Zur Zeit bereite ich mein 8. Buch vor.
Wärmende Bratapfelzeit
( Gedichte Spätherbst, Winter- und Weihnachtszeit )
Es soll im Spätherbst 2012 erscheinen.
Titelbild:

17.3.2012
Mutters Herzblut
H aushohe Wellen schlagen in
E inem weinenden Mutterherz. Sie sucht die
R uhe und Zurückgezogenheit
Z um Gebet und fleht solange,
B is sie das Gefühl hat, Gott erhört das
L ang anhaltende Flehen
U nd schenkt allezeit neue
T ragkraft!

19.3.2012
Traumhafte Tauchgänge im Frühling
Eintauchen
in das Veilchenblau,
auftauchen
ins Gold der Narzisse,
untertauchen
ins Bunt der Tulpen,
tief versenken
in den Fliederstrauch,
Sinkflug
ins rosarot der Pfingstrose
und dem Duft
der ersten Rose
erliegen.
21.3.2012
Gleichklang der Herzen
Die Saiten uns’rer Herzen
im Grundton immer gleich.
Die Freuden uns’res Lebens
im Klang so zart und weich.
Auch in den schweren Zeiten
gemeinsam Saiten schwingen.
Sogar im Lebensabend
im Gleichklang sie erklingen.
22.3.2012
Der singende Sonnenstrahl
Es streckte sich ein Sonnenstrahl,
sang jubilierend Frühlingslieder.
Er streichelte den Wald, die Flur,
und legte sich zum Veilchen nieder.
Und lächelnd folgten ihm die Blicke,
er gibt der Seele Licht und Macht.
Du Freudenspender schöner Zeiten,
gar wochenlang ein jeder lacht.
Gottes Nähe
N ah
A m
H erzen Gottes
A uf dich bauen und vertrauen und somit
N ach deinem Willen wandeln.
G ott, du Allmächtiger,
O ffen ist meine Seele. Aus tiefstem Herzensgrund
T auche ich
T äglich in deine Gnadenfluten.
E erhalte mich an deiner Hand.
S ieh doch,
H err, meinen
E rnstlichen Vorsatz, das tägliche
R ingen und das Bemühen.
Z u dir beuge ich mich tief.
25.3.2012

Das Buch enthält blumige Lyrik in Form von verschiedenen Reimarten, Haikus, Tankas, Stabreime, Akrostichons, Elfchen mit eigenen Fotos.
90 Seiten zum Preis von 9,95 €
Lyrik Frühling bis in den Herbst
erhältlich bei Amazon, (mein Verlag hat das Buch bei Amazon z.Zt. noch nicht vorgestellt) in jeder Buchhandlung, direkt beim Engelsdorfer Verlag
ISBN 978-3-86268-748
oder direkt bei mir.
Covertext:
Frühling, du mein Freund
Wer bist du, der so leise lockt?
Winterlasten ächzend schiebt,
Platz schafft für ein Himmelblau,
Knospen zieht aus starrem Holz,
Primeln täglich neckisch zupft.
Es ist mein langersehnter Freund,
DER FRÜHLING.
1.4.2012
April, April
Kaum nahm der Winter seinen Hut,
es schmolz der letzte Schnee im März.
Der April macht sich zum Narren
und an dem Ersten kommt der Scherz.
Auf’s Glatteis führen gern die Schüler
den Lehrer in dem Klassenraum.
Die Kidis tuscheln in den Ecken –
zu Worte kommt der Lehrer kaum.
Auch im Büro sind sie am scherzen –
die Farbe im PC vertauscht.
Beklebt wird heimlich Stuhl und Tische –
die Schreibkraft dem Gelächter lauscht.
Gar mancher ist glatt aufgelaufen
und hat sich zum Gespött gemacht.
Doch nächstes Jahr wird er dran denken,
sodann er mit der Meute lacht.
Man schickt den Mensch in den April
und Spaß macht doch die Schelmerei.
Vergessen sind so manche Sorgen,
es wird das Herz, die Seele frei.
Gedanken zum Karsamstag
Christus starb in diesen Tagen
für uns am Kreuz in Not und Schmerzen.
Er tilgte un’sre Sündenschuld -
Ein ‚Dank’ steigt auf aus tiefstem Herzen.
Die Zeit der Andacht und der Stille,
vorbei die lange Fastenzeit.
Die Hoffnung steigt an diesem Tage
auf’s Osterfest, in Heiterkeit.
Der Osterbrunnen wird geschmückt
mit manch’ Blüten und Girlanden,
buntbemalt die Eierschalen,
zu seh’n in Stadt und Landen.
Die Kinder sammeln Moos im Wald
und bau’n den Hasengarten.
Sie trippeln hin und trippeln her
und keiner kann’s erwarten.
Aus der Küche strömen Düfte,
es schmort am Herd das Osterlamm
und Oma backt die bunte Torte,
ein jeder hat bereits Programm.
Die Festtagsstimmung klopft ganz leise
an dein’ und meinem Herzenstor,
und um die nächste Rasenecke
schaut scheu bereits ein Häschen vor.
beide Gedichte Aufträge für den NDR - NDR Kultur
17.4.2012
Danziger Wurzelgeflecht
H eimatstadt Danzig,
e in Suchen
i n der Geschichte, verbunden
m it mancherlei Entwirrungen und immer
a uf der Suche nach der
t iefsten Heimatwurzel, die Sehnsüchte stillt.
(wir sind zur Zeit mit der Ahnenforschung beschäftigt)
23.4.2012
Aktive Blütenträume
(Haikus)
Seele übervoll
Blütenträume anmutig
Jahreszeit streckt sich.
Alltagsfrust ade
Lebenslust pulsiert schneller
lichterfüllte Zeit.
Ihr Sternchen fliegt.
(Haikus)
Löwenzahn lächelt
Fallschirme weggepustet
sie finden Wege.
27.4.2012
Freudige Zeiten Ende April
Das Tulpenmeer ist am Verwelken,
der Rasen steht in vollem Saft
und Fliederdüfte gern verführen,
mit Freuden uns die Sonne lacht.
Es blühen gelbe Pusteblumen
und Gänseblümchen zart und fein,
die Küchenschellen läuten leise
und Rosenknöspchen sind noch klein.
Der Wonnemonat ist am Winken
und weht uns Blüten in das Haar,
schenkt Fröhlichkeit zu jeder Stunde,
umschmeichelt Menschen jedes Jahr.
Gespräche über den Gartenzaun
(Haikus)
Hallo schenkt Nähe
Dichthecke kein Hindernis
Mond hört lächelnd zu.
Herztore offen
Gartenzaun spitzt Ohrmuscheln
Seelenglut aktiv.
29.4.2012
Blütentanz über dem Rasen
(Haikus)
Blütenschnee reichlich
Halme tragen Brautkleider
zarte Musterung.
Rasen pudert sich
Gänseblümchen ummantelt
Weißmeer kurzlebig.
5.5.2012
Gesegnetes im Mai
Ein Blau grüßt aus den Wolkenbetten,
der Himmel schenkt ein buntes Kleid.
Die Lerchen lieblich jubilieren,
und Falter sind zum Tanz bereit.
Die Schnecken ziehen Silberfäden,
das Storchenpaar hegt seine Brut,
und emsig schnäbeln manche Meisen,
vor Katzen sind sie auf der Hut.
Noch Weißbehauchtes im Geäste,
die Gräser in den Wiesen schwingen.
Ein leises Flüstern in der Erde,
der Segen Gottes schenkt gelingen.
Morgenträume
Stille,
wenn übergroße Bussardaugen
die bunte Wiese überblicken.
Stille,
wenn morgenfrische Sonnenstrahlen
den Tau der Halme lecken.
Stille,
wenn ausgestreckte Salamanderbeinchen
an den glatten Steinen kleben.
Stille,
wenn Schmetterlinge am
Blütenrand die Flügel spreizen.
Stille,
Atem holen
und träumen.