Lyrikquelle von Herta Marie
 

 

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Liebe Gäste meiner Homepage

 

Tauche tief in meine Zeilen,

um im Augenblick zu weilen.

 

Vielleicht sind Worte Zauberkraft,

die deiner Seele Licht verschafft.

 

Der Segen Gottes ziehe mit,

an jedem Tage, Schritt für Schritt.

 

 Pläne:

 
2013
 Lyrische Streicheleinheiten
( nachdenkliche Texte in verschiedenen Reimarten und Thema: Liebe)
 
Rendevous mit der Natur
(Gedichte aus allen Jahreszeiten)
 
Uferträume am Lago Maggiore
Herzsprünge am Gardasee
 
Buch Urlaub Ostsee - Wasserwelten
(Titel: vielleicht 'Urlaubsträume auf der Himmelsleiter)
 
 

 

Zur Zeit bereite ich mein 8. Buch vor.

 
Wärmende Bratapfelzeit
( Gedichte Spätherbst, Winter- und Weihnachtszeit )
 
Es soll im Spätherbst 2012 erscheinen.
 
 

Titelbild:

 

 

 

17.3.2012

 

Mutters Herzblut

 

H      aushohe Wellen schlagen in

E       inem weinenden Mutterherz. Sie sucht die

R       uhe und Zurückgezogenheit

Z       um Gebet und fleht solange,

B       is sie das Gefühl hat, Gott erhört das

L       ang anhaltende Flehen

U      nd schenkt allezeit neue

T       ragkraft!

 

 

 

 

19.3.2012

 

                                      Traumhafte Tauchgänge im Frühling

 

Eintauchen

in das Veilchenblau,

auftauchen

ins Gold der Narzisse,

untertauchen

ins Bunt der Tulpen,

tief versenken

in den Fliederstrauch,

Sinkflug

ins rosarot der Pfingstrose

und dem Duft

der ersten Rose

 erliegen.

 

 

21.3.2012

 

Gleichklang der Herzen

 

Die Saiten uns’rer Herzen

im Grundton immer gleich.

Die Freuden uns’res Lebens

im Klang so zart und weich.

 

Auch in den schweren Zeiten

gemeinsam Saiten schwingen.

Sogar im Lebensabend

im Gleichklang sie erklingen.

 

 

22.3.2012

 

Der singende Sonnenstrahl

 

Es streckte sich ein Sonnenstrahl,

sang jubilierend Frühlingslieder.

Er streichelte den Wald, die Flur,

und legte sich zum Veilchen nieder.

 

Und lächelnd folgten ihm die Blicke,

er gibt der Seele Licht und Macht.

Du Freudenspender schöner Zeiten,

gar wochenlang ein jeder lacht.

 

 

Gottes Nähe

 

N       ah

A       m

H       erzen Gottes

 

A       uf dich bauen und vertrauen und somit

N       ach deinem Willen wandeln.

 

G       ott, du Allmächtiger,

O       ffen ist meine Seele. Aus tiefstem Herzensgrund

T       auche ich

T       äglich in deine Gnadenfluten.

E       erhalte mich an deiner Hand.

S       ieh doch,

 

H       err, meinen

E       rnstlichen Vorsatz, das tägliche

R       ingen und das Bemühen.

Z       u dir beuge ich mich tief.

 

25.3.2012

 

Das Buch enthält blumige Lyrik in Form von verschiedenen Reimarten, Haikus, Tankas, Stabreime, Akrostichons, Elfchen mit eigenen Fotos.

90 Seiten zum Preis von 9,95 €

Lyrik Frühling bis in den Herbst

erhältlich bei Amazon, (mein Verlag hat das Buch bei Amazon z.Zt. noch nicht vorgestellt) in jeder Buchhandlung, direkt beim Engelsdorfer Verlag

ISBN 978-3-86268-748

oder direkt bei mir.

Covertext:

Frühling, du mein Freund

Wer bist du, der so leise lockt?

Winterlasten ächzend schiebt,

Platz schafft für ein Himmelblau,

Knospen zieht aus starrem Holz,

Primeln täglich neckisch zupft.

Es ist mein langersehnter Freund,

DER FRÜHLING.

1.4.2012

 

April, April

 

Kaum nahm der Winter seinen Hut,

es schmolz der letzte Schnee im März.

Der April macht sich zum Narren

und an dem Ersten kommt der Scherz.

 

Auf’s Glatteis führen gern die Schüler

den Lehrer in dem Klassenraum.

Die Kidis tuscheln in den Ecken –

zu Worte kommt der Lehrer kaum.

 

Auch im Büro sind sie am scherzen –

die Farbe im PC vertauscht.

Beklebt wird heimlich Stuhl und Tische –

die Schreibkraft dem Gelächter lauscht.

 

Gar mancher ist glatt aufgelaufen

und hat sich zum Gespött gemacht.

Doch nächstes Jahr wird er dran denken,

sodann er mit der Meute lacht.

 

Man schickt den Mensch in den April

und Spaß macht doch die Schelmerei.

Vergessen sind so manche Sorgen,

es wird das Herz, die Seele frei.

 

 

Gedanken zum Karsamstag

 

Christus starb in diesen Tagen

für uns am Kreuz in Not und Schmerzen.

Er tilgte un’sre Sündenschuld -

Ein ‚Dank’ steigt auf aus tiefstem Herzen.

 

Die Zeit der Andacht und der Stille,

vorbei die lange Fastenzeit.

Die Hoffnung steigt an diesem Tage

auf’s Osterfest, in Heiterkeit.

 

Der Osterbrunnen wird geschmückt

mit manch’ Blüten und Girlanden,

buntbemalt die Eierschalen,

zu seh’n in Stadt und Landen.

 

Die Kinder sammeln Moos im Wald

und bau’n den Hasengarten.

Sie trippeln hin und trippeln her

und keiner kann’s erwarten.

 

Aus der Küche strömen Düfte,

es schmort am Herd das Osterlamm

und Oma backt die bunte Torte,

ein jeder hat bereits Programm.

 

Die Festtagsstimmung klopft ganz leise

an dein’ und meinem Herzenstor,

und um die nächste Rasenecke

schaut scheu bereits ein Häschen vor.

 

 beide Gedichte Aufträge für den NDR - NDR Kultur 

 

17.4.2012

Danziger Wurzelgeflecht

 

H       eimatstadt Danzig,

e       in Suchen

i         n der Geschichte, verbunden

m      it mancherlei Entwirrungen und immer

a       uf der Suche nach der

t        iefsten Heimatwurzel, die Sehnsüchte stillt.

 

(wir sind zur Zeit mit der Ahnenforschung beschäftigt)

 

23.4.2012

Aktive Blütenträume

(Haikus)

 

Seele übervoll

Blütenträume anmutig

Jahreszeit streckt sich.

 

Alltagsfrust ade

Lebenslust pulsiert schneller

lichterfüllte Zeit.

 

 

Ihr Sternchen fliegt.

(Haikus)

 

Löwenzahn lächelt

Fallschirme weggepustet

sie finden Wege.

 

27.4.2012

Freudige Zeiten Ende April

 

Das Tulpenmeer ist am Verwelken,

der Rasen steht in vollem Saft

und Fliederdüfte gern verführen,

mit Freuden uns die Sonne lacht.

 

Es blühen gelbe Pusteblumen

und Gänseblümchen zart und fein,

die Küchenschellen läuten leise

und Rosenknöspchen sind noch klein.

 

Der Wonnemonat ist am Winken

und weht uns Blüten in das Haar,

schenkt Fröhlichkeit zu jeder Stunde,

umschmeichelt Menschen jedes Jahr.

 

 

Gespräche über den Gartenzaun

(Haikus)

 

Hallo schenkt Nähe

Dichthecke kein Hindernis

Mond hört lächelnd zu.

 

Herztore offen

Gartenzaun spitzt Ohrmuscheln

Seelenglut aktiv.

 

29.4.2012

Blütentanz über dem Rasen

(Haikus)

 

Blütenschnee reichlich

Halme tragen Brautkleider

zarte Musterung.

 

Rasen pudert sich

Gänseblümchen ummantelt

Weißmeer kurzlebig.

 

5.5.2012

Gesegnetes im Mai

 

Ein Blau grüßt aus den Wolkenbetten,

der Himmel schenkt ein buntes Kleid.

Die Lerchen lieblich jubilieren,

und Falter sind zum Tanz bereit.

 

Die Schnecken ziehen Silberfäden,

das Storchenpaar hegt seine Brut,

und emsig schnäbeln manche Meisen,

vor Katzen sind sie auf der Hut.

 

Noch Weißbehauchtes im Geäste,

die Gräser in den Wiesen schwingen.

Ein leises Flüstern in der Erde,

der Segen Gottes schenkt gelingen.

 

Morgenträume

 

Stille,

wenn übergroße Bussardaugen

die bunte Wiese überblicken.

Stille,

wenn morgenfrische Sonnenstrahlen

den Tau der Halme lecken.

Stille,

wenn ausgestreckte Salamanderbeinchen

an den glatten Steinen kleben.

Stille,

wenn Schmetterlinge am

Blütenrand die Flügel spreizen.

Stille,

Atem holen

und träumen.



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