Ufologie und die Welt / Christian Allenbach

 
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Meine Satiren
Wie die Mächtigen dieser Welt die Leute versklaven.

Als seinerzeit die Sklaverei abgeschafft wurde, drohten vielen Fabrikanten, Plaagenbesitern etc. das aus. Aber es gab eine Lösung, die mit Hilfe eines Fernsehsenders in die Wege geleitet wurde. Die Sklaven wurden zum Konsumenten umgekrempelt. Wie ist das amerikanische Fernsehen entstanden? Dieser „Sklavensender“ hat sich schier bis zum heutigen Tag bewährt. Doch jetzt machen sich wieder weltweit schwere Wirtschaftskrisen bemerkbar. Wer ist schuld daran? Was hat das Internet damit zu tun?
Es ist schon eine sehr sehr lange Zeit verstrichen, da fuhren ein paar skrupellose, böse, herzlose, jüdische Amerikaner nach Afrika. Sie nahmen auf den Schiffen eine Ladung Rum mit und machten damit die Eingeboren betrunken. Dann entführten sie diesen Menschen und verfrachteten sie nach Amerika und verkauften diese später in der ganzen Welt. In den Schiffen wurden sie so zusammengepfercht, zehnmal schlimmer als ein Schweinetransport. Später tauschten afrikanische Sklavenhändler Kriegsgefangene gegen Rum aus. Es waren unzählige Millionen, ein paar Millionen verendeten schon auf den Schiffen und wurden den Haien gefüttert.

Lange Zeit schien das zu funktionieren, die Fabrikanten (Sklavenhalter) konnten ihre Produkte zu einem sehr günstigen Preis liefern, die Sklaven selbst wurden nicht gefragt. Doch da kam es langsam zu einer Wende, es wurde ein Gesetz vorbereitet, das die Sklavenhaltung verbietet. Die Fabrikanten hatten aber auch noch andere Probleme. Sie hatten zu viel Ware produziert und blieben auf diesen sitzen, die Lager waren voll. Es waren viel zu wenig Konsumenten da. Zwei Brüder namens Rotschilth hatten vom Sklavenhandel so viel Geld zusammengescheffelt, dass sie nicht mehr wussten, was sie mit dem vielen ungerechten Mamon anfangen sollten, dann gründeten sie eine Bank. Auch sie hatten ihre Sorgen, sie hatten viel zu wenig Kunden, die bei Ihnen Kredite aufnahmen.

Deshalb schlossen sich weltweit alle Unternehmer und Sklavenhalter zusammen und veranstalteten eine Konferenz, denn sie mussten eine Lösung zu finden, um aus dieser Krise wieder herauszukommen. Alles, was Rang und Namen hatte, wurde eingeladen, Politiker, Juristen, Professoren, hochrangige Brüder aus den Grossen Logen, Bank- und Cocacola-Direktoren kamen aus allen Herren Länder. Auch der Papst entsandte eine Delegation vom Bischőffen, ebenso war McDonald, die UBS und einer vom Schweizer-Emmentalerkäse-Verband anwesend.

Zuerst ergriff ein gewisser Kleiderfabrikant Josuah Lewy das Wort und sagte, er hätte eine Lösung, wie man mehr Ware verkaufen könne. „Wir brauchen mehr Konsumenten, aber woher nehmen und nicht stehlen? Wir machen aus unseren Sklaven Konsumenten, aber wir müssen ihnen Lohn geben“ Es herrschte ein Gelächter im Saal. Rückmeldung: „Lohn geben für die Sklaven, das hat uns noch gerade gefehlt, wir haben doch im Moment kein Geld flüssig“ Lewy fuhr fort “Das ist kein Problem, wir Unternehmer werden Kredite aufnehmen. “Wieder herrschte Gelächter und einige forderten ihn auf, das Rednerpult zu verlassen. Doch der Bankier Simon Bernstein, der Vorsitzende, der immer zu vorderst sitzt, schalte sich ein: „Lassen Sie Bruder Lewy ausreden“ Lewy: „Zuvor gesagt, alles was wir investieren, das wird um ein vielfaches wieder zu uns zurückfließen“ „Fahrer Sie fort Lewy“ “Zunächst redet man jetzt nicht mehr von Sklaven, sondern von Arbeitern, Arbeitnehmern, man sagt auch nicht mehr Sklavenhalter, sondern Arbeitgeber, und unsere Sklaventreiber sind jetzt die Vorgesetzten.

„Also, der Arbeitgeber bezahlt den Arbeitnehmer Lohn. Er nimmt dafür bei der Bank Kredit auf. Doch die Sklaven brauchen dann zum Wohnen Möbel, Kühlschränke, Kochherde Staubsauger, Radios, Kleider und vieles mehr. Wir werden diese dazu animieren, dass sie vom Arbeitgeber einen Kredit aufnehmen, mit einem großen Zinsfuß, und sie werden dann angehalten, auf großem Fuß zu leben. Der Zins, der die Arbeitgeber gegenüber der Bank zu entrichten hat, wird also theoretisch wieder auf die Sklaven abgewälzt. Damit verschulden sie sich und sind für eine lange Zeit wieder an den Arbeitgeber gebunden, sie werden weiter für uns schuften müssen, wir haben sie nach wie vor in der Hand. Sollten sie ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen, so werden wir ein Gesetz einführen, das solche mit Fronarbeit bestraft“ „Da ist etwas dran, was Levy sagt, wir machen jetzt eine Pause"

Danach meldete sich der Immobilienmakler Ephrain Seidenberg zum Wort: “Das klingt ja alles theoretisch gut und schön und einleuchtend, aber die wissen doch nicht, wie man eine Wohnung einrichtet, welche Kleider sie kaufen müssen, die können doch auch nicht kochen, die sollen sich ja fürderhin nicht mehr mit Schweinetränke verpflegen, aber wer sollte denn so viel Zeit opfern und ungebildeten Sklaven das alles beibringen?“ “Auch das wäre schon vorgesehen, wir gründen das Sklavens-TV, einen Fernsehsender für die Sklaven, wir geben jeden Sklaven einen Fernseher auf Kredit, das dafür entwickelte Programm informiert über alles, beispielsweise, dass sie drei Anzüge kaufen müssen, einer für den Arbeitsweg, ein Arbeitskleid und einer um in die Kirche zu gehen, wir müssen ihnen am Sonntag morgen dann auch frei geben. Die Bischöfe müssen dann darauf achten, dass jeder eine Bibel, ein Gesang- und Gebetsbuch kauft, das Druckergewerbe ist auch in der Krise“ Rückmeldung: “Sklaven können doch nicht lesen“ “Es ist für einen Sklaven eine besondere Ehre, eine Bibel zu besitzen, dass er nicht lesen kann, spielt absolut keine Rolle, wenn er dann mir der Bibel in die Kirche geht, so glauben dann die anderen, dass er lesen könne“

„Wir bauen ihnen Wohnblöcke, da fließt der Zins auch wiederum zu uns zurück. Der Sender zeigt dann nebenbei auch kurze Krimis, damit sie auch sehen wie einer den anderen niederschießt, wir brauchen dann später für Vaterland und Vietnam wieder tapfere Kämpfer“ “die Sache scheint mir langsam zu gefallen, fahren Sie fort Lewy“ sagte Bernstein “Wir lassen sie heiraten und Kinder machen, für jedes Kind wird ein Kopfgeld ausbezahlt. Die Kirche wird dafür sorgen, dass die Pille, Sex und Kuscheln vor der Ehe streng verboten wird, die Priester sollen ihnen diesbezüglich die Hölle heiß machen. Homosexuelle und Lesben sollen bestraft werden, diese sind nicht zu gebrauchen für die Weiterzucht. Mit jedem Kind, das geboren wird, wird ein Konsument, ein Steuerzahler, ein Kirchgänger, ein Arbeiter und ein Kämpfer fürs Vaterland geboren.“ Rückmeldung: “Was ist, wenn der eine oder der andere mit Trinken anfangen sollte und alkoholkrank würde?“ “Nun, die Bierbrauer haben nichts dagegen und die Ärzte wollen auch leben, die Trinkerheilanstalten sind auch halbleer. Finanziert wird das ganze mit einer Kasse (Krankenkasse) die wiederum von den Sklarbeitern bezahlt werden. Mit diesem Vorgehen werden wir zwei Fliegen auf einmal schlagen, wir werden dem Sklavenverbotsgesetz volle Genüge leisten, dann werden wir erst noch gute Geschäfte machen, unsere Westen bleiben blütenweiß. Das Fernsehen wird zum Opium für jung und alt“ Die Konferenz zog sich dann bis spät in die Nacht hinein, es wurde lange debattiert. Schlussendlich wurde das Lewy-TV-Projekt einstimmig angenommen. Präsident Simon Bernstein schloss die Konferenz folgendermaßen: “Es gibt viel zu tun, packen wir es an“

Sogleich wurde damit begonnen, das Projekt in die Tat umzusetzen. Der Sklavensender wurde genau so gestaltet, wie Lewy es vorschlug.
Nach einer gewissen Anlaufsphase schien die Sache mit Erfolg zu laufen.
Nach und nach wurden die Sklarbeiter in die Gesellschaft einverleibt und auch in die Schule geschickt. Das Lewy-TV-Projekt wurde dann mit der Zeit von den herkömmlichen Bürgern übernommen. Es entstanden dann mehrere Fernsehanstalten. Das Programm wurde dann auch immer wieder etwas modernisiert und die Werbung dann auch auf weitere Luxusgüter wie Autos, Motorbote, Luxushäuser, Schokolade, Kaviar, Pelzmäntel, Lippenstift, Elfenbein, goldenes Geschmeide, elektrische Zahnbürsten, Tabernakel, und auch teure Särge für die Feuerbestattung, die nach drei Tagen wieder verbrannt wurden, etc. erweitert.

Was wäre in der heutigen Zeit ein Leben ohne Fernsehen, ein Schiff ohne Steuermann. In der Schule müssen die Kinder mühsam lernen, wo der Napoleon ein Rad verloren hat und auf welcher Reise die Jünger Jesu einen Stab mitnahmen. Doch jetzt können sie solche Sachen auch direkt am Bildschirm verfolgen. Da wird gezeigt, wo sich Angela Merkel gerade aufhält, und wie sie mit dem Bush über die Klimaerwärmung und Alkoholprobleme diskutiert, und was für Strümpfe sie anhat. Mann kann sehen, wie es dem Papst auf Reisen sein Käppi wegluftet, man kann auch an seinem Kleid die Perlmutterknöpfe zählen und sehen, dass ihn die Zöllner auf seinen Reisen nie kontrollieren, ob er unter seinem Kleid etwas geschmuggelt hätte. Du möchtest deinen Keller in ein Wohnstudios verwandeln, der TV-Onkel und Obirama zeigen es dir, oder sei es, dass du dir von der Asche eines Verstorbenen einen Fingerring herstellen lassen möchtest, TV-Tante sagt dir wie und wo. Soll man zu Weihnachten dem Briefträger, dem Milchmann, dem Stromableser, den Müllmännern, dem Gerichtsvollzieher und der Mutter vom Freudenhaus auch ein Trinkgeld geben? Zu welchem Anlass muss ich welches Kleid kaufen? Welche Ausrüstung brauche ich für die Elefanten-, Schmetterlings- und Schnitzeljagd, für Pilze, Kirschen und Marken zu sammeln, für Pingpong, Golf und Dame zu spielen? Welche Handtasche passt zu welchem Kleid? Was tun, wenn mein Kind immer in der Nase grüblet? Welche Feuchtigkeitscreme brauche ich am Tag, für die Nacht, für Mitternacht? Wo bekommt man Knickerbocker? Drücke zur richtigen Zeit auf den richtigen Knopf, dann erfährst du alles. Welches Menu soll man zubereiten, wenn „Bello“ Geburtstag hat? TV-Masterkoch Johann Lafer und Lanz wissen Rat.

Sozusagen bis auf den heutigen Tag hat sich dieses „Lewy-TV-Projekt“ bewährt und denen da oben saftige Gewinne eingebracht. Doch in den sechziger Jahren, mit dem aufkommen des Internets ist es dann passiert. Land auf, Land ab gab es einige Intellektuelle, die neben lesen und schreiben auch noch denken konnten. Diese haben dann dieses Spiel durchschaut. Sie haben bemerkt, dass sie eigentlich so zu sagen nur noch für die Bosse, für die Konsumgesellschaft und für die Steuervögte arbeiten. Diese führten ein Leben in Saus und Braus. Politiker, Bankmanager, Juristen, Journalisten, Fernsehdirektoren, Theologen und andere, die auch logen, ebenfalls. Im Internet wurden dann Forums gegründet, da konnten sich nun auch Arbeiter zum Wort melden, ohne dass sie zensuriert wurden, dadurch erkannten sie auch die tägliche Manipulation in den Medien. Sie beschlossen, aus diesem Teufelskreis auszusteigen. „Wir leben, um arbeiten zu können, wir arbeiten, damit die da oben in Luxus leben können“ Mit solchen Argumenten fanden sie im Internet immer neue Anhänger.

Sie wollten frei sein wie die Väter waren. Sie lebten ungebunden wie die Vögel unter dem Himmel, und der himmlische Vater ernährte sie trotzdem. Sie beschäftigten sich mal da, mal dort ein bisschen mit Gitarrenspielen in der Bahnhofunterführung, mit Scherenschleifen, Schirmflicken, Maroniverkaufen etc., sie holten sich auch Möbel von der Müllabfuhr und verkauften diese wieder im Brockenstübli.
Einige kauften sich auch verlassene Bauernhöfe, um sich selbst mit Brot, Gemüse, Früchten, Pommes-Frittes und Popcorn zu versogen. Einige Sektierer glaubten, dass man bald mit Geld kein Essen mehr bekomme, so wie das im 13. Kapitel im 18. Vers der Offenbarung voraus gesagt wird, dass man nichts mehr kaufen oder verkaufen könne, ohne das Zeichen eines unheimlichen Tieres (Bestie, La Bete, The Beast 666) auf der Hand oder auf der Stirne anzunehmen. Sie waren überzeugt, dass das Zeichen der elektronische Chips war, der schon den Hunden und den Sträflingen unter die Haut gespritzt wird, der die Identifizierungskarte, die Bankkarte etc, ersetzt. Einer von denen behauptete auch, dass Bush der Kopf dieser gefürchteten geheimen Weltregierung 666 sei, das sei auch die Autonummer von Bush, und dass nach Bush ein Schwarzer ins weiße Haus einziehen würde, dessen Vorfahren aus der Schweiz, aus dem Schwarzenburgerland gekommen seien. Da hat der Prophet etwas daneben gegriffen. Tatsache ist aber, dass der Ex-Präsident Ronald Reagan damals eine Villa mit der Nummer 666 bewohnte, und dass seine Frau von einem Büro zum anderen rannte, um eine andere Hausnummer zu bekommen. Doch in Deutschland steht das Tier mit Hörnern schon auf dem Personalausweis. Andere sagen nun, dieses Tier sei der chinesische Drachen. Wenn er auch in euer Land zu einen Staatsbesuch kommen sollte, so passt gut auf eure Hunde auf.

Die Aussteiger missachteten das vom Papst erlassene Verhütungsmittelverbot und wollten keine Kinder mehr machen, und sie verzichteten auf den heiligen Ehestand. Kinderwagenhersteller mussten Stellen abbauen. Manche Regierungen versuchten dann noch das Kopfgeld für Kinder zu erhöhen, aber es fruchtete nicht, es fehlten die Söhne fürs Vaterland und Prämienzahler für die Sozialversicherungen. Sie verweigerten den Wehrdienst, sie gingen auch nicht mehr in die Kirche. Sie kauften keine Autos mehr, sie trampten per Autostop in die Ferien. Autoherstellern drohte fast das Ende. Die Swissair musste versteigert werden, die Deutsche Bahn konnte die Lohnforderungen nicht mehr erfüllen, Streik war angesagt. Sie liefen sonntags und werktags in den gleichen ausgefransten, verwaschenen Jeans herum, und gingen nackig baden und spazieren. Kleiderfabrikanten hatten das nachsehen.( Jeans wurden damals für Sträflinge hergestellt, das will aber nicht heißen, dass jeder, der Jeans trägt, ein entflohener Sträfling ist, wenn die Polizei jedoch zusammen mit der Sendung „XX-ungelöst“ auf Verbrecherjagd ist, so erleichtert das der Polizei die Suche.) Statt Heizöl zu kaufen, gingen sie in den Wald, um Holz zu sammeln, die Ölpreise kletterten in die Höhe. Sie trugen nur noch billige Sandalen von Birkenstock und Sebastian Kneipp, mit Sonnenenergie kochten sie die Eier weich. Sie aßen kein Fleisch, kein Kaviar, und sie boykottierten McHuhnalt. Fleischlieferanten blieben auf ihrer Ware sitzen und verkauften Gammelfleisch. Auch wollten sie am Karsamstag den „Tag der sexuell missbrauchten Kinder von den katholischen Priestern“ einführen.

Immer mehr Muslime kamen nach Deutschland, und bauten sich dort Moscheen. Das hätte eigentlich zum Aufschwung beitragen sollen. Wenn es Kirchen gewesen wären, so hätten diese auch Stühle anfertigen lassen. Doch die Muslim kaufen keine Stühle, die sitzen nicht, die stehen und knien, dabei gäbe es so viele arbeitslose Schreiner. Es bestand zudem auch noch die Gefahr, dass sich oben in den kirchturmähnlichen raketenförmigen Mieneretten Terroristen verstecken könnten. Politiker liefen Sturm gegen diese Mineretten und wollten diese verbieten.

Diese Aussteiger waren mittlerweile auch als Staatsschädlinge gebrandmarkt. Sie demonstrierten gegen die Regierung, gegen die Armee, gegen den Krieg, gegen die Polizei, gegen den Kapitalismus, gegen die Multis, gegen Steuervögte, gegen Atomkraftwerke, gegen das Fernsehen. In ihren Stuben hatten sie nicht etwa einen ausgestopften Fuchs, statt dessen ließen sie ihren Fernseher ausstopfen. Ferner protestierten sie gegen Bush, gegen Schlachthöfe und Tiertransporte, gegen Kirchtürme, gegen das Autofahren, gegen portable Telefons, gegen Pelzmantelfrauen, gegen McHuhnalt, gegen unbiologische Kühe, gegen weiße Mäuse, gegen die Chapeauterie (Füdlebürgertum), gegen das Papamobil und gegen höhere Gewalten: Hurrikan und Vatikan. Einige jugendliche Aussteiger liefen in ein indisches Meditationszentrum und meditierten tagelang. Verzweifelte Eltern suchten bei den Pastoren Rat und wollten wissen, was den Meditieren überhaupt sei. Die Geistlichen gaben ihnen dann folgende Empfehlungen, sie sollen sie beim meditieren nicht stören, es sei immer noch besser, wenn sie meditieren, als wenn sie überhaupt nichts mehr machen würden.

Die Fernsehanstalten wollte wissen, warum sie so viele Abonnementen verloren hatten. Sie führten eine Meinungsumfrage durch und ließen die Leute befragen, was man im Programm ändern sollte.
Eine Frau sagte, die Sendung mit der Maus sei zu kurz, eine andere beanstandete folgendes, sie hätte im Schwarzwald neben Professor Brinkmann gewohnt, aber der hätte ihr nie einen Termin für eine Untersuchung im der Schwarzwaldklinik gegeben, andere sagten, im Fernsehprogramm sollten auch die Werbung angekündigt werden. Ein Rentner beklagte sch, dass er manche Politiker und Professoren
nicht mehr verstehe, wenn sie am Fernsehen sprechen. Er hatte ein Video aufgenommen mit folgendem Beispiel von Professor Hirtemann: „Also aufpassen! Selenologisch otologiert, ist der Narrativik keine Konsumtion zu akkoladieren. Divergente Redundanzen sind ein Divertimento ad latus sine venia verbo! Enteroskopische Ichthyosen negierend, enthüllt man sapienti sat sub specie aeternitatis ein Martigal der orthogenetischen Sloops! Sodalithe, Skordaturen sui generis dihybrid transfigurierend, sollten niemals als tertium comparationis quadriviert werden. etc“ Eine Frau aus München erzählte, dass sie in Rosenheim eine Ferienwohnung hätte, aber jetzt getraue sie sich kaum mehr auf die Strasse, denn dort gäbe es jede Woche eine Leiche, und der Kommissar Hofer schnüffle da immer mit der „Rosenheimcorps“ im Dorf herum.
Ein Muslim beschwerte sich, wegen den Sexfilmen, Allah werde solche Frauen bestrafen, statt dessen sollte man Lesungen vom Koran ausstrahlen.

Auch die Schweizerregierung bekam diese Krise zu spüren. Zu nächst hofften sie, dass die erste Frau im Bundesrat Abhilfe schaffen würde. Elisabeth Kopp. Doch sie hatte selber auch Probleme mit der Waschmaschine. Sie rief immer wieder ihren Mann zu Hause an, und sagte ihm, er solle kein Geld in der Waschmaschine waschen, dann wurde sie wieder entlassen. Aber dann kam eine anderer, der das Heil bringen sollte: die Schweizer haben sein geharrt, bis dass die Zeit erfüllet ward, das sandte Gott von seinem Thron, in’s Bundeshaus ein Pfarrers Sohn. Christoph Blocher, das war der richtige, unermüdliche Kämpfer und Führer für die frommen Eidgenossen, er war das seinem Volk und seinem Vaterland schuldig. Manchmal wurde er sogar mit einem gewissen Schinkelgruber verwechselt. Doch dann passierte das mit den ausländischen Putzfrauen im Bundeshaus. Denen sagte man, sie sollen den Blocher in den Schrank stellen. Das Parlament deutete das auch falsch, und war der Meinung, der Blocher werde nicht mehr gebraucht. Also hieß es dann für Blocher: “Run, abtreten“.

Mit der Wirtschaft ging es langsam den Berg hinunter, zeitweise waren in der BRD 5 Millionen Leute ohne Arbeit. Eine Bankkrise nach der anderen.
In der Schweiz musste die Regierung den Banken mit X.Milliarden Franken unter die Arme greifen. In anderen Ländern war es nicht viel anders. Doch umgekehrt gibt dann die Bank der Regierung wieder riesige Darlehen, dass diese pro Tag x tausend Franken an Zinsen zu zahlen hat. Gutes Geschäft. Was für ein dubioses „Jahrmarktgauklerhütchenspiel“ wird da gespielt? Otto Normalbürger sieht da nicht mehr durch, aber er darf sich wenigstens fragen, wer diese Zeche zu bezahlen hat, doch da braucht er nur in den Spiegel zu schauen. In der Stadt, wie auf den Land erhielten dann Ausländer und ältere Arbeitnehmer massenhaft den Mohrenbrief: „der Moor hat seine Pflicht getan, der Mohr kann geh’n“

Die Mächtigen dieser Welt und das Fernsehen haben also die Bürger gewissermaßen zu ihren Gunsten zu Sklaven der Arbeit und der Konsumgesellschaft versklavt. Nun könnten die Betroffenen eines tages dafür Schadenersatz fordern. Doch doch, das gibt es. Die Juden sollen schon damals vor 5758 Jahren beim Auszug den Ägyptern angeblich 320 Tonnen Gold gestohlen, oder sich den Lohn für die Sklaverei eingesteckt haben. Und jetzt haben sie doch tatsächlich eine Klage am Hals.

Wir schreiben mittlerweilen das Jahr 2009. Wie wird es nun weitergehen?
Da muss man wohl oder übel wieder den Fernseher einschalten, mag nicht mehr weiter schreiben. Der Weltuntergang ist nach Michael Drosnin und Nibiru für Dezember 2012 angesagt. Aber Vorsicht, Uve Topper und hat dargelegt, dass wir mit unserer Zeitrechnung einige Jahre hinterher hinken. Also schon im Dezember 2011 folgendes beachten: „Sparen Sie sich die Weihnachtgeschenke, und passen Sie gut auf.

www.allenbach-ufo.com

http://www.youtube.com/watch?v=PiQ6nvkxnSI

 

Papst Urban- der II von der Fersehanstalt.

Ursprünglich war es für Geistesgestörte in einem Schweizer Irrenhaus eingesetzt worden, später wurde es dann auch dem Volk als „TV- Opium“ zugänglich gemacht, und von den Deutschen übernommen: Das Fernsehen. Heute werden mitunter auch vom ZDF Sendungen aus der pompösen Klinik von Professor Priol Urban ausgestrahlt: “Neues aus der Anstalt.“ Er wird auch Papst Urban der II. von der Anstalt genannt. Konnte er wegen dem Papstbier nicht Priester werden? 

Es war einmal eine Zeit, da hatten die Leute in der Schweiz noch kein Fernsehen. Am Tag hatten sie viel Arbeit auf dem Hof, die Kinder mussten auch mit anpacken. Am Abend saß die ganze Familie friedlich zusammen in der warmen Stube, sie lasen aus der Bibel, beteten und gingen dann schlafen. Doch es gab immer wieder Aussenseiter, denen das nicht passte. Sie wollten nicht mehr in die Kirche gehen, kein Fleisch essen und hatten so ausgefallene Träume oder verrückte Visionen von Frieden auf Erden ohne Gott und ohne Jesus, oder auch von einem ganz anderen politischen System, oder von einer biologischen Kuh. Sie verweigerten den Militärdienst und wollten die Kirchensteuer nicht mehr entrichten. Mädchen wollten ihre Haare kurz schneiden, kurze Röcke oder Hosen tragen und ihre Lippen, ihre Nägel an Händen und Füssen rot färben, und da diese teuflischen Grammophonplatten hören. Einige badeten im Fluss nur mit einem Bikini und entblößtem Bauchnabel, und liefen ohne Strümpfe ins Dorf. Dadurch hatten sie in ihrem Umfeld ständig große Spannungen. Mann beschimpfte sie die Spinner. Manche mussten deshalb zum Psychiater gehen. 

Sie kamen in die Praxis, legten sich eine Stunde lang auf den Couch und „beichteten“ dem Arzt ihre Philosophie, und das was sie bedrückte, dann gingen sie wieder. Doch die Ärzte waren hoffnungslos überlastet. Sie gaben ihnen dann Papier und Tinte, und sagten ihnen, sie sollen fürderhin zu Hause alles aufschreiben und bei der nächsten Sitzung mitbringen. Gesagt, getan. Sie sagten dann den Patienten, sie werden es abends lesen und brauchten sich dann mit dem Patienten nur noch kurz zu unterhalten. 
Eine Zeitlang schien das recht gut zu funktionieren, doch eines Tages merkte ein Patient, dass sein Psychiater das geschriebene gar nicht gelesen hatte. In der Folge blieben dann immer mehr Patienten den Sitzungen fern. Sie gründeten zusammen eine Art Selbsthilfegruppe für Schreiberlinge. Gemeinsam suchten sie dann nach einer Lösung, wer ihre Schriften lesen könnte. Damals waren die Leute nicht auf Rosen gebetet, und auch diese Schreiberlinge waren mittellos. Doch da kamen sie auf eine Idee, sie könnten doch auf den Marktplatz gehen, um ihre Schriften vorzulesen. (Hydeparkcorner) Gesagt getan, dort hatten sie Erfolg, immer wieder blieben einige Leute eine Weile stehen und hörten ihnen zu. 

Doch dann wurde der Dorfpolizist herbei gerufen. Unter dem Vorwand, das sie Marktfrauen behinderten, wurden sie in die Anstalt eingewiesen. Man gab den Schreiberlingen dann ein Schreibstübli, und gestattete ihnen, einmal im Monat einen Vortrag zu halten, Besucher kamen aber eher selten, außer hie und da ein paar Studenten, die Psychiatrie studierten. Einige erfolglose „Schriftstehler“ – meisten aber Schriftsteller genannt - gingen dann in die Anstalt und „erwarben“ dann für ein Butterbrot von den Schreiberlingen die Manuskripte. Unter einem Pseudonym kamen dann die Bücher bei einem Verlag auf den Markt. Die „Schriftstehler“ konnten sich dann vom Erlös neue Gewänder kaufen und sich im Gasthaus mit Speise und Trank bewirten lassen. 

Eines Tages kam ein gutbetuchter Kaufmann aus Amerika in die Anstalt, um einen Verwandten Insassen zu besuchen. Er schenkte ihm einen Videorekorder, einen Bildschirm und einige englische Kassetten, etwas das hierzulande noch niemand gesehen hatte. Nun schauten die Insassen dann jede freie Minute in diesen Kasten, und sie verhielten sich ruhig, obwohl fast keiner von ihnen ein Wort englisch verstand. Auch neugierige Bauern aus der Umgebung kamen abends in die Anstalt, um diese Videos zu sehen. Da sagte sich der Anstaltleiter, das ist die Therapie der Zukunft. Ein paar Männer von der Regierung gingen auch hin, um sich davon ein Bild zu machen. Diese bestätigten ebenfalls: „Mit Videofilmen und Fernsehen könnten wir doch auch unsere Bürger unterhalten, damit sie nicht auf die Strasse zu Demonstrationen und Krawallen gehen.“ Die Politiker leiteten dann alle nötigen Schritte in die Wege, damit das Fernsehen auch in der Schweiz ausgestrahlt wurde. Der erste Fernseher wurde dann auch in dieser Anstalt in Betrieb genommen. Damit war das „TV-Opium“ auf dem Markt und für jedermann zugänglich. 

Dann haben die Deutschen das Modell übernommen, es ist bis auf den heutigen Tag fast gleich geblieben, daher auch der Name „Fernsehanstalt“. 
Professor Dr. Priol Urban leitet diese Anstalt in München. Einmal im Monat dürfen die Insassen in der Sendung vom ZDF „Neues aus der Anstalt“ einen unzensierten Vortrag halten. Die Anstalt ist natürlich nicht mehr zu vergleichen, mit der damaligen in der Schweiz. Dr. Urban hat in seiner pompösen Klinik sogar einen eigenen Lift. Wen wundert’s denn, wenn die Krankenkassen dermaßen aufschlagen. Auch die Millionen von Harz4-Empfängern bekommen das zu spüren, und der eine oder die andere braucht dann auch wieder psychiatrische Behandlung beim Dr. Urban. Und so dreht sich das Rad immer im Kreis rundherum. Politiker wurden noch keine eingeliefert, aber die oberste Etage in der Anstalt werde zu diesem Zweck immer frei gehalten. 

Warum wird Priol Urban auch „Papst Urban der II. von der Anstalt“ genannt? Esoteriker behaupten, er sei ein direkter Nachkomme oder gar eine Inkarnation von Papst Urban der II. Odo de Chatillio 1009. Dieser gab damals den Befehl zum Kreuzzug gegen die Muslime, und prompt wurde er 1881 heilig gesprochen. 

Eigentlich sollte Priol Urban Priester werden. Aber nach seinem Abitur trank er immer Weissbier, er sagte zwar, dieses Bier habe keinen Alkohol, aber andere Leute sagen noch ganz andere Sachen, wenn sie Bier getrunken haben. Damals kannte man noch den Unterschied zwischen Kirche und Alkohol. Eben, so hat Priol es dann „nur“ zum Anstaltspsychiater gebracht. Doch seitdem Papst Benedikt selber auf den Bierflaschen figuriert, und da mit diesem teuren Kombi-Papstbierlieferwagen daherkommt, haben sich die Zeiten geändert. Die Deutsche Regierung sieht das aber gar nicht so gerne, denn der Verkauf des Führerweins wurde ja auch verboten. Und dass der Chauffeur mit dem Dienstwagen des Führers noch Wein ausgeliefert hätte, so etwas hat es in Deutschland noch nie gegeben. 
Ob Priol jetzt nur noch Papstbier trinkt, das bleibt sein Geheimnis. 2007 hat ihm der Papst für die beste wahrheitsgetreue Berichterstattung der “Goldene Haas“ (Bunny Episopal) verliehen. 

 

 

 


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