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© URHEBERRECHT

Neue Lyriken

 

Abendgedanken

 

 

28. Mai 2011

 

Gedanken tröpfeln in den Abend

Hinterlassen einen feinen Klang

Als wär’s der Freiheit Liebeslied

 

Leicht erheben sich feine Gesänge

Um gleich in Ruhe sich zu finden

Was im Lärm des Tages in sie drang

 

In der Unendlichkeit zu wandern

Verlieren sie sich in sanfte Stille

Geben sich lieblichen Träumen hin

 

In die Weite schweift mein Traum

Meine Gedanken verlieren sich

in der Unendlichkeit

des Seins

***

**

*

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Lichterblume

 

18. Dezember 2010

 

Eine leuchtend’ Lichterblume
Schwebt im Dunkeln sanft
Über Herzensglut der Liebe

Als wär’s ein sanftes Wesen

Voller Duft und Zärtlichkeit

Ein Hauch von Licht im All

 

Entschwindet ins Unendliche

Mit ihrer Leuchtenskraft

Durch weite Sternenmeere

 

Bis dann diese Blume gleitet

Alsbald hinab auf unsere Welt

Als weisende Botin der Liebe

 

Eine leuchtend’ Lichterblume
Schwebt im Scheine ihrer selbst
Hinein in sehnsuchtsvolle Herzen

 

© Hans-Peter Zürcher

 

Tränen

Sie steigen auf aus der Tiefe der Seele
Nehmen auf die Wärme und Güte des Herzen
Treten aus dem Leuchten Deiner Augen

Diese verlieren sich in Deinen Gedanken
In Gedanken an Liebe und Freundschaft
Und zaubern ein Lächeln auf Deinen Mund

Das glitzernde Nass von Tränen der Freude
Funkelt gleich einem Sternenhimmel in dunkler Nacht
Hinterlassen glitzernde Spuren auf Deinem Gesicht

Sind es einmal Tränen der Trauer und Verzweiflung
Weißt Du dass Dir jemand nahe steht
Und Du fühlst dich frei und trotzdem geborgen

Diese verlieren sich dann in Deinen Gedanken
In Gedanken an Liebe und Freundschaft
Und zaubern ein Lächeln auf Deinen Mund

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Eisblumen

Nun blüh’n sie wieder schön und fein
Die eisigen kleinen Blümelein

Auf Fensterscheiben und im Garten
Voller Pracht und in vielerlei Arten

Umspült von lichten Nebelschwaden
Lässt’s die Blumen im Taue baden

Der Frostnacht entwichene Eisesluft
Lässt erstarren die feuchte Kluft

Auch manches Herz in tiefer Trauer
Erlag des Frostes kaltem Schauer

Der Liebe Wärme nur lässt es tauen
Um so große Freude aufzubauen

So auch die letzen Gartenrosen fein
Blühen auf in ihrem vergänglich' sein

Und die Eisblumen mit ihrer Pracht
Die freuen sich auf eine eisige Nacht

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Der Trauer Nachtgesang

 

28. November 2010

 

Eisig haucht der raue Wind

Schmerzlich klagende Lieder

Hinaus über fahlen Lichterglanz

Aus der Trauer stumpfem Eis

 

Erstarrt ist eine Rosenknospe

In süssester Jugend gefangen

Im Traume luzider Nachtgesänge

Bedrückend und doch so leicht

 

Unendliche Schwere belastet

Gleich nässender Nebelschleier

Die drücken auf Herz und Seel

In frostig dunkler Winternacht

 

Die Lieder dumpf verhallen

Versinken in fahlem Schimmer

Von unendlich tiefer Traurigkeit

Als wär’s einer Rose Pilgerfahrt

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Vom Umgang mit Worten

 

23. November 2010

 

Trost spendende Worte gleich einer Melodie

Die durch Herz und Seele schwingt,

Berührt und dem Licht der Freude

Eine kleine Nische frei macht,

so dass dieses sich langsam ausbreiten kann.

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Wenn man in die Herbststille horcht 

 

21. November 2010

 

Wenn man in die Herbststille horcht

Und die leisen Schwingungen

Der fallenden Blätter wahrnimmt

 

Den Hauch eines milden Luftzugs fühlt

Der den Blättern sanft noch einmal

Ein wenig Auftrieb verleiht

 

So dass sie dort ihre letzte Ruhe finden

Wo sie es sich wünschen

Nämlich in der Stille der Unendlichkeit

 

Dann kommt ein wenig Trauer auf

Die aber bald einmal

Von der aufkeimenden Hoffnung

Auf das Kommende abgelöst wird

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Horch

 

19. Oktober 2010

 

Horch wie der Bäume Blätter klingen

Wenn laue Winde durch Äste singen

 

Wenn Winde durch die Ären rauschen

Kann man der Felder Lieder lauschen

 

Horch wie das Bächlein fröhlich singt

Lustig über Stock und Steine springt

 

Wenn Fischlein stumme Lieder singen

Leise Gedanken im Wasser erklingen

 

Horch in die Natur hör ihre Gesänge

Nimm auf die schönen Sphärenklänge

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Metamorphose

 

14. Oktober 2010

 

Meine Gedanken verweben sich

 Zu lieblichen Träumen,

 Die im Klang feiner Musik

Sich wiegend in die Nacht verlieren

Und mich leicht machen und trunken.

 

Ein auf und ab der Gefühle,

 Gleich einem kleinen Nachtfalter

 Der aus der stillen Dunkelheit

In das wärmende Licht gleitet,

Und es umflattert als wär’s die Sonne.

 

Erwärmt von mildem Lichterschein

Erhellen meine Gedanken.

Die Träume gelöst in Sehnsucht,

Liebe erfüllt mein Herz

Getragen von befreienden Gefühlen.

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Lichtblick

 

10. Oktober 2010

 

Benetzt mit Perlen von Tau

So frisch und so rein  

Aus der Dunkelheit geboren

Ein Lichtblick im Sein

 

Im leichten Winde wieget

Der leise Blütenklang

Musik so sanft und schön

Als sei es Engelgesang

 

Hell die Lieder erklingen

Ins reine Licht hinein

Aus tiefer Seele erkoren

Ein Lichtblick im Sein

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Mystik der Liebe

 

2. Oktober 2010

 

Musik und die Liebe

Beide werden getragen

von wunderbaren Gefühlen.

 

Sie verführen die Sinne

 Und öffnen Herzen

 Zu einem großen Ballsaal.

 

Stimmen an zum Tanze

Berauschen und befreien

In sinnlichem Spiel des Seins.

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Waldkonzert

 

21. September 2010

 

Töne schweben durch den großen hohen Raum,

den man Wald nennt, als wären es liebliche Vögel,

die uns an seine Heiligkeit mahnen.

 

Ein grosser Konzertsaal voller Musik und Liedern,

dirigiert von der Mutter Natur, nach Noten des Seins,

in der Nacht in sachtem Pianissimo.

 

Ein Konzert voller Durchsichtigkeit und Natürlichkeit.

Ein Jubilieren und Summen, ein Brummen und Flöten,

am Tag in heftigem Fortissimo.

 

Schwingungen, ein Hauch Lichterglanz von Leben. 

Leise Töne vermischt mit Licht und Geräuschen,

die Ruhe und Erholung vermitteln.

 

Töne schweben durch den großen hohen Raum,

den man Wald nennt, als wären es liebliche Vögel,

die uns an seine Heiligkeit mahnen.

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Neubeginn

 

19. September 2010

 

Abschied ist immer ein Neubeginn,

ein Neubeginn in Endlichkeit

wie auch in Unendlichkeit.

 

Dort, wo es keinen Abschied gibt,

ist auch ein Neubeginn nicht möglich.

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Es braucht wenig

 

19. September 2010

 

Jede noch so kleine Felsenritze

birgt Hoffnung auf Neues,

das Leben ermöglicht.

 

Es braucht wenig zum Leben.

Ein wenig Wärme und Liebe,

Sowie Glück und Sonnenschein.

 

Ein Tropfen Zuversicht

auf ein Häufchen Hoffnung

lässt Leben neu erwachen.

 

Es braucht wenig zum Leben.

Ein wenig Wärme und Liebe,

Sowie Glück und Sonnenschein.

 

Beschützt und behütet

Wächst neues heran,

Was gross und kräftig wird.

 

Es braucht wenig zum Leben.

Ein wenig Wärme und Liebe,

Sowie Glück und Sonnenschein.

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Abschied

 

19. September 2010

 

Abschied nehmen ist schwer,

Auch mit dem Wissen,

Dass man sich bald wieder findet.

 

Die Zukunft lebt von der Hoffnung,

Ein Abschied vom Wiedersehen,

Wann und wo auch immer.

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Aus der Tiefe

 

18. September 2010

 

Aus der Tiefe der Seele

wandert ein Funken,

der im Herzen zündet,

was Licht werden soll.

 

Vollendet durch Ausstrahlung

wird es reflektiert, wie die Sonne

sich auf der Wasseroberfläche reflektiert.

 

Ein Licht der Hoffnung und Zuversicht,

das Kraft und Energie erzeugt.

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Stille

 

18. September 2010

 

Stille und Wohlbefinden 

Sind die Urkraft des Seins

 

Aus dieser Stille geboren

wird unser Ich

Ins Leben hinaus geführt

 

In Endlichkeit getragen

Über Höhen und Tiefen

 

Bis wir in sie zurückkehren

In die unendliche Stille

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Nebel

 

17. September 2010

 

Allein gelassen und doch nicht alleine

Umgeben von lichter Unendlichkeit

Ein leises Gefühl von sanfter Weite

 

Schwebend in einem Hauch von Nichts

In eine Welt voller Ruhe und Frieden

Ein Klang von Stille im weiten Raum

 

Sanft duftende Weichheiten erfühlen

Als wäre es ein Seidentuch aus Tau

Das schmeichelnd meine Sinne rührt

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Sie sagen

 

3. September 2010

 

Sie sagen, die Chemie ist eine sichere Angelegenheit

Und vergraben den Müll vor den Toren der Siedlung

Alles wird sicher und sauber verwahrt

 

Sie sagen, Atomkraft ist eine saubere Angelegenheit

Und vergraben den Müll vor den Toren der Siedlung

Alles wird sicher und sauber verwahrt

 

Sie sagen, Autos sind eine saubere Angelegenheit

Nur die Abgase dieser Fahrzeuge sind giftig

 

Das alles sind keine Probleme

Den Menschen in der Siedlung ist das egal

Denn sie sind alle längst tot

 

Vergiftet von der Nahrung aus dem sauberen Boden

Vergiftet vom Wasser aus dem sauberen Fluss

Vergiftet von der Luft ihrer sauberen Autos

 

Und der Atommüll?

Der ist für die nächsten 10'000 Jahre sicher verwahrt!

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Stille Hoffnung

 

7. August 2010

 

Eine stille Hoffnung

soll sich in eine duftende Blume

der Freude verwandeln,

deren Sinnlichkeit im Licht

von zarten Farben sich widerspiegelt.

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Lebensweg

27. Juli 2010

 

Kindheit:

 

Erst führt der Weg gerade aus,

ist leicht zu begehen und trotzdem,

verleitend um ihn zu erforschen.

Geführt und wohlbehütet wird der Weg begangen.

Langsam aber stetig, geht’s vorwärts,

mit gemächlichen Steigungen,

man hat ja viel Zeit...

 

Jugend:

 

Doch plötzlich geht’s steil bergauf,

über Felsen und Klippen,

gefährlichen Steilhängen entlang

Ausgelassen, fröhlich wird der Weg begangen.

Die Grenzen auslotend geht es hinauf,

man stößt sich an, erleidet Schmerzen,

die jedoch schnell mal verweh’n...

 

Erwachsen:

 

Nun zieht er sich über geschwungene Alpen,

einem Bach entlang, der gurgelnd und singend,

gemächlich, aber stetig durch die Landschaft fließt.

Besinnlich, mit innerer Ruhe wird der Weg nun begangen.

Milde Lüftchen wehen entgegen,

erfüllt voller Liebe und Herzlichkeit,

zieht weiter durch duftende Gärten...

 

Alter:

 

Steinig, in engen Windungen geht’s jetzt bergab,

nicht immer einfach zu begehen,

ab und an liegen Wurzeln und Steine quer.

Nun wird der Weg mit Umsicht und Vorsicht begangen.

Da ist auch wieder der Bach so nah,

wie wild und ungezähmt er doch rauscht.

Abrupt endet der Weg nun abgrundtief,

der Bach stürzt hinab in die  

Unendlichkeit...

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Von Liebe und Güte

 

27. Juli 2010

 

Ein zartes Band von Güte

Umspannt mein weinend Herz

Als ob eine duftend Blüte

Es erlöst von seinem Schmerz

 

Am Baume erwachen Triebe

Schweben hinaus ins Land

Leise singend von Liebe

Flechtend ein zartes Band

 

Ein zartes Band von Liebe

Umspannt so nun mein Herz

Durch eine duftende Blüte

Befreit von all dem Schmerz

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Schmerzen

 

27. Juli 2010

 

Meine Tränen vermischen sich

Mit der Tinte meiner Worte

Die meine Seele aufnotiert

Auf dem Blatt meines Lebens

 

Sie verschmelzen ineinander

Wie Hoffnung und Zuversicht

Lassen meine Gedanken erlösen

Befreien von Schmerz und Pein

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Düfte der Wasser

 

24. Juli 2010

 

Belebende Düfte der Wasser,

Mal salzig, mal herb oder süss.

 

Ziehen mit Bächen und Flüssen,

Durch Seen und Meere hinaus.

 

Schwebend in die Unendlichkeit,

Lebens erfüllend, erfrischend fein.

 

Steigen auf um zu versickern,

Um zu erstarren in ewigem Eis.

 

Fallen tief mit ihren Gesängen,

Aus dunklen Schluchten ans Licht.

 

Lieblich rauschend und murmelnd

Durch Wiesen, Flur und Haine.

 

Verdampfen in der Hitze der Sonne,

Regnen gekühlt von des Mondenschein.

 

So singen die Melodien der Düfte

Durch die Unendlichkeit des Seins.

 

Im Gleichklang vom ewigen Kreislauf,

Dem Werden - Sein und Vergeh’n.

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Gutnachtlied

 

11. Juli 2010

 

Mein liebes Kind mein Engel

So schlaf nun friedlich ein

 

Auch ich mach meine Äuglein zu

Schlafe ein mit dir mein Kind

 

Gute Nacht und träume süss

Der Träume unendlich schön

 

Über dir wacht mein Herzelein

Schlaf mein Engel schlafe ein

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Als Kind

 

20. Juni 2010

 

Als Kind verstand ich nicht

Warum es Kriege gab und gibt

Was Qual und Schmerzen sind

Warum es kein Frieden geben kann

 

Als Kind verstand ich nicht

Warum denn auch in aller Welt

Zerstört wird und verbrannt

Was aufgebaut und liebevoll gehegt

 

Als Kind verstand ich nicht

Warum, warum, warum

Doch in all den vielen Jahren nun

Hab ich so vieles nun erfahren

 

Als Erwachsener versteh ich nicht

Warum, warum, warum

Die Menschheit nie hat was gelernt

In all den vielen tausend Jahren

 

Als Kind wollt ich nie Erwachsen werden

Nicht gross sein, auch nicht gescheit

Erwachsene verstehen die Kinder nicht

Und ich als Kind nicht unsere Welt

 

Als Kind wollt ich nie Erwachsen werden

Frei sein von aller Qual und Pein

Ich versteh all das noch immer nicht

Ein Kind, das möchte ich wieder sein

 

Als Kind nur staunen ob der Blumen

Mich freuen an all den kleinen Dingen

 Schmetterlinge und Vögel schauen

Fühlen, Hören, Leben und nur Sein

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Juniliebe

 

19. Juni 2010

 

Sanfter Regen durch die Nacht

Hat ein Blatt zum leuchten gebracht

 

Tränen voller Sehnsucht still

Zieren rundherum nun die Natur

 

Jeder Tropfen ist ein zarter Kuss

Voller Liebe und Zärtlichkeit

 

Perlen so schön und glänzen fein

Ja, so kann nur echte Liebe sein

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Ein Regenabend im Juni

 

19. Juni 2010

 

Wenn Meere und Seen vom Himmel fallen

Unendlicher Regenfluss sich über uns entleert

 

Erfreut am fernen Horizont die Sonne dann

Die uns mit ihren feurigen Strahlen beehrt

 

Lieblich die Amsel dazu ihr Abendlied singt

Glitzernde Regentropfen die Pflanzen zieren

 

Laue Schleier gesponnen aus Nebelchen fein

Sich über dunkle Felder und tiefe Wälder ziehn

 

Begleitet der Regen mit seinem Rhythmus sanft

Uns in einen wunderbar schwebenden Schlaf

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Liebe

 

14. Juni 2010

 

Die Liebe ist genau so filigran

wie eine zarte Rosenblüte

 

Genau so fein und lieblich

wie süsser Rosenduft

 

Ihre Schwingungen

 gleichen dem Klang einer Flöte

 

Schwebend und erhaben

Verbindend die Düfte und Klang

 

Verschmelzen zu einem Ganzen

wie die Liebe zweier Menschen

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Gläserne Zukunft

 

11. Juni 2010

 

Zukunftweisend klingt das Kommende

Eingeholt durch das Jetzt

Im Chorgesang von all dem Unbekannten

 

Voller Erwartungen blicken wir nach vorn

Die Vergangenheit bleibt zurück

Erinnerung ist das Wissen was einst gewesen

 

Deutlich spiegelt das Jetzt uns nun entgegen

Wenn auch schemenhaft im Glanz  

Das Sein mit all seinen singenden Klängen 

 

Doch bald wird auch das Vergangenheit sein

Erinnerung was einst gewesen

Der Blick nach vorn wird die Zukunft weisen

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Sommerhitze

 

8. Juni 2010

 

In der Hitze der Nacht
da sehnen wir uns
nach erfrischender Kühle

Regen, Blitz und Donner
aber hinterlassen uns
nichts als nur Schwüle

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Im Spiegel der Zeit

 

3. Juni 2010

 

Wenn wir in den Spiegel schauen

In den Spiegel von unserem Leben

 

Ziehen viele Bilder an uns vorbei

Werden eingeblendet und wir staunen

 

Was unser Leben hat so alles

Im lauf der Zeiten uns beschert

 

So kurz auch unser Leben ist

Die Zeit die bleibt uns treu

 

Sie rennt mit uns durchs Leben

Und wir ihr stetig hinterher

 

Einer gespiegelten Sanduhr gleich

Rinnt sie von oben so nach unten

 

Jahre werden zu Wochen

Wochen dann zu Tagen

Tage zu kurzen Stunden

Stunden zu Minuten

Minuten dann zu

Sekunden

****

**

*

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Lebens-Gedanken

30. Mai 2010

 

Geht’s hinunter oder geht’s nun hinauf

Unser Leben gleicht einer Sesselbahn

die über Höhen und Tiefen schwebt

 

Vorbei an kahlen Felsen

duftenden Wäldern

und blühenden Wiesen

 

Möge unser Auge nur die schönen Sachen aufnehmen

um so unser Herz und unsere Seele zu erheitern

sodass wir in dunkleren Stunden

ein Licht in uns haben das uns erhellt und wärmt

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Wolke

 

30. Mai 2010

 

Weit oben im Blau der Unendlichkeit

Spielt eine kleine Wolke mit dem Sein

Und entschwindet im Nichts

 

Weit verlieren sich die Gedanken nun

Zurück bleibt ein schwebend Traum

Als wär’s ein Engel gewesen

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Zauber

 

29. Mai 2010

 

Der Zauber der Kindheit

Wird mit der Jugend abgelegt

 

Erwachsen und klug sein

Lässt solchen nicht zu

 

Die Weisheit im Alter aber

Erfreut sich diesem Zauber

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Nebel

 

24. Mai 2010

 

Wenn am Morgen früh der Tag erwacht

Und die ersten wärmenden Sonnenstrahlen

Sich über die Landschaft verteilen sacht

 

Beginnen leise sie zu spinnen und zu weben

Die feinen Nebelchen zart und dünn

Wenn sie durch Flur und Haine schweben

 

Ein auf und ab ein schwanken und ranken  

Durch die menschlicher Sinneswelt

Zart versponnen mit all unseren Gedanken

 

Mal heftig düster dann wieder lieblich fein

Schlängelnder Nebelchen gleich

Singen und schweben sie durch unser Sein

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Vom Anfang und Ende

 

20. Mai 2010

 

Jeder Anfang birgt in sich ein Ende

Auf jedes Ende folgt ein Neubeginn

Über all dem liegt ein feiner Zauber

Wunderbar und voller Faszination

 

Kaum geboren noch fein und keusch

In jugendlichem Glanze nun erwacht

Ausgereift und voller Schönheit eben

Bis müde geworden klug und weise

 

So hat jeder Anfang auch sein Ende

All das Neue ein besonderer Reiz

Bis hin zum Ende auch einen Sinn

Auf der kurzen Reise von Pol zu Pol

 

Zwischen diesen beiden Polen

Entsteht so immer wieder Neues

Als ein ewig währender Zyklus

Vom Werden Sein und Vergeh’n

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Über die Liebe

 

15. Mai 2010

 

Liebe ist ein von allerfeinsten

Schwingungen erzeugtes Klangbild

Dessen zarte und höchste Töne

Nur gefühlt werden können

 

Unhörbar gleiten sie in die Herzen

liebender und lösen Glücksgefühle aus

Die in wunderbare Sphären ausklingen

Und sie ins Nirwana schweben lassen

 

Gleich einer tiefen Meditation

Gleiten Gefühle wie feine Nebelchen

Begleitet von Klängen der Stille

In eine lichtüberflutete Dunkelheit 

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Des Menschen Bild

 

14. Mai 2010

 

Des Menschen Bild wird kaum sich ändern

Nur allzu gross sind der Gelüste Macht

Doch einmal wird das Ganze enden

Wenn sie sich gegenseitig umgebracht

 

Verlogenheit ist der Mächtigen Spiel

Mord und Totschlag sind ihr täglich Brot

Schande und Intrigen das heimliche Ziel

ergötzen sich an der vielen Menschen Not

 

Ich müsste Lachen oder laut Aufschrein

Wenn das Ganze wäre nicht zum Weinen

Ob der Weltverbesserer gespielter Schein

Sie belügen und betrügen gar die Seinen

 

Wollen herrschen uns beherrschen eben

Lächeln uns von ganz oben zu mit Hohn

Bestimmen einfach unser täglich Leben

Egal ob Wirtschaft Politik oder Religion

 

Wenn Leben zerstört die Natur zerbricht

Wer unser Dasein nicht begreifen kann

Auch die Wunder unseres Lebens nicht

Wie soll des Menschen Bild sich ändern dann

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Sehnsucht

 

13. Mai 2010

 

Gedanken verspinnen sich

Mit einer Melodie

Die das Herz geschrieben

 

Voller stiller Sehnsucht

Singen ihre Klänge

In ach so feiner Harmonie

 

Wie Sommervögel schwebend

In lauem Abendwinde

Leise klingend ihr entgegen

 

Der liebsten holden Maid

Die sehnlichst er verehrt

Und all Abend ihr gedenket

 

Erste Sterne glitzern schon

Noch singt die Amsel leise

Ihr ach so süßes Liebeslied

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Melodien des Seins

 

9. Mai 2010

 

Fein sind die Melodien des Seins

Gleich Perlen zart in ihrem Glanze

Leuchten und klingen sie ganz leis

 

Aus dem weiten Universum geboren

Mit einem Herzen verletzlich rein

Begleiten sie uns durchs Leben dann

 

Im Spiel der Zeiten entschweben

Mit ihren Silberklängen fein

Die Melodien zurück ins ewige Sein

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Klang der Stille

 

28. April 2010

 

Wenn die Stille ihren Klang entfaltet
können wir all das hören,

was im Lärm des Alltags verloren geht,

nämlich den Herzschlag des wahren Lebens,

die Melodie des Daseins

und die Natürlichkeit des Seins.

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Stille

 

25. April 2010

 

Wenn sich die Natur

mit den Klängen der Stille

verschmilzt,

hört man sie singen,

die Vibrationen

des Lichts und der Winde.

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Klänge des Wassers

 

17. April 2010

 

In feinen  Klängen sprudelt ein Brunnen

Gespiesen von einer leisen Quell

Rauschend und singend gesprungen

Mit einer Weise so rein und hell

 

Über Stock und Stein hinab ins Tal

Gurgelnd in sanften Windungen schnell

Im Bachbett noch seicht und schmal

Springen die Klänge der Wasser ganz hell

 

In feinen  Klängen sprudelt ein Brunnen

Gespiesen aus Bächen Fluss und See

Dessen sanfte Wellen Lieder gesungen

Von der Fremde und Liebe oh weh

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Zwielicht

 

15. April 2010

 

Erst war es nur ein kleines Licht

Das rötlich durch die Bäume bricht

 

Als wär’s ein schwebend’ Feuerlein

Aus einem liebend’ Herzensschein

 

Entfacht durch Amors Liebesspeer

Entsteht ein gleißend’ Lichtemeer

 

Verbindend über Feld und Wald

Verbreitet sich als Zwielicht bald

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Tanz der Zwischenwelten

 

11. April 2010

 

Als ein grosser See aus Licht geboren

Entstehen still und leise feine Klänge

 

Aus frostigem Hauch in sich gefroren

Erklingen der Nebel Liebensgesänge

 

Sie sind vereint zu schwebendem Tanze

Drehen und wirbeln erst sanft und leise

 

Wallend und brausend im Lichterglanze

Zu einer herzerwärmenden Liebesweise

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Gedanken

 

3. April 2010

 

Meine Gedanken verschmelzen

mein ich mit der Natur,

schweigendes wird lebendig,

lebendes schweigt.

 

Meine Gedanken verbinden

mein ich mit Bildern,

deren Sprache Musik ist und

deren Klang Worte sind.

 

Meine Gedanken verweben

mein ich mit Gedanken,

die fließen wie güldner Honig

so süss und so leis. 

 

Meine Gedanken entschweben

mit mir und meinem Ich,

dessen Fühlen heisst Leben und

das Sein meine Heimat

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Werden-Sein-Vergehen

 

2. April 2010

 

Mit der Geburt beginnt das Sterben

Die Vergänglichkeit ist keine Lüge

 

Sondern ein Weg der Tugend

An dessen Ziel die Wahrheit steht

 

Die Endlichkeit ist die Wahrheit

Begrenzt durch Anfang und Ende

 

Unendlichkeit ein ewiger Kreislauf

An dessen Ende ein Beginn steht

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Leben

 

28. März 2010

 

Unser Leben ist ein Windeshauch

Das Licht einer Sternschnuppe

Eine Achtelnote in einer Symphonie

Aus der Weite des Universum geboren

 

Wenn wir all das Schöne um uns sehen

Mit Ehrfurcht wahrnehmen dürfen

Sind wir in der Unendlichkeit des Seins

In der winzige Endlichkeit unseres Lebens

 

Wenn rund um uns Musik erklingt

Hören wir die Schwingungen der Natur

Sehen den Lichterglanz unseres Seins

Fühlen den Gleichklang des Lebens

 

Unser Leben ist ein Windeshauch

Der Klang einer singenden Glocke

Der in der weiten Ferne leise verhallt

Zurückgekehrt in die Weite des Universum

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Des Jüngling graues Herz


23. März 2010

In des Mädchen grüner Schoss
Liegt des Jüngling graues Herz
Rundum blaue Blumen blühen

Schwebend aus dem Universum
Umhüllt von leisem Klangesdunst
Im Glanze tausender Glitzersterne

Träumen sie dem Paradiese zu
Von blauem Blütenduft umhüllt
Das Mädchen und ihr Jüngling

Grau erkaltet in Liebe erwacht
War einst ein Herz aus Stein
Entflieht hinaus in die Nacht

In des Mädchen grüner Schoss
Liegt des Jüngling liebend Herz
Rundum blaue Blumen blühen

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Liebe

 

15. März 2010

 

Liebe ist wie milder Sonnenschein

man wird sorgsam umsponnen

 

mit süssester Wärme

 

die Glücksgefühle auslösen

und einem wohlig stimmen

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Stufen der Gerechtigkeit

 

14. März 2010

 

Gerechtigkeit wird vom Wahnsinn regiert

In der die Menschlichkeit nur ein Wort ist

Und Anstand ein Wort das nicht gelebt wird

 

Abgewetzt sind die Stufen der Gerechtigkeit

Sind glitschig modrig faul und morsch

Doch ein Licht von oben lässt sie erhellen

 

Ehrlichkeit wird dem Wahnsinn folgen

Wenn der letzte Unmensch ist ausgerottet

Dann kehrt endlich Ruhe ein und Frieden

 

Die Welt ein Paradies der tausend Worte

Vereint in Ehrlichkeit und Harmonie

Wie auch in Liebe und Unendlichkeit

 

Hier wo das Sein noch seinen Sinn hat

Und all die Worte keine Lügen sind

In der noch die Liebe wahre Liebe ist

 

Verbannt sind dann all die Qualen

Hass und Wahnsinn nun ausgelöscht

Im Paradies der ehrlichen Gerechtigkeit

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Der Himmel weint

 

24. Februar 2010

 

Der Himmel weint die Sonne lacht

Aus der Dunkelheit ein Licht erwacht

 

In sanften Farben weit gezogen

Baut sich auf ein Regenbogen

 

Von Pol zu Pol so zart und leise

Verbindet er mit einer Liebesweise

 

Zwei liebend Herzen auf dieser Welt

Als Botschafter am weiten Himmelszelt

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Vom leichten Wind

 

21. Februar 2010

 

War einst als Abendstern

Geboren am dunklen Firmament

Sank herab auf diese Welt

 

Ein Licht so glitzernd hell

Erfreut so manches Menschenherz

 Das voller Sehnsucht darbet

 

Eine Träne geht auf reisen

Aus Sehnsucht und aus Schmerz

Hinaus in die dunkle stille Nacht

 

Leise leuchtend wie ein Juwel

Schwebt meine Träne nun dahin

Von sanftem Wind getragen

 

Funkelnd aus der Ferne

Auf einer Feder leicht zu dir

Begleitet von einer lieblich Melodie

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Eisharfe

 

14. Februar 2010

 

Welch wunderliche Töne erklingen

Wenn die Eisharfe beginnt zu singen

 

Hell und fein von leichter Hand

Ertönt sie leis durchs weite Land

 

Glasklar und hell aus tiefem Grün

Lässt sie Klänge ganz sacht erblühn

 

Ein Lied für eine Prinzessin fein

Von ihrem Liebsten wird es sein

 

Ein gläsern Klang so silbrig hell

Schwebt übers Land ganz schnell

 

Eine Liebesmelodie ganz heiss

Lässt schmelzen das klingend Eis

 

Bis im nächsten Winter dann

Wieder singt der Harfe lieblich Klang

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Augenblicke der Ewigkeit

 

14. Februar 2010

 

Zwei Rosen sich küssen

In Liebe sie wandeln

 

Augenblicke der Ewigkeit

Verbinden sie für immer

 

Zwei Liebende sich küssen

In Liebe sie verschmelzen

 

Augenblicke der Ewigkeit

Verbinden sie für immer

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Winterstille

 

13. Februar 2010

 

Stille verliert sich in die Kälte

Wie eine Spur im Schnee

Führt zurück in eine weite

Unendlich weiße Landschaft

 

Erinnerung ist Vergangenheit

Weich und glitzernd die Zukunft

Wohin auch die Spur sich verliert

Sie kehrt zurück woher sie kam

 

Verliert sich in dumpfe Kälte

Die Spur im weißen Schnee

Führt hinaus in die Weite

In glitzernde Unendlichkeit

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Zen

 

6. Februar 2010

 

Sanfter Glockenklang... 

 

Schwingungen versetzen in Meditation

Stille wird hörbar gehörtes fühlbar

Düfte wandeln sich in Atem

Grenzen werden geöffnet

 

Herz und Seele weiten sich aus

Ruhe wandelt sich ins Unendliche

Harmonie erfüllt das Innere

Wandeln im Garten der Unendlichkeit

 

Gedanken werden geboren

Verschmelzen sich langsam

mit der absoluten Einheit

in die Unendlichkeit des Seins

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Schneesturm

 

30. Januar 2010

 

Undurchsichtig und verschwommen

Unfassbar im Windesrausch

Wirbelt Schnee durch Raum und Zeit

 

Angetrieben durch Gedankenstürme

Aus dunklen Welten zeitlos fern

Überdecken Flocken weich und fein

 

Weiss und unbefleckt so rein und hell

Liegt unsere Welt nun da im Licht

In zartestem Hauch von Geborgenheit

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 

Leise singt das Licht der Seele

 

1. Dezember 2009

 

Ein Lied voller Sehnsuchtsschmerz

Wehmut verbunden durch Liebe

Das Cello weint es singt eine Flöte

Inkarnation lässt neues entsteh’n

 

Licht entzündet den Abendstern

Erhellt so den Weg im Dunkeln

Führt zusammen auf ewig’e Zeit

was unendlich zusammen bleibt

 

Der Quell der Hoffnung beginnt

Seinen Weg ans Licht zu finden

Als Bächlein begleitet die Melodie

Der treuen Liebe tiefster Sinn 

 

Das Licht der Seele singt sein Lied

 Zwei Herzen erkennen seine Weise

Begleitet von zartem Vogelgesang

Haucht das Bächlein Leben ein

 

© Hans-Peter Zürcher

 

 



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