Diese 2 Gedichte sind in dem Buch
'Herzensschwingungen' zu finden.
Träume am Bergbach
Versunken streicheln
Gedanken Herzen
am Bergbach.
Anmutige Seelentraumbilder
schweben singend
zu hohen Bergwipfeln.
Träume baden im Wasser der Zärtlichkeit
fließen vorbei an Harmoniewiesen
Sorglosigkeitsfelder ziehen vorüber
erreichen zielstrebig das Meer des Glücks
tiefwonnig sorgenleer
wie neu geboren.
Nachtblütengedanken
Der Mond übersteigt
in seinem schönsten Licht
den Garten der Nacht.
Lächelnde Strahlen
liebkosen Blumen,
Blüten und Gräser.
Sterne glitzern
und funkeln,
erleuchten die Zweige
der Bäume.
Alltagssorgenmüll
entschwindet
in das Meer
der Vergessenheit.
Dämmerlicht
lädt zum Träumen ein.
FRIEDEN
SENKT SICH ÜBER DIE WELT!
31 Gedichte aus dem Buch
'Freudentänze durch die Jahreszeiten'
Morgenstimmung
Glocken läuten hinterm Wäldchen,
auf dem Gras liegt Morgentau.
Lerchen tragen Silberklänge
schwingend hoch ins Himmelblau.
Finken singen und die Amseln.
Auf den Halmen nah am Teich
schlüpfen heute die Libellen.
Gottes Schöpfung macht uns reich.
Die ersten Krokusse
Sonnenstrahlen kitzeln Nasen,
künden,
spüren,
ahnen
kommende Frühlingsdüfte.
Freudige Gefühle
durchströmen geöffnete Herzensflügel.
Mutig sprießen bunte Kelche
verachten Schnee und Frost.
Krokusse heben zögernd
ihre Köpfchen,
erstrahlen im Sonnenlicht.
Glückseliges Atmen
der langsam erwachenden
Frühlingszeit.
Frühlingsgedanken am Bach
Der Bach
rinnt flüsternd über
weichbemooste Steine
und singt
in fließend bunten
Wasserklängen
die anmutige
Frühlingsmelodie
der Lebensfreude.

Das Gartenparadies
Frühlingshafte Emotionen
von Blumendüften ganz entrückt
gestreichelt von der Sonne Strahlen
fühl’ von der Vielfalt mich beglückt.
Tulpen und die Schlüsselblumen
erstrahlen im bunten Gewand
zarte filigrane Schmetterlinge
tanzen Reigen ins Blütenland.
Gefühle machen riesige Sprünge
sprudeln über vor Herzensglück
jedem Menschen wünsch’ ich im Leben
ein Paradies im Gartenstück.
Tulpengesichter im März
In dunkler,
nasskalter Erde
war alles erstarrt.
Knöllchen schliefen,
dicht nebeneinander
in Gruppen.
Plötzlich
dringt leises Flüstern
ans Ohr.
HURRA -
Tulpenzwiebeln erwachen,
sie hören
das Zwitschern
und Jubilieren
der Vögel.
Warme Sonnenstrahlen
dringen tief hinunter
in ihr Bettchen.
Langsam strecken
sich neugierige
Gesichter
nach oben.
Siehe da,
der Frühling
lacht ihnen entgegen.
Flugverkehr am Himmel
Vor Wochen reger Flugverkehr
die Vögel fliegen wieder her
der März steht da und regelt,
dass nur ja nicht der Milan
versehentlich noch in die Bahn
der kleinen Lerche segelt.
Platz da macht den Himmel frei
von fern erklingt ihr Freudenschrei
die Gänse kommen wieder
und gleich auf ihren Jubelton
folgt eine Kranichformation
sie geht am Sumpfsee nieder.
Schwungvoll jung und aufgeweckt
ein Storch sich über Berge streckt
er segelt durch die Lüfte,
ein Klappern auf dem Kirchendach
zu finden vor dem kleinen Bach,
unten des Flieders Düfte.
Der Frühlingsduftflakon
Sonnenglanz
legt wärmend sich
um matte Glieder
Blütenschönheit
sprengt winterkalte
erstarrte Ketten
Frühlingskissen
kuscheln mit
hauchzarten Sonnenboten
Zauberdüfte
steigen mit der Lerche
in blaue Lüfte
Frühlingsfluidum
mit allen Sinnen
genießen.
Zauberhafte Wiesenträume
Buntfarbig malt die Wiese
Stille ins Gemüt,
der Wind bläst
hoffnungsvoll die Flöte.
Wolkenbilder erzählen
zauberhafte Geschichten,
Augenblicke versinken
im Farbenmeer der Blütenkelche.
Sonnenstrahlen öffnen
die lichtvolle Himmelspforte,
Düfte betören Gedanken
und das Glück leuchtet
mit den Mohnblüten.

Malvenduft
Zarte Malve
in meinem Garten,
du holde Schönheit!
Dein Moschusgeruch
betört meine Sinne.
Blasse, hellrosa Köpfchen
umweht der sanfte Sommerwind.
Wunderschöne Blütenkelche
öffnen sich bis in die Herbsttage.
Täglich erfreust du mein Herz
in der warmen Jahrszeit,
DANKE!

Das rote Mohnkleid
Feurige Wogen
tanzen mit Leichtigkeit über das Feld.
Betörende Düfte
schicken Mohnblüten auf die Reise.
Angelockt von deiner Pracht
suchen Bienen den Nektar.
Voller Anmut strecken sich
hochrote, seidige Mohnkleider
der Sonne entgegen.
Blühende Fülle verzaubert
und zieht alle in deinen Bann.
Lavendelduft im Sommer
Lavendelblüten
schütten übervoll
ihren süßen Duft
über Rosendächer,
Malven und Dahlien.
Betörendes Aroma
ist wie Magie,
sein Zauber verführt,
berührt unsere Seelen.
Zahlreiche Bienen
und Hummeln
tauchen tief in ein
Nektarschlaraffenland.
Wippende lila Stängel
beugen sich sanft
im Wind, singen
eine herzerwärmende
Sommermelodie.

Knospenzauber
Letzte Regenperlen
streicheln eine
samtige Knospe.
In freudiger Erwartung
eines wärmenden
Sonnenkusses,
der eine duftende
Wonnepracht
zum Leben erweckt.
- die Rose -

Schmetterlingskuss im Sommer
Schmetterlinge
im Samtkleid tanzen
einen Sommer lang
über bunte Blütenköpfe,
Wiesen und Waldesrand.
Zarte Flügel
berühren,
legen zärtliche
Sommerküsse
auf die Haut.
Lockende,
knospende Gedanken
machen sich auf den Weg
in freudige Herzen
und beschenken
die bunte Zeit.

Nachtgedanken schweben
Der Mond schaut heute verschmunzelt
durch dunkle Wolken aufs Land,
die sternbestickten Weiten
tragen ihr schwarzes Gewand.
Nebelkinder schweben auf Wiesen
wirbeln in milchigen Schwaden
huschen in das nachtkühle Geäst
lächeln zu den schlafenden Raben.
Und zwischen manchen Bäumen
tanzen Elfen im silbrigen Schein,
ein kleiner bunter Kobold
hüpft schnell von Stein zu Stein.
Sinne geh'n träumend auf Reisen
ins Zauberland der Fantasie,
geheimnisvoll ist der Reigen
ein Glückstanz voll Harmonie.
Der gebeugte Baum
Starke Arme
die nach Sternen greifen,
Wurzeln
die in die Tiefe gehen,
Blätter
die mit der Sonne tanzen.
Verletzungen
vergangener Zeiten überwunden,
sturmgebeugt,
trotzdem standhaft geblieben.
Du
wohltuender Ruhepol,
Heimat für viele,
du
gebeugter Baum,
Wunder der Natur.
Birken im Herbst
Birken tanzen
wirbelnd Tango
mit dem Herbstwind.
Leises Rascheln,
taubenetzte Blätter,
schwungvolle Böen,
entblößte Äste.
Innige Umarmung
im Reigen des Herbstliedes,
eine Serenade der Natur.
Nebelschleier im Wiesengrund
Hauchdünne
schwebende
Nebelschleier
auf taunassen Wiesen,
versponnenes Silber
im Brombeerstrauch.
Bäume noch träumend,
benetzte Blätter neigend,
sanfte Winde schieben
milchige Schwaden,
Morgenröte grüßend
am Horizont.
Goldene Sonnenfunken
versprechen letzte
zärtliche Herbstküsse,
wärmende Streicheleinheiten
bringen Herzenswonne
in den neuen Tag.
Spätsommer im September
Güldene Sonnenstrahlen
malen goldene Farben auf Bäume
umarmen seufzend Blumen
berühren sanft den kühlen Morgentau.
Astern blühen voller Wonne,
Dahlien glühen im Abendlicht,
erste Chrysanthemen
heben ihre Köpfchen.
Schüttere Kronen
der Birken rascheln im Wind,
singen leise eine sehnsuchtsvolle
Abschiedsmelodie.
Spinnfäden schillern bunt im Licht,
Tau im Netz hat sich verfangen.
Schmetterlinge tanzen ihren letzten Reigen,
Bienen nippen noch den köstlichen Nektar.
Der Herbst bezieht bald seinen Thron
und Menschen schauen froh
dem Erntedank entgegen.
Spätsommermorgen
Versunken schlafen Wälder
im Nebel des Morgens.
Zart schimmert ein leichtes
Sonnengeblinzel hinter den Bergen,
verschmilzt mit einem Hauch von Blau.
Bäume schmücken sich
bereits mit bunten Kleidern,
Kronen flüstern leise,
wiegen sich im Takt des Windes.
Vögel spreizen, wärmen ihr Gefieder
jubilieren freudige Dankeslied.
Nacht verkriecht sich in den Schatten,
Träume kommen, Träume gehen.
Goldene, sanfte Strahlen
ergießen sich über taunasse Wiesen,
beschwingt tanzen Herzen
mit der Sonne in den Morgen.
Altweibersonnentag
Güldene Sonnenlichter
ergießen sich
über taunasse Wiesen,
streicheln Wälder,
farbenfrohe Astern grüßen
aus Herbstgärten.
In praller Reife
glühen rubinrote Trauben
im letzten Farbenspiel
der Abendsonne,
gefüllte Gläserkelche
winken, hoffnungsvoll.
Spinnfäden schillern
leuchtend im Licht,
Blätter werden
bunt eingefärbt,
kühler Abendhauch
zaubert Nebelschleier.
Ahnungsvoller,
dankbarer Blick
zu letzten Sonnenfunken
der Wonnezeit.
Sonnenwärme im Frühherbst
Blauer Frühherbsttag
liegt auf den Dächern,
tanzt durch belebte Straßen.
Güldene
Sonnenwärme
aalt sich auf
prachtvollen Dahlien,
streichelt Sonnenblumen,
beschwingt emsige Bienen.
Welch’ ein Tag!
Zärtliche Blumenworte
Herbstliche Sinfonie,
aus Künstlerhand geboren.
Prachtvolle Blütenblätter
sprechen mehr als
tausend Bände.
Offene, ehrliche, reine Worte
die nur Herzen hören
und Eispanzer zum Bersten bringen.
Herbstzeitlosenzeit
Zarte, schöne Herbstzeitlose
verstecken sich unterm Baum,
berühren mit ihrer Schönheit
sanft meines Herzens Saum.
Noch einmal liebkosen Strahlen
mit ihrer ganzen Kraft,
Gärten, Wiesen und Wälder
stehen in vollem Saft.
Nächte werden zum Kuscheln,
Tage zeigen ein Sturmgewand,
Drachen steigen zum Himmel,
Nebel zieht über das Land.
Grüß Gott du herbstliche Jahreszeit
dein buntes Kleid ist vergänglich,
Kerzenstunden und Erntezeit
begrüße ich überschwänglich.
Drückende Gewitterstimmung
Himmelswut hat sich entladen,
gespenstig war das Nachtgewand,
doch hinter Wolken noch verborgen,
schickt Sonne Strahlen über’s Land.
Wohlfühlwärme Tränen trocknet,
erneut die Hoffnungslosigkeit verfliegt
und aus den Augen strahlt ein Lächeln,
des Sturmes Brausen ist besiegt.

Die letzte Rose
letzte Rose
sagt ade, wir hatten unsere Zeit,
doch sie kommt wieder
letzte Rose
heute genieße ich noch einmal deinen Duft,
besonderer Wohlgeruch umgarnt die Sinne
letzte Rose
verwelkt, vom Sturm geknickt,
der Purpurglanz verweht
letzte Rose
neigt ihr Köpfchen, steigt in ihr neues Bereich
und träumt vom Lenz der Wärme spendet
letzte Rose
sammelt Kräfte in ihren Wurzeln
und wird im Sommer erneut
die KÖNIGIN DES GARTENS.
Kirschbaumknospen im März
Unbeirrt von letzten
aufbäumenden Wintertagen
sprießen erste Knospen
des Kirschbaumes.
Schweigend,verschlafen
ertragen knarrende Äste
weiße Daunendecken.
Keck,emsig
picken Meisen auf Zweigen
nach Futter.
"Zizidä, Zizidä -
Willkommen Frühling!"
Prickelnde Sehnsucht
liegt in der Luft.
Erfüllt mit Leichtigkeit,
ahnen von Freudentagen.
4 Gedichte aus dem Buch 'Schatztruhe voller Glücksmomente'
Meisenfamilie im Glück
In das biegsame Geäst
auf des Baumes Gipfel,
bauen Meisen sich ihr Nest
in den Blätterwipfel.
Emsig und so ruhelos
geht es Schritt für Schritt,
nehmen manches Ästchen
für den Nestbau mit.
Stundenlang wird nun gebaut
dann ist es vollbracht,
ein kleines Haus so angenehm
zudem noch überdacht.
Schau’ den Meisen gerne zu
mög’ die Brut gelingen,
wünsche ihnen allzeit Glück,
ewig frohes Singen.
Wonnemonat Mai
Der Mai packt seine Farben aus
und malt ganz auf die Schnelle,
in den Garten, um das Haus,
einhundert Aquarelle.
Strahlend hell im Maienblau
verzaubert nun die Sonne,
grüßt jetzt lächelnd Feld und Au’,
sie schenkt dir Lebenswonne.
Frohsinn keimt in allen Herzen,
Sorgenmacht verschwindet,
leben, lieben, lachen, scherzen,
Maienpracht verbindet.
Frühlingsboten grüßen
Du zarter betörender Blumenduft
schenkst selige Träume
von Farben und Licht.
TRÄUMEND
streicheln erste warme Sonnenstrahlen
freudige Gesichter
TRÄUMEND
tanzen erste Bienen beschwingte Reigen
über bunte Blumenmeere
TRÄUMEND
öffnen bunte Frühlingsboten
manche erkaltete Winterherzen
TRÄUMEND
wandern glückliche Liebespaare
über grünende Wiesen.
Sehnsucht erfüllt die Seelen und
erweckt lichtdurchflutetes Wohlbehagen.
Blütengeflüster
Lächelnde
Blumengesichter
öffnen Pforten des Glücks.
Blütenaugenblicke
sprechen mehr
als tausend Bände.
Lieblichreine
Flüstersätze
fallen in Seelentiefen.
Licht durchflutetes
Wohlbehagen
macht das Herze sonnenhell.
22 Gedichte aus meinem neuen Buch
'Im Reigentanz der Schmetterlinge'
Himmelhochjauchzende Hoffnungsblüten
Hurra!
Heute herzt Himmelblauwetter
herrliche Hoffnungsblüten,
herannahende Herzenswärme.
Hernach haben hellwache Hormone Hochkonjunktur.
Heimlich hat hübscher Haselnussstrauch
hereinbrechende Hochstimmung.
Hummeln haben Herzklopfen.
Ein zauberhaftes Klopfen
Wer ist es, der so leise lockt,
der Blüten zieht aus moosbedeckten Zweigen,
der Farbenpracht aus Erdenbettchen weckt,
der Vogelpärchen aus versteckten Wäldern ruft?
ES IST DER ZAUBERHAFTE FRÜHLING!
Frühlingsahnen
Bunte Melodien kuscheln mit Traumgedanken –
von Vögeln gezwitschert,
von Igelnäschen erschnuppert,
auf beschwingten Wattewölkchen gelesen,
vom lauen Winde verweht,
mit unsichtbare Zauberfeder
in erwartungsvolle Herzen geschrieben –
Zart berühren herannahende Frühlingssinfonien.
Mit Elan in den Lenz
Leben pulsierend
Himmelsmanna königlich
Seele treibt Knospen.
Lockende Blüten
duftvoll die kommende Zeit
Sinne lachen Lust.
Frühling vertreibt Grau
an kahlem Ast sprießt der Lenz
Naturkleid bildschön.
Frühling – stille das Sehnen
Frühling – stille das Sehnen
Bald
bläst der Wind die hoffnungsvolle Flöte.
Bald
lachen Veilchenknospen unterm Gartenzaun.
Bald
komponieren Duftnoten Freudensinfonien.
Bald
wecken Amseln in Seelentiefen Wohlbehagen.
Bald
steigen Lerchen schaukelnd in den Blauhimmel.
Bald
erzählen Störche zauberhafte Reisegeschichten.
Bald
wiegen sich Herzen lachend im Glück.
Eiskalte Frühlingsluft
Schneeweißer Puder
gelber Frühlingsboten friert
Winter lässt nicht los.
Zwischen Gras und Moos
blühende Gänseblümchen
wippen im Kaltwind.
Bunte Farbtupfer
erschauern im Morgenreif
BITTE MEHR SONNE!
In Wartestellung
Frühlingsbühne probt
Knospentraum in Modeshows
keckes Ausdehnen.
Igelnäschen friert
Maulwurf gräbt etwas tiefer
Lenz bleibt geduldig.
Komm Frühling, tanz mit mir
Verlassene Schneeschaufel am Gartenzaun.
Im Vogelfutternetz letzte Reste.
Sanft bläst lauer Atem
eine Strähne aus dem Gesicht,
Stupst mit warmen Strahlen
meine Nasenspitze.
Legt den grünen Teppich
vor die Füße.
Darf ich bitten? Der Frühlingstanz beginnt.
Der Frühlingsgruß
WENN Vögel morgens zwitschern,
die Knospen emsig schwellen.
WENN Weiden neu erblühen
und Blumenknollen quellen.
WENN Frühlingsdüfte lauern
und Bienen Tänzchen wagen.
WENN erste gelbe Primeln
gleich wecken Wohlbehagen.
DANN erklingt in vielen Herzen
eine zarte Frühlingsweise
und die Freude wiegt die Seelen
auf der schönen Himmelsreise.
Der unwiderstehliche Verführer
Heute küsste mich der Frühling
ganz heimlich auf die Wange.
Oh, du Verführer weißt genau,
erwarte dich schon lange.
Mit den Augen kannst du strahlen,
Wiesen schmücken schaffst du auch.
Streichelst jede schöne Tulpe,
das Veilchen und so manchen Strauch.
Deinem Blick entzieht sich keine,
die Umarmung: Liebe pur!
Leise Schritte kommen näher,
ziehst die langersehnte Spur.
Bis zum Mai darfst du mich küssen.
Ja täglich, stündlich tausendmal.
Dann liebt mich der heiße Sommer,
in Treue bis zum nächsten Mal.
Abendstille auf der Gartenbank
Dämmerung hüllt
den Tag in mollige Tücher.
Amseln schweigen
auf den Wipfeln
der Bäume.
Der Mond legt
seinen Nachtschleier
leise über Sträucher,
pflückt die Farben
der Blütenkelche.
Nur der Wind
wiegt sich zart
im dunklen Geäst,
WIR HÖREN
DAS ATMEN DER ERDE.
Die Walpurgisnacht
Ein Feuer in der Dunkelheit
bringt Licht in die Walpurgisnacht.
Es zieht so manchen in den Bann,
drum hab’ auf deine Seele Acht.
Reigen um die Flammenmitte,
Besen in den Lüften sausen.
Hexen wollen dich verführen,
glutvoll über Hügel brausen.
Der Tanz weckt vieles aus dem Schlaf,
gießt Funkenregen in das Blut,
lässt Herzen lodern, läd dich ein,
drum sei im Rausche auf der Hut.
Die Kälte hemmt erneut Walpurgis,
verweht die dunklen Wolkenmeere,
schenkt Hoffnung dem Gedankenhimmel
und gibt dem Mai sodann die Ehre.
Betörender Sonnenuntergang
Leise breitet nun der Abend
seinen gold’nen Fächer aus,
lässt den Wolkenrand erglühen
und der Mond nimmt seinen Lauf.
Ergreifend ist die Farbenpracht
wie von Geisterhand bemalt,
ergießt sich wie ein Feuerwerk,
so dass die Finsternis erstrahlt.
Der Anblick mir den Atem raubt
und der Seele Frieden schenkt.
Gott hat die Fäden in der Hand
und er die Himmelskörper lenkt.
Goldstaub auf der Wiese
Wie schön ist es auf Wiesen
die Lüfte zu genießen,
halbdösend hier zu liegen
und sich im Traum zu wiegen.
Dann fliehen die Gedanken
aus den gewohnten Schranken,
weiden in dem Zauberland,
fühlen gar der Engel Hand.
Es gibt sie noch, die Orte,
die Stille, ohne Worte.
Wo die selt’nen Blumen blüh’n,
Bienen sich um Honig müh’n.
Ganz leise hier zu weilen,
die Sorgen abzuseilen.
Der Wiesenduft umschweichelt,
der Goldstaub Herzen streichelt.
Sommerhitze
Sommerheiße Haut
Perlen unterm Sonnenhut
Zunge leckt Salziges.
Lechzende Flora
Seufzen im Sonnenglühen
Blitze stillen Traum.
Nächtliches Wälzen
Hitze verschlingt Batterie
Gewitter lädt auf.
Wo weilt die Sonne?
Wie lange wollen Wolken weinen?
Wie lange werden Weideröschen wimmern?
Wie lange waten Wanderer wie Wasservögel?
Wie lange werden Wespen wehklagen?
Wohlgemerkt: Wetter wirkt wechselhaft.
Wünsche wieder wärmende Wohlfühltage – wie wundervoll!
Traumhafter Flug nach Afrika
Noch hat die Sonne
die Glut nicht verbraucht,
schon kommt ein Morgen,
der Nebeldunst haucht.
Seh’ ich im Garten
die Astern erblüh’n,
möcht’ ich so gerne
mit Zugvögeln zieh’n.
Tanzend im Wind
und gegen die Zeit,
dort, wo das Grün lockt,
zur Landung bereit.
Und wenn im Frühling
die Sehnsucht erwacht,
manch’ prachtige Blüte
mit den Strahlen lacht.
Dann steigt erneut die Reiselust,
heimwärts zum duftenden Flieder,
und mit den fröhlichen Vögeln
geh’ ich am Sumpfsee nieder
Es naht der Herbst
Im Abglanz des Sommers werden die Atemstöße
des Windes schneller und leise raschelt
das schüttere Haar der Birke.
Der Herbst naht still und leise.
Herbstmomente
Mit kleinen Astern in den Haaren
steh’ ich am leeren Stoppelfeld.
Im Garten glänzen weiße Fäden,
in bunten Farben glüht die Welt.
Zu hören sind manch’ flüsternd Kronen,
wiegend in dem Takt des Windes.
Im bunten Laub ein Freudenschrei,
es ist das Lachen eines Kindes.
Ein reifer Apfel fällt zur Erde,
der Falter sich darüber wiegt.
Und ahnungsvoll blick ich zum Himmel,
die bunte Zeit gar bald verfliegt.
Gartenmomente im goldenen Oktober
Oktobersonne beendet letzte Strahlenspiele
auf seufzenden Dahlien.
Wärme aalt sich schüchtern auf Astern.
Sonnenblinzeln zwischen Apfelbäumen
verschmilzt mit dem verblassenden Blau des Herbsthimmels.
Oktoberblau auf der Himmelsbahn
GESTERN
tanzten feurige Wogen
mit Leichtigkeit über die Wiese,
Sonnenstrahlen öffneten die Himmelspforte.
Düfte betörten Gedanken und das Glück leuchtete
mit den Mohnblüten.
HEUTE
streuen Wonnetrahlen
Oktoberblau ans Firmament,
Goldglanz aalt sich auf den Dahlien.
Blüten welken an dem roten Sonnenhut.
Langsam macht er den Weg für kuschelige Kapuzen frei.
MORGEN
begraben sterbende bunte Blätter letzte Herbstastern.
Leise werden regenschwere Wolkenberge weinen.
Bald rüttelt der Sturm die letzten Rosen,
Köpfchen steigen in ihr neues Bereich
und sie träumen vom Frühling.
Das nachfolgende Gedicht ist auf der letzten Seite meines Buches 'Im Reigentanz der Schmetterlinge' zu finden

Blütenträume in den Jahreszeiten
Vor garnicht allzulangen Zeiten
da träumte ich vom zarten Veilchen
und tanzte fröhlich mit den Tulpen,
saß unterm Flieder auch ein Weilchen.
Manch’ Leid vertrieb das Gänseblümchen,
die Rose brachte mich zum Staunen.
Beim roten Mohn stand voll entzücken,
aus Blütenkelchen kam ein Raunen.
Das Dahlienfeuer mich berührte
und unterm Baum die Herbstzeitlose.
Die Malven blühten bis zur Kälte,
die Aster stand in schönster Pose.
Und ist die Winterzeit vergangen,
liegt bald ein Ahnen in der Seele.
Die Blümchen werde ich begrüßen,
dann steigt ein Danklied aus der Kehle.
nachfolgende Texte für ein zukünftiges Buch
Es wird höchste Zeit
Dem Wald werden Bäume entzogen.
Der Himmel des Fischers bezogen.
Berge aus Eis sind dem Tod geweiht.
Den Sturmwinden sehr viel Zeit verbleibt.
Und die saubere Luft verschwindet.
Ob noch jemand den Notruf findet?
Herbstabschied
Stille
im nebelverhangenen Morgen,
zwischen schwebenden
Goldblättern im Trauertakt,
der gewaltsam entblößten Baumkrone,
den verpackten
Blütenträumen welkender Tage –
das Schluchzen des Herbstes, hörst du es?
Der raschelnde Laubberg
Nimm’ dir die Zeit
in der nebeldüst’ren Stille.
Vergänglichkeit
ist des Herbstes steter Wille.
Künft’ges Hoffen
und die Dankbarkeit im Reifen,
die trübe Zeit
als ein Prachtgeschenk begreifen.
Heit’re Schritte
durch Laubbuntfülle schreiten,
senkt sich Frieden
in erglühend Herzensweiten.
Erster Raureif im Wiesengrund
Abgekühlte Sonnenarme
in Gänsehautstimmung
tauen frosterstarrte Wiesenauen
und im Windgeflüster
schwingt des Winters
fernes Raunen.
Frostgeselle trifft Röschen
Letzte Rosenkelche
trotzen dem kalten Frostgesellen
und antriebslose Novemberstrahlen
öffnen den zu Neige gehenden
Farbkasten des Herbstes
und schwere Wehmutswellen
taumeln mit dem letzten Buntlaub.
Krokusse küssen reizend
Ein ganz besond’rer Kuss am Morgen,
noch etwas schüchtern und bedeckt.
Ich konnte es noch garnicht fassen,
hab’ Gelbes in dem Beet entdeckt.
Zwei zarte Blüten reckten sich
und aalten sich dem Blau entgegen.
Die Krokusse sie küssten mich,
persönlich war’s ein wahrer Segen.
Leise klopft der Lenz
Mein Herze sucht die Frühlingsspuren,
mein Traum versinkt im Sonnenahnen.
Mein Auge strahlt im Hoffnungsschimmer,
mein Sehnen schwebt in Lichtesbahnen.
Die Freude dringt aus allen Poren,
das Glück macht meine Seele weit.
Ein Lächeln spielt um meine Lippen.
Mein lieber Lenz – ich bin bereit!
Hörst du den Frühling?
Hörst du leise an den Sträuchern
das Schnurren weicher Palmenkätzchen?
Da der Lenz mit ihnen lächelt,
strecken alle forsch die Tätzchen.
Hörst du leises Windessäuseln?
Er bläst mit vollem Tatendrang
hoffnungsvoll die Freudenflöte
in wunderbarem Lobgesang.
Hörst du das Lachen vieler Knospen
von Veilchen an dem Gartenzaun?
Gelbe Sternchen triumphieren -
der Frohsinn tanzt auf grünen Au’n.
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