    
CHRISTLICHE MORDOLOGIE Warnung für Christen: Hände weg von diesem Bericht. ===================================================== Ich bin nicht gekommen, den Frieden zu bringen, sondern das Schwert (Matthäus 10.34) Ist dieser Text wohl richtig übersetzt, oder ist er gar gefälscht, oder hat Jesus im Voraus gewusst, was sich da nach ihm abspielen würde? Oder wurden diese Worte dem Jesus in den Mund gelegt? Es könnte auch möglich sein, dass da zwei Jesusfiguren in die Geschichten hinein gerutscht sind: Jesus. Der sanftmütige Bergprediger und Jesus, der Krieger.( Siehe auch die Jesus Story.) Diese Seite mueste eigentlich mit Blut geschrieben werden Man schätzt, dass die Christen etwa 200 Millionen Menschen im Namen Gottes, oder im Namen Jesus auf brutale Art und Weise ermordet, erstochen oder lebendig auf dem Scheiterhaufen verbrannt haben, e.t.c. „Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, dass ich über sie Koenig sein solle, bringet sie her und schlachtet sie vor meinen Augen.“ (Lukas19.27). EINE ZUSAMMENFASSUNG VON MUSTAFA Kaum war im römischen Reich durch den imperialen Erlass des Jahres 315 das Christentum offiziell erlaubt, begann man schon damit, heidnische Tempel zu zerstören und die heidnischen Priester zu erschlagen. Zwischen dem Jahr 315 und dem 6 Jahrhundert erschlug man Tausende von heidnischen Gläubigen. Beispiele zerstörter Tempel: das Aeskulap-Heiligtum in Aegaea, der Aphrodite-Tempel in Golgatha, Aphaka am Libanon, Heliopolis. Christliche Priester wie etwa Markus von Arethusa oder Kyrill von Heliopolis wurden sogar als "Tempelzerstörer" berühmt. Auf Ausübung der heidnischen Gottesdienste stand seit 356 die Todesstrafe. Der christliche Imperator Theodosius 408-450 ließ sogar Kinder hinrichten, weil sie mit Überresten heidnischer Statuen gespielt hatten. Nach Auskunft christlicher Chronisten aber "befolgte er gewissenhaft jede christliche Lehre." Im sechsten Jahrhundert schließlich erklärte man Heiden für völlig rechtlos. Im frühen vierten Jahrhundert wurde auf Betreiben christlicher Priester der Philosoph Sopatros hingerichtet. Die weltberühmte Gelehrte und Philosophin Hypatia von Alexandria wurde 415 von einem christlichen Mob unter der Führung eines Predigers namens Petrusmit Glasscherben regelrecht zerstückelt, anschließend warf man ihren Leichnam in einen Abort. Karl der Grosse ließ 782 etwa 4500 Sachsen, die sich nicht zum Christentum bekehren lassen wollten, den Kopf abschlagen. Die Stedinger Bauern in Norddeutschland, die ihre erdrückende Steuerlast nicht mehr ertragen wollten, wurden am 27 Mai 1234 von einem Kreuzesheer niedergemetzelt, ihre Höfe mit frommen Katholiken besetzt. Dabei kamen zwischen 5 000 und 11 000 Männer, Frauen und Kinder ums Leben. Schlacht von Belgrad im Jahr 1456: etwa 80 000 Türken wurden hier abgestochen. 15.Jahrhundert in Polen: Christliche Ordensritter plündern 1019 Kirchen und 17987 Dörfer. Wie viele Menschen dabei umkamen, ist nicht bekannt. Der Erste Kreuzzug begann 1095 auf Befehl des Papstes Urban. Zwischen dem 1261096 und dem 2461096 kamen bei Gemetzeln in Ungarn, bei Wieselburg und Semlin, Tausende kamen ums Leben alles Christen, einschließlichder Kreuzfahrer. Vom 9.9.1096 bis zum 16.9.1096, bei der Belagerung der türkischenResidenzstadt Nikaia, erschlugen französische Kreuzritter abermals Tausende, sie sollen dort kleine Kinder in Stücke gehauen oder lebendig gebraten haben. Um den 26.9.1096 beteiligten sich deutsche Kreuzritter bei der Eroberung der Festung Xerigordon, an ähnlichen Veranstaltungen. Bis zum Januar 1098 wurden insgesamt 40 Hauptstädte und 200 Burgen erobert. Die Zahl der Opfer ist nicht bekannt. Am 3.6.1098 eroberten die Kreuzfahrer Antiochia. Dabei wurden zwischen 10 000 und 60 000 Türken erschlagen. Aus der Chronik des Raimund von Aguilers, Zeltkaplan des Grafen von Toulouse: "Auf den Plätzen häuften sich die Toten dermaßen, dass ob des furchtbaren Gestankes es niemand ertragen konnte, dort zu verweilen: keinen Weg mehr gab es durch die Stadt, der nicht über Leichen führte." Am 28.6.1098 brachte man wieder 100 000 Türken, einschließlich ihrer Frauen und Kinder um. Wie der christliche Chronist berichtet, fanden die Christen im türkischen Lager nicht nur reiche Beute, darunter "unzählige Bücher, in welchen die gotteslästerlichen Riten der Sarazenen und Türken aufgeschrieben waren mit ganz fluchwürdigen Schriftzeichen", sondern auch "Weiber, zarte Kinder, Säuglinge; die einen hieben sie nieder, die anderen zertraten sie mit den Hufen ihrer Pferde und füllten die Felder mit jämmerlich zerfetzten Leichen." So wollte es Gott. Am 11.12.1098 wurden bei der Eroberung der Stadt Marra Maraat an-numan Wieder Tausende umgebracht .Wegen der darauf einsetzenden Hungersnot wurden "die schon stinkenden Leichen der Feinde vom Christenvolke verzehrt", berichtete der christliche Chronist Albert Aquensis. Am 15 Juli 1099 wurde schließlich Jerusalem gestürmt, mehr als 60 000 Menschen wurden dabei umgebracht, Juden, Moslems, Männer, Frauen, Kinder. Aus einem Augenzeugenbericht: "dort vor dem Tempel Salomonis entstand ein solches Gemetzel, dass die Unseren bis zu den Knöcheln ihrer Füße im Blute der Feinde wateten", und wiederum Albert schrieb: "Weiber, die in betürmten Palästen und Gebäuden Zuflucht gesucht hatten, machten sie nieder mit der Schärfe des Schwerts; Kinder, Säuglinge noch, traten sie mit dem flachen Fuß den Müttern vom Busen oder rissen sie aus den Wiegen, um sie sodann gegen Mauern oder Türschwellen zu schmettern" Der Erzbischof Wilhelm von Tyros fügt noch hinzu: "Glücklich und vor übergroßer Freude weinend zogen die Unseren alsdann zu unseres Erlösers Jesu Grab, es zu verehren, und trugen ihre Dankesschuld ab. Und es war nicht nur der Anblick der Leichen, der zerhackten, entstellten, verstümmelten, welcher dem Beschauer bange werden ließ; wahrhaft beklemmend wirkte auch das Bild der Sieger selbst, die vom Scheitel bis zur Sohle von Blute troffen, und ein Grauen packte alle, die ihnen begegneten." Der christliche Chronist Eckehard von Aura hielt fest, dass noch im folgenden Sommer 1100 "in ganz Palästina die Luft vom Leichengestank verpestet. Von solchen Gemetzeln hat keiner je im Heidenvolke vernommen." Der Erste Kreuzzug hatte über eine Million Menschen das Leben gekostet: "Gedankt sei Gott!" In der Schlacht von Askalon, am 12.8.1099 wurden 200 000 Heiden "im Namen Des Herrn Jesu Christi" zu Tode gemetzelt. Vierter Kreuzzug: Am 12.4.1204 plünderten Kreuzfahrer das christliche! Konstantinopel, die Zahl der Opfer ist nicht überliefert Die übrigen Kreuzzüge zusammengefasst: bis zum Fall von Akkon 1291 etwa 20 Millionen Opfer im Heiligen Land und Arabisch/Türkischen Gebieten. 15.Jahrhundert: Kreuzzüge gegen die Hussiten, Tausende kamen dabei um. 1538 befahl Papst Paul III einen Kreuzzug gegen das abgefallene England, und erklärte alle Engländer zu Sklaven Roms. 1568 beschloss das Spanische Inquisitionstribunal die Beseitigung von drei Millionen aufständischer Holländer in den damals spanischen Niederlanden. Zwischen 5000 und 6000 Protestanten wurden von den spanischen Truppen des katholischen Spanien ertränkt: "ein Desaster, von dem die Bürger von Emden zuerst erfuhren, als mehrere tausend breitkrempige holländische Hüte den Fluss hinabtrieben." 1572 wurden in Frankreich 20 000 Hugenotten auf Befehl des Papstes Pius V ermordet Bis ins 17 Jahrhundert flohen 200'000 weitere 17 Jahrhundert: Katholiken erschlugen den Führer der Protestanten, Gaspard de Coligny. Nach dem Mord verstümmelte der Mob seinen Leichnam, "sie schnitten ihm den Kopf ab, seine Hände, seine Genitalien, und warfen ihn in den Fluss aber dann erschien er es ihnen nicht einmal wert, Fischfutter zu werden, also wurde er wieder herausgezogen und seine Überreste zu den Galgen von Montfaulcon geschleppt, 'um dort als Futter und Nahrung für Raben und Krähen zu enden'" 17.Jahrhundert: Das protestantische Magdeburg wird von katholischen Truppen geplündert und verwüstet, etwa 30 000 Protestanten erschlagen. "In einer einzigen Kirche fand man fünfzig geköpfte Frauen," berichtete der Dichter Friedrich Schiller, "und Kleinkinder, die noch an den Brüsten ihrer leblosen Mütter saugten." 17.Jahrhundert: Der Dreißigjährige Krieg Protestanten gegen Katholiken dezimiert etwa 40% der Bevölkerung, vor allem in Deutschland. Bereits mit Christoph Kolumbus, einem ehemaligen Sklavenhändler, der später Karriere als Heiliger Kreuzfahrer machen sollte, begann die Eroberung der Neuen Welt, wie üblich zum Zwecke der Verbreitung des Christentums. Schon wenige Stunden nach der Landung auf der ersten bewohnten Insel, auf die er in der Karibik stieß, ließ er sechs Eingeborene gefangen nehmen und fortschaffen, die, so schrieb er, "gute Diener und Knechte abgeben müssten, und die man leicht zum Christentum bekehren könnte, denn wie mir schien, gehörten sie gar keiner Religion an" Während Kolumbus so die Ureinwohner als "Götzendiener" bezeichnete und als "Sklaven, soviel auch immer die Spanische Krone geliefert haben möchte," beschrieb sein Kumpan Michele de Cuneo, ein italienischer Edelmann, die Eingeborenen als "Tiere", denn "sie essen, wenn sie Hunger haben," und sie "lieben sich ganz offen, wann immer ihnen danach ist" Auf jeder Insel die er betrat, rammte Kolumbus ein Kreuz in den Boden, "und verlas die erforderliche Verlautbarung" - das Requerimiento - um die Insel im Namen seiner Christlichen Herren für Spanien in Besitz zu nehmen. Und "niemand erhob Einspruch" Sollten die Indianer freilich ihre Zustimmung verweigern oder vielleicht schlicht kein Wort Spanisch verstehen?, hieß es im Requerimiento weiter: "Hiermit garantiere ich, dass wir mit Gottes Hilfe und aller Macht in Euer Land eindringen werden, gegen Euch Krieg führen werden, um Euch dem Joch und der Herrschaft der Kirche zu unterwerfen, wir werden Euch jeden erdenklichen Schaden zufügen soviel wir nur immer vermögen, gerade so wie widersetzlichen Vasallen, die ihren Herrn nicht anerkennen und nicht gehorchen wollen, sondern widersprechen." Entsprechend lauteten auch die Worte von John Winthrop, dem ersten Gouverneur der Massachusetts Bay Colony: rechtfertigt die Unternehmung der geplanten Pflanzung in Neuengland, das Evangelium in jene Teile der Welt zu bringen, und daselbst ein Bollwerk gegen das Reich des Antichrist zu errichten. Im Schnitt gingen schon zwei Drittel der Ureinwohner an den von Europäern eingeschleppten Pocken zugrunde, bevor es überhaupt zu Gewalttätigkeiten kam. Das allerdings war den Christen selbstverständlich "ein wunderbares Zeichen der unermesslichen Güte und Vorsehung Gottes!" So schrieb zum Beispiel der Gouverneur der Massachusetts Bay Colony 1634, "was die Eingeborenen betrifft, so sind sie fast alle an den Pocken gestorben, und so hat denn der HERR unseren Anspruch auf unseren Besitz geklärt." Allein auf der Insel Hispaniola, nach den ersten Besuchen durch Kolumbus, betrauerten die eingeborenen Arawak, ein vergleichsweise harmloses und glückliches Volk, das auf einer Insel üppiger Ressourcen lebte, einem wahren Paradies, bald fünfzig Tausend Tote. Die überlebenden Indianer fielen spanischen Angriffen, Morden, Vergewaltigungen und der Versklavung zum Opfer. Einer der Täter berichtete: "So viele Indianer waren tot, dass man sie gar nicht zählen konnte. Über das ganze Land verstreut lagen überall tote Indianer. Der Gestank war durchdringend und pestilenzialisch." Der indianische Häuptling Hatuey floh mitsamt seinem Volk, wurde aber gefangengenommen und lebendig verbrannt. Als "sie ihn auf den Scheiterhaufen banden, bat ihn ein Franziskanerbruder inständig, er möge Jesus sein Herz öffnen, damit seine Seele in den Himmel eingehen könne, anstatt in die Verdammnis hinabzufahren. Hatuey erwiderte, wenn der Himmel der Ort sei, an den die Christen kämen, ziehe er die Hölle vor." Was dann mit seinem Volk geschah, beschrieb ein Augenzeuge: "Den Spaniern gefiel es, sich allerlei absonderliche Grausamkeiten einfallen zu lassen. Sie machten auch breite Galgen, so dass die Füße beinahe die Erde berührten um der Erstickung vorzubeugen, hingen zu Ehren des Erlösers und der zwölf Apostel je dreizehn und dreizehn Indianer an jeden derselben, legten dann Holz und Feuer darunter, und verbrannten sie lebendig." Bei anderen Gelegenheiten erfand man weitere Lustbarkeiten: "Die Spanier hackten den einen den Arm ab, anderen die Hüfte oder ein Bein, um manchen mit einem Schlag den Kopf abzutrennen, nicht anders als Metzger, die Schafe für den Markttag schlachten. Sechshundert, einschließlich des Kaziken, wurden so abgeschlachtet wie wilde Tiere. Vasco de Balboa ließ vierzig von ihnen von Hunden zerreißen." Die "Bevölkerung der Insel, die auf etwa acht Millionen zur Zeit von Kolumbus Ankunft geschätzt wird, war so bereits um die Hälfte oder gar zwei Drittel gesunken, noch ehe das Jahr 1496 zu Ende ging." Schließlich, nachdem die Einwohner der Insel völlig ausgerottet waren, sahen sich die Spanier "gezwungen", ihre Sklaven von anderen Karibikinseln zu importieren, die jedoch bald dasselbe Schicksal erlitten. So "wurden die Millionen von Ureinwohnern der Karibik in weniger als einem Vierteljahrhundert effektiv liquidiert." "In weniger als der normalen Lebensspanne eines einzigen Menschen wurde damit eine ganze Kultur von Millionen Menschen, die für Tausende von Jahren in ihrer Heimat ansässig gewesen waren, ausgerottet." "Und darauf wandten die Spanier ihre Aufmerksamkeit dem Festland von Mexiko und Zentralamerika zu. Das Gemetzel hatte noch kaum begonnen Die edle Stadt Tenochtitlán Mexiko City kam als nächstes." Hernando Cortez, Francisco Pizarro, Hernando De Soto und Hunderte anderer spanische Konquistadoren plünderten und zerstörten süd- und mittelamerikanische Zivilisationen im Namen ihres Herrn Jesus Christus. DeSoto plünderte außerdem noch Florida - die "Blühende." "Als sich das 16 Jahrhundert dem Ende zuneigte, hatten sich etwa 200 000 Spanier in Amerika angesiedelt. Zu diesem Zeitpunkt waren wahrscheinlich schon mehr als 60 000 000 Ureinwohner tot." Natürlich verhielten sich die ersten Siedler auf dem Gebiet der heutigen USA kein bisschen anders. Obwohl kaum einer der Siedler ohne indianische Hilfe den Winter überlebt hätte, machten sie sich schon bald daran, die Indianer zu vertreiben und auszurotten. Der Krieg nordamerikanischer Indianer untereinander war eine vergleichsweise harmlose Angelegenheit, gemessen an dem, was in Europa üblich war, und diente eher dem Ausgleich von Beleidigungen, keineswegs aber dem Erobern von Land. So wunderten sich denn auch die christlichen Pilgerväter: "ihre Kriege sind bei weitem nicht so blutig", und daher gebe es "auf beiden Seiten kein großes Gemetzel". Tatsächlich könne "es vorkommen, dass sie sieben Jahre Krieg führen und dabei nicht einmal sieben Mann umkommen", außerdem war es bei Indianern üblich, die Frauen und Kinder des Gegners zu verschonen. Im Frühsommer 1612 fanden einige englische Siedler das Leben der zumeist freigiebigen und freundlichen Indianer so verlockend, dass sie Jamestown verließen - "die Müßiggänger flüchteten zu den Indianern", um bei diesen zu leben womit vermutlich auch einem sexuellen Notstand abgeholfen wurde. Doch "Gouverneur Thomas Dale ließ sie zusammentreiben und exekutierte sie: 'Einige ließ er hängen, einige verbrennen, andere aufs Rad flechten, wieder andere wurden auf Pfähle gespießt, und einige erschossen.' Selbstverständlich blieben derlei elegante Maßnahmen den Engländern vorbehalten: "Das war die Verfahrensweise bei jenen, die sich wie Indianer verhielten. Für diejenigen aber, die dabei gar keine Wahl hatten, eben weil sie die Urbevölkerung von Virginia waren," machte man gleich Tabula rasa: "als ein Indianer von einem Engländer beschuldigt wurde, eine Tasse gestohlen zu haben und sie nicht wieder hergab, war die englische Reaktion darauf Gewalt: man attackierte die Indianer und brannte ihr ganzes Dorf nieder." Auf dem Gebiet des heutigen Massachusetts verübten die Pilgerväter der Kolonien einen Völkermord, der als "Krieg der Pequots" in die Geschichte eingegangen ist. Die Mörder waren jene puritanischen Christen Neuenglands, die selbst vor religiöser Verfolgung aus ihrer alten Heimat England geflohen waren. Als man einen Engländer tot auffand, der möglicherweise von Kriegern der Narragansett umgebracht worden war, wollten die Puritaner Blut sehen. Obwohl der Häuptling der Narragansetts um Schonung bat, bliesen sie zum Angriff. Irgendwie scheinen sie unterwegs aber aus dem Auge verloren zu haben, auf was sie eigentlich aus gewesen waren, denn als sie später von einigen Pequot begrüßt wurden, die selbst seit langem mit den Narragansetts in Fehde lagen, griffen die puritanischen Truppen die Pequots an und brannten ihre Dörfer nieder. Der Kommandant der Puritaner, John Mason, schrieb nach einem der Massaker: "Und fürwahr, solchen Schrecken brachte der Allmächtige über ihre Seelen, dass sie vor uns flohen, geradewegs in die Flammen, wo viele von ihnen zugrunde gingen. Gott kam über sie und hohnlachte über seine Feinde, die Feinde seines Volkes, und ließ sie zu einem Feuerofen werden. So richtete der HERR die Heiden, und häufte die Toten auf": Männer, Frauen, Kinder. Und so "gefiel es denn dem HERRN, unsere Feinde ins Hinterteil zu treten, und uns ihr Land zum Erbteil zu geben" Da Mason davon ausgehen konnte, dass seine Leser ihre Bibel kannten, brauchte er nicht noch die Worte zitieren, die sich hier anschließen: "Aus den Städten dieser Völker jedoch, die der Herr, dein Gott, dir als Erbbesitz gibt, darfst Du nichts, was Atem hat, am Leben lassen Vielmehr sollst du sie der Vernichtung weihen, so wie es der Herr, dein Gott, dir zur Pflicht gemacht hat." 5Mose 20. Sein Kumpan Underhill erinnerte daran, wie "eindrucksvoll und trübselig der blutige Anblick für die jungen Soldaten war", doch, so versicherte er seinen Lesern, "manchmal bestimmt die Heilige Schrift nun einmal, dass Frauen und Kinder mitsamt ihren Eltern untergehen müssen." Andere Indianer fielen Giftanschlägen zum Opfer. Die Siedler richteten sogar Hunde speziell darauf ab, Indianer zu jagen und kleine Kinder von den Armen ihrer Mütter zu reißen und zu zerfleischen. Um sie mit ihren eigenen Worten zu zitieren: "Bluthunde um sie zu jagen und Mastiffs, sie zu ergreifen." Hierbei hatten sich die Puritaner von den Methoden ihrer spanischen Zeitgenossen inspirieren lassen. So ging das fort, bis die Pequot nahezu ausgerottet waren. Die Handvoll Überlebender wurde dann "unter die Siedler verteilt, um in Knechtschaft zu leben John Endicott und sein Pastor schrieben an den Gouverneur und erbaten sich ihren 'Anteil' an den Gefangenen, 'insbesondere eine junge Frau oder ein Mädchen, und einen Knaben, wenn es beliebt.' Andere Indianerstämme erlitten dasselbe Geschick. So kommentierten die frommen Ausrotter: "Gottes Wille, der uns zuguterletzt doch Grund gibt zu sagen: 'Wie herrlich ist seine Güte! Wie herrlich ist seine Pracht!" "Und so brachte sie denn unser Herr Jesus dazu, sich vor ihm zu verneigen und Staub zu lecken!" Wie noch heute, war das Lügen zur höheren Ehre Gottes, oder zu ihrem Vorteil gegenüber Heiden, für die damaligen Christen erlaubt: "Friedensverträge wurden bereits mit der Absicht unterzeichnet, sie zu brechen. So riet etwa der Staatsrat von Virginia, wenn die Indianer 'nach dem Vertragsabschluss erst beruhigt sind, haben wir nicht nur den Vorteil sie zu überraschen, sondern auch ihren Mais zu schneiden'" Im Jahre 1624 hackten etwa sechzig schwerbewaffnete Engländer 800 wehrlose indianische Männer, Frauen, und Kinder in Stücke. Bei einem einzigen Massaker während des "King Philip's War" von 1675-1676 wurden etwa "600 Indianer umgebracht. Der angesehene Pastor der Zweiten Kirche von Boston, Cotton Mather, bezeichnete das Massaker später als 'Grillpartie' Um zusammenzufassen: Vor der Ankunft der Engländer hatte die Bevölkerung der Abenaki im westlichen New Hampshire und Vermont etwa 12 000 gezählt. Weniger als ein halbes Jahrhundert waren noch etwa 250 am Leben geblieben - eine Vernichtung von 98% Das Volk der Pocumtuck hatte mehr als 18 000 gezählt, fünfzig Jahre später war ihre Zahl auf 920 gefallen - 95% waren tot. Das Volk der Quiripi-Unquachog hatte etwa 30 000 gezählt, nach fünfzig Jahren blieben gerade noch 1500 am Leben - 95% waren tot. Das Volk der Massachusetts hatte mindestens 44 000 Personen gezählt, nach fünfzig Jahren lebten kaum noch 6000 - 81% waren tot. Dies sind nur einige Beispiele der Vielzahl von Stämmen, die vor der Ankunft der Christen in Nordamerika lebten. All dies geschah noch vor der großen Pockenepidemie der Jahre 1677 und 1678. Und das Blutbad hatte gerade erst begonnen. All das war erst der Beginn der Kolonisation durch Europäer, vor der eigentlichen Zeit des sogenannten Wilden Westens Im ganzen kamen wahrscheinlich mehr als 150 Millionen Indianer in Nord- und Südamerika zwischen 1500 und 1900 ums Leben, im Durchschnitt etwa zwei Drittel durch von Europäern eingeschleppte Pocken und andere Epidemien, wobei nicht unerwähnt bleiben sollte, dass seit etwa 1750 Indianer durch infizierte Geschenke auch absichtlich angesteckt wurden. Damit bleiben noch immer 50 Millionen, deren Tod direkt auf Gewalt, unmenschliche Behandlung oder Sklaverei zurückzuführen ist. Und in etlichen Ländern, wie zum Beispiel Brasilien und Guatemala, setzt sich das - auf kleiner Flamme sozusagen - bis heute 2002 fort. Überraschend wenige wissen, dass die Vernichtungslager der Nazis in Europa zur Zeit des zweiten Weltkriegs keineswegs die einzigen waren. In den Jahren 1942-1943 gab es auch in Kroatien zahlreiche Vernichtungslager, die von den Christlichen Ustaschi unter ihrem Diktator Ante Paveliç betrieben wurden, einem praktizierenden Christen, der regelmäßig den damaligen Papst besuchte. Es gab sogar Konzentrationslager speziell für Kinder! In den kroatischen Konzentrationslagern wurden vor allem christlich-orthodoxe Serben, aber auch eine beträchtliche Zahl von Juden ermordet Am berüchtigtsten war das Lager Jasenovac, sein Kommandant war zeitweilig ein gewisser Miroslav Filipoviç, ein Franziskanerpater, der als "Bruder Tod" gefürchtet war. Wie die Nazis verbrannten hier die christlichen Ustaschi ihre Opfer in Öfen, allerdings lebend, anders als die Nazis, die ihre Opfer wenigstens zuvor vergast hatten. Aber die meisten ihrer Opfer wurden schlicht erschlagen, erstochen, und erschossen, man schätzt ihre Gesamtzahl auf immerhin etwa 300 000 bis 600 000, und das in einem ja vergleichsweise kleinen Land. Viele der Mörder waren Franziskanermönche, die damals oft mit Maschinenpistolen bewaffnet waren. Diese kroatischen Gräueltaten waren derart entsetzlich, dass selbst einige Offiziere vom Sicherheitsdienst der SS !, die das Geschehen beobachtet hatten, bei Adolf Hitler Beschwerde einreichten was diesen allerdings nicht weiter interessierte. Der damalige Papst aber wusste von diesen Gräueln, und tat nichts, um sie zu verhindern. Vor dem Hintergrund dieser Geschichte wirkte die Berichterstattung der Medien über den jüngsten Balkankonflikt 1997 manchmal geradezu gespenstisch, fielen da doch die Namen von Orten wie Banja Luka, oder Flüssen wie der Save, wo man gelegentlich noch heute Gebeine der ein halbes Jahrhundert zuvor Ermordeten finden kann. Christlicher Terror in Vietnam Im Jahr 1954 hatten vietnamesische Freiheitskämpfer - der Viet Minh - endlich die französische Kolonialregierung in Nordvietnam besiegt, die bis dahin von den USA schon mit mehr als 2 Milliarden Dollar unterstützt worden war. Obwohl die Sieger religiöse Freiheit für alle proklamierten - die meisten nicht buddhistischen Vietnamesen waren christlich - veranlassten großangelegte antikommunistische Propagandakampagnen eine Vielzahl von Christen, in den Süden des Landes zu fliehen. Mit Hilfe der christlichen Lobby in Washington, und mit Unterstützung durch Kardinal Spellman, dem Sprecher des Vatikan in der amerikanischen Politik, der später die amerikanischen Streitkräfte in Vietnam als "Truppen Christi" bezeichnen sollte, wurde ein Staatsstreich geplant, um demokratische Wahlen im Süden des Landes zu unterbinden. Wahrscheinlich wären nämlich aus solchen Wahlen auch im Süden die kommunistischen Viet Minh als Sieger hervorgegangen. Statt dessen ernannte man den fanatischen Christen Ngo Dinh Diem zum Präsidenten von Südvietnam. Diem sorgte dafür, dass Hilfsmittel aus den USA, Nahrungshilfen und Medikamente, technische und sonstige Unterstützung nur Christen zugute kamen. Buddhisten und buddhistische Dörfer wurden entweder ignoriert oder mussten für die Hilfen bezahlen, die die Christen aber umsonst erhielten. Die einzige offiziell geförderte Religion war eine Christliche Kirche. Die antikommunistische Hysterie entfaltete sich in Vietnam noch brutaler als ihr US amerikanisches Gegenstück, die politische Hexenjagd der McCarthy Ära 1956 erließ Präsident Diem eine Verfügung, in der es hieß: "Individuen, die die nationale Verteidigung oder die allgemeine Sicherheit gefährden, können durch die Behörden in ein Konzentrationslager eingewiesen werden." Angeblich um den Kommunismus zu bekämpfen, wurden so tausende buddhistischer Demonstranten und Mönche in "Sicherheitsverwahrung" genommen. Aus Protest übergossen sich Dutzende buddhistischer Lehrer und Lehrerinnen, aber auch Mönche mit Benzin und verbrannten sich selbst, man beachte, dass hier Buddhisten sich selbst verbrannten: im Gegensatz dazu neigen Christen eher dazu, andere zu verbrennen. In der Zwischenzeit hatten sich einige der Gefängnislager - in denen längst auch die Christen einsaßen - zu regelrechten Todeslagern entwickelt. Man schätzt, dass in dieser Zeit des Terrors 1955-1960 mindestens 24 000 Personen bei Unruhen verwundet, etwa 80 000 Menschen hingerichtet, 275 000 festgenommen und gefoltert worden sind, und etwa 500 000 waren in Konzentrations- oder Gefangenenlager verschleppt worden. Zur Unterstützung einer solchen Regierung verloren darüber hinaus im Verlauf des nächsten Jahrzehnts tausende amerikanischer Soldaten ihr Leben. Massaker in Ruanda. Im Jahr 1994 wurden in dem kleinen afrikanischen Land Ruanda innerhalb weniger Monate mehrere hunderttausend Zivilisten abgeschlachtet. Scheinbar handelte es sich dabei um einen Konflikt zwischen den ethnischen Gruppen der Hutu und der Tutsi Watussi. Geraume Zeit hörte ich nur Gerüchte über eine Verstrickung des christlichen Klerus in die Gräueltaten. Seltsame Dementis wurden in christlichen Kirchenpostillen abgedruckt, und das, bevor irgendjemand christlicher Kirchenangehörigkeit offiziell der Mittäterschaft beschuldigt hatte. Doch am 10 Oktober 1996 brachte der Rundfunksender S2 - der dem Christentum alles andere als kritisch gegenüber steht - in der Nachrichtensendung S2 Aktuell um 12 00 die folgende Meldung: "Christliche Menschen stehen unter der schweren Beschuldigung, sich aktiv an der Ermordung von Menschen beteiligt zu haben. Besonders das Verhalten eines Geistlichen hat die Öffentlichkeit nicht nur in der ruandischen Hauptstadt Kigali monatelang beschäftigt. Er war Seelsorger an der Kirche zur Heiligen Familie und soll Tutsis auf die grausamste Art umgebracht haben. Unwidersprochen sind Zeugenaussagen, wonach der Geistliche mit einer Pistole im Gürtel marodierende Hutu-Milizen begleitet hat. Tatsächlich ist es in seiner Pfarrei zu einem blutigen Massaker an Tutsis gekommen, die sich schutzsuchend in dieses Gotteshaus geflüchtet hatten. Selbst heute, zwei Jahre später, gibt es noch viele Christen in Kigali, die wegen der nach ihrer Meinung erwiesenen Mittäterschaft eines Teils der Priester keinen Schritt mehr über die kirchlichen Schwellen setzen. Es gibt in Ruanda kaum eine Kirche !, in der nicht geflohene Menschen - Frauen, Kinder, alte Leute - im Anblick des Kreuzes brutal erschlagen, abgeschlachtet worden sind. Augenzeugen berichten, Geistliche hätten in Verstecken untergetauchte Tutsis verraten und sie an die machetenartigen Messer der Hutu-Milizen geliefert. Es gibt inzwischen auch erdrückende Beweise dafür, dass sich ganz offenbar auch christliche Frauen während der Zeit des Völkermords in Ruanda mit schwerer Schuld beladen haben. In diesem Zusammenhang werden immer wieder zwei Christinnen erwähnt, die inzwischen in ein belgisches Kloster geflüchtet sind, um sich dem Zugriff der ruandischen Justiz zu entziehen. Die eine hat nach übereinstimmenden Aussagen von Überlebenden die Hutu-Mörder gerufen und sie zu mehreren tausend Menschen geführt, die in ihrem Kloster Zuflucht gesucht hatten. Mit Gewalt seien die Todgeweihten aus der Kirchenanlage herausgetrieben worden und unmittelbar vor den Türen im Beisein der Christinnen ermordet worden. Auch die andere Christinnen habe direkt mit den Mörderbanden der Hutu-Milizen zusammengearbeitet. Auch von ihr berichten Augenzeugen, sie habe kaltblütig und ohne eine Reaktion zu zeigen mitangesehen, wie Menschen abgeschlachtet wurden. Man wirft ihr sogar vor, und auch dafür gibt es Zeugnisse, dass sie den Killern Petroleum besorgt hat, mit dem die Opfer bei lebendigem Leib angezündet und verbrannt wurden." Prozess in Brüssel gegen zwei Nonnen wegen Völkermord an Tutsi in Ruanda Mehr als eine halbe Million Menschen vielen dem Völkermord von 1994 zum Opfer.Die Welt, 18.04.01 Brüssel - Sieben Jahre nach dem Völkermord in Ruanda hat vor einem belgischen Gericht ein Verfahren gegen vier Angeklagte begonnen. Das Gericht in Brüssel wählte die ersten der zwölf Geschworenen aus. Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten - zwei katholischen Nonnen, einem Universitätsprofessor und einem früheren Regierungsberater - Beihilfe zum Genozid an der Tutsi-Minderheit nahe der Stadt Butare vor. Die Geschworenen erhalten zunächst einen Intensivkurs über die Geschichte und ethnische Zusammensetzung Ruandas. Während des Prozesses, der voraussichtlich mindestens sechs Wochen dauert, sollen mehr als 170 Zeugen gehört werden. 50 von ihnen werden aus Ruanda eingeflogen. Die Angeklagten befinden sich nicht in Polizeigewahrsam. Das Verfahren wird durch ein Gesetz aus dem Jahr 1993 ermöglicht, das im Fall von Menschenrechtsverletzungen Strafverfolgung durch die belgische Justiz zulässt, auch wenn das Delikt in einem anderen anderen Land begangen wurde. Der Benediktinernonne Schwester Maria Kisito wird vorgeworfen, im April 1994 Benzin zum Anzünden eines Gebäudes geliefert zu haben, in dem sich 500 Tutsis versteckt hatten. Schwester Gertrude soll hunderte Tutsis, die Zuflucht in dem Kloster gesucht hatten, aus dem Komplex gewiesen haben. 600 Tutsis wurden danach ermordet. Anschließend forderte die Nonne laut Anklage die Behörden auf, die noch im Kloster verbliebenen 30 Tutsis zu entfernen. Auch sie wurden getötet. Dem Universitätsprofessor Vincent Ntezimana wirft die Staatsanwaltschaft vor, für die Ermordung von mindestens sieben Tutsis verantwortlich zu sein. Der Berater des früheren Präsidenten Juvenal Habyarimana, Alphonse Higaniro, soll Hutus zum Mord an Tutsis angestiftet haben. Der Völkermord begann 1994, nachdem Unbekannte das Flugzeug des Hutu-Präsidenten Habyarimana abgeschossen hatten. In den folgenden Monaten wurden mehr als eine halbe Million Menschen getötet. Wie man also sieht, ist für das Christentum das Mittelalter niemals wirklich zu Ende. Das Entsetzlichste aber ist, dass jede Generation von Christen die Verbrechen und Gräuel, die eine Generation früher von ihren Glaubensgenossen im Namen des Christentums begangen wurden, verleugnen und bestreiten, oder, falls das nicht mehr möglich ist, flugs behauptet wird: oh, aber das waren ja keine richtigen Christen! Wahre Christen sind nur diejenigen, die ihren Nächsten lieben, Gutes tun und, und, und. Als ob das nicht Anhänger jeder beliebigen Religion von sich behaupteten. Oder sie sagen etwa folgendes dazu, es stimmt, dass da früher Fehler gemacht wurden. Dann kommen sie etwa mit einem frommen Bibelspruch
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