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DIVERSIKUM
IMPRESSUM
© URHEBERRECHT

Bergfriede

 

Ich lade Euch herzlich zu einem Streifzug durch wunderbar stimmige Abendbilder im Berner Oberland ein. 

Eine musikalische Bildertraumreise in einen Spätsommerabend ob Grindelwald.

Diese Bilder von mir entstanden im September des Jahres 2007. Wenn ich jeweils abends vor dem Haus sitzend mich in dieses Naturschauspiel verlieren durfte, spielte in unmittelbarer Nähe das Alphorn. Feine Düfte von trockenem Holz aus dem nahen Wäldchen und von getrocknetem Gras auf den nahen Matten verwandelten das kühle Lüftchen, das ab und zu vom Eiger herüber wehte, in einen herrlich duftenden Traum. Diese Abendstimmung verwandelte sich so in einen Bergfrieden der besonderen Art. 

© Hans-Peter Zürcher

Hier noch der Text zu einem alten Schweizer Volkslied, das eine solche Abendstimmung in den Bergen auf wunderbare Weise beschreibt:

Lueget, vo Berg und Tal

 

Text: Josef Anton Henne (1798...1870)

 

L ueget, vo Berg und Tal

flieht scho der Sunnestrahl!

Lueget uf Auen und Matte

wachse die dunkele Schatte:

D’Sunn uf de Berge no stoht!

O, wie si d’Gletscher so rot!

 

L ueget do aben a See!

Heimetzue wendet si’s Veh;

loset, wie d’Glogge, die schöne,

fründlig im Moos is ertöne.

Chüeserglüt, üseri Lust

tuet is so wohl i der Brust!

 

S till a de Berge wird’s Nacht,

aber der Herrgott dä wacht.

Gseht-er sälb Sternli dört schine?

Sternli, wie bisch du so fine!

Gseht-er, am Nebel dört stoht’s!

Sternli, Gott Grüeß di, wie goht’s!

 

L oset, es seit is: „Gar guet.

Het mi nit Gott i der Huet?

Frili, der Vater von alle

loht mi gwüß währli nit falle.

Vater im Himmel, dä wacht.“

Sternli, liebs Sternli, guet Nacht!

 

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