Lyrikquelle von Herta Marie
 

 

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Impressum

 
 
 

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Diese 2 Gedichte sind in dem Buch

'Herzensschwingungen' zu finden.

Träume am Bergbach

 

Versunken streicheln

Gedanken Herzen

am Bergbach.

 

Anmutige Seelentraumbilder

schweben singend

zu hohen Bergwipfeln.

 

Träume baden im Wasser der Zärtlichkeit

fließen vorbei an Harmoniewiesen

Sorglosigkeitsfelder ziehen vorüber

erreichen zielstrebig das Meer des Glücks

 

tiefwonnig sorgenleer

wie neu geboren.

 

 

 

Nachtblütengedanken

 

Der Mond übersteigt

in seinem schönsten Licht

den Garten der Nacht.

 

Lächelnde Strahlen

liebkosen Blumen,

Blüten und Gräser.

 

Sterne glitzern

und funkeln,

erleuchten die Zweige

der Bäume.

 

Alltagssorgenmüll

entschwindet

in das Meer

der Vergessenheit.

 

Dämmerlicht

lädt zum Träumen ein.

 

FRIEDEN

SENKT SICH
ÜBER DIE WELT!

 

 

 

 

 31 Gedichte aus dem Buch

 'Freudentänze durch die Jahreszeiten'

 

 

Morgenstimmung

 

Glocken läuten hinterm Wäldchen,

auf dem Gras liegt Morgentau.

Lerchen tragen Silberklänge

schwingend hoch ins Himmelblau.

 

Finken singen und die Amseln.

Auf den Halmen nah am Teich

schlüpfen heute die Libellen.

Gottes Schöpfung macht uns reich.

 

 

 
         
 
Die ersten Krokusse
 
Sonnenstrahlen kitzeln Nasen,
künden,
spüren,
ahnen
kommende Frühlingsdüfte.
 
Freudige  Gefühle
durchströmen geöffnete Herzensflügel.
 
Mutig sprießen bunte Kelche
verachten Schnee und Frost.
 
Krokusse heben zögernd
ihre Köpfchen,
erstrahlen im Sonnenlicht.
 
Glückseliges Atmen
der langsam erwachenden
Frühlingszeit.
 
 
Frühlingsgedanken am Bach

Der Bach
rinnt flüsternd über
weichbemooste Steine
und singt
in fließend bunten
Wasserklängen
die anmutige
Frühlingsmelodie
der Lebensfreude.
 
 

 

 

Das Gartenparadies

 

Frühlingshafte Emotionen

von Blumendüften ganz entrückt

gestreichelt von der Sonne Strahlen

fühl’ von der Vielfalt mich beglückt.

 

Tulpen und die Schlüsselblumen

erstrahlen im bunten Gewand

zarte filigrane Schmetterlinge

tanzen Reigen ins Blütenland.

 

Gefühle machen riesige Sprünge

sprudeln über vor Herzensglück

jedem Menschen wünsch’ ich im Leben

ein Paradies im Gartenstück.

 

 
 

 

Tulpengesichter im März

In dunkler,
nasskalter Erde
war alles erstarrt.
 
Knöllchen schliefen,
dicht nebeneinander
in Gruppen.
 
Plötzlich
dringt leises Flüstern
ans Ohr.
 
HURRA -
Tulpenzwiebeln erwachen,
 
sie hören
das Zwitschern
und Jubilieren
der Vögel.
 
Warme Sonnenstrahlen
dringen tief hinunter
in ihr Bettchen.
 
Langsam strecken
sich neugierige
Gesichter
nach oben.
 
Siehe da,
der Frühling
lacht ihnen entgegen.
 
 
Flugverkehr am Himmel

Vor Wochen reger Flugverkehr
die Vögel fliegen wieder her
der März steht da und regelt,
dass nur ja nicht der Milan
versehentlich noch in die Bahn
der kleinen Lerche segelt.
 
Platz da macht den Himmel frei
von fern erklingt ihr Freudenschrei
die Gänse kommen wieder
und gleich auf ihren Jubelton
folgt eine Kranichformation
sie geht am Sumpfsee nieder.
 
Schwungvoll jung und aufgeweckt
ein Storch sich über Berge streckt
er segelt durch die Lüfte,
ein Klappern auf dem Kirchendach
zu finden vor dem kleinen Bach,
unten des Flieders Düfte.
 
 

 

 Der Frühlingsduftflakon

 

Sonnenglanz

legt wärmend sich

um matte Glieder

 

Blütenschönheit

sprengt winterkalte

erstarrte Ketten

 

Frühlingskissen

kuscheln mit

hauchzarten Sonnenboten

 

Zauberdüfte

steigen mit der Lerche

in blaue Lüfte

 

Frühlingsfluidum

mit allen Sinnen

genießen.

 

 

 

Zauberhafte Wiesenträume

 

Buntfarbig malt die Wiese

Stille ins Gemüt,

der Wind bläst

hoffnungsvoll die Flöte.

 

Wolkenbilder erzählen

zauberhafte Geschichten,

Augenblicke versinken

im Farbenmeer der Blütenkelche.

 

Sonnenstrahlen öffnen

die lichtvolle Himmelspforte,

Düfte betören Gedanken

und das Glück leuchtet

mit den Mohnblüten.

 

 

 

Malvenduft

 

Zarte Malve

 in meinem Garten,

 du holde Schönheit!

 Dein Moschusgeruch

 betört meine Sinne.

 Blasse, hellrosa Köpfchen

 umweht der sanfte Sommerwind.

 Wunderschöne Blütenkelche

 öffnen sich bis in die Herbsttage.

 Täglich erfreust du mein Herz

 in der warmen Jahrszeit,

 

DANKE!

 

 

 

 

Das rote Mohnkleid

 

Feurige Wogen

tanzen mit Leichtigkeit über das Feld.

 

Betörende Düfte

schicken Mohnblüten auf die Reise.

 

Angelockt von deiner Pracht

suchen Bienen den Nektar.

 

Voller Anmut strecken sich

hochrote, seidige Mohnkleider

der Sonne entgegen.

 

Blühende Fülle verzaubert

und zieht alle in deinen Bann.

 

 

 

Lavendelduft im Sommer

 

Lavendelblüten

schütten übervoll

ihren süßen Duft

über Rosendächer,

Malven und Dahlien.

 

Betörendes Aroma

ist wie Magie,

sein Zauber verführt,

berührt unsere Seelen.

 

Zahlreiche Bienen

und Hummeln

tauchen tief in ein

Nektarschlaraffenland.

 

Wippende lila Stängel

beugen sich sanft

im Wind, singen

eine herzerwärmende

Sommermelodie.

 

 

 

 

 

Knospenzauber

 

Letzte Regenperlen

streicheln eine

samtige Knospe.

 

In freudiger Erwartung

eines wärmenden

Sonnenkusses,

der eine duftende

Wonnepracht

zum Leben erweckt.

 

- die Rose -

 

 

 

 

 

Schmetterlingskuss im Sommer

 

 Schmetterlinge

im Samtkleid tanzen

einen Sommer lang

über bunte Blütenköpfe,

Wiesen und Waldesrand.

 

Zarte Flügel

berühren,

legen zärtliche

Sommerküsse

auf die Haut.

 

Lockende,

knospende Gedanken

machen sich auf den Weg

in freudige Herzen

und beschenken

die bunte Zeit.

 

 

 

 

 

Nachtgedanken schweben

Der Mond schaut heute verschmunzelt
durch dunkle Wolken aufs Land,
die sternbestickten Weiten
tragen ihr schwarzes Gewand.
 
Nebelkinder schweben auf Wiesen
wirbeln in milchigen Schwaden
huschen in das nachtkühle Geäst
lächeln zu den schlafenden Raben.
 
Und zwischen manchen Bäumen
tanzen Elfen im silbrigen Schein,
ein kleiner bunter Kobold
hüpft schnell von Stein zu Stein.
 
Sinne geh'n träumend auf Reisen
ins Zauberland der Fantasie,
geheimnisvoll ist der Reigen
ein Glückstanz voll Harmonie.

 

 

Der gebeugte Baum

 

 

 Starke Arme

die nach Sternen greifen,

Wurzeln

die in die Tiefe gehen,

Blätter

die mit der Sonne tanzen.

 

Verletzungen

vergangener Zeiten überwunden,

sturmgebeugt,

trotzdem standhaft geblieben.

 

Du

wohltuender Ruhepol,

Heimat für viele,

 

du

gebeugter Baum,

Wunder der Natur.

 

 

Birken im Herbst

 

Birken tanzen

wirbelnd Tango

mit dem Herbstwind.

 

Leises Rascheln,

taubenetzte Blätter,

schwungvolle Böen,

entblößte Äste.

 

Innige Umarmung

im Reigen des Herbstliedes,

eine Serenade der Natur.

 

 

Nebelschleier im Wiesengrund

 

Hauchdünne

schwebende

Nebelschleier

auf taunassen Wiesen,

versponnenes Silber

im Brombeerstrauch.

 

Bäume noch träumend,

benetzte Blätter neigend,

sanfte Winde schieben

milchige Schwaden,

Morgenröte grüßend

am Horizont.

 

Goldene Sonnenfunken

versprechen letzte

zärtliche Herbstküsse,

wärmende Streicheleinheiten

bringen Herzenswonne

in den neuen Tag.

 

 

Spätsommer im September

 

Güldene Sonnenstrahlen

malen goldene Farben auf Bäume

umarmen seufzend Blumen

berühren sanft den kühlen Morgentau.

 

Astern blühen voller Wonne,

Dahlien glühen im Abendlicht,

erste Chrysanthemen

heben ihre Köpfchen.

 

Schüttere Kronen

der Birken rascheln im Wind,

singen leise eine sehnsuchtsvolle

Abschiedsmelodie.

 

Spinnfäden schillern bunt im Licht,

Tau im Netz hat sich verfangen.

Schmetterlinge tanzen ihren letzten Reigen,

Bienen nippen noch den köstlichen Nektar.

 

Der Herbst bezieht bald seinen Thron

und Menschen schauen froh

dem Erntedank entgegen.

 

 

 

Spätsommermorgen

 

Versunken schlafen Wälder

im Nebel des Morgens.

Zart schimmert ein leichtes

Sonnengeblinzel hinter den Bergen,

verschmilzt mit einem Hauch von Blau.

 

Bäume schmücken sich

bereits mit bunten Kleidern,

Kronen flüstern leise,

wiegen sich im Takt des Windes.

 

Vögel spreizen, wärmen ihr Gefieder

jubilieren  freudige Dankeslied.

Nacht verkriecht sich in den Schatten,

Träume kommen, Träume gehen.

 

Goldene, sanfte Strahlen

ergießen sich über taunasse Wiesen,

beschwingt tanzen Herzen

mit der Sonne in den Morgen.

 

 

Altweibersonnentag

 

Güldene Sonnenlichter

ergießen sich

über taunasse Wiesen,

streicheln Wälder,

farbenfrohe  Astern grüßen

aus Herbstgärten.

 

In praller Reife

glühen rubinrote Trauben

im letzten Farbenspiel

der Abendsonne,

gefüllte Gläserkelche

winken, hoffnungsvoll.

 

Spinnfäden schillern

leuchtend im Licht,

Blätter werden

bunt eingefärbt,

kühler Abendhauch

zaubert Nebelschleier.

 

Ahnungsvoller,

dankbarer Blick

zu letzten Sonnenfunken

der Wonnezeit.

 

 

Sonnenwärme im Frühherbst

 

Blauer Frühherbsttag

liegt auf den Dächern,

tanzt durch belebte Straßen.

 

Güldene

Sonnenwärme

aalt sich auf

prachtvollen Dahlien,

streichelt Sonnenblumen,

beschwingt emsige Bienen.

 

Welch’ ein Tag!

 

 

Zärtliche Blumenworte

 

Herbstliche Sinfonie,

aus Künstlerhand geboren.

 

Prachtvolle Blütenblätter

sprechen mehr als

tausend Bände.

 

Offene, ehrliche, reine Worte

die nur Herzen hören

und Eispanzer zum Bersten bringen.

 

 

 

Herbstzeitlosenzeit

 

Zarte, schöne Herbstzeitlose

verstecken sich unterm Baum,

berühren mit ihrer Schönheit

sanft meines Herzens Saum.

 

Noch einmal liebkosen Strahlen

mit ihrer ganzen Kraft,

Gärten, Wiesen und Wälder

stehen in vollem Saft.

 

Nächte werden zum Kuscheln,

Tage zeigen ein Sturmgewand,

Drachen steigen zum Himmel,

Nebel zieht über das Land.

 

Grüß Gott du herbstliche Jahreszeit

dein buntes Kleid ist vergänglich,

Kerzenstunden und Erntezeit

begrüße ich überschwänglich.

 

 

Drückende Gewitterstimmung

 

Himmelswut hat sich entladen,

gespenstig war das Nachtgewand,

doch hinter Wolken noch verborgen,

schickt Sonne Strahlen über’s Land.

 

Wohlfühlwärme Tränen trocknet,

erneut die Hoffnungslosigkeit verfliegt

und aus den Augen strahlt ein Lächeln,

des Sturmes Brausen ist besiegt.

 

 

 

Die letzte Rose

 

 letzte Rose

 

sagt ade, wir hatten unsere Zeit,

doch sie kommt wieder

 

letzte Rose

 

heute genieße ich noch einmal deinen Duft,

besonderer Wohlgeruch umgarnt die Sinne

 

letzte Rose

 

verwelkt, vom Sturm geknickt,

der Purpurglanz verweht

 

letzte Rose

 

neigt ihr Köpfchen, steigt in ihr neues Bereich

und träumt vom Lenz der Wärme spendet

 

letzte Rose

 

sammelt Kräfte in ihren Wurzeln

und wird im Sommer erneut

die KÖNIGIN DES GARTENS.

 

 

 

Kirschbaumknospen im März

 

Unbeirrt von letzten

aufbäumenden Wintertagen

sprießen erste Knospen

des Kirschbaumes.

 

Schweigend,verschlafen

ertragen knarrende Äste

weiße Daunendecken.

 

Keck,emsig

picken Meisen auf Zweigen

nach Futter.

"Zizidä, Zizidä -

Willkommen Frühling!"

 

Prickelnde Sehnsucht

liegt in der Luft.

Erfüllt mit Leichtigkeit,

ahnen von Freudentagen.

 

 

 4 Gedichte aus dem Buch 'Schatztruhe voller Glücksmomente'

 

Meisenfamilie im Glück
 

In das biegsame Geäst

auf des Baumes Gipfel,

bauen Meisen sich ihr Nest

in den Blätterwipfel.

 

Emsig und so ruhelos

geht es Schritt für Schritt,

nehmen manches Ästchen

für den Nestbau mit.

 

Stundenlang wird nun gebaut

dann ist es vollbracht,

ein kleines Haus so angenehm

zudem noch überdacht.

 

Schau’ den Meisen gerne zu

mög’ die Brut gelingen,

wünsche ihnen allzeit Glück,

ewig frohes Singen.

 

 

Wonnemonat Mai

 

 Der Mai packt seine Farben aus

und malt ganz auf die Schnelle,

in den Garten, um das Haus,

einhundert Aquarelle.

 

Strahlend hell im Maienblau

verzaubert nun die Sonne,

grüßt jetzt lächelnd Feld und Au’,

sie schenkt dir Lebenswonne.

 

 

Frohsinn keimt in allen Herzen,

Sorgenmacht verschwindet,

leben, lieben, lachen, scherzen,

Maienpracht verbindet.

 

 

 

Frühlingsboten grüßen

 
Du zarter betörender Blumenduft
schenkst selige Träume
von Farben und Licht.
 
TRÄUMEND
 
streicheln erste warme Sonnenstrahlen
freudige Gesichter
 
TRÄUMEND
 
tanzen erste Bienen beschwingte Reigen
über bunte Blumenmeere
 
TRÄUMEND
 
öffnen bunte Frühlingsboten
manche erkaltete Winterherzen
 
TRÄUMEND
 
wandern glückliche Liebespaare
über grünende Wiesen.
 
Sehnsucht erfüllt die Seelen und
erweckt lichtdurchflutetes Wohlbehagen.
 
 

Blütengeflüster

 

Lächelnde

Blumengesichter

öffnen Pforten des Glücks.

 

Blütenaugenblicke

sprechen mehr

als tausend Bände.

 

Lieblichreine

Flüstersätze

fallen in Seelentiefen.

 

Licht durchflutetes

Wohlbehagen

macht das Herze sonnenhell.

 
 

 

22 Gedichte aus meinem neuen Buch

'Im Reigentanz der Schmetterlinge'

 
 

 

Himmelhochjauchzende Hoffnungsblüten

 

Hurra!

Heute herzt Himmelblauwetter

herrliche Hoffnungsblüten,

herannahende Herzenswärme.

Hernach haben hellwache Hormone Hochkonjunktur.

 

Heimlich hat hübscher Haselnussstrauch

hereinbrechende Hochstimmung.

Hummeln haben Herzklopfen.

 

 

Ein zauberhaftes Klopfen

 

Wer ist es, der so leise lockt,

der Blüten zieht aus moosbedeckten Zweigen,

der Farbenpracht aus Erdenbettchen weckt,

der Vogelpärchen aus versteckten Wäldern ruft?

 

ES IST DER ZAUBERHAFTE FRÜHLING!

 

 

Frühlingsahnen

 

                       Bunte Melodien kuscheln mit Traumgedanken –

von Vögeln gezwitschert,

von Igelnäschen erschnuppert,

auf beschwingten Wattewölkchen gelesen,

vom lauen Winde verweht,

mit unsichtbare Zauberfeder

in erwartungsvolle Herzen geschrieben –

Zart berühren herannahende Frühlingssinfonien.

 

 

Mit Elan in den Lenz

 

Leben pulsierend

Himmelsmanna königlich

Seele treibt Knospen.

 

Lockende Blüten

duftvoll die kommende Zeit

Sinne lachen Lust.

 

Frühling vertreibt Grau

an kahlem Ast sprießt der Lenz

Naturkleid bildschön.

 

 

Frühling – stille das Sehnen

Frühling – stille das Sehnen

 

Bald

bläst der Wind die hoffnungsvolle Flöte.

                                                         Bald                                              

lachen Veilchenknospen unterm Gartenzaun.

Bald

komponieren Duftnoten Freudensinfonien.

Bald

 wecken Amseln in Seelentiefen Wohlbehagen.

Bald

steigen Lerchen schaukelnd in den Blauhimmel.

Bald

erzählen Störche zauberhafte Reisegeschichten.

 

Bald

wiegen sich Herzen lachend im Glück.

 
 
 

Eiskalte Frühlingsluft

 

Schneeweißer Puder

gelber Frühlingsboten friert

Winter lässt nicht los.

 

Zwischen Gras und Moos

blühende Gänseblümchen

wippen im Kaltwind.

 

Bunte Farbtupfer

erschauern im Morgenreif

BITTE MEHR SONNE!

 
 

In Wartestellung

 

Frühlingsbühne probt

Knospentraum in Modeshows

keckes Ausdehnen.

 

Igelnäschen friert

Maulwurf gräbt etwas tiefer

Lenz bleibt geduldig.

 

 

Komm Frühling, tanz mit mir

 

Verlassene Schneeschaufel am Gartenzaun.

Im Vogelfutternetz letzte Reste.

Sanft bläst lauer Atem

 eine Strähne aus dem Gesicht,

Stupst mit warmen Strahlen

meine Nasenspitze.

Legt den grünen Teppich

 vor die Füße.

Darf ich bitten? Der Frühlingstanz beginnt. 

 

 

Der Frühlingsgruß

 

WENN Vögel morgens zwitschern,

die Knospen emsig schwellen.

WENN Weiden neu erblühen

und Blumenknollen quellen.

 

WENN Frühlingsdüfte lauern

und Bienen Tänzchen wagen.

WENN erste gelbe Primeln

gleich wecken Wohlbehagen.

 

DANN erklingt in vielen Herzen

eine zarte Frühlingsweise

und die Freude wiegt die Seelen

auf der schönen Himmelsreise.

 

 

Der unwiderstehliche Verführer

 

Heute küsste mich der Frühling

ganz heimlich auf die Wange.

Oh, du Verführer weißt genau,

erwarte dich schon lange.

 

Mit den Augen kannst du strahlen,

Wiesen schmücken schaffst du auch.

Streichelst jede schöne Tulpe,

das Veilchen und so manchen Strauch.

 

Deinem Blick entzieht sich keine,

die Umarmung: Liebe pur!

Leise Schritte kommen näher,

ziehst die langersehnte Spur.

 

Bis zum Mai darfst du mich küssen.

Ja täglich, stündlich tausendmal.

Dann liebt mich der heiße Sommer,

in Treue bis zum nächsten Mal.

 

 

Abendstille auf der Gartenbank

 

Dämmerung hüllt

den Tag in mollige Tücher.

Amseln schweigen

auf den Wipfeln

der Bäume.

 

Der Mond legt

seinen Nachtschleier

leise über Sträucher,

pflückt die Farben

der Blütenkelche.

 

Nur der Wind

wiegt sich zart

im dunklen Geäst,

WIR HÖREN

DAS ATMEN DER ERDE.

 

 

Die Walpurgisnacht

 

Ein Feuer in der Dunkelheit

bringt Licht in die Walpurgisnacht.

Es zieht so manchen in den Bann,

drum hab’ auf deine Seele Acht.

 

Reigen um die Flammenmitte,

Besen in den Lüften sausen.

Hexen wollen dich verführen,

glutvoll über Hügel brausen.

 

Der Tanz weckt vieles aus dem Schlaf,

gießt Funkenregen in das Blut,

lässt Herzen lodern, läd dich ein,

drum sei im Rausche auf der Hut.

 

Die Kälte hemmt erneut Walpurgis,

verweht die dunklen Wolkenmeere,

schenkt Hoffnung dem Gedankenhimmel

und gibt dem Mai sodann die Ehre.

 

 

Betörender Sonnenuntergang

 

Leise breitet nun der Abend

seinen gold’nen Fächer aus,

lässt den Wolkenrand erglühen

und der Mond nimmt seinen Lauf.

 

Ergreifend ist die Farbenpracht

wie von Geisterhand bemalt,

ergießt sich wie ein Feuerwerk,

so dass die Finsternis erstrahlt.

 

Der Anblick mir den Atem raubt

und der Seele Frieden schenkt.

Gott hat die Fäden in der Hand

und er die Himmelskörper lenkt.

 

 

Goldstaub auf der Wiese

 

Wie schön ist es auf Wiesen

die Lüfte zu genießen,

halbdösend hier zu liegen

und sich im Traum zu wiegen.

 

Dann fliehen die Gedanken

aus den gewohnten Schranken,

weiden in dem Zauberland,

fühlen gar der Engel Hand.

 

Es gibt sie noch, die Orte,

die Stille, ohne Worte.

Wo die selt’nen Blumen blüh’n,

Bienen sich um Honig müh’n.

 

Ganz leise hier zu weilen,

die Sorgen abzuseilen.

Der Wiesenduft umschweichelt,

der Goldstaub Herzen streichelt.

 

 

Sommerhitze

 

Sommerheiße Haut

Perlen unterm Sonnenhut

Zunge leckt Salziges.

 

Lechzende Flora

Seufzen im Sonnenglühen

Blitze stillen Traum.

 

Nächtliches Wälzen

Hitze verschlingt Batterie

Gewitter lädt auf.

 

 

Wo weilt die Sonne?

 

Wie lange wollen Wolken weinen?

Wie lange werden Weideröschen wimmern?

Wie lange waten Wanderer wie Wasservögel?

Wie lange werden Wespen wehklagen?

 

Wohlgemerkt: Wetter wirkt wechselhaft.

 

Wünsche wieder wärmende Wohlfühltage – wie wundervoll!

 

 

Traumhafter Flug nach Afrika

 

Noch hat die Sonne

die Glut nicht verbraucht,

schon kommt ein Morgen,

der Nebeldunst haucht.

 

Seh’ ich im Garten

die Astern erblüh’n,

möcht’ ich so gerne

mit Zugvögeln zieh’n.

 

Tanzend im Wind

und gegen die Zeit,

dort, wo das Grün lockt,

zur Landung bereit.

 

Und wenn im Frühling

die Sehnsucht erwacht,

manch’ prachtige Blüte

mit den Strahlen lacht.

 

Dann steigt erneut die Reiselust,

heimwärts zum duftenden Flieder,

und mit den fröhlichen Vögeln

geh’ ich am Sumpfsee nieder

 

Es naht der Herbst

Im Abglanz des Sommers werden die Atemstöße

des Windes schneller und leise raschelt

das schüttere Haar der Birke.

Der Herbst naht still und leise.

 

Herbstmomente

 

Mit kleinen Astern in den Haaren

steh’ ich am leeren Stoppelfeld.

Im Garten glänzen weiße Fäden,

in bunten Farben glüht die Welt.

 

Zu hören sind manch’ flüsternd Kronen,

wiegend in dem Takt des Windes.

Im bunten Laub ein Freudenschrei,

es ist das Lachen eines Kindes.

 

Ein reifer Apfel fällt zur Erde,

der Falter sich darüber wiegt.

Und ahnungsvoll blick ich zum Himmel,

die bunte Zeit gar bald verfliegt.

 

 

Gartenmomente im goldenen Oktober

 

Oktobersonne beendet letzte Strahlenspiele

auf seufzenden Dahlien.

Wärme aalt sich schüchtern auf Astern.

Sonnenblinzeln zwischen Apfelbäumen

verschmilzt mit dem verblassenden Blau des Herbsthimmels.

 

 

Oktoberblau auf der Himmelsbahn

 

GESTERN

tanzten feurige Wogen

mit Leichtigkeit über die Wiese,

Sonnenstrahlen öffneten die Himmelspforte.

Düfte betörten Gedanken und das Glück leuchtete

mit den Mohnblüten.

 

HEUTE

streuen Wonnetrahlen

Oktoberblau ans Firmament,

Goldglanz aalt sich auf den Dahlien.

Blüten welken an dem roten Sonnenhut.

Langsam macht er den Weg für kuschelige Kapuzen frei.

 

MORGEN

begraben sterbende bunte Blätter letzte Herbstastern.

Leise werden regenschwere Wolkenberge weinen.

Bald rüttelt der Sturm die letzten Rosen,

Köpfchen steigen in ihr neues Bereich

und sie träumen vom Frühling.

 

 

Das nachfolgende Gedicht ist auf der letzten Seite meines Buches 'Im Reigentanz der Schmetterlinge' zu finden

 

 
 
Blütenträume in den Jahreszeiten
 
Vor garnicht allzulangen Zeiten
da träumte ich vom zarten Veilchen
und tanzte fröhlich mit den Tulpen,
saß unterm Flieder auch ein Weilchen.
 
Manch’ Leid vertrieb das Gänseblümchen,
die Rose brachte mich zum Staunen.
Beim roten Mohn stand voll entzücken,
aus Blütenkelchen kam ein Raunen.
 
Das Dahlienfeuer mich berührte
und unterm Baum die Herbstzeitlose.
Die Malven blühten bis zur Kälte,
die Aster stand in schönster Pose.
 
Und ist die Winterzeit vergangen,
liegt bald ein Ahnen in der Seele.
Die Blümchen werde ich begrüßen,
dann steigt ein Danklied aus der Kehle.
 
 
nachfolgende Texte für ein zukünftiges Buch
 
 
Es wird höchste Zeit
 
Dem Wald werden Bäume entzogen.
Der Himmel des Fischers bezogen.
 
Berge aus Eis sind dem Tod geweiht.
Den Sturmwinden sehr viel Zeit verbleibt.
 
Und die saubere Luft verschwindet.
Ob noch jemand den Notruf findet?
 
 
 
Herbstabschied
 
Stille
im nebelverhangenen Morgen,
zwischen schwebenden
Goldblättern im Trauertakt,
der gewaltsam entblößten Baumkrone,
den verpackten
Blütenträumen welkender Tage –
 
das Schluchzen des Herbstes, hörst du es?
 
 
Der raschelnde Laubberg
 
Nimm’ dir die Zeit
in der nebeldüst’ren Stille.
Vergänglichkeit
ist des Herbstes steter Wille.
 
Künft’ges Hoffen
und die Dankbarkeit im Reifen,
die trübe Zeit
als ein Prachtgeschenk begreifen.
 
Heit’re Schritte
durch Laubbuntfülle schreiten,
senkt sich Frieden
in erglühend Herzensweiten.
 
 
Erster Raureif im Wiesengrund
 
Abgekühlte Sonnenarme
in Gänsehautstimmung
tauen frosterstarrte Wiesenauen
und im Windgeflüster
schwingt des Winters
fernes Raunen.
 
 
Frostgeselle trifft Röschen
 
Letzte Rosenkelche
trotzen dem kalten Frostgesellen
und antriebslose Novemberstrahlen
öffnen den zu Neige gehenden
Farbkasten des Herbstes
und schwere Wehmutswellen
taumeln mit dem letzten Buntlaub.
 
 
Krokusse küssen reizend

 

Ein ganz besond’rer Kuss am Morgen,

noch etwas schüchtern und bedeckt.

Ich konnte es noch garnicht fassen,

hab’ Gelbes in dem Beet entdeckt.

 

Zwei zarte Blüten reckten sich

und aalten sich dem Blau entgegen.

Die Krokusse sie küssten mich,

persönlich war’s ein wahrer Segen.

 

 

 

Leise klopft der Lenz

 

Mein Herze sucht die Frühlingsspuren,

mein Traum versinkt im Sonnenahnen.

Mein Auge strahlt im Hoffnungsschimmer,

mein Sehnen schwebt in Lichtesbahnen.

 

Die Freude dringt aus allen Poren,

das Glück macht meine Seele weit.

Ein Lächeln spielt um meine Lippen.

Mein lieber Lenz – ich bin bereit!

 

 

Hörst du den Frühling?

 

Hörst du leise an den Sträuchern

das Schnurren weicher Palmenkätzchen?

Da der Lenz mit ihnen lächelt,

strecken alle forsch die Tätzchen.

 

Hörst du leises Windessäuseln?

Er bläst mit vollem Tatendrang

hoffnungsvoll die Freudenflöte

in wunderbarem Lobgesang.

 

Hörst du das Lachen vieler Knospen

von Veilchen an dem Gartenzaun?

 Gelbe Sternchen triumphieren -

der Frohsinn tanzt auf grünen Au’n.

 



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