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Berichte der Saison 2009/2010

Erfolgreicher Saisonabschluss der zweiten Damenmannschaft

Mit drei Siegen aus den letzten vier Spielen verabschieden wir uns in die „Sommerpause“. Diese drei Siege waren Pflichtsiege für uns, es ging gegen die HSG Fuhlen- HO (23:10), den TV Bodenwerder (20:6) und gegen die HSG Lügde- Bad Pyrmont 3 (20:10). Somit schließen wir die Saison 2009/2010 mit 24:12 Punkten und dem vierten Tabellenplatz ab.

Am Samstag war die HSG Lügde- Bad Pyrmont bei uns zu Gast. Unser Trainer Jan-Christoph Ahlers motivierte uns für diese Saison ein letztes Mal in der Kabine, bevor die Partie begann. Zum gefühlten 7. Mal fand sich in der Rumbruchshalle lediglich ein Unparteiischer ein. Doch dieser löste seine Aufgabe souverän. Neu für uns war allerdings, dass wir das Spiel mit dem Anwurf und nicht in der Abwehr beginnen sollten. Die letzten 14 Seitenwahlen konnte Jan Ahlers für sich entscheiden, der Übeltäter für diese letzte verlorene Wahl konnte noch nicht gefunden werden. Unser erstes Tor ließ diesesmal nicht 12 Minuten auf sich warten. Schnell konnten wir mit 5:0 in Führung gehen, ohne dass eine Gegenwehr der Kurstädter zu erkennen war. Unsere Abwehr stand wieder sehr gut und konnte einige Bälle blocken, die wenigen Würfe, die bis zum Tor durchdrangen konnte Julia von Frankenstein auffangen und ohne Probleme halten. Antonia Sieck konnte aus der Abwehr heraus einige Bälle abfangen und zu schnellen Toren verwandeln. So stand es nach 28 Minuten 9:0. In dieser Minute konnte die HSG ihr erstes Tor erzielen. Bis zum Ende der ersten Halbzeit bauten wir unseren Vorsprung auf 12:2 aus. In der Kabine war der Trainer zum Großteil zufrieden mit uns. Allerdings ließ das Angriffspiel etwas zu wünschen übrig. Nach Anpfiff zur zweiten Halbzeit erwischten wir wieder den besseren Start. Beim Stand von 14:2 konnte die HSG drei Tore in Folge erzielen (14:5), die wir aber mit ebenfalls drei Toren in Folge konterten (18:6). Ab diesem Zeitpunkt wurden immer abwechselnd Tore erzielt, so dass über ein 19:8 der 20:10 Endstand gefeiert werden konnte.

Sehr positiv anzumerken ist, dass sich alle in dieser Saison weiterentwickeln konnten und wir vor allem als Mannschaft einen riesigen Schritt nach vorne gemacht haben.

Wir als zweite Damen bedanken uns bei unseren treuen Fans, die uns sowohl in Höhen als auch in Tiefen immer tatkräftig unterstützt haben und uns immer wieder Mut und Lob zugesprochen haben. Wir hoffen, dass wir auch in der nächsten Saison auf euch zählen können. Vielen Dank!

Natürlich bedanken wir uns auch bei unserem Königstrainer, der es nicht immer einfach mit uns hatte, und allen, die doch immer wieder Kampfgericht gemacht haben… :-)

Für den TV spielten: Julia von Frankenstein, Cornelia Jacksch (4 Tore), Antonia Sieck (5 Tore), Julia Bremer (1 Tor), Isabelle Jacob, Franziska Kiene (1 Tor), Morine Verwohlt (5 Tore), Anna Bremer (1 Tor), Sinem Kalies, Stephanie Rauls (1 Tor), Tina Hoffmann, Svenja Nölting (2 Tore)

Sinem Kalies

(16.03.2010)

1. Damen: Heimsieg im letzten Spiel der Saison

Im letzten Spiel dieser Saison trat die 1. Damen des TV 87 Stadtoldendorf am vergangenen Samstag im Heimspiel gegen den MTV Holzminden an. Wichtig war den Homburgstädterinnen, sich mit einem Sieg aus dieser Saison zu verabschieden.

Der TV erwischte im Gegensatz zur Vorwoche jedoch den schlechteren Start und geriet schnell über ein 0:2 bis zum 4:6 in Rückstand. Glücklicherweise sollte dies der einzige Rückstand im weiteren Spielverlauf bleiben. Nach der durch Ersatz-Trainer Ahlers genommenen Auszeit fanden die Damen des TV endlich zu einem konzentrierteren Spielaufbau. Es galt in der Abwehr schneller und frühzeitiger zu agieren und Würfe aus dem Rückraum zu unterbinden.

Im Angriff konnte man durch schnelles Spiel Lücken ziehen und zum Torerfolg nutzen. Über eine Acht-Tore-Führung (20:12) verabschiedeten sich die Homburgstädterinnen mit einem ungefährdeten 25:19 Sieg in die Spielpause bis zur nächsten Saison. Großer Dank gilt vor allem dem für den erkrankten Marek Staniszewski eingesprungenen Trainer Ahlers.

Wohlgemuth, J. Gudewill, Gnioth, Ohrmann (1), Berhörster, Puchbauer (2), Stock (3), Dahmen (5), Hellwig (4), Appel (4), C. Gudewill (6)

Laura Wohlgemuth

(08.03.2010)

Damen: Erste entscheidet Rückrunden-Duell gegen die Zweite für sich

Im vorletzten Saisonspiel trat die 1. Damen des TV Stadtoldendorf am 28.02.2010 zum zweiten Mal im vereinsinternen Duell gegen die 2. Vertretung des eigenen Vereins an. Ziel der ersten Mannschaft war es, den derzeitigen Tabellenplatz zu sichern oder evtl. sogar in der Tabelle um einen Platz nach oben aufzusteigen.

Durch eine unerwartet schwache Gegenwehr der ehemaligen Mannschaftskameradinnen der zweiten Mannschaft schien die Verwirklichung dieses Vorhabens in greifbare Nähe zu rücken: Über 0:1 und 1:1 gingen die Damen des TV 1 bis zum 1:8 in Führung. Dank einer konzentrierten Abwehrleistung konnten immer wieder Bälle herausgespielt und mit einem Tempogegenstoß verwandelt werden. Die 2. Mannschaft hingegen vergab ihre Chancen häufig durch Fehlpässe oder ungenaue Torwürfe, sodass die Anzeige beim Halbzeitpfiff bereits 7:14 Zähler zugunsten der ersten Vertretung des TV zeigte.

Auch in der zweiten Halbzeit wollte man mit einer weiterhin konsequenten Deckung dem erwarteten Aufbäumen der „Gegnerinnen“ aus dem eigenen Verein entgegenwirken. Diese Rechnung schien voll und ganz aufzugehen: Auch in der zweiten Hälfte dominierte die 1. Damen das Spiel nach Belieben und erzielte weiterhin sowohl aus dem Spiel heraus als auch über Tempogegenstöße. Am Ende stand ein ungefährdeter 13:25 „Auswärtssieg“ für die 1. Damen des TV Stadtoldendorf um Trainer Marek Staniszewski. Für die lautstarke Unterstützung in diesem und natürlich auch in vorangegangenen Spielen möchte sich die 1. Damen bei ihren Fans bedanken!

1.Damen: Wohlgemuth, J. Gudewill, Gnioth, Ohrmann, Berhörster, Puchbauer, Torunski (9), Stock (1), Dahmen (2), Hellwig (1), Appel (2), Gudewill (10)

2.Damen: v. Frankenstein, Jacksch(3), Sieck(1), J. Bremer(1), Jacob, Kiene, Verwohlt(3), A. Bremer(1), Kalies(1), Rauls (1), Hoffmann, Nölting (2)

Laura Wohlgemuth

(08.03.2010)

Damen: Unglückliche Niederlage der ersten Mannschaft in Hameln

Am Sonntag den 21.02.2010 trat die 1. Damen des TV 87 Stadtoldendorf bei ihrem Tabellennachbarn VfL Hameln an. Die erste Halbzeit wurde von den Stadtoldendorferinnen verschlafen. Zu viele Lücken in der Abwehr und unkontrollierte Torwürfe seitens der TV-erinnen führten dazu, dass die Hamelnerinnen zu leichten Toren kamen und so bis zur Halbzeit einen 12:5 Vorsprung herausspielen konnten. In der Kabine wurde den Homburgstädtern klar, dass sich in der zweiten Hälfte einiges ändern musste, denn abschießen lassen wollte sich niemand. Direkt nach Wiederanpfiff war zu erkennen, dass die Abwehr besser stand und auch im Angriff mehr Druck gemacht wurde, so dass der Hamelner Trainer bereits nach fünf Minuten eine Auszeit nahm, um seine Mannschaft darauf hinzuweisen, dass das Spiel noch nicht gewonnen sei. Das wussten auch die Stadtoldendorferinnen und so kämpfte man weiter und kam eine Minute vor Schluss auf ein 14:13 heran. Dies sollte aber dann der Endstand sein, da der Ausgleich kurz vor dem Schlusspfiff leider nicht zählte. Die gute kämpferische Leistung der Homburgstädterinnen in der zweiten Halbzeit, sowohl in der Abwehr als auch im Angriff, hat leider nicht mehr gereicht, um einen Punkt aus diesem Spiel mitzunehmen.

Für den TV spielten: Laura Wohlgemuth, Jacqueline Gudewill, Sarah Gnioth, Stephanie Ohrmann, Sarah Berhörster, Ann-Katrin Puchbauer (3), Franziska Stock (3), Judith Dahmen, Nicky Hellwig (3), Chantal Gudewill (4)

Sarah Gnioth

(26.02.2010)

Damen: Zweite Mannschaft besiegt TC Hameln 2

Am vergangenen Wochenende waren wir beim TC Hameln zu Gast. Ehrgeizig wie wir sind wollten wir einen Sieg einfahren. Allerdings waren wir uns sicher, dass dies nicht einfach werden würde. Und wir sollten recht behalten. Nach unseren schlechten Erfahrungen, die wir machen durften, wenn nur ein Schiedsrichter anreiste, waren wir ein wenig skeptisch, als genau dies eintraf. Doch die Schiedsrichterleistung war ausgeglichen und fair.

Der TC Hameln kam besser in die Partie und konnte mit 3:1 in Führung gehen. Unzählige vergebene Chancen die sich durch das ganze Spiel zogen, machten es uns unnötig schwer ins Spiel zu kommen. Dennoch konnten wir Tor für Tor aufholen und uns auf ein 4:4 herankämpfen. Dieses Unentschieden konnte bis zum Pausenpfiff auf eine 6:8 Führung ausgebaut werden. Doch die zweite Halbzeit begann ähnlich wie die erste. 12 Minuten lang konnten wir kein Tor erzielen, ließen aber auch nur 2 zu, sodass der TC mit 8:8 ausgleichen konnte. Doch da die Abwehr wie eine Mauer stand und langsam aber sicher im Angriff das gegnerische Tor getroffen wurde, konnten wir uns mit 9:10 und 13:9 absetzen und den 10:14 Endstand erzielen. Die einzige gelbe Karte des Spiels bekam Morine Verwohlt in der 55. Minute, sonstige Strafen blieben aus. Positiv zu erwähnen ist, dass jede Spielerin ihre verdiente Spielzeit bekam, welches Tina Hofmann mit ihrem Tor dankte. Die Schiedsrichterin war schier begeistert von unserem Trainer, der sich durchaus auf der Bank bemerkbar machte und uns immer wieder nach vorne pushte und aufbaute. Am kommenden Wochenende müssen wir gleich zwei Spiele absolvieren. Am Freitag, 26.02. um 20:30 Uhr ist die HSG Fuhlen- HO bei uns zu Gast, am Sonntag, 28.02. um 15:30 Uhr wird zum zweiten Vereinsinternen Duell angepfiffen. Unser Ziel ist es, alles zu geben und so viel wie möglich aus den Spielen mitzunehmen.

Für den TV spielten: Julia von Frankenstein, Cornelia Jacksch (2 Tore), Antonia Sieck (1 Tor), Julia Bremer (2 Tore), Morine Verwohlt (3 Tore), Sinem Kalies, Stephanie Rauls (2 Tore), Tina Hoffmann (1 Tor), Svenja Nölting (3 Tore)

Sinem Kalies

(26.02.2010)

1. Damen: Pflichtsieg in Bodenwerder

Während am Samstag, den 13. Februar, die 1. Herren des TV 87 Stadtoldendorf in Eyendorf antreten musste, machte sich die 1. Damen auf den Weg nach Bodenwerder. Obwohl einige Spielerinnen fehlten, wollten alle unbedingt einen Sieg mit nach Hause nehmen. Nach einer sehr ausgeglichenen Anfangsphase kamen die Stadtoldendorferinnen besser ins Spiel und setzten sich von 3:4 auf 5:11 ab. Obwohl Bodenwerder nicht nachließ, ging Stadtoldendorf mit einer 15:9–Führung in die Halbzeit. Nach der Pause schien es, als hätte sich Bodenwerder bereits mit einer Niederlage abgefunden. Die Gäste aus der Homburgstadt nutzen viele Fehlpässe der Gastgeberinnen für Tempogegenstöße und so stand es bald 21:9. Das Spiel war zwar noch nicht zu Ende, aber der 12–Tore–Vorsprung der TV87-erinnen konnte von der Heimmannschaft nicht mehr eingeholt werden und so wurde nur noch Ergebniskorrektur betrieben. Endstand: 20:28 für den TV Stadtoldendorf! Ein Dank geht noch an Conny, die als Spielerin der 2. Damen den mal wieder eng besetzten Kader der 1. Mannschaft ergänzt hat.

Für den TV Stadtoldendorf spielten: Laura Wohlgemuth, Jacqueline Gudewill (beide Tor), Stephanie Ohrmann (1), Sarah Gnioth (1), Ann-Katrin Puchbauer (2), Franziska Stock (3), Nicky Hellwig (3), Chantal Gudewill (13) und Cornelia Jacksch (5)

Sarah Gnioth

(15.02.2010)

1. Damen: Knappe Niederlage gegen Aerzen

Trotz guter kämpferischer Leistung verlor die 1. Damenmannschaft des TV 87 Stadtoldendorf knapp mit 21:22.

Die Vorzeichen des Spiels gegen die Tabellendritten der Handballfreunde aus Aerzen standen unter keinem guten Stern. So musste die Mannschaft studiumsbedingt auf Fabienne Torunski verzichten und bei anderen Spielerinnen stand noch nicht fest, ob sie mit auflaufen konnten. Keine leichte Aufgabe für den neuen Mann auf der Bank, Marek Staniszewski.

Die Frauen des HF Aerzen konnten sofort mit 3:0 in Führung gehen. Im Laufe des Spiels kämpften sich die Homburgstädterinnen ins Spiel zurück und konnten zum 5:5 ausgleichen. Dann aber war das Pulver verworfen und bis zur Halbzeit lag man wieder mit drei Toren 9:12 in Rückstand. In der zweiten Halbzeit überzeugten die Homburgstädterinnen mit ihrem Einsatz und ihrer kämpferischen Leistung. Eine stark spielende Torhüterin Jaqueline Gudewill gab der Mannschaft zusätzlichen Halt. Kurz vor Ende der Spielzeit erzielten die Stadtoldendorferinnen den 20:20 Ausgleich. In dieser Phase hatten die Homburgstädterinnen die Möglichkeit den Führungstreffer zu erzielen. Dies wollte ihnen aber nicht gelingen. Mit zwei Treffern in Folge holten letztendlich die Handballfrauen aus Aerzen den knappen 22:21Auswärtssieg. Die Homburgstädterinnen trauerten nach dem Spiel den verworfene Siebenmetern und vielen anderen Chancen, die einen Sieg ohne weiteres möglich gemacht hätten, nach. Eine Leistungssteigerung war trotz alledem zu sehen, sodass man mit gutem Mutes in das nächste Spiel gegen den TV Bodenwerder gehen wird.

Für den TV waren im Einsatz: Laura Wohlgemuth, Jacqueline Gudewill (im Tor) – Sarah Gnioth, Stephanie Ohrmann (1), Sarah Berhörster, Judith Dahmen (2), Nicole Hellwig (2), Kerstin Appel (7), Chantal Gudewill (7), Franziska Stock (2)

Sarah Berhörster

(12.02.2010)

TV 87 II gegen TV Bodenwerder

Zum dritten Derby der Liga ging es für uns in die Münchhausenstadt nach Bodenwerder, um erneut zwei Punkte für den Kampf um Platz drei zu sammeln. Allerdings befürchteten wir, dass wir mit acht Mädels unterbesetzt waren und die Bodenwerderaner unterschätzen würden. Diese Ängste sollten aber schnell beseitigt werden. Auch wenn die Münchhausenstädterinnen den besseren Start erwischten und schnell mit 2:0 in Führung gehen konnten, ließen wir uns nicht schockieren und versuchten in Angriff und Abwehr gute Leistungen zu erbringen. Dies erwies sich allerdings als schwieriger. Ohne Abwehrchefin Morine Verwohlt konnte keine Mauer entstehen, trotz aller Bemühungen von Stephanie Rauls, die tatkräftig versuchte, das Fehlen von Morine nicht sehr offensichtlich werden zu lassen und mit geblockten Bällen die richtigen Zeichen gab. Dank einer erneut starken Torfrau Julia von Frankenstein, die uns den benötigten Rückhalt in der Abwehr gab, konnte der TV Bodenwerder in 60 Minuten lediglich 7 Tore erzielen. Viele gehaltene 7m Würfe und unzählige abgefangene Würfe aus dem Rückraum sicherten uns den 20:7 Kantersieg.

Die 2:0 Führung des TV Bodenwerder konnte schnell aufgeholt werden. Nach dem 2:2 Ausgleich konnten wir mit 5:3 und 8:5 auf 11:5 zum Pausenstand davonziehen.

In der zweiten Hälfte konnten wir an unsere durchschnittliche Leistung der ersten Hälfte anknüpfen und mit 12:6 und 15:7 den Vorsprung halten. Julia Bremer konnte sich mit 5 Toren von der Rückraummitte beweisen und ebenfalls ein gutes Spiel absolvieren. In den letzten Minuten stellte Trainer Jan-Christoph Ahlers um: Stephanie Rauls konnte auch aus dem Rückraum das Tor treffen. Nach 54:33 Minuten ging ein Raunen durch die Halle die in plötzlicher Dunkelheit stand. Der TV Bodenwerder war ratlos bis nach einigen Minuten Abhilfe geleistet werden konnte.

Die Partie endete mit 20:7 für uns, die wichtigen zwei Punkte stehen auf unserem Konto. Mit 16:10 Punkten belegen wir weiterhin den vierten Tabellenplatz und versuchen, uns weiter vom VfL Hameln abzusetzen, die uns dicht auf den Fersen sind. Am 20. Februar geht es zu einem weiteren Auswärtsspiel nach Hameln um dort dem TC erneut zwei Punkte abzuknüpfen. Das allerdings wird eine schwierige, aber dennoch lösbare Aufgabe. Anpfiff ist um 17 Uhr in der Sporthalle West in Hameln.

Für den TV spielten: Julia von Frankenstein, Cornelia Jacksch (5 Tore), Antonia Sieck (3 Tore), Julia Bremer (5 Tore), Sinem Kalies, Stephanie Rauls (2 Tore), Tina Hoffmann (1 Tor), Svenja Nölting (4 Tore)

Sinem Kalies

(07.02.2010)

Handball-Kreisliga Damen: Kantersieg in Lügde

Nach der Trennung von Olaf Denecke als Damentrainer holte die erste Damenmannschaft des TV Stadtoldendorf an den beiden letzten Wochenenden 3:1 Punkte. Nach einem 26:26 Unentschieden gegen den Tabellenzweiten TC Hameln gab es einen 43:21 Kantersieg gegen den Tabellenletzten der HSG Lügde – Bad Pyrmont III.

Im Spiel gegen den Tabellenzweiten aus Hameln spielte die Mannschaft befreit auf und konnte verhindern, dass sich die Rattenfängerinnen absetzen konnten. Obwohl man immer wieder einem Rückstand hinterherlaufen musste, konnte man durch eine geschlossene Mannschaftsleistung zum Schluss ein leistungsgerechtes Unentschieden erreichen. Einen besonderen Anteil hatte Jan Ahlers, der ab der zweiten Halbzeit als Interimstrainer einsprang.

Das zweite Spiel gegen den Tabellenletzten HSG Lügde – Bad Pyrmont III musste ohne einen Betreuer bestritten werden. Nicole Hellwig als Mannschaftsführerin übernahm die Aufgabe als Mannschaftsverantwortliche.

Die Kurstädter hatten jedoch nie den Hauch einer Chance. Durch eine stabile und kämpferische Abwehr sowie die daraus resultierenden Tempogegenstöße zogen die Gäste bis zur Halbzeit mit 22:5 davon.

In den zweiten 30 Minuten ließen die Homburgstädterinnen die Zügel ein wenig lockerer, sodass der Gegner das eine oder andere Tor erzielen konnte. Der Sieg in Höhe von 43:21 war nie gefährdet.

Diese Erfolge geben der Mannschaft Hoffnung, auch am kommenden Wochenende gegen den Tabellendritten der Handballfreunde aus Aerzen mit einer kämpferischen Leistung Punkte in der eigenen Halle holen zu können.

Die Farben des TV vertraten am letzten Wochenende: 
Laura Wohlgemuth (Tor) - Sarah Berhörster, Judith Dahmen (2), Sarah Gnioth, Chantal Gudewill (13), Nicole Hellwig (4), Stephanie Ohrmann, Franziska Stock (6), Fabienne Torunski (18)

Sarah Berhörster

(01.02.2010)

2. Damen-Mannschaft siegt klar im Derby gegen den MTV Holzminden

Im Derby gegen den MTV Holzminden wollten wir um jeden Preis die Punkte in Stadtoldendorf behalten. Da im Hinspiel nur ein unglückliches 14:14 erreicht werden konnte, wollten wir zeigen, dass wir in der Lage sind, auch gegen Holzminden zu gewinnen. Leider mussten wir aber auf unsere Kreisläuferin, Mannschaftsführerin und zweite Abwehrchefin Stephanie Rauls verzichten. Sie musste die letzten zwei Wochen verletzungsbedingt aussetzen, unterstützte uns aber lautstark von der Bank bzw. der Tribüne aus.

Wir konnten schnell mit 3:0 in Führung gehen und ließen den MTV nicht richtig ins Spiel kommen. Die Abwehr stand wie eine Mauer, die Zuschauer bekamen keine Fehlpässe sondern ein sehr gutes souveränes Spiel zu sehen. Nach der 3:0 Führung konnte auch der MTV sein erstes Tor erzielen. Doch im Lauf der ersten Halbzeit konnten die Holzmindener nur 3 weitere Tore erzielen. Wir zogen mit 7:1 und 9:3 auf den 11:4 Halbzeitstand davon. Diese wenigen Tore seitens des MTV zeigten deutlich, dass auch die Holzmindener für uns zu schlagen sind.

In der Kabine konnten wir unsere 7-Tore-Führung noch nicht richtig realisieren. Trainer Jan-Christoph Ahlers pushte uns weiter nach vorne. Die Führung sollte ausgebaut werden, der Sieg eingefahren werden.

Die zweiten 30 Minuten begannen wie die ersten. Wir konnten unseren Vorsprung auf 14:4 ausbauen. Über ein 18:6 und ein 20:8 konnten wir mit 22:9 gewinnen.

Eine herausragende Leistung brachte unsere Torhüterin Julia von Frankenstein mit 12 gehaltenen 7m. Ebenfalls eine sehr gute Leistung brachte Morine Verwohlt, die Abwehrchefin, die unter anderem Stephanie Rauls am Kreis vertrat und insgesamt 6 Treffer erzielen konnte. Erfreulich ist ebenfalls, dass es scheint, als sei bei unserem Küken Svenja Nölting der Knoten geplatzt, auch sie konnte aus dem Rückraum 5 Tore erzielen.

Unser Trainer konnte oft durchwechseln und ermöglichte so allen Spielerinnen ihre verdienten Spielanteile.

Erwähnenswert ist schließlich noch, dass die Schiedsrichter fair und souverän gepfiffen haben und uns oft zum Schmunzeln gebracht haben. Vielen Dank dafür :-)

Ein großer Dank auch wieder an die Zuschauer, die wieder zahlreich erschienen sind!

Am kommenden Sonntag fahren wir nach Aerzen, um dort die Punkte zu klauen. Leider wird unsere Abwehrchefin Morine nicht dabei sein, dafür kann Stephanie Rauls wieder mit auflaufen und die Abwehr zu einer Mauer verwandeln.

Für den TV87 spielten: Julia von Frankenstein, Cornelia Jacksch (7 Tore), Antonia Sieck, Julia Bremer (1 Tor), Anna Bremer (2 Tore), Franziska Kiene, Morine Verwohlt (6 Tore), Sinem Kalies (1 Tor), Tina Hoffmann, Svenja Nölting (5 Tore), Isabelle Jacob

Sinem Kalies

(27.01.2010)

Damen: Torwarttrainer beendet Tätigkeit
David Martin Kaim verabschiedet

David Martin Kaim, seit Saisonbeginn Torwarttrainer der Damenmannschaft, hat seinen Lehrgang in Holzminden im Rahmen der Zivilien Aus- und Weiterbildung (ZAW) mit der erfolgreichen Abschlussprüfung zum Bürokaufmann vor der IHK Hannover-Hildesheim am 22.01.2010 beendet. Er hat mit dem erfolgreichen Abschluss einen wesentlichen Schritt für seinen weiteren beruflichen Werdegang gemacht. Leider endet damit nun auch seine Zeit als Torwarttrainer in Stadtoldendorf, in der sich die Torhüterinnen des TV alle weiterentwickeln konnten. 
Während der Feierstunde zur Freisprechung durch die IHK hat sich Trainer Olaf Denecke, zugleich Leiter der Ausbildungsstelle in Holzminden, bei David mit einem Buch zum Abschied für seine Tätigkeit bedankt und seinem Bedauern Ausdruck verliehen, dass die gute gemeinsame Zeit so schnell zuende ging.

Olaf Denecke

(23.01.2010)

Die Punkte bleiben in Stadtoldendorf ;-)
Damenmannschaften trennen sich im Derby unentschieden

Das Derby zwischen dem TV87 I und dem TV87 II wurde, wie erwartet, zu einem spannenden Spiel, zu dem sich unerwartet viele Zuschauer trotz der winterlichen Wetterbedingungen einfanden. Ganz im Gegensatz zu den beiden Unparteiischen aus Emmerthal, denen "Daisy" zum Verhängnis wurde. Kurzfristig erklärten sich Dirk und Hendrik Ulisch bereit, in diesem Spiel für Ordnung zu sorgen.

Beide Mannschaften gingen mit einem mulmigen Gefühl auf das Feld. Allen war klar, dass es nicht einfach werden würde, gegen die eigenen Freunde zu spielen. Alle wollten ein faires Spiel ohne Verletzungen. Und das ist zum Großteil gelungen. Allerdings fehlte dem TV II der wichtigste Mann auf der Bank, Jan-Christoph Ahlers konnte erst Mitte der zweiten Halbzeit die Zügel in die Hand nehmen, da er aufgrund des Pokalsspiels der ersten Herren in Celle verhindert war.

Nach Anpfiff wurde allerdings schnell klar, dass die Nervosität das spielerische Können der zweiten Damen in den Hintergrund stellte. Die Zuschauer bekamen unzählige Fehlpässe, dem gegenüber aber auch eine starke Abwehrleistung zu sehen. Denn trotz der vielen Fehlpässe der Zweiten konnte sich der TV I nicht absetzen. Der TV II ging sogar mit 5:7 in Führung. Jedoch konnte diese, wie jede andere 1-Tore Führung, nicht lange gehalten werden. So ging es mit einem 11:11 in die Kabine. Dort bekam die Zweite den Kopf gewaschen. Die Zickereien in der ersten Halbzeit sollten unterlassen, die Fehlerquote niedriger werden. Lobenswert zu erwähnen ist, dass die zweite Vertretung es ohne Trainer geschafft hat, sich auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen.

Nach Wiederanpfiff konnte der TV II eine kurzzeitige Schwächephase der ersten Mannschaft nutzen, um mit 13:11 in Führung zu gehen. Doch diese Führung sollte vom TV I schnell wieder zunichte gemacht werden. Nach dem 13:13 Ausgleich zog die Erste mit 18:15 davon und hatte den Sieg in Reichweite. Doch jetzt fuhr ein Ruck durch die zweite Mannschaft. Mit der lautstarken Unterstützung der Zuschauer im Rücken konnten hinten das Tor sauber gehalten und im Angriff drei Tore zum 18:18-Endstand erzielt werden.

Mit lediglich zwei 2-Minuten-Strafen war das Spiel sehr fair. Die beiden einheimischen Schiedsrichter haben allerdings nach internationaler Härte (wie es im Fußball so schön heißt) gepfiffen. Lobenswert zu erwähnen ist die Leistung von Morine Verwohlt, ohne die die Abwehr wahrscheinlich nicht so kompakt gestanden hätte. Beide Mannschaften konnten einiges aus dem Derby mitnehmen. Aber das wichtigste: Wir können uns auch nach dem Spiel noch in die Augen schauen und unsere Freundschaften haben sicherlich nicht gelitten.

TV I: Laura Wohlgemuth, Jaqueline Gudewill, Sarah Gnioth, Stephanie Ohrmann, Sarah Berhörster, Ann-Kathrin Puchbauer (2 Tore), Franziska Stock (1 Tor), Nicole Hellwig (6 Tore), Chantal Gudewill (3 Tore), Fabienne Torunski (6 Tore)

TV II: Julia von Frankenstein, Cornelia Jacksch (9 Tore), Antonia Sieck (2 Tore), Julia Bremer (2 Tore), Isabelle Jacob, Franziska Kiene, Morine Verwohlt (2 Tore), Anna Bremer (1 Tor), Sinem Kalies, Stephanie Rauls (1 Tor), Tina Hoffmann, Svenja Nölting (1 Tor)

Sinem Kalies

(12.01.2009)

hintere Reihe (v.l.n.r.): Cornelia Jacksch, Ann-Kathrin Puchbauer, Stephanie Rauls, Franziska Stock, Anna Bremer, 
Sarah Gnioth, Franziska Kiene, Chantal Gudewill, Morine Verwohlt, Julia Bremer

mittlere Reihe (v.l.n.r.): Antonia Sieck, Fabienne Torunski, Svenja Nölting, Nicky Hellwig, Sinem Kalies, 
Sarah Berhörster, Tina Hoffmann, Stephanie Ohrmann, Isabel Jacob

vordere Reihe (v.l.n.r.): Laura Wohlgemuth, Julia von Frankenstein, Jacqueline Gudewill

Es fehlen: Judith Dahmen, Jennifer Richter und Kerstin Appel sowie die Trainer Olaf Denecke und Jan Ahlers

 

TV Damen 1 gewinnen nach „Handball mit Herz“ gegen VFL Hameln 
Steffi Ohrmann entscheidet Spiel auf Messers Schneide

Was die Mannschaft heute vor heimischer Kulisse gezeigt hat, war „Handball mit Herz“. Nicht unbedingt ein spielerischer Leckerbissen, aber ein Spiel, in dem wir den Kampf angenommen und gefightet haben. Die Einstellung der noch zur Verfügung stehenden Spielerinnen hat auf den Punkt gestimmt und letztendlich waren wir mal die Glücklicheren. Torhüterin Laura Wohlgemuth ist seid Wochen in guter Form, muss ständig durchspielen und gibt der Mannschaft den nötigen Rückhalt. Bleibt zu hoffen, dass sie das noch ein bisschen durchhält, bis Jacky wieder fit ist.

Mit der Unterstützung der Zuschauer, die als achte Frau hinter uns standen, konnten wir zwei wichtige Punkte in Stadtoldendorf behalten und unsere kleine Erfolgsserie fortsetzen. Wenn du nach solch einem Spiel dann gewinnst und bei Steffi Ohrmann der Knoten platzt und sie nach langer Zeit der Selbstzweifel endlich ihre ersten beiden Tore macht, seitdem ich Trainer bin, und sie zudem das Spiel für uns entscheidet, ist das einfach ein schöner Moment und für Steffis Selbstvertrauen enorm wichtig.

Die Voraussetzungen waren alles andere als ideal. Lediglich 8 Spielrinnen waren noch halbwegs gesund, um gegen einen Gegner der eine sehr Gangart an den Tag legt ins Spiel zu gehen. Die 2.Damenmannschaft hatte davon in der Vorwoche schon eine Kostprobe in der Halle Nord mitbekommen. Aus der Not heraus wurde Torhüterin Jaqueline Gudewill mal eben zur Feldspielerin, die ihre Aufgabe auf ungewohnter Spielposition gut gelöst hat. Nun, was sich dann auf dem Spielfeld entwickelt hat, war spannend und ein von unserer Seite aufopferungsvoll geführtes Spiel. Sicher fehlten uns Handlungsalternativen, um die Sache spielerisch leichter für uns zu gestalten, aber über die sich im Spielverlauf stetig steigernde Leidenschaft rückte das eigentlich Unmögliche in greifbare Nähe. Schnell lagen wir mit 1:4 hinten. Konnten aber zum 4:4 ausgleichen, kamen besser ins Spiel und größer als ein Tor wurde der Rückstand bis zur Halbzeit nicht. 8:9 aus unserer Sicht zur Pause.

Sichtbar gezeichnet kamen die Spielerinnen in die Kabine. Viel zu ändern gab es nicht. Der Einsatz war da und wir nicht unaufholbar in Rückstand geraten. Mit dem Willen, jetzt nicht nach Wiederbeginn unsere zehn schwachen Minuten zu nehmen und alles zu geben, sollte es in Hälfte zwei gehen. Erstmal ein Gegentor gefangen. OK, Normal! Auch die folgende Phase, in der wir mit doppelter Unterzahl auf dem Feld waren, konnten wir überstehen, sogar antworten, 10:10. Ab jetzt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Hameln agierte phasenweise wirtschaftlicher, was uns dann noch mal mit drei Toren in Rückstand brachte. TTO. Einfache taktische Anweisungen und noch mal draufgehen. Kopf hoch, Alles versuchen. Vielleicht wäre noch ein Punkt möglich. Aus dem 16:19 heraus konnten wir ausgleichen, um am Spielende mit 21:20 die Nase vorn zu haben und zwei wichtige Punkte behalten.

Weiter geht es am 28.11.09 mit dem Heimspiel gegen den Vorsaisonmeister HSG Lügde/Pyrmont 2. Da wartet die nächste schwere Aufgabe auf uns. Bis dahin werden hoffentlich Einige wieder gesund.

TV 87: Laura Wohlgemuth (3 geh. 7m), Jaqueline Gudewill, Sarah Gnioth (1), Stephanie Ohrmann (2), Fabienne Torunski (8), Franziska Stock (2), Judith Dahmen (3), Nicole Hellwig (5)

Olaf Denecke

(23.11.2009)

Schmerzhaftes Spiel und schmerzhafte Niederlage der 2. Damen

Nach dem Sieg gegen die zweite Vertretung der HSG Fuhlen-HO schreckten wir auch vor dem VfL Hameln nicht zurück. Auch hier sollten zwei Punkte mitgenommen werden. Das erste Tor allerdings warfen die Hamelner. Doch wie heißt es so schön: wer 1:0 führt, der stets verliert. Dachten wir zumindest… Das Spiel sollte sich aber anders entwickeln.

Bis kurz vor dem Halbzeitpfiff lagen wir mit 10:8 in Führung und waren guter Dinge. Dann allerdings stellte der VfL auf eine 5:1 Abwehr um, die uns, wie gehofft, etwas aus dem Konzept brachte. Wieder waren Abspielfehler im Angriff an der Tagesordnung. Diese wurden allerdings prompt von der vorgezogenen Spielerin Dubroika Burhenne mit schnellen Toren bestraft. Nach den ersten 30 Minuten führte der VfL Hameln mit 12:10. Erstaunlich war, das bis dato weder gelbe Karten, noch Zeitstrafen gegen uns ausgesprochen wurden. Dafür spielte der VfL zweimal in Unterzahl. Auf der Tribüne wurde es in der ersten Halbzeit aufgrund der Schiedsrichterentscheidungen schon ungewöhnlich laut. Doch es sollte noch schlimmer werden.

Die zweite Halbzeit begann, wie die erste endete. Mit zwei Toren in Folge vergrößerte der VfL den Vorsprung auf 14:10. Diese 4- Tore Führung konnten wir nicht mehr aufholen. Dazu trugen auch die desolate Schiedsrichterleistung, sechs Zeitstrafen gegen uns und ordinäre Äußerungen auf Seiten der Hamelner bei. Die aggressive Stimmung in der Mannschaft konnte uns nicht weiterhelfen, sondern handelte uns lediglich Zwei-Minuten-Strafen ein, berechtigt und unberechtigt. Angebliche Fouls von uns wurden bestraft, während identische Tätlichkeiten auf Hamelner Seite ohne Konsequenzen blieben. Die Tatsache, dass die, aus der ersten Halbzeit angeschlagene und sonst sehr standfeste Stephanie Rauls am Kreis immer wieder zu Boden ging, brachte das Fass endgültig zum Überlaufen. Die Zuschauer konnten auch mit eisernem Willen nicht mehr an sich halten. Allerdings kann man die Schuld an der 18:21 Niederlage nicht allein den Schiedsrichtern zuschreiben. Die Torhüterin des VfL kam an die wenigen Bälle, die in die beiden oberen Ecken des Tores ankamen, auf Grund ihrer Größe nicht heran. Doch diese Erkenntnis blieb in unseren Hinterköpfen verborgen. Viel zu viele Würfe erreichten das Tor auf halber Höhe oder gar unten. Des Weiteren erwies sich die Torhüterin des VfL als Siebenmeter-Killerin.

Aus diesem Spiel werden wir alles Wichtige mitnehmen, um am nächsten Samstag vor heimischem Publikum gegen den TC Hameln die Fehlerquote geringer zu halten. Anpfiff gegen den derzeit Tabellenersten ist um 15:30 Uhr.

Für den TV spielten:
Julia von Frankenstein (3 gehaltene 7m), Cornelia Jacksch (5 Tore), Antonia Sieck, Isabelle Jacob, Anna Bremer (5 Tore),
Julia Bremer (4 Tore), Franziska Kiene, Morine Verwohlt (2 Tore), Stephanie Rauls (1 Tor), Svenja Nölting (1 Tor)

Sinem Kalies

(09.11.2009)

TV Damen im WSL-Pokal-Viertelfinale

Am 07.11. wurde im WSL-Pokal-Achtelfinale der Damen das Lokalderby zwischen dem TV Bodenwerder und dem TV 87 Stadtoldendorf ausgetragen. Nachdem die Homburgstädterinnen eine Woche zu vor einen Zehn-Tore-Sieg im Punktspiel gegen die Münchhausenstädterinnen einfahren konnten, sollte an den Erfolg der Vorwoche angeknüpft werden: Die Chancenauswertung im Angriff sowie die Abwehrarbeit galt es zu verbessern.

Bis zur Halbzeit zeigte sich den Zuschauern jedoch ein sehr ausgeglichener Spielverlauf. Keines der beiden kreisholzmindener Teams konnte sich mit mehr als zwei Toren absetzen. Immer wieder wurden klare Torchancen von den Gästen vergeben. Entweder verfehlte der Ball das Tor oder man scheiterte an der Torhüterin des TVB. Von der gewünschten Steigerung der Chancenauswertung war nicht viel zu sehen. Vor allem Torfrau Laura Wohlgemuth ist es zu verdanken, dass die Stadtoldendorferinnen nicht den Anschluss verloren und in einen größeren Rückstand gerieten. Auch durch die Auszeit in der 17. Spielminute konnte die Mannschaft unter Spielertrainerin Nicole Hellwig das Gewünschte nicht umsetzen. Mit einem 6:8 aus Sicht der Gastgeber gingen die Mannschaften in die Pause.

In der zweiten Halbzeit war auf Seite der Gäste eine Leistungssteigerung zu sehen. Viele Chancen wurden zwar immer noch nicht genutzt, doch es gelang sich über 7:12 auf 10:16 abzusetzen. Dennoch ließ die Konzentration des Stadtoldendorfer Teams noch einmal nach, sodass die Gastgeberinnen auf 14:16 verkürzen konnten. Im Anschluss bauten die Gäste den Abstand jedoch wieder kontinuierlich aus, sodass - auch ohne den erkrankten Trainer Olaf Denecke - am Ende ein 18:24 Auswärtssieg gefeiert werden konnte.

Die nächste Runde des WSL-Pokals werden die Stadtoldendorferinnen im Dezember antreten. Hier kann dann hoffentlich auch der Wunsch, ein Allstar-Team aus beiden Stadtoldendorfer Damenmannschaften ins Rennen zu schicken, erfüllt werden. Hingegen der ursprünglichen Planung konnte dieses Mal - aufgrund Überschneidungen im Spielplan mit der zweiten Mannschaft - leider nur die 1. Damenmannschaft des TV Stadtoldendorf antreten.

Für den TV Stadtoldendorf kämpften sich ins Viertelfinale:
Laura Wohlgemuth (Tor) – Sarah Gnioth, Stephanie Ohrmann, Sarah Berhörster, Fabienne Torunski (9), Franziska Stock (2), Judith Dahmen (2), Nicole Hellwig (4), Chantal Gudewill (5), Anette Teiwes (2)

Sarah Berhörster

(09.11.2009)

1. Damenmannschaft gewinnt gegen den TV Bodenwerder

Nachdem die erste Damenmannschaft des TV Stadtoldendorf in der vergangenen Woche die ersten Pluspunkte einfahren konnte, sollte nun auch gegen den TV Bodenwerder ein Sieg her.

Das Spiel begann mit der 1:0-Führung für den TV Stadtoldendorf. Zunächst standen die Damen des TV Stadtoldendorf gut in der Abwehr, aber durch mangelnde Konzentration ließ dies kontinuierlich nach. Die erste Spielhälfte war dann übersät von Fehlpässen und Fehlwürfen. Unzählige Chancen wurden frei vorm Tor ausgelassen. Trotz allem schafften wir es dennoch mit einem Pausenstand von 12:6 in die Halbzeitpause zu gehen..

Nicky Hellwig, die als Spielertrainerin eingesprungen war, versuchte die Halbzeitpause für eine Ansprache zu nutzen. Dies fruchtete in den folgenden 30 Spielminuten allerdings wenig. Es folgten weiterhin viele Fehlwürfe. Der TV Bodenwerder kam allerdings nie heran. Sie konnten aber über den Kreis oft erfolgreich abschließen, so dass die Stadtoldendorferinnen in der letzten Viertelstunde die Abwehr auf 6-0 umstellen mussten. Nun stand die Abwehr wieder kompakter. Dies führte zu einem Endstand von 24:14. So konnten die Damen den Sieg aus der Vorwoche wiederholen und zwei Pluspunkte aus einem glanzlosen Spiel mitnehmen.

Am kommenden Wochenende ist die Damenmannschaft dann beim TV Bodenwerder zu Gast. Im Pokalspiel wird sich zeigen, wer die Fehler aus dem vergangenen Spiel besser verarbeiten konnte.

Für den TV spielten: Laura Wohlgemuth (im Tor), Fabienne Torunski (8), Kerstin Appel (5), Chantal Gudewill (4), Nicky Hellwig (3), Ann-Katrin Puchbauer (2), Franziska Stock, Judith Dahmen (je 1), Sarah Gnioth und Stephanie Ohrmann

Stephanie Ohrmann

(02.11.2009)

2. Damenmannschaft mit verdientem Sieg gegen HF Aerzen

Aufgrund der 16:30 Niederlage der 1. Damen des TV gegen die HF Aerzen gingen wir mit großem Respekt in die Partie. Da ein Sieg hergezaubert werden sollte, schien es deutlich ungünstig, dass unser Trainer Fresh fast zeitgleich die erste Herren in Hameln unterstützen musste. Doch es sollte sich herausstellen, dass wir mit Nicky einen guten Ersatz für dieses Spiel gefunden haben.

Wir begannen das Spiel im Angriff und konnten durch Mori mit 1:0 in Führung gehen. Und dieses sollte nicht Morines letzter Streich sein. In den kommenden Minuten schlichen sich jedoch kurzzeitig Fehler im Angriffsspiel ein, sodass die HF mit 1:3 in Führung gehen konnten. Dank einer sehr aktiven Nicky auf der Bank wachten wir auf und fingen an, uns Stück für Stück an das 3:3 heranzukämpfen. In der folgenden Zeit hagelte es gelbe Karten und Zwei-Minuten-Strafen, berechtigt und unberechtigt, auf beiden Seiten. Aber auch hierdurch ließen wir uns nicht beirren und bauten unser Spiel auf, sodass die Zuschauer eine ausgeglichene Partie zu sehen bekamen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff erzielte Julia mit einem Tempogegenstoß das 9:6. Mit einem zufriedenstellenden 9:7 ging es in die Kabine.

Nickys Ansprache war ein deutliches Ziel herauszuhören: ein Sieg sollte her. Die ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit sollten gut überstanden werden, dann wären die zwei Punkte sicher gewesen. Doch warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?

Bis zur 35. Minute spielten wir wie in der ersten Halbzeit. Dann jedoch kam der befürchtete Einbruch. Wir führten mit 12:9 als wir den ersten Fehlpass im Angriff spielten und unsere Torhüterin durch mangelnden Einsatz unsererseits den Anschlusstreffer nicht verhindern konnte. Dieses Desaster setzte sich in den folgenden fünf Minuten fort, bis Nicky in der 40. Minute und beim Stand von 12:13 für die HF das TTO zog. Ihre Ansprache hatte sich gewaschen und war klar und deutlich ausgedrückt. Wir alle wollten den Sieg vor heimischem Publikum. Nach dem Wiederanpfiff war dies auch zu erkennen. Im Angriff kämpften wir um jedes Tor, die kompakt stehende Abwehr und Julia im Tor taten ihr übriges. Wir konnten die HF zwar nicht ganz abschütteln, aber ein Zwei-Tore-Vorsprung sollte für unseren ersten, verdienten Sieg reichen.

Am nächsten Samstag treffen wir in Hessisch-Oldendorf auf eine starke Mannschaft, die uns aus der letzten Saison bekannt ist. Und auch hier lautet das Ziel wieder: Sieg!

Ein riesiger Dank geht an Nicky, die uns mit ihrem schwachen Herz tatkräftig unterstützt hat und uns immer wieder nach vorne gepeitscht hat!

Für den TV spielten: Julia von Frankenstein (5 gehaltene Siebenmeter), Conny (5 Tore), Toni, Julia B. (2 Tore), Isa, Atze, Mori (5 Tore), Anna B. (1 Tor), Sinem, Rauls (3 Tore) und Arnie (2 Tore)

Sinem Kalies

(30.10.2009)

Endlich das erste Erfolgserlebnis
Damen 1 besiegen HSG Lügde/Pyrmont 3 mit 34:12 (17:5)

Endlich, endlich das erste Erfolgserlebnis. Sichtlich erleichtert und für den Moment überglücklich ließen sich die Damen 1 nach Spielende von ihren treuen Zuschauern ein bisschen feiern. Und das haben sie sich auch verdient. Der überzeugende Sieg war zum jetzigen Zeitpunkt der Saison bitter nötig und wichtig für die Moral. Vier (einkalkulierte) Niederlagen hintereinander nach einem schwerem Auftaktprogramm standen zur Herbstferienspielpause bisher zu Buche. Meine Mannschaft hat heute fast alles richtig gemacht. Sie haben meine Vorgaben auf der Platte umgesetzt, wie ich es mir erhofft hatte. Eine überzeugende Mannschaftsleistung mit einer auf den Punkt bestens aufgelegten Laura Wohlgemuth im Tor, die drei Siebenmeter und vier Gegenstöße pariert und den notwendigen Rückhalt gegeben hat, einem starkem Rückraum, der erstmals in dieser Besetzung zusammenspielte, und einer Franzi Stock, die eine starke Partie abgeliefert hat. Alle haben sich voll reingehängt und durch konsequente ballorientierte Abwehrarbeit den Gegner früh in die Schranken gewiesen. Diesmal waren wir ballsicherer und hatten eine deutliche geringere Quote an technischen Fehlern die meistens zu unnötigen Ballverlusten führt.

Prima, dass es gelungen ist, mit Chantal Gudewill eine erfahrene Spielerin hinzu(zurück)zuholen.10 Treffer und die erhofften spielerischen Akzente im ersten Spiel für uns. Willkommen im Team! Hätten wir jetzt noch eine Linkshänderin für den rechten Rückraum dann, ja dann vielleicht. Schade nur, dass wir jetzt auf Anka studienbedingt teilweise und auf Kerstin und Jenny wegen Verletzungen längere Zeit verzichten müssen. Jacky wird noch einige Zeit Aufbautraining benötigen, bis sie wieder ins Tor kann. Bis dahin muss Laura die schwere Bürde allein tragen. Das alles müssen wir jetzt mit viel Moral kompensieren und als Mannschaft gezielt weiterarbeiten. Das sollte jetzt etwas leichter gehen, da wir endlich Zählbares vorweisen können. Dennoch bei aller Freude über den verdienten Sieg, das war realistisch betrachtet ein „Pflichtsieg“, der jetzt unbedingt sein musste. Und damit geht´s dann weiter am nächsten Samstag um 14:00 Uhr in der Rumbruchshölle gegen TV Bodenwerder.

TV 87:
Laura Wohlgemuth, Sarah Gnioth, Stephanie Ohrmann, Sarah Berhörster, Fabienne Torunski (9), Franziska Stock (5), Judith Dahmen (1), Nicky Hellwig (6), Kerstin Appel (3), Chantal Gudewill (10)

Olaf Denecke

(26.10.2009)

Beide Damenmannschaften unterliegen vor heimischer Kulisse

Die Heimpremiere der beiden Damenmannschaften endete mit Niederlagen gegen Mannschaften, die sich sicherlich im oberen Tabellendrittel der Tabelle festsetzen werden.

Damen 1

Nach der in der Vorwoche total daneben gegangenen Auftaktpartie in Aerzen war die zweite Vertretung von HSG Fuhlen-Hess. Oldendorf zu Gast. Im Vergleich zur Vorsaison hat auch diese Mannschaft sich personell verändert. Neben dem vollzogenen Trainerwechsel von Dirk Hanke zu Dirk Riechert sind auch einige neue Spielerinnen im Team, das auch eine sehr robuste Gangart an den Tag legt. Auf diese Spielweisen müssen wir uns mit unseren beiden Mannschaften schnell einstellen. In unserem ersten Heimspiel der neuen Saison wollten wir was gerade rücken. Zum Sieg hat es leider noch nicht gereicht. Die Summe der eigenen Fehler durch Auslassen klarer Torchancen gepaart mit den äußeren Umständen haben uns letztendlich auf die Verliererstraße gebracht. Doch wir können aus der Niederlage viel Positives mitnehmen. In der Vorwoche stand noch keine Mannschaft auf der Platte. Daher hatte ich von der Mannschaft gefordert, sich vor heimischem Publikum als Mannschaft zu präsentieren. Das hat sie getan. Meine Vorgaben wurden umgesetzt. Disziplin auf dem Spielfeld und Bank, Einsatzwille. Sie haben gefightet, alles gegeben und wollten den Sieg, den sie auch verdient gehabt hätten. Konditionell waren wir dem Gegner jederzeit gewachsen. Nur leider sollte es (noch) nicht sein. Die frühe Manndeckung gegen Fabienne Torunski hatte unsere Planungen doch schon früh zerstört. Daher musste ich Stephanie Ohrmann als „taktisches Opfer“ früh vom Feld holen, um variabler reagieren zu können. Steffi ist eine 100%ige Mannschaftsspielerin und stellt sich da voll in den Dienst der Mannschaft. Auch das ist wichtig für uns, um in der Gesamtheit voranzukommen. Die Mannschaft hat nie aufgegeben und alles versucht. Auch nach dem 12:17 aus unserer Sicht noch mal gegengehalten. Wir haben letztendlich verloren und halten noch nichts Zählbares in den Händen. Wichtig ist die geschlossene Mannschaftsleistung, die abgeliefert wurde. Wir müssen jetzt daran arbeiten, sich bietende klare Torchancen auch zu nutzen, die Feinabstimmung im Abwehrverbund voranzutreiben, im Angriffsspiel noch druckvoller ohne lange „Ruhephasen“ zu arbeiten und über die volle Spielzeit konzentriert zu sein. Denn der nächste Gegner am kommenden Sonntag ist in Hameln die zweite Vertretung vom TC. Auch dort hat es personelle Veränderungen gegeben. Spielerinnen von VfBHW wurden aufgesaugt und Zugänge aus der eigenen 1. Mannschaft eingebaut. An unser letztes Spiel in der Rattenfängerstadt haben wir ja ganz schlechte Erinnerungen. Es wir bis zur Herbstferienspielpause nicht einfacher für uns.

TV 87 1: Laura Wohlgemuth, Jacqueline Gudewill, Sarah Gnioth, Stephanie Ohrmann, Sarah berhörster, Ann-Kathrin Puchbauer(4), Fabienne Torunski (8), Franziska Stock(1), Jennifer Richter (2), Judith Dahmen, Nicky Hellwig (2)

Damen 2

Personell dezimiert hat die Zweite gegen den Vorsaisonmeister HSG Lügde/Pyrmont 2 in der ersten Halbzeit eine gute Leistung geboten. 7:7 zum Seitenwechsel. In Hälfte zwei schwanden dann doch die Kräfte, was die Gäste mit ihrer cleveren Spielweise in einfache Tore umsetzen konnten. Festzuhalten ist dass unsere zweite Mannschaft eine ordentlich Leistung zum Saisonstart mit zwei unterschiedlichen Hälften abgeliefert und mit Moral alles versucht hat. Diese wesentliche Erkenntnis muss sie jetzt mitnehmen. Gegner am kommenden Samstag im Auswärtsspiel ist MTV Holzminden. Anwurf in der Sporthalle Liebigstraße ist um 16:15 Uhr.

TV 87 2: Julia v. Frankenstein, Cornelia Jacksch (6), Antonia Siek (1), Franziska Keine, Morine Verwohlt, Sinem Kalies, Stephanie Rauls (2), Tina Hoffmann

Ohne Foto: neu bei der 2. Damen sind Julia v. Frankenstein und Svenja Nölting. Beide Rückkehrer von TSG Emmerthal.

Olaf Denecke

(14.09.2009)

Saisonstart für TV Damen 1 geht voll daneben
In Aerzen gab´s hartes Brot statt Sahnetorte

Der Saisonstart der TV Damen 1 ist so was von daneben gegangen, dass deutliche Ernüchterung die Euphorie und Spannung vor dem ersten Punktspiel der neuen Saison erst mal vertrieben hat. Doch eben die muss jetzt schnell zurückkommen, wollen wir nicht am kommenden Sonntag im ersten Saisonheimspiel gegen HSG Fuhlen-Hess. Oldendorf ein ähnliches Desaster erleben. Die „Handballfreundinnen“ kamen so daher, wie ich es erwartet und meine Mannschaft darauf eingestellt hatte, dachte ich jedenfalls. Sie legen eine Spielweise an den Tag, die sich erst an zweiter Stelle mit dem Ball beschäftigt. Ist ja legitim, solange es zugelassen wird. So war es dann auch. Nach zwischenzeitlichem 3:2 für Aerzen hatten wir ne Durststrecke bis zum Spielstand von 12:3 zu überwinden, bis wir endlich wieder einen Treffer markieren konnten. Zu groß war der Rückstand, um hier noch mehr als Schadensbegrenzung zu betreiben. 14:4 lagen wir zur Halbzeit hinten, und es war kein Zeichen zu erkennen, dass es noch mal ein richtiges Aufbäumen geben würde. Der Drops war gelutscht, der Saisonstart, für den wir uns mehr vorgenommen und erhofft hatten, ordentlich daneben gegangen. Wir verfielen wieder in alte Muster. Nachlässige Deckungsarbeit gepaart mit dem Auslassen klarer Torchancen und der dann mit zunehmender Spielzeit gebrochenen Moral führten zur deutlichen Niederlage, aus der wir uns auch nicht rausreden können. Wir konnten der robusten Spielweise der Gastgeberinnen, die dann in der logischen Konsequenz zu einer ganzen Reihe einfacher Tore kamen, nicht annähernd Paroli bieten.

Es war noch keine Mannschaft auf dem Feld. Das muss sich (ich) ändern. Wir müssen jetzt ganz schnell in der Lage sein, uns wieder zu motivieren, die Bindung und Feinabstimmung untereinander auf dem Feld zu finden. Sicherlich wird es ob der nicht optimalen Saisonvorbereitung noch eine Zeit lang dauern, bis die neuen Spielerinnen voll integriert sind und wir insgesamt unsere Spielweise deutlich ändern können. Wir müssen in der Abwehr kompakter arbeiten, Torchancen herausarbeiten und den Abschluss vorbereiten, nicht überhastet die Bälle „wegwerfen“ und auch individuell im 1 gegen1 mehr Akzente setzen und uns daran gewöhnen, dass wir noch öfters gegen solch robuste Mannschaften antreten müssen. Also kurzum, diese Niederlage muss raus aus den Köpfen, denn kommenden Sonntag um 14:00 Uhr haben wir den nächsten dicken Brocken vor der Brust. Meine Mannschaft hat Potential und hier deutlich dazu gewonnen. Jetzt ist an uns allen, dies auch auf der Platte in Verwertbares umzusetzen.

Das erste Heimspiel sollte eigentlich Motivation genug sein, um was gerade zu rücken, haben wir doch ein Hammerprogramm bis zur Herbstferienspielpause. Ebenfalls am kommenden Sonntag starten die Damen 2 mit einem Heimspiel in die Saison. Gestern Abend konnte in Adelebsen noch mal unter Wettkampfbedingungen getestet werden. Nun geht´s los. Gegner in der Rumbruchshölle ist der Vorsaisonmeister HSG Lügde/Bad Pymont 2. Anwurf ist um 15:30 Uhr.

TV 87 Damen 1: Laura Wohlgemuth, Jaqueline Gudewill, Sarah Gnioth, Ann-Kathrin Puchbauer (3), Fabienne Torunski (5), Stephanie Ohrmann, Franziska Stock, Sarah Berhörster, Nicky Hellwig (5), Judith Dahmen (2), Jennifer Richter (1)

Olaf Denecke

(10.09.2009)

TV Damen vor dem Saisonstart
Ein Team - zwei Mannschaften

Mit zwei Mannschaften gehen die TV Damen in die Saison 09/10. Aus dem 18er Kader der letzten Saison werden nunmehr durch Personalzugänge, die in den nächsten Tagen vorgestellt werden, zwei Mannschaften gebildet, um allen Spielerinnen gerecht zu werden und in der Gesamtheit die Fortentwicklung des Frauenhandballs in Stadtoldendorf in den Focus zu rücken. Zudem wurde der „Trainerstab“ erweitert. Die Saisonvorbereitung ist jetzt fast beendet. Noch zwei Testspiele sind für die TV Damen vor den jeweiligen ersten Punktspielen der Saison 09/10 geplant. Dann gilt es, 18 Saisonspiele stehen dann auf dem Spielplan. Und der hat es nicht gerade gut gemeint mit unseren Mannschaften. Bis zur Spielpause im Oktober haben beide Mannschaften dicke Brocken als Gegner in der Anfangsphase. Die erste Mannschaft hat vier Spiele, davon drei in fremden Hallen und dabei ein Programm, das schlimmer hätte nicht kommen können. Nun, auf der anderen Seite wissen wir danach schon mal, wo wir uns einzureihen haben. Die zweite Mannschaft bekommt es mit dem Vorsaisonmeister HSG Lügde/Bad Pyrmont 2 zuhause und anschließend dann auswärts mit dem MTV Holzminden zu tun. Los geht´s am kommenden Sonntag, 06.09.09, wenn die 1.Mannschaft beim Absteiger aus der WSL Oberliga, HF Aerzen, antritt.

Olaf Denecke

(03.09.2009)

Damenteam geht in zweite Phase der Saisonvorbereitung!
Athletiktraining und die „Zeit der großen schweren Bälle“ weicht dem Balltraining

Seit Anfang Juli sind die Damen in der Saisonvorbereitung für die im September beginnende Punktspielserie. In der jetzt beendeten ersten Phase haben wir im Schwerpunkt an der körperlichen Fitness gearbeitet, den erwarteten Stand annähernd erreicht, wollen und müssen noch ne Schippe draufpacken, um für den Saisonverlauf die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, die ein so junges Team haben sollte.

Die Frage, weshalb ich im Moment soviel Wert auf das Training „ohne Ball“ lege, ist schnell beantwortet. Aufbauend auf dem im Selbstmanagement und Eigenmotivation durchgeführten vorangegangenen Ausdauertraining und neben den weiter stattfindenden Ausdauerläufen ist es jetzt notwendig Schnelligkeit, Antrittsschnelligkeit, hohe Belastungsphasen und die Elemente Kraft und Stabilisation im Training zu forcieren. Diese Inhalte werden uns also weiter begleiten mit dem Ziel, die Mannschaft auf die physischen Belastungen im Spielbetrieb vorzubereiten, kürzere Erholungspausen im Spiel und höhere Verletzungsresistenz zu erreichen. Körperlich fit sind wir leistungsfähiger! Handballspiele werden oft in den letzten Minuten entschieden. Genau diese Fähigkeit müssen wir erreichen damit wir auch in der 59. Minute noch Kraft und die mentale Frische haben ein Spiel zu entscheiden und nicht nach 35 Minuten „körperlich fertig“ sind. Mein Standpunkt zu diesem Thema: „Athletiktraining ist aus gesundheitlichen Gründen und zur Steigerung der sportlichen Leistung unabdingbar. Handball ohne Krafttraining funktioniert nicht!" Auch nicht im Frauenhandball. Ich erwarte einfach dass sich meine Spielerinnen eigenverantwortlich diesem Thema nicht verschließen und für sich selbst arbeiten. Möglichkeiten gibt es genug. Für dieses erste „Saisonziel“ , körperliche Fitness, müssen wir alle gemeinsam noch ein gutes Stück Arbeit verrichten! Wir haben ja noch ein bisschen Zeit.

Zudem habe ich habe ich Beachhandball in den Trainingsplan mit aufgenommen: weil es zum „Sommerhandball“ einfach dazu gehört, und das Spiel im Sand ist anstrengend, eignet sich aber hervorragend als Kraft- und Ausdauertraining. Und dann bringt es auch noch richtig Spaß, im Spiel ist die Kraftanstrengung kaum zu merken. Zudem fördert es das Direktspiel und schafft durch die Möglichkeit der mitspielenden Torhüter im Feld die Überzahlsituation 4 gegen 3. Beachhandball hat viel mit Taktik zu tun, Schaffen der Überzahlsituation und vor allem, weil Kempa-Tore aus der Luft, Treffer nach einer vollen Körperdrehung (Piruette) und Tore der mitspielenden Torhüter doppelt zählen. Einige Male haben wir bis jetzt zur Abwechselung in der „Sandkiste“ im Freibad trainiert und im Laufe der Zeit haben die „Mädels“ Spaß am Beachen gefunden. Jetzt ist der Sand, den man mal im Gesicht hat, nicht mehr so störend und gehört zum Spiel dazu.

Den Höhepunkt der ersten Trainingsphase bildete das Trainingslager das wir in Stadtoldendorf und Holzminden vom 24.07.-26.07.09 durchgeführt haben. Hier haben wir unter hoher Belastung gearbeitet. Besonderer Dank gilt hier Dirk Ulisch und Michaela Schostag (OL Damen MTV Rohrsen) für das körperlich fordernde zugleich aber motivierende Torwarttraining.
Hatte Dirk am Freitagabend „Grundlagenarbeit Torwart“ vermittelt, so standen die beiden Trainingseinheiten bei Michaela am Samstag unter dem Motto: Aus der Praxis für die Praxis und Technik. In abschließenden Spiel gegen die Damen der HSG Schoningen/Uslar/Wiensen dann Torwartcoaching durch Michaela. Unsere drei Torhüterinnen waren Samstagabend „platt“ aber genauso begeistert.

Wir gehen jetzt in die zweite Phase der Vorbereitung in der das Balltraining deutlicher Schwerpunkt ist. Zudem werden wir das ein oder andere Testspiel oder Turnier spielen, um die Spielfähigkeit zu erarbeiten, die wir brauchen, und die neuen Spielerinnen einzubinden. Deren Integration verläuft harmonisch wie erhofft. Das ganze Team wird da gestandene Spielerinnen dazubekommen und von ihren Erfahrungen profitieren. Sie werden uns definitiv verstärken und helfen, das ganze Team voranzubringen.

Olaf Denecke

(07.08.2009)

Trainingswochenende Weibliche A-Jugend MSG Misburg/Anderten und TV Damen
vom 31.07.- 02.08.2009 in Stadtoldendorf und Holzminden

Am vergangenen Wochenende hatten die TV-Damen Gäste aus Hannover in der Homburgstadt zu Gast. Die angereiste Weibliche A-Jugend der Mannschaftsspielgemeinschaft (MSG) Misburg-Anderten wurde zum bevorstehenden Saisonbeginn aus den verbliebenen Spielerinnen der Vorsaison neu gebildet, da beide Mannschaften ansonsten eigenständig nicht spielfähig gewesen wären. Mittlerweile verbucht die neu formierte Mannschaft zusätzliche Neuzugänge, sodass sich kurz vor der Ziellinie der Saisonvorbereitung eine Mannschaft mit Zukunft und sicherlich guten sportlichen Voraussetzungen für die kommende Saison findet. Im Punktspielbetrieb der Saison 2009/2010 wird die Mannschaft in der Gemeinsamen Regionsoberliga der Handballregion Hannover/WSL spielen.

Fordernd, abwechselungsreich und erfolgreiche Tage mit Trainingsinhalten mit Athletik in Halle und Liebigstadion, Wurf- und Torwarttraining, Aqua Fit im Freibad Holzminden, Angriffs- und Abwehrtraining, Training in Kleingruppen sowie Gruppentaktik umrahmt von zwei Freundschaftsspielen für die WJA MSG Misburg-Anderten zur Saisonvorbereitung standen auf dem Trainingsplan, den die Trainerinnen Aileen Denecke und Annika Brauns (WJA SG Misburg) sowie Olaf Denecke (Damen TV 87) für ihre Teams vorbereitet und umgesetzt haben.
Nach Anreise der Gäste aus Hannovers Osten am Freitagabend wurde in der TV-Halle mit einer ersten gemeinsamen lockeren Trainingseinheit der Auftakt für ein sportlich forderndes Wochenende durchgeführt. Im Anschluss wurde dann nach Holzminden verlegt, wo sich die Hannoveranerinnen ihr Quartier einrichteten und dann bis Sonntagmittag zum Training dort geblieben sind. Die teilnehmenden TV-Damen stießen dann dazu. Der Samstagmorgen begann mit Athletiktraining im Liebigstadion. Anschließend standen zwei Trainingseinheiten Balltraining mit Schwerpunkt Angriff und Grundlagenarbeit 3:2:1- Abwehr auf dem Programm. Sportlich abgeschlossen wurde der Tag mit einem Freundschaftsspiel bei dem sich die TV-Damen als gute Gastgeberinnen erwiesen. Nach dem von einigen genutzten Saunagang wurde gemeinsam noch zum Abendessen zusammen gesessen. Der lange Samstag hatte doch deutliche Spuren der Anstrengung hinterlassen. Recht früh war Nachtruhe erwünscht.

Sonntagmorgen ging es dann erstmal zum Aqua-Fit ins Holzmindener Freibad, um dann eine neuerliche Balltrainingseinheit folgen zu lassen. Parallel wurden die Keeperinnen der TV-Damen und der MSG von Dirk Ulisch einem intensiven Torwarttraining unterzogen. Anschließend folgte die Rückverlegung nach Stadtoldendorf. Am Nachmittag stand für die Hannoveranerinnen noch mal ein Testspiel auf dem Programm. Diesmal war die Weibliche A-Jugend der HSG Schoningen/Uslar/Wiensen (Landesliga BS) für ein Freundschaftsspiel gewonnen worden. Trotz bestimmt schwerer Beine und mit nachlassender Kraft konnten unsere Gäste noch einige gute Aktionen setzen. Mit guter Moral haben sie sich von einem diesmal überlegenen und ausgeruhtem Gegner nicht überrollen lassen. Zum Abschluss des Trainingswochenendes noch mal zu spielen stand im Vordergrund. Die Trainer und Teams waren sich einig: Das war eine prima Sache zusammen ein Trainingswochenende durchzuführen, was allen Teilnehmern viel abverlangt hat, aber auch viel Spaß bei der Sache gebracht hat. Das erhoffte Ergebnis wurde eindeutig erreicht und wird vielleicht im nächsten Jahr in die dritte Auflage gehen.

Olaf Denecke

(06.08.2009)



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