium des Matthäus und des Johannes
zitieren, bestätigen wiederum die Aussagen der Isais-Offenbarung. Wie wir
später noch sehen werden, enthält sogar die Bibel noch genügend Ansatzpunkte,
die den Schluss zulassen, dass dieses "Ur-Evangelium" wohl wahr sein
könnte.
Matthäus-Evangelium
Bruchstück Nr. 1
1.6 Mit dem Tode droht
der Satan – den die Seinen als ihren „Gott“ anbeten – den unwissenden Menschen.
Er benutzt dazu das irdische Sterben, weil dieses eine Erscheinung des Vergehens
alles Irdischen ist.
Fakt ist, dass die
großen Religionen die Lehren von einem Wiedergeboren werden gänzlich aus ihren
Glaubensansichten verbannt haben. Bestenfalls sind noch gewisse Fragmente in
ihren Schriften verblieben, aus denen sich jedoch eindeutig belegen ließe, dass
man damals sehr wohl an so etwas wie eine Wiedergeburt geglaubt haben musste.
Siehe dazu u.a.: Die
Wiedergeburt in der Bibel oder Die Bibel zur Vorexistenz
Matthäus-Evangelium
Bruchstück Nr. 2
2.5 Zu jener Zeit
werden viele Menschen jenes Volkes schon zuvor aus eigenem erkannt haben, dass
der Hebräergott und der Geist der Hebräerschrift ein Schreckbild der Hölle ist.
Und sie werden dieses Schreckensbild von sich weisen und der ewigen Wahrheit
werktätig dienen, ohne noch DEN erkannt zu haben, der allein die ewige Wahrheit
ist.
2.6 Doch auch ihn
werden sie schließlich erkennen - in mir!
Prolog (Evangelium des
Johannes)
34 So er dies tun wird,
werden auch wir das Werden an uns selbst erfahren, um dann ein zweites Mal
sterben zu müssen. Vor diesem zweiten Sterben aber werdet ihr und werden wir
Wege gehen, die entweder in das himmlische Reich des Lichtes heimführen – oder
aber münden im Höllenpfuhl des Bösen, des Widersachers, welcher der Vater aller
Lüge ist, der Verworfene: Der Schaddai, dem ihr nachstrebtet."
Johannes-Evangelium
Bruchstück Nr. 4
4.9 Es gibt keine
ärgere und tiefere Finsternis als die Hebräerschrift (1); aber sie wird von den
Heuchlern als Licht gepriesen.
4.10 Es gibt keine
heimtückischere Lüge als diese Schrift – aber sie wird hochgelobt von den
Heuchlern als Wahrheit, und ihre Bosheit in nie zuvor dagewesenem Menschenhaß
nennen die Heuchler "Güte", "Barmherzigkeit",
"Gerechtigkeit"!
4.11 Deshalb bin ich
selbst vom Himmel zu euch gekommen und stehe ich in einer euch gleichenden
Menschengestalt vor euren Augen, beweisen und bestätigen meine Werke mein Wort:
4.12 Ich bin die ewige
Wahrheit, das wahre Licht, der Anfang und der Weg zum wahren ewigen Leben!
Barnabas-Brief (Quelle
http://thuletempel.org/wb/index.php/Apostel-Barnabas-Brief)
6 Bleibe uns fern auch
mit deinen Wundertaten. Wozu hast du gerade uns dir ausgesucht, um dich da als
Gott aufzuspielen? Wir haben unseren eigenen Gott und Vater, der da verkündet:
‚Israel ist mein eingeborener Sohn!’ Wir sind Israel, die Kinder unseres Gottes
und er ist unser Vater."
7 Da aber sprach
Christus zu ihnen: "Ja! Ich weiß es! Darum sage ich euch: Dieser euer
Vater ist der Teufel. Der Satan, Seelen- und Menschenmörder von Anbeginn, der
in der Wahrheit nicht bestehen konnte, weil in ihm keine Wahrheit ist. Und ihr
tuet ganz nach seinen Gelüsten! Er ist ein Lügner, der Lüge aus Eigenem redet
und der Vater aller Lüge ist!"
8 Stünde es so allein
in dem einen wahren Text des Evangeliums, welches dir nicht behagt, könntest du
vielleicht dagegen reden. Da es aber auch in vielen der von dir benutzten,
jüdisch verfälschten Evanglien-Texte so steht, zu denen du dich bekennst, auf
die deine Gemeinden sich ja berufen –
9 Wie willst du da
diese Wahrheit des Wortes Christi widerlegen?
Hebräergott
Unmissverständlich wird
in den Ur-Evangelien, und in gleicher Weise auch im Barnabas-Brief, der Gott
der Juden (hier meist Hebräergott genannt) mit dem Widersacher identifiziert.
Argumente liefern einige Schreiber gleich mit. Unter diesem Gesichtspunkt
bekommt das Wirken von Christus eine ganz andere Qualität, nämlich die, den
"Hebräergott" als den kenntlich zu machen, welcher er in Wahrheit
ist; nicht Gott, sondern ein Höllenfürst. Unter diesem Gesichtspunkt verwundert
es noch weniger, dass man schon frühzeitig danach trachtete, Christus
umzubringen.
Christus gegen
"Gott"
Genaugenommen hat sich
Christus gegen Gott (also den Judengott) gestellt; ein Umstand, den man in den
zur Bibel gehörenden Schriften versucht hat, zu kaschieren. Überliefert sind
Streitereien zwischen Juden-Christen und Heiden-Christen. Den Juden-Christen
ging es etwas zu weit, sich von so gut wie allem, was ihre Vorväter noch als
nötig erachteten, zu trennen. Die Gesetzesvorschriften hat Christus als erfüllt
und nun als nicht mehr erforderlich abgeschafft. So wird es uns verkauft; doch
in Wirklichkeit war(en) diese Gesetzesvorschriften eine abstruse
Gesetzessammlung, die unmöglich zu halten war(en) und überdies viele Ungerechtigkeiten
offenbarte(n). Ob diese überhaupt eine Nähe zu "Gott" erlaubten
möchte ich in Frage stellen.
Geschriebenes Zeugnis
Interessant mag in
diesem Zusammenhang sein, dass Matthäus (gemäß den Schriften von J. Lorber) von
Jesus gebeten wird, von dem, was er auf dem Berg zu sagen gedachte,
schriftliche Aufzeichnungen zu machen. – Und gerade diese Aufzeichnung könnte
es sein, die wir fragmentarisch (ich zitierte daraus) noch in den Händen halten
können.
Gefunden auf:
http://www.j-lorber.de/jl/ev01/ev01-038.htm#jl.ev01.038,08
08] Sage Ich: »Es
genügt für zehn Tage; danach werden wir des Materials schon anderwärtig habhaft
werden. Bleibe nur hier und halte mit uns das Morgenmahl; nach 6 Uhr aber
werden wir uns auf den Berg begeben. Dort werde Ich diesen Völkern das Heil
verkünden; du aber schreibe Mir nach dem Munde all das Gesagte in drei Kapiteln
und unterteile diese in kleine Verse nach der Art Davids. Sehe dich aber noch
um ein paar andere Schreiber um, die es dir nachschreiben sollen, damit auch diesem
Orte ein geschriebenes Zeugnis verbleibe!«
Offenbarung des Jovian
Am eindeutigsten wird
aus meiner Sicht der Schaddai in der so genannten Jovian-Offenbarung behandelt.
Für meinen Geschmack ist dieses Schriftstück mit etwa 40 Seiten jedoch etwas recht
umfangreich und nur wenige Leser werden sich dieses Textes eingehender
annehmen. Jovian steht im Übrigen für Johannes; den Johannes, der ein Jünger
des Jesus war, und der im Alter auf die Insel Patmos verbannt wurde.
Text gefunden auf:
http://thuletempel.org/wb/index.php/Jovian-Offenbarung
Auszug aus:
Jovian-Offenbarung Kap. 6
42 Da wandte sich der
Verführer der Kinder Gottes, der Schadain–Satan vollends zu den Seinen und
schrie:
Hört mich allein! Er
allein will Gott genannt und angebetet werden und spricht nur aus Neid, weil er
weiß, daß er und keiner der Seinen nie das schaffen kann, was ich schaffe und
noch schaffen werde; daher bin ich der Schöpfer des unerhörten Neuen, und ich
werde mit euch ein Reich schaffen, das nicht seinesgleichen findet, und ihr
werdet zu mir nicht nur der Heilige, der neue Schöpfer, sondern Gott sagen!
Auszüge aus:
Jovian-Offenbarung Kap. 6
und ich sah den alten
Drachen, den Satan, der mit einer Schar seiner Großen kam, den Thron bestieg,
sich darauf setzte und die Seinen um ihn herum an die Ecken, Säulen und Stufen
des Thrones.
12 Angetan mit
glänzendem Gewande, hatte er um die Brust einen wie goldenen Gürtel, seine Füße
wie im Silbererze und in alledem brach sich zuckend das flammende Licht der
feurigen Zungen, daß es schien, als gingen von ihm Blitze aus; sein Haupt,
Mund, Kinn und die Wangen hatte er mit weißem Haar, ähnlich weißer Wolle,
gedeckt, und aus seinem Munde hing die Zunge, wie ein zweischneidiges Messer,
an jeder seiner Seiten aber hing ein zweischneidiges Schwert.
….
Ich bin der Schöpfer
des Lichtes, ich schaffe Licht, ich schaffe Finsternis und verfluche alle, die
mein Licht nicht warten und versorgen, um sich in der Finsternis meinen Blicken
zu verbergen; hütet euch, daß euch mein Zorn nicht verzehre, denn ich bin der
große und schreckliche Gott!
….
Heilig, dreimal heilig
ist unser Gott und Herr, der Schöpfer unseres Reiches, der war, ist und sein
wird, der die Schlüssel des Lebens und des Todes hat!
29 Und sie fielen mit
den zwanzig anderen nieder und beteten ihn an, rufend:
Allein du, Herr, bist
unser Gott und allein du bist würdig, von uns zu nehmen Preis, Lob, Ehre,
Kraft, Herrlichkeit und Machtgewalt, denn durch deinen Willen hast du dein
Reich erschaffen, welches bestehen wird ewiglich!
Riesen-Betrug
Wer sich ein wenig in
der Bibel auskennt, wird schnell feststellen, dass viele der hier zitierten
Aussagen in ganz ähnlicher Form in der Bibel stehen, wo sie jedoch auf
"Gott" gemünzt sind. Wenn wir einem riesigen Betrug erlegen sind,
wofür vieles spricht, dann ist dieser Gott eben nicht der wahre Gott (auch wenn
er sich so bezeichnet), sondern nur der gefallene Schattenfürst, Schadain /
Schaddai / Schaitan / Satan.
Bibel
SEIN Werk
In der Bibel finden wir
diese in anderen Schriften gemachten Äußerungen nicht, oder besser gesagt, so
gut wie nicht. Dazu muss man sich in Erinnerung rufen, dass das AT letztendlich
das Werk des Gottes ist, der sich selber zum "Alleinigen Gott"
gemacht hatte. Es wäre schon befremdlich, wenn er sich in diesem Buch, welches
von seinen IHM treu ergebenen Dienern erstellt wurde, als der "gefallene
Schattenfürst" hingestellt hätte, der er in Wirklichkeit ist.
Grausam
Dennoch sind in diesen,
im AT zusammengestellten, Schriften die Werke "Gottes" in vielen
Fassetten beschrieben. Und sie zeigen, (wen wundert's), einen eifersüchtigen
Gott, der mitleidslos sein Volk in diverse Kriege ziehen lässt. Seine Gesetze
sind grausam und statt Liebe fordert er Schlachtopfer und allem voran,
bedingungslosen Gehorsam.
Christus, der Rebell
Christus, der wohl als
Gottes Sohn bezeichnet wird, handelte jedoch letztendlich gegen IHN – was wohl
auch der Hauptgrund dafür war, dass er ans Kreuz musste. Vieles von dem, was
Jesus damals wirklich gesagt haben wird, ist niemals aufgeschrieben worden –
und jene Schriften, die von ihm berichten, dürften wiederum die zensierte
Lesart sein, wie sie für die Nachwelt gedacht war.
Was ich damit sagen
will ist, dass hier viele der wirklich brisanten Aussagen, die Jesus machte,
nicht mehr in de Bibel stehen. – Bis auf eine vielleicht, die ich nachfolgend
zitiere.
Joh 8 (Elberfelder
rev.)
42 Jesus sprach zu
ihnen: Wenn Gott euer Vater wäre, so würdet ihr mich lieben, denn ich bin von
Gott ausgegangen und gekommen; denn ich bin auch nicht von mir selbst gekommen,
sondern er hat mich gesandt.
43 Warum versteht ihr
meine Sprache nicht? Weil ihr mein Wort nicht hören könnt.
44 Ihr seid aus dem
Vater, dem Teufel, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun. Jener war ein
Menschenmörder von Anfang an und stand nicht in der Wahrheit, weil keine
Wahrheit in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen,
denn er ist ein Lügner und der Vater derselben.
Vom Teufel
Wenn man das, was
Christus demnach gesagt haben soll, nicht einfach überliest sondern
hinterfragt, dann ist die Botschaft dieses Textes schon heftig. Die Juden sind
vom Teufel, der Gott der Juden (also JHWH) ist der Teufel. – Jetzt denken
Bibelkommentatoren schnell an die Geschichte vom Paradies, in der man eine
Schlange als Lügnerin hinstellte.
Die Lüge
Hat sie wirklich
gelogen? Müssen wir alle Kirchenlehren, nur weil diese seit Jahrtausenden so
gelehrt werden, als "wahr" betrachten? Ich behaupte, diese Geschichte
mit der "Schlange" steht nicht zwangsläufig im Zusammenhang mit dem
Jesuswort: Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist
ein Lügner und der Vater derselben. Um herauszufinden, was Jesus gemeint haben
mag, müssen wir wahrscheinlich noch etwas tiefer graben (weiter in die Zeit
zurückgehen?) und die Antworten darauf werden wir womöglich auch nicht in der
Bibel finden.
Internetforum
Rollentausch
Zitate aus:
http://www.weltverschwoerung.de/
http://www.weltverschwoerung.de/glaube-religion/12137-gott-jahwe-satan-christus-gottes-wort-1.html
Es gibt die These, dass
der Gott Jahwe der von (heutigen) Christen und den Juden angebetet wird, der
eigl. Satan ist.
Also dass die Rollen
eigl. vertauscht sind.
…..
Was haltet ihr davon?
Folgendes untermauert
diese Hypothese:
Baal - als Konkurrenz
zu Jahwe - ist der Lichtgott, Luzifer. Sein Name wurde zu Beelzebub
(Baal-Sebul, Herr der Fliegen) verballhornt. Original Baal-Zebul (Baal, der
Erhabene)
Baal als Gott des
Schönen und des Lichts wurde auch von den Germanen als Balder/Baldur
übernommen.
Nun scheint es eine
jüdische Strömung gegeben zu haben, die Jahwe anbetete und Baal verleumdete.
Die Bibel berichtet.
Jesus aber spricht laut
Bibel ausdrücklich von falschen Juden und "ich bin das Licht". Also
ausdrücklich von einem Gott des Lichts. (dem Lichtbringer, Luzifer)
Dazu kommt, dass in
vielen ethischen Aussagen das Neue Testament (von Jesus) dem alten Testament
(der Jahwe-Juden) um 180 Grad widerspricht. …
Paradox
Ich bin der Meinung,
und das habe ich in anderen Artikeln schon auf die eine und andere Weise
gezeigt, dass wir einem Paradox erlegen sind. In der Themenreihe Enki, Luzifer,
Teufel habe ich diverse Anhaltspunkte aufgezeigt, welche Hinweise dafür
liefern, dass dieser "Teufel" nicht wirklich der Teufel sein kann,
von dem uns die Bibel (und die Kirchen) berichtet. – Und ebenso entspricht der
Gott der Bibel, dem ich die Themenreihe Nanna, JHWH, Jaldabaoth gewidmet habe,
nicht den Klischees des Bibelgottes; eines weisen, gerechten und liebenden
Vaters.
Abgötterei
Die Fakten sind so
offensichtlich, dass man sich nur wundern kann, wie es diesem El Schaddai, dem
Jaldabaoth gelang, Jahrtausende hindurch von vielen Großreligionen als der
liebende Gott gelehrt und verehrt zu werden. IHM gelang es sogar, alle anderen
Götter zu falschen Göttern zu degradieren. Er hat eine sich intelligent und
fortschrittlich vorkommende Gesellschaft etabliert, die, wenn es um mehrere
Götter geht, verächtlich auf diese herabblickt. Abgötterei, primitiver
Eingeborenenglaube usw.
Vor der Zerstörung
ER hat die Welt mit
Kriegen überzogen und lässt die Menschen im Glauben, sie kämpften für IHN. Die
Masse Mensch setzt ihr Vertrauen auf IHN, doch Er kümmert sich, wie ich es
sehe, nicht um den Einzelnen. Für IHN sind die Menschen, ja ganze
Völkerschaften, bestenfalls wie Staub an den Schuhen (der da nicht hingehört),
was heißt, die Menschen sind IHM eher lästig. Jetzt sind die Menschen dabei
ihren Planeten zu zerstören – und wo bleibt ER??
(zum Menü dieser Themenreihe)
Autor: B. Freytag
www.fallwelt.de/nanna/schaddai.htm