"von der hohen Möhr"


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Ramses Tage-Wochen-Monatsbuch

 

Das bin ich...

......Ramses von den Helvetiern am Erbach. Ich bin am 07.03.2006 geboren. Meine Mutter ist Omyra von den Helvetiern am Erbach und mein Vater ist der Champion Dino von der hohen Linde. Meine Züchter sind Dorothee und Werner Hildebrand.

Besuch bei Alina und ihrer Familie am 17.08.2008

Die letzten Tage waren schrecklich für mich, weil Kaja wieder so verdammt gut gerochen hat und noch riecht, und ich darf nicht zu ihr. Das ist soooo gemein, versteht ihr das?? Also ich find das echt schrecklich, dass die Friedlins mir das antun, und Kaja ist auch kein bisschen besser :-( Gott sei Dank konnte ich gestern mal weg von Kaja und den anderen. Ich durfte mit Julia, Ursula und Markus nach Freiburg zu Alina fahren. Dort mussten wir in die Landwasserklinik. Das ist eine Tierklinik, wurde mir gesagt. Ich war noch nie in einer Tierklinik und deshalb total aufgeregt. Wir sind aus dem Auto ausgestiegen und einen Weg entlang gegangen, der zum Eingang der Tierklinik führte. Und auf diesem Wege, ihr glaubt’s mir nicht, sah ich doch tatsächlich Alina, meine kleine Tochter Alina. Sie hat sich riesig über mich und meine Menschen gefreut. Aber eigentlich dürfte sie sich nicht soo arg freuen, da sie sehr, sehr krank ist, hat mir die Julia erzählt. Sie sagte, dass Alina Anämie habe. Das ist so eine Krankheit, bei der rote Blutkörperchen fehlen, wurde mir erzählt. Schrecklich so etwas :-( und dass das ausgerechnet noch meine beste und liebste Tochter haben muss, ist mir nicht erklärbar. Familie Ulrichs (Alinas neue Familie) fragte uns, ob ich Blut spenden könnte für meine Tochter, und da sagten wir, ohne einmal mit der Wimper zu zucken, Jaaa. Also dann ging es auch schon los. Nach der Begrüßung und etwas Warten, musste ich in das Zimmer. Dort stand ein Mann im weißen Kittel. Ich wusste genau, wer das ist. Ich kenne die Männer in den weißen Mänteln, Jaa. Er sagte zu Julia und Ursula, dass er mir Blut aus der Halsschlagader abnehmen müsse und das vielleicht unter Narkose. Aber meine Frauen sagten ihm, dass ich ganz lieb sei und dass ich keine Narkose haben müsse. Wir gingen dann in das Zimmer nebenan, und ich musste mich dann auf den Tisch legen. Da kam eine nette blonde junge Dame, die mir den Kopf hielt, damit der Mann im weißen Kittel mir die Haare am Hals wegrasieren konnte. Übrigens, was mich ein klein wenig gewundert hat, dass der Mann im weißen Kittel gar keinen weißen Mantel mehr anhatte. Ich dachte für ein kurzen Moment, dass das jetzt ein bekannter Freund von mir wäre :-P Aber wo waren wir stehen geblieben?? Ach ja bei der netten blonden Dame! Also die hatte mich dann gehalten, zusammen mit meiner Julia, eine links die andere rechts :-) Plötzlich sagte Ursula zu Julia, ob sie nicht lieber auf die andere Seite gehen wolle, damit sie das Blut nicht sehen müsse. Und Julia sagte dazu:" Ja", und ging dann auf die andere Seite von mir. Sie stand an meinem Kopf und hat mir lieb zugeredet und mich gestreichelt, Aber plötzlich war sie ganz ruhig geworden und hat mich nicht mehr angeschaut, und mit mir gesprochen hat sie auch nicht mehr. Dies hat auch Ursula bemerkt und dann Julia gefragt, ob es ihr nicht gut gehen würde. Und meine Julia hat dann gesagt, dass sie sich gar nicht wohl fühle, obwohl sie von Blut nichts sehen konnte. Der Mann mit (oder ohne) weißen Kittel sagte ihr dann, dass sie sich hinsetzten soll, was sie sogleich auch tat. Aber irgendwann wurde der Mann (ohne weißen Kittel) genauer und verlangte, dass Julia sich sofort hinzulegen habe mit den Beinen nach oben. weil sie so weiß aussehen würde. Ich hatte solch eine Angst um Julia, dass ich die ganze Zeit vom Tisch wollte, und sogar meine Adern gingen zu, und sie konnten mir kein Blut mehr nehmen. Der Beutel für meine Tochter war aber zum Glück schon ziemlich voll, sodass sie mich nicht wieder stechen mussten. Als sie dann fertig waren mit mir, ging ich sofort zu meiner Julia auf den Boden, um zu schauen, was eigentlich mit ihr los wäre. Als ich bei ihr ankam, hatte sie sich schon hingesetzt und war danach in „Null Komma nichts" wieder aufgestanden. Ihre rotwerdenden Wangen verrieten mir, dass es ihr wieder besser ging und dass sie eigentlich nur um mich besorgt gewesen war, als sie sich hinlegen musste. Ist das nicht süß?? hihi .

Und was ich euch noch sagen will: „Der Arzt hat mich richtig „dolle" gelobt, weil ich so lieb war und soo still gehalten habe." Er sagte, ich sei ein „spitze" Blutspenderhund :-)

Jetzt hoffen wir natürlich alle, dass es Alina wieder besser gehen und dass sie irgendwann auch wieder richtig fit sein wird :-) Alles, alles Gute, meine kleine Alina.

Meine bisherigen zwei Jahre bei Familie Friedlin

Also, ich lebe seit Juli 2006 bei meiner neuen Familie in Kürnberg. Da ist es echt klasse. Friedlins haben ein großes Haus mit einem großen "Garten" und unterm Haus haben sie ein riesiges Grundstück und auch ein Brunnen, in dem wir Hunde immer baden.

Ich gehöre meiner Julia. Sie ist 16 Jahre alt. Mit ihr mache ich alles, und sie nimmt mich überall mit hin, und sie war es auch, die mir meine guten Manieren beigebracht hat. Sie sagte mir vor kurzem einmal, dass sie mit mir jetzt den Hundeplatz besuchen will, und dass wir die BH-Prüfung machen würden. Ich weiß zwar nicht, was das ist, aber Julia sagte irgendwas von Gehorsam. Bin ja mal gespannt, was da auf mich zukommen wird. Julia und ich besuchen auch regelmäßig Ausstellungen, wo wir immer gelobt werden, dass wir soo ein Super-Team wären und dass es klasse aussehen würde, wenn wir miteinander im Kreis "säckele". Säckele nennt das Julia immer, und ich weiß genau, was das heißt. Da darf ich dann nur „joggen" und nicht schnell rennen. „Säckele" soll wohl „joggen" heißen.

Was noch ganz Interessantes hab ich mitgemacht. Davon muss ich euch noch erzählen. Das war nämlich total komisch, weil plötzlich eines Nachts Frauchen Ursula in mein und Julia´s Zimmer gestürmt kam und irgendetwas gerufen hat, von wegen, es würde los gehen. Ich war natürlich total geschockt. Normal schlaf ich nachts tief und fest und dann kommt plötzlich so etwas. Jedenfalls flitzte Julia dann aus dem Bett und ließ mich ganz allein zurück. Plötzlich hörte ich, wie sie runter gingen, und Julia hatte was auf dem Arm, das so komische Piep-Geräusche von sich gab. Naja, ich hab dann noch ne Weile gewartet, ob Julia wiederkommen würde. Aber sie kam nicht mehr. Also hab ich weiter geschlafen. Am morgen holte mich Julia dann raus, und dann ging ich runter wie jeden Tag, Aber irgendetwas war anders. Aus dem einen Zimmer kamen so total komische Geräusche, und es roch auch ganz interessant. Ich wollte natürlich gleich nachschauen, was denn da los sei, aber da kam dann schon Kaja und hat mich angeknurrt. Ich war ein bisschen verwirrt, denn Kaja ist doch meine Freundin. Wieso ist sie jetzt soo zickig? Irgendwann kam dann auch Luna runter, und ich hab sie erst einmal gefragt, ob sie denn weiß, was passiert sei? Sie sagte mir, dass Kaja wahrscheinlich Babys bekommen hat. Sie sei schließlich eine Frau und würde auch Ahnung davon haben. Also war ich zumindest nicht mehr neugierig, und ich hab mich wieder hingelegt. Nur als die Kleinen immer so piepsten, wollte ich immer nachschauen, aber ich durfte jaa nicht. Nach ein paar Wochen war das dann endlich anders. Ich durfte zum ersten Mal zu den kleinen Babys, und da schau her, die sahen alle so aus wie ich und Kaja und dann auch noch 1,2,3,4,5,6,7 sieben Stück auf einmal. Ich dachte, ich würde träumen, aber die Kleinen kamen gleich alle auf mich zu. Das wurde mir aber dann echt zuviel. Ich musste aus diesem Zimmer wieder raus, sooo schnell wie möglich, Gott sei Dank ließ mich Ursula dann auch raus. Ein paar Tage später waren die kleinen Hunde sogar draußen in meinem Garten. Daran musste ich mich erst einmal gewöhnen. Alle rannten mir hinterher und zupften mich an den Ohren und am Hals und bissen mir mit ihren spitzen Zähnchen in die Pfoten. Das war gar nicht so lustig, kann ich euch sagen :-) Aber mit der Zeit fand ich das nicht mehr so schlimm, und die Kleinen waren jaa auch echt niedlich :-) dagegen verhielten sich Kaja und Luna sehr zickig zu den Kleinen. Das kann ich gar nicht verstehen. Bei mir durften die Welpen alles ;-) weshalb sie auch die ganze Zeit zu mir kamen. Ich nahm das sehr gelassen. Plötzlich aber war eine Familie da, die dann einen meiner kleinen Freunde mitgenommen haben. Ich dachte, ich spinne. Aber na gut, ich hatte ja noch sechs. Tag für Tag ging aber ein neuer Hund weg, bis irgendwann gar keiner mehr da war. Das fand ich zwar sehr traurig, aber auch schön, weil ich nämlich mal ausspannen konnte.

Das war’s eigentlich, was ich soo Spannendes zu erzählen habe, bis jetzt :-) Ab jetzt werde ich schauen, dass ich jeden Monat mal vorbei schaue, um euch aus meinem weiteren Leben zu berichten.

Liebe Grüße

Euer Ramses

 

Dino von der hohen Linde

Dt./Dt.VDH-Champion

(c) Manfred Krahl

 

Omyra von den Helvetiern am Erbach

(© 2006 by Dorothee Hildebrand)

Diese Bilder sind mit Einverständnis  von den Besitzern auf dieser Homepage !!!

Familien Foto ;-)

 



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