Poesie + Lyrik

Home
Willkommen
Kurzbiographie
** Neues **
Aktuell
Tauwetter
Erwachen
Fantasie Impromptu
Im Nebel
Blatt im Wind
Lyrik des Monats
Lyrik Faksimile
Neue Lyriken
Neue Texte
Haiku
Lyrik
Mundart-Lyrik
Lustige Gedichte
Hör-Lyrik
Kurzgeschichten
Jugenderinnerungen
Impressionen
Märchen
Kindergeschichten
Mundart-Texte
Gedanken
Zitate
Gast Haikus
Gast Lyriken
Gast Texte
Meine Web-Bücher
Meine Hör-Bücher
Meine Foto-Galerie
Mein Skizzenbuch
Gast Bilder-Galerie
Anthologien
Bergfriede
Seereise
St. Leonhard
Tächa
Indien Music
Stand by me ...
Hymn to Freedom...
Wish You Were Here
Sagenhaftes
Slide-Show
Appenzeller-Witze
Rezensionen
>> Poesie-Album <<
>> Gästebuch 1 <<
>> Gästebuch 2 <<
>> Grußkarten <<
>> Kontakt <<
>> Links <<
Wetter CH
DIVERSIKUM
IMPRESSUM
© URHEBERRECHT

Lustige Gedichte

 

Ein ernster Mensch zu sein braucht nicht viel, Humor zu haben ist da schon viel schwieriger. Lachen ist gesund, über sich selbst zu lachen noch viel gesünder. Meine ironisch-witzigen Gedichte sollen zum Lächeln und zum Nachdenken einladen...

 

Schuldenberg

 

Da gibt es einen Lauratius Kählin in Luzern

Der findet Schuldenmachen heute modern

 

Wenn selbst Kantone, der Bund und die Länder

Sich gesellen zu all diesen Geldveschwender

 

So lässt sich der Kählin das nicht zweimal sagen

Macht mit häuft Schulden an ganz ohne zagen

 

Er kauft ein ob er es brauchen kann oder nicht

Hauptsache er beleibt sich treu und seiner Pflicht

 

So haben sie nun Alle Schulden noch und nöcher

Doch keiner denkt an das Stopfen dieser Löcher

 

Die Banken vergeben Kredite an diese Spinner

Nur die Banken sind bei diesem Spiel Gewinner

 

Selbst die Zinsen tilgt man mit Krediten dann

Doch zu Bergen wachsen nun die Schulden an

 

Die hohe Zinslast lässt so manchen wanken

Aber sie holen munter weiter Geld auf Banken

 

Selbst Kommunen haben weltweit hohe Schulden

Verteilen munter weiter Gelder an ihre Kunden

 

Nur dem Lauratius Kählin holen diese Barbaren

Was mühevoll er angesammelt in all den Jahren

 

Es bleibt dem Armen nichts übrig als Schulden

Die muss er nun sein ganzes Leben lang dulden

 

Die Reichen derweil weiter nehmen und klauen

Und unersättlich an ihrem Schuldenberg bauen

 

Geneigte Leser ich bitte Euch nicht zu verblassen

Zum Schluss werden diesen die Schulden erlassen

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Karriere

 

Da gibt’s ein Meier Alois in Bünzen

Der sammelt leidenschaftlich Münzen

Eine seriöse Bank ist sein Arbeitsort

Er erteilt dort Auskünfte Wort um Wort

 

Doch bald wird ihm das zu dumm

Ob sein Handeln gut ist oder krumm

Das wird sich weisen dann zum Schluss

Erst wird es kommen wie’s kommen muss

 

Er sucht sich einen neuen Arbeitsort

Steigt ein als erfahrener Finanzmann dort

Beginnt mit Aktien aller Art zu handeln

Ansehnlich soll sich sein Konto wandeln

 

Seine Kariere steigt nun steil nach oben

Alsbald wir er zum Direktor angehoben

Immer grösser wird nun sein Wahn

Nahm sich auch heimlich Kundengeldern an

 

Aus Millionen werden Milliarden

Verschwinden in löchernen Schubladen

Größenwahn macht nun sich breit

Vorbei ist seine biedere Ehrlichkeit

 

Kunden werden rundum belogen

Und um all ihre Ersparnisse betrogen

So stielt er weiter was ihm anvertraut

Verhindert dass man in seine Bücher schaut

 

Doch eines Tages kommt all das ans Licht

So dass es dem Meier sein Genick ihm bricht

Nun hat er nichts mehr der Alois aus Bünzen

Nicht einmal mehr seine einst so geliebten Münzen

 

Wer nun denkt es ginge allen Bänkern so beschissen

Der hat sich arg geirrt denn die sind gerissen

Sie haben all das gestohlene Geld auf der Seite

Nur die Betrogen die sind nun völlig pleite

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Größenwahn

 

Ein Basler namens Heiri Hasenfratz

Hat den Verleider alles sei für die Katz

Er schufte Tag und Nacht und komme nicht weiter

Ein stetes hin und her und täglich auf der Leiter

 

Vom Morgen in der Früh bis spät in die Nacht

Arbeite er durch ohne dass er eine Pause macht

Macht er dann endlich Schluss zu später Stund

Ist er völlig fertig und müde wie ein gejagter Hund

 

So baut er nun seit Jahr und Tag man glaubt es kaum

An einem riesengroßen hohen braunen Zaun

Mitten drin plante er führ sich als sein eigener Boss

Ein riesig großes und helles Traumluftschloss

 

Durch seinen ausgespielten Größenwahn

Verlor er nach und nach all seine Freunde dann

Es wär dem Hasenfratz wohl besser gekommen

Hätte er nicht so große Wünsche gesponnen

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Heimweg

 

Ein Berner namens Zürcher Hampe

Tut auf dem Heimweg gerne schlampe

 

Ein Bierchen da, ein Bierchen dort

Schon ist sein letztes Tram dann fort

 

Nun steht er da der arme Mann

Und muss zu Fuß nach Hause dann

 

So kommt’s wie’s kommen muss nun eben

Schließlich kann er nicht nach Hause schweben

 

In den frühen Morgenstunden nun wie immer

Schleicht er ganz leis ins angetraute Ehezimmer

 

Holt sich noch schnell einen Stuhl ganz sacht

Doch sein Annerösli ist ob diesem Krach erwacht

 

Sie ruft was soll denn dieser Stuhl hier oben

Und beschimpf den Hampe in Grund und Boden

 

Er setzt sich auf den Stuhl ganz keck und lacht

So sitz ich nun in der ersten Reihe wenn es kracht

 

Doch ob dem Geschrei wird ihm angst und bange

Denn dieses Theater das kennt er ja schon lange

 

So zieht es ihn dann eben zurück und fort

Mit dem ersten Tram an seinen Arbeitsort

 

Doch an diesem Abend wird der Zürcher Hampe

Wohl nicht mehr auf seinem Heimweg schlampe

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Steine

 

Ein Zürcher namens Peter Keller

Meint er sei schlau und ein heller

 

Er könne mit seiner Art und Weise

Die Welt bereisen und das nicht leise

 

Es ging nicht allzu lang so musste er erkennen

Dass man mit Worten nicht sehr weit kann rennen

 

Taten sind gefragt und nicht grosse Worte

Dies musste er erfahren an so manchem Orte

 

Lügen verbreiten und böse schimpfen

Nur immer sein Ich mit Lob beimpfen

 

So kehrte er um und das war gut und weise

Geht nur noch in seinem Garten nun auf Reise

 

Dort räumt er nun auf die vielen Steine

Die er anderen gelegt hat zwischen die Beine

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Scheinheilig

 

Das Rösli Frischknecht  aus Appenzell

Pilgert täglich gern zur nahen Kapell

 

Sie ist gar fromm und in sich gekehrt

Wenn sie dort all ihre Heiligen verehrt

 

Scheinheilig überlaut und vehement

Ist sie zu hause wie sie keiner kennt

 

Dies ist nicht gut und das ist nicht recht

Du arbeitest schlechter als der Knecht

 

Ihr armer Mann ist ganz in sich gekehrt

Wenn sie fluchend all ihre Heiligen verehrt

 

© Hans-Peter Zürcher

 

Schall und Rauch

 

Der Jakob Fitze aus St. Gallen

Lässt öfter mal einen Böller knallen

 

Es freut sich wenn es knallt und brennt

Und jeder Nachbar an sein Fenster rennt

 

Wenn lautstark die Raketen steigen

Nennt er die Umwelt schnell sein Eigen

 

Denn Schall und Rauch vergehen schnell

Ein Lüftchen bläst gleich wird’s wieder hell

 

Der Verkehrslärm lässt nicht auf sich warten

Nun lärmt dieser und stinkt in Raten

 

Der Regierung schreibt nun Jakob einen Brief

Er sei sauer und ersticke fast in diesem Mief

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Moral

 

Eine Frau namens Engler Frieda aus Baden

Schämte sich ihrer allzu krummen Waden

 

Auch im Sommer ging sie tagein tagaus

Selbst bei Hitze nur in langen Hosen aus

 

Doch einmal man kann es kaum fassen

Hat sie die Hose zu Hause gelassen

 

In kurzem Kleide mit ihren krummen Waden

Spazierte sie durch die City von Baden

 

Beschaut ihr Spiegelbild in einem Fensterglase

Und erschrak ob ihrer allzu großen Nase

 

Was soll’s ich bin doch nur ein Mägdelein

Mit frohem Mut und reinem Herzelein

 

Ob krumm oder groß das war nun egal

Das wichtigste ist man hat Moral

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Bescheiden

 

Der Hannes Maier aus Bad Reiden

War stets anständig und bescheiden

 

Schaffensfroh und von ehrlicher Natur

Arbeitet er täglich auf seinem Lande nur

 

Doch eines Tages wurde er gewählt

Die Politik nun zu seinem Umfeld zählt

 

Vorbei war plötzlich nun das Schaffen

Täglich an Sitzungen in Zeitungen gaffen

 

Ein wenig Heucheln da und Lügen dort

Viel Reisen von einem zum anderen Ort

 

Wie tut das den lieben Hannes plagen

All diese sinnlosen Reden an Feiertagen

 

Er wird fast Krank ob all dieser Sachen

Verleidet ist ihm das Reden und Lachen

 

Wär lieber als Bauer draußen in der Natur

Als stets im Rampenlicht als Politiker nur

 

Nun nennt er sich wieder selbst sein eigen

Verzichtet gern auf all diesen Politreigen

 

Lebt wieder anständig und bescheiden

Der Hannes Maier aus Bad Reiden

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Gesund

 

Der Fredi Merz aus Grabs

Besuchte letzthin seinen Arzt

 

Geistig noch fit mit seiner neunzig Jahre

Im Bewusstsein voll auch seine Haare

 

Es ist alles gut er sei gesund

War des Arztes sein Befund

 

Was er denn alles so machen tät

Für sein Herz und seine Homogenität

 

Viel Bewegung und auch frische Luft

Keine Scheu vor Zwiebel- und Knobliduft

 

Auch Lachen sei gesund fürs Herz

Dies meint weiter der Fredi Merz

 

Als sodann mit heftiger Macht

Ein Furz bei Fredi hat gekracht

 

Beide krümmen sich nun vor lachen rund

Sehen sie Herr Doktor lachen ist gesund

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Wunsch

 

Der Frehner Jakob aus Herisau

Wünscht sich schon lange eine Frau

 

Schön braucht sie nicht zu sein

Aber hübsch und im Herzen rein

 

Keine grosse Nase soll sie haben

Und auch keine krummen Waden

 

Nicht all zu gross und auch nicht klein

Sie soll weder dick noch mager sein

 

Aus gutem Haus und auch noch reich

Das wär doch wirklich nun kein Seich

 

Gut gebildet und dazu noch schlau

Die Haare braun die Augen blau

 

Wer nun denkt der Frehner wird so nie sichtig

Der liegt mit seinen Gedanken völlig richtig

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

 

 



Verantwortlich für den Inhalt ist der Autor der Homepage. Kontakt

Kostenlose Homepage von rePage.de

- w -    Flirten und neue Leute kennenlernen - Klick hier !