Lyrikquelle von Herta Marie
 

 

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Impressum

 
 
 

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Urlaub Lago Maggiore, Gardasee
 
 
 
Abendträume auf der Uferbank
 
Im Abendtanz der Wellen
bei rotem Dämmerschein
dein Mund mir leise flüstert,
'für immer bist du mein'.
 
Ganz sacht legt sich der Frieden
auf Häfen und das Land
und auf der Bank am Ufer
wir sitzen Hand in Hand.
 
Und über uns die Sterne,
das Glück hier neu entfacht,
uns leuchten Lichterketten,
erstrahlt die Küstenpracht.
 
Der Nebel träumt am Wasser
vom Glanz der Sonnenzeit
und tausend gold'ne Funken
schenkt uns Zufriedenheit.
 
 
 
 
Sonnige Traumgedanken überspannen den See

Im tiefen Schweigen liegt der See,
hüllt ihn ein in Nebelschwaden.
Das Grau zieht zu den Reben hin
um sich an ihrem Duft zu laben.
 
Allmählich wacht die Sonne auf,
will diesen Dunst durchdringen,
die Amsel wartet still im Zweig
und Morgenlieder bald erklingen.
 
Noch tanzen all die Fabelwesen,
in Palmen hängt ein Diamant,
die Sonne lockt mit ihren Strahlen,
graziös das Wasser überspannt.
 
Gold'ne Flammen lässt die Seele
an dem Morgen neu erglühn,
zart berühren Traumgedanken
die zu den Blütensternen ziehn.
 
 
 
 
Duftvoller Fernwehtraum
 
In dem Land der Palmenfächer
singen Grillen  mir ein Lied
und in meine Seelenwohnung
lautlos tiefes Fernweh zieht.
 
Wo Rosmarin sich still ergießt
in flirrend, heißer Mittagsluft,
vermischt mit Salbeiblütenblau
und würzigem Lavendelduft.
 
Ein feiner, frischer Minzehauch
zieht lockend zum Olivenhain
und Pinienbalsam streift das Haar,
die Kaffeebar lädt gerne ein.
 

So ziehen die Gedanken hin,

das Herze glüht sehr sonnenvoll,

freie Tage winken leise

und locken fortan wonnevoll.

 
 
 
Cappuccinotraum

Am Straßenrand
in kleinen Gässchen,
 
Duftaroma
in extra Tässchen.
 
Belebt die Sinne
und Gefühle
 
in der warmen
Sommerschwüle.
 
Schäumchen benetzen
leicht die Lippen,
 
vor uns Strand
und feuchte Klippen.
 
Die Sonne strahlt,
das Herz wird weit,
 
schöne, beglückende
Urlaubszeit.
 
 
 
 
 
Abendsonnenglanz über Luino
 
Das abendliche Sonnenlicht,
schwimmt lautlos auf den Wellen,
Tessiner Berge in Mondessicht,
nah gähnende Hunde aufbellen.
 
An der Piazza erstrahlen Lichter,
träge schaukeln manche Kähne,
Duftaromen erreichen Gesichter,
schwimmend am Kai die Schwäne.
 
Und stille wird der Vogelsang,
die Schmetterlinge schlafen
und eine Fischerweise Klang
besingt Luino's Hafen.
 
Der Tag verklingt, der Wind entthront,
berührend die goldene Sterne.
Am Horizont der Sichelmond
entzückt schau' in die Ferne.
 
 
 
Traumhafter Blick auf Locarno
 
Hoch oben auf den Bergeshöhen
steh’ ich und schau ins hübsche Tal,
auf leuchtend bunte Blumenkelche
und Bienen bei dem Morgenmahl.
 
Zärtlich streicheln Sonnenhände
wärmend über meinen Arm,
leichter Wind umschmeichelt kosend
mich mit seinem ganzen Charme.
 
Gipfel sich zum Himmel recken,
silbern glänzt im Tal der See.
Strahlen fallen sacht auf Weiden,
traumhaft schwebt die Blumenfee.
 
Tiefer Friede und die Ruhe
so ganz sacht mein Herz berührt,
Sinne werden an dem Morgen
still von der Natur verführt.
 
 
 
Abendstille
 
Sanft und leise
wandert wohltuende Atmosphäre
übers Land.
 
Leichter Windhauch
zieht letzte Runden,
bewegt zärtlich Palmblätter.
 
Glutvoller Himmelsball
im Sinkflug.
Magische Strahlen
berühren liebevoll
Bergwipfel.
 
Augenblicke öffnen
Pforten des Glücks.
Stille verzaubert
den Abend.
 
 
 
Morgenkuss am Lago Maggiore
 
 Sonnenstrahlen öffnen
schäfchenweiße
Wolkenschleier
und vertreiben
die Schatten
der Nacht,
die Nebelgestalten
des morgens,
streicheln sanft
die Bergeshänge,
berühren den Morgentau
und erfrischende
Wasserträume
begrüßen den Tag.
 
 
 
Lockende Kiwiblüten
 
 Verlockendes Dach der Träume,
erwacht im Strahl der Sonne,
wohlriechende, zarte Düfte
erblühen in glücklicher Wonne.
 
Bezaubern die wachen Sinne
schweben sacht und leise,
erquicken geöffnete Seelen
in sehr dankbarer Weise.
 
Früchte werden geboren
stehen bald im Lebenssaft,
frische Powerströme fließen,
schenken uns erneute Kraft.
 
 
 
Urlaubsnächte unterm Sternenhimmel
 
 Mondlicht
breitet sich über Pinienkronen und Zypressenwipfel,
spiegelt sich im nachtschwarzen See.
 
Laue Würzluft und feuchte Kühle
steigt zum Sternenhimmel empor.
 
Lichterketten
legen sich wie 1000 Diamanten
um den See
 Städte und Dörfer
liegen wie glitzernde Broschen am Ufer.
 
Sternschnuppen
lösen sich vom Himmelsgewölbe,
machen sich kometengleich auf den Weg,
um im Wasser zu verschwinden.
 
Zeit
für lange Gespräche
und einträchtiges Schweigen.
 
Kerzenlicht
weist den Weg
zu einem würzigen, vollmundigen Rotwein
 und unsere Zweisamkeit
wird von zärtlichem Liebesgeflüster begleitet.
 
Spät in der Nacht
zieht es uns ins Haus.
Mit einem glücklichen Lächeln
wandern wir ins Reich der Träume.
 
 
 
Erleuchtete Himmelspfade
 
Ahnungsvoller
zarter Schimmer
über den Bergen
blass reckt sich der neue Tag.
 
Leichter Windhauch
entlockt Wellen Leben
Sonnenstrahlen zaubern
leuchtende Himmelspfade.
 
Glücksgedanken
beleben  taufrische Tagträume
federleicht tanzen Herzen
in den erwachenden Morgen.
 
 
 
Der Wasserfall
 
Von ausgespülten Felsenwänden
ergießt sich aus luftiger Höhe
ein Wasserfall  in tiefe,
zerklüftete Schluchten.
 
Er spiegelt die Sonne,
die Bäume, den Himmel,
verkörpert Energie
und Lebenskraft.
 
Alles grünt
in seiner Umgebung,
verwandelt die Natur
in eine Ruheoase.
 
Sonnenlicht bricht
sich in Tröpfchen,
Engel schicken
in leuchtenden Farben
einen Regenbogengruß.
 
In der Nähe
grüßt der Kuckuck,
Buntspechte klopfen
ausdauernd nach Nahrung.
 
Feuchtnebel
küsst entspannte Gesichter,
die träumend das kleine
Paradies genießen.
 
 
 
Morgenglück am Gardasee
 

Die Nebelfee tanzt still auf Wellen,

Grillen gähnen unter Blüten,

auf Pinien wispern leis’ Gesellen,

Vögeln in Zypressen brüten.

 

Von fern erklingt ein Glockenschlag

am Hafen ein geheimes Raunen

und blass reckt sich der neue Tag

der See bringt uns erneut zum Staunen.

 

 

 

 
Flugschau über den Seerosen
 
Seerosenfest am schillernden Teich
bei den sprudelnden Quellen,
ein intakter Lebensbereich
in sanft plätschernden Wellen.
 
Libellen schweben federleicht
über zart schimmernde Rosen
Herzensruhe die Sinne erreicht
Blicke die Aussicht liebkosen.
 
 
 
Rast im Olivenhain
 
Kräftige, knorrige,
alte Stämme
wiegen sich
im Wind.
 
Silbrige Blätter
flüstern hörbare
alte Geschichten
aus längst
vergangenen
Zeiten.
 
Angelehnt
an einen Stamm,
im Schatten ruhen,
Zeit und Raum
vergessen.
 
In der Seele
die Sinnlichkeit
der Natur
verspüren.
 
 
 
Abendfrieden am Gardasee
 
Der Himmel getaucht
in ein flammendrot Licht
güldener Strahl
auf den Alpen sich bricht.
 
Ein sanfter Windhauch
streichelt Pinienwipfel
die Nacht kriecht
über Bergeswipfel.
 
In der Ferne wehmütig
eine Gitarre erklingt
die sehnsüchtige Stimme
in den Nachthimmel schwingt.
 
Rosmarinduft schwebt
über Türme und Weiten
Lichtstrahlen sich über
Palmfächer breiten.
 
Die Nachtigall singt
ein Schlaflied im Baum
allmählich versunken
im Abendtraum.
 
Sterne leuchten
in ihrer Pracht
in der romantischen
Mondscheinnacht.
 
 
 
Morgenfreude vor der Ferienwohnung
 
Taugeknüpft im Silberglanz,
Perlenteppich vor den Türen,
Sonnenstrahl im Morgentanz,
Blüten neu die Wärme spüren.
 
Farbenpracht aus Künstlerhand
eroberst du den Morgen,
zart wie Seide, weich wie Samt,
rasch verschwinden Sorgen.
 
Geschätzt von manchen Bienen,
schauen froh zum Himmel auf,
Schmetterlinge sich bedienen,
wiegen sich im Sonnenlauf.
 
Du beflügelst neu den Tag,
kann es schön’res geben,
Blumenpracht die ich so mag,
staunend die Natur erleben.
 
 
Abendfrieden am See
 Abendsonne malt mit Farben
fein bepinselt Promenaden,
Wellen auf dem See erröten,
Palmen wippen an Kaskaden.
 
Langsam legt sich Abendfrieden
über Menschen, Uferstrände,
dämpfen stetig die Geräusche,
Ruhe kehrt in manche Hände.
 
 
 
Der traumhafte Abend
 
 
Watteweiche Nebelschwaden
träumen am Seeufer
vom Lichterglanz des Tages.
 
Himmlischer Friede
legt sich über Olivenhaine
und zieht mit dem Abendkonzert
der Vögel zum Berggipfel.
 
Alte Pinien sind die Wächter
unserer Zärtlichkeiten.
Der nahe Kuckuck hört die Liebesworte
und schenkt uns einen letzten Abendgruß.
 
Tausend Sternenfunken
verzaubern die Wellen,
ergießen sich in glühende Herzen.
 
Glücksmomente baden in carminroten Gluten.
Kosende Lippen erbeben im Tanz der Schmetterlinge.
Ein langer Kuss entdeckt
die großartigen Gefühlsgoldschätze.
 
Du bist ganz nah bei mir -
Augenblicke in einer italienischen Nacht.
 
 
 
 

Verheißungsvoller Sommerabend

 

Glutvolle Verführung

am Abendhimmel,

die Luft ist sehnsuchtsschwer.

 

Im Zauber der

erwachenden Sommernacht

leuchten verheißungsvolle Sonnenspiele.

 

Letzte Lichtstrahlen

durchdringen die freudig

erregten Palmfächer.

 

Zärtlich streichelt

der Abendwind

entblößte Schultern

 

und deine Lippen

entfachen ein Feuerwerk

auf meiner Haut.

 

DIe obigen Gedichte erscheinen in dem Buch 'Uferträume am Lago Maggiore' 'Herzsprünge am Gardasee'

 

 

 

 

Verliebte Bäume

 

Führt ein Weg zum nahen Ufer

musst du zu den Bäumen sehen,

oftmals wie zwei junge Menschen

nahe beieinander stehen.

 

Wie ein Paar die innig lieben

zärtlich flüsternd Hand in Hand,

sind sie im Geäst verschlungen

und einander zugewandt.

 

Beide haben grüne Kronen

sind in Höhen auch vereint,

dass ihr Anblick nun von Ferne

wie ein einz’ger Baum erscheint.

 

Nur mit Rücksicht auf den Partner

wuchs nicht jeder Ast am Stamm,

angepaßt an das Bedürfnis

kam’s zur Einheit irgendwann.

 

 

Morgennebel im Donaudelta

 

In tiefem Schweigen

liegt die Welt,

Nebel sammelt sich

auf Zweigen,

schwerfällig treibt

das Wolkenzelt,

benetzte Gräser

sich verneigen.

 

Träume in den

Nebelbänken,

Sonnenfäden

neu erglüh’n,

lässt ein Ahnen

in den Herzen

und die Freude

neu erblüh’n.

 

 

Abendspaziergang an der Elbe

 

 

Abendglut

senkt sich hernieder

küsst liebevoll

den Erdensaum.

 

Eingehüllt

in Wolkenwatte

fällt traumdurchwirkt

die Sonnenscheibe.

 

Weiche Daunendecken

umarmen sanft

graue Uferböschungen

des Anglers alten Kahn.

 

Lasten tragen

Wellen hinfort,

Winde verwehen

den Seelenballast.

 

Ruhe finden -

Zeit vergessen.

Mit freiem Lächeln

den Heimweg antreten.

 

 

Stille Augenblicke am Bach

 

Am Ufer

der Ruhe

malt der Bach

 

S T I L L E

 

ins Gemüt.

 

Traumgedanken

entsteigen dem Wasser

 

und tragen mich

auf Vogelschwingen

in eine Welt

 

wo die Märchen

zu Hause sind.

 

 

Der Friede findet ein weiches Himmelbett

 

Eingewoben in den bunten

Teppich der Blätterwipfel

ziehen verwelkte Träume

mit dem letzten Sonnenstrahl

in des Wassers Tiefe.

 

Über dunklem Wald

breitet der Himmel

sein funkelndes Sternentuch

und legt neue Hoffnungslichter

in den Herzensgrund.

 

Alle Schatten weichen

durch offene Tore

und der Friede findet

ein weiches Himmelbett

in der inneren Seelenwohnung.

 

 

 

Abendträume am Seerosenteich

 

Träumend schließt die Krone

die Königin vom Teich

und Abendsonnenstrahlen

bestreichen rot das Reich.

 

Im waldgeschützten Grunde

bewacht ein Blatt die Blüte,

ein kleiner, sanfter Engel

schaut voller Seelengüte.

 

Libellen kuscheln gerne

an deinem Prachtgewand,

die Nachtigall singt Lieder

am kühlen Uferrrand.

 

Und hinter einem Blatte

hält sich ein Frosch versteckt,

er senkt die Augenlider,

die Beinchen sind gestreckt.

 

Der Anblick stimmt so zärtlich

am dunklen Wasserreich,

du zauberhafte Rose

im stillen Abendteich.

 

 

 

 Ostsee

 

 

Sehnsuchtsvolle Meeresträume

 

 Wenn Wellen branden an den Strand,

verwischen jede Spur im Sand.

 

Wenn der Himmel das Wasser berührt,

dann ist's als ob man die Gottheit verspürt.

 

Wenn Wolkenwinde Gräser streicheln

und dann auch meine Haut umschmeicheln.

 

Wenn die milde und salzige Luft

verzaubert mit ihrem würzigen Duft.

 

Wenn Kinderlachen aus der Ferne erklingt,

Freude die in ihren Herzen so schwingt.

 

Wenn das Sonnenrad im Meer versinkt

und der Abend mit den Flammen ringt.

 

Wenn Mondlicht sanft den Strand berührt

und Sternenglanz die Nacht verführt,

 

DANN IST MEIN HERZ SO SEHNSUCHTSSCHWER.

 

 

 

Ostseegedanken in S

 

Siehe,

sagenhafter, seelenberührender Sonnenuntergang.

 

Siehe,

Seevögel singen schöne Serenaden,

Silbermöwen schwingen südostwärts.

 

Siehe,

Sanddünen sind spitzenmäßige Startplätze,

segeln Schmetterlinge, Schnacken.

 

Siehe,

schützend sprießen Strandhafer,

Schilfblätter, Sanddorn.

 

Siehe,

Seewasser sichtet  schwimmende

Stockenten, Seehunde, Salzwasserfische.

 

Sorglosigkeitsgedanken schweben sanft

sonnenlächelnd seewärts.

 

 

 

Naturschutzgebiet Hiddensee

 

 

Durch Fluten und Stürme geboren,

zur schönen Landschaft erkoren.

 

Sanddornsträucher am Wegesrand,

Beeren streifen die Menschenhand.

 

Wildrosen wachsen, Erika blühen

Birkenblätter im Sonnenschein glühen.

 

Wolken am Himmel schwungvoll wehen,

Möwen kreischend ihre Kreise drehen.

 

Grüne Oase, Natur im Stillen,

quakende Frösche, zirpende Grillen.

 

Traumsonne zaubert freudig und heiter

eine silbrig, funkelnde Himmelsleiter.

 

 

Abendsonne am Hafen

 

 Farbenspiele

der Abendsonne

malen die Uferpromenade

auf kräuselnde Wellen.

 

Letzte Sonnenflammen

verzaubern die

Dächer der Altstadt.

 

Langsam weicht

die Hektik des Tages.

 

Himmelsschlafdecken

dämpfen Geräusche.

 

Abendfriede legt

sich über das Land,

trägt die Sehnsuchtsträume

aufs Meer hinaus.

 

 

 
Der hoffnungsvolle Horizontkuss

Wo in den Gräsern Winde wispern,
am Horizont Gedanken flüstern.
 
Wo Winde Sorgenlast verwehen
und Kümmernisse bald vergehen.
 
Wo das Sonnenrad im Meer versinkt
und die Nacht mit den Flammen ringt.
 
Wo Nebelfeen die See bedecken
und zärtlich dich die Küsse necken.
 
Dort sind vergessen Raum und Zeit,
bezaubern mit Glückseligkeit.
 
Das Meer hat die spezielle Kraft,
die Mut und Hoffnung uns verschafft.
 
 

 

Sonnenuntergang am Hafen

 

Wenn die Sonne errötend

das Meer berührt,

 

die Dunkelheit der Nacht

mit den Flammen ringt,

 

dann wachsen

Sehnsuchtsflügel

unter der Haut

 

und Träume berühren

den Nachthimmel.

 

 

Fußspuren am Ufer der fließenden Zeit
 
GESTERN
 
lockte das Meer,
Klippengeflüster drang an offene Ohren,
Horizontküsse berührten
die weit geöffneten Herzen.
 
HEUTE
 
überspülen Wellen die Fußspuren
am Ufer der fließenden Zeit.
Erinnerungsmomente beleben lächelnde Augen,
pinseln das Wangenrouge.
 
MORGEN
 
füllen übermütige Wellen neue Abdrücke,
nichts bleibt, keine Spur führt zurück.
Der Sand baut windgefaltete Burgen
auf die unbeschriebenen Wege der Zukunft.
 
 

 

Unterwegs zum Horizont

 

Unterwegs

 

unendlich viele Spuren,

Meeressand unter den Füßen,

Körper im Winde wiegen.

 

Unterwegs

 

nichts fragen - nichts sagen

 

Unterwegs

 

verschmelzen mit dem Horizont,

dem Ende des Meeres,

dem Anfang des Himmels.

 

 

 

Mondlicht am Hafen

 

 Schwarzer Samt

überspannt den

Abendhimmel,

silbernes Mondlicht

breitet sich über

schlafende Wogen,

Sternenstaub

bedeckt sanft

Meeresgründe.

 

Letzte Konturen

fallen ins Schilfgras,

Häuser verschwimmen

zu Lichtpunkten,

Zauberhände

knüpfen dem Firmament

einen Sternenteppich,

verwandeln den Hafen

märchenhaft.

 

 

 

Ufertanz der Nebelfeen

Es schaukelt der Mond in den Weidenzweigen,

Nebelfeen lautlos dem Wasser entsteigen.

In milchigen Schwaden ihr leiser Tanz,

anmutig verschleiert, voll Eleganz.

 

In fahlem Lichte zart winkend verwehen
Lieder der Klagen sind gut zu verstehen.

Einsam jedoch ist ihr flüchtiges Spiel,

all ihre Tränen, sie haben kein Ziel.

 

Himmelblau grüßt  bald den Morgen,
ich fühle mich hier wohl geborgen.

Ein silberhell schimmerndes Hoffnungsband

umschmeichelt kaum merklich die Sonnenhand.

 

 

 

 

 

Lichtfreudige Strandblumen

 

Unter strahlendem Blau

segeln schäfchenweiße

Wolkenschiffchen

mit dem Wind.

 

Den Sturmböen

standhaltend

recken sich

lichtfreudige Halme

der güldenen Sonne entgegen.

 

Strandblumen

öffnen ihre Blüten

bedecken Gedanken

mit zartem Hoffnungsduft

befreien schrittweise

den Staub der Seele.

 

 

Die kostbare Ladung Frieden

 

Ein wünschenswerter, schöner Traum

liegt still in meinem Herz verborgen,

der Mensch befreit von mancher Last

und Lebensmut im neuen Morgen.

 

Ein großes Schiff sticht heut' in See

bereist die Meereswege,

macht halt an jedem Ankerplatz

und  manchem, bunten Stege.

 

Der Schiffsbauch ist gefüllt mit Frieden

und  Übermaß von  Nächstenliebe,

die Botschaft möchte Hoffnung bringen

in dem alltäglichen Getriebe.

 

Die Reise wär' so wundervoll.

die Welt könnte erstrahlen,

Zufriedenheit in jedem Herz,

es ist kaum auszumahlen.

 

 

Träume am Hafen

 

Reiselustige

Gedanken

segeln

träumend

ein Stück

dem Glück

entgegen

und können

sich in

Wirklichkeit

umwandeln

 

Die Gedichte (lustige Stabreimgeschichten) 'Beziehungskrise am Flussufer' und Liebenswerte Libellengeschichte' steht unter der Rubrik: Lustiges

 

 

Strandkorbgeflüster
 
Glanzberührte Sternenboten,
sie tanzen ihre Sinfonie.
Der Klang so zart, ganz ohne Noten,
voll Freiheit und voll Harmonie.
 
Im Meer der Sinnlichkeit versunken
und ganz die Zaubernacht genießen.
Total vertieft und liebestrunken
wir die Augenlieder schließen.
 
Vom Himmel lächeln Engel heute,
die Liebesflamme neu entfacht.
Zwei Herzen, leicht und voller Freude,
sie werden eins in dieser Nacht.

 

 

 
 
 
 
 
Das Urlaubstagebuch

Schreibe deine Urlaubstage
in ein hübsches Tagebuch,
notiere jede Sonnenlage
und so manchen Strandbesuch.
 
An den warmen Meerestagen
drang das Glück in unser Herz
und von diesem Glück getragen
jauchzten Seelen himmelwärts.
 
Es gibt Zeiten voller Sorgen,
Bürden drücken ach so schwer.
Mutlos schaust du in den Morgen,
der Blick getrübt im Tränenmeer.
 
Glücksmomente festgehalten,
nie können sie verschwinden.
Neue Kraft wird sich entfalten,
Lasten sind nicht  mehr zu finden.
 
 
 
 
 Libellen im Walzertakt

 

Mit Silberperlen beladene

Eichenblattschiffchen

treiben im stillen Gewässer

und zarte Libellen tanzen

den langsamen Walzer

zur bunten Herbstmelodie.

 

(Cover Rückseite) 

 

Die obigen 22 Gedichte sind in meinem Buch 'Traumhaft schöne Wassersinfonien' zu finden.

 

 

 

GLÜCKLICHE SOMMERTAGE

 
Vertraute Zeiten
im Schmetterlingstaumel
berauschender Sommertage.
 
Verdeckte Streicheleinheiten
zwischen Strandröschen
und Dünengras.
 
Mit dir lauschend
den Zwiegesprächen
der Frösche.
 
Lächelnde Momente
beim Liebesflug
der Libellen.
 
Fischschwärme
im Versteckspiel
zwischen Algen und Tang.
 
Verstohlene Möwenblicke
zum Pärchen zwischen
den Sandhügeln.
 
Muschelgesänge begleiten
Gedankenträume
am Strand der Freude.
 
HERZEN ANKERN AM HAFEN
DER UNSTERBLICHEN LIEBE.
 
 
 
Liebliche Wasserserenaden
 
Wo ferne Traumwelten
am Horizont verwehen,
 
Meereswellen sich
in Sandbänke kuscheln,
 
leichte Brisen
die Haut liebkosen,
 
Möwenflügel
den Wind streicheln,
 
Wellen
Liebeslieder flüstern,
 
dort versinkt die Zeit zum Meeresgrund.
 
 
 
Im Schein der sinkenden Sonne

Flammen singen
mit glanzvollen Wellen
im Duett.
 
Erwachende Traumgedanken
baden mit dem
blinzelnden Mondlicht.
 
Schweigsam mit dir
den goldenen Abendhimmel
genießen.
 
 

 

 

Am Ufer der Träume
 
Abendsonnenstrahlen
blinzeln auf den silbrigen Bändern der
geschmückten Meereswogen.

Wiegendes Schilfgras
singt den letzten Takt
im schweigenden Dunkel.

Leichte Windstöße
beenden den heutigen
anmutigen Schmetterlingstanz.

Schlummerweiche Wölkchen
wandeln träumend 
auf glühenden Himmelspfaden.
Wellen rollen schlafliedsacht
am Steg in dem Schein
der Uferlaternen.

Tiefe Seufzer entschweben der Brust
und eine Träne des Glücks
rinnt leise über glühende Wangen.
 
 

 

 

 

Dankgebet am Elbufer

Ganz nah am stillen Ufer
seh ich den Silberschein.
Er wärmt die Wassertiefen,
begrüßt manch' Engelein.

 

Der Fluss raunt Dankesworte
zum Schöpfer dieser Welt.
Er hat es recht bereitet,
dem Sehenden gefällt.

 

Ein tiefer, stiller Seufzer
aus meiner Brust entsteigt.
Bin meinem Gott so dankbar,
dass er mir solches zeigt.

 

 

 

 

 

 

Strandträume in der kalten Jahreszeit
 
Gestern
im warmen Sandstrand gebettet.
 
Gedanken
webten Liebesmärchen in den azurblauen Himmel.
 
Wolkenwinde
küssten Perlen von der Haut.
 
Ein Lachen
schwebte mit den Möwen über Dünen.
 
Wellenschlag
des Meeres sang die Melodie der Sinnlichkeit.
 
Augenblicke
schmückten das erglühende Seelenkleid.
 
 
Träume erfrischen
im Duft der Hoffnungsblüten
die Alltagsroutine.
 
 
 Urlaubsfieber
 
Es fliegen die Gedanken
an einen stillen Ort,
fernab von manchen Sorgen
an den Genießerhort.
 
Ein Labsal für die Seele
ist diese Wonnepracht,
ein Kleinod nah am Wasser,
wo uns die Sonne lacht.
 
Die Biber oftmals emsig
an ihrem Holzstück nagen
und Frösche in dem Schilfgras
in lauen Nächten quaken.
 
Manch’ Störche auf den Wiesen
im trüben Sumpfsee waten.
Zu hören dort der Kuckuck,
auch er hat was zu sagen.
 
Wenn sich zwei Herzen finden,
mich deine Hände necken.
An meinem Ohr du flüsterst,
sich Arme nach mir strecken.
 
Dann nahen bald
die Urlaubstage
bei sommerlicher
Wetterlage.
 
 
Die Liebe pulsiert

 

Verträumter Tanz

in den Räumen deines Herzens.

 

Geöffneter Kussmund

verströmt den Duft der Strandrosen.

 

Meerschaumleichte Zärtlichkeitsdaunen

schweben auf entblößte Schultern.

 

Blicke beleben Blutbahnen,

pulsieren lebenswild

vor durchblauten Wellen.

 

Am Ufer der Zweisamkeit

erklimmt die Liebe

den höchsten Gipfel des Glücks.

 

 

 

Urlaubsinspirationen 

 

Die Trauminsel

Es schäumen die Wellen
und rollen zum Strand.
Wild blasen die Winde
durchs trockene Land.

In Fernen der Kutter
zur Heimkehr bereit.
Schwarzwolken verdunkeln,
vom Fischfang befreit.

Die Möwen am Hafen
sind sicher am Steg.
Kein Mensch mehr zu sichten
am Strandrosenweg.

Doch Winde verziehen,
der Mond schon in Sicht.
Die Häuschen der Insel
erstrahlen im Licht.

Der Nachthimmel leuchtet
und Frieden kehrt ein.
Gar mancher Matrose
mit Freuden daheim.

Das Meer kommt zur Ruhe
und singt uns die Weise.
Mit ein stimmt der Sandmann
so sachte und leise.

 

 

Die Hesse auf Läsö

In dem Häuschen, nah am Strande,
bruzeln Zwiebeln in der Pfanne.
Und der Speck aalt sich ganz mollig,
auch Kaffee dampft in der Kanne.

Ja der Knobi verweht Mücken
und der Chili treibt die Tränen.
Saures Kraut riecht bis zum Hafen,
Rippchen sind noch zu erwähnen.

Mancher Gast zieht hoch die Nase,
das Wasser läuft fast aus dem Mund.
Möwe, Hase und das Mäuschen,
sie schnuppern wie der Nachbarhund.

Rätseln wie die Gäste heißen,
sie sind doch nirgends hier bekannt.
Ja wohl südliche Bewohner,
die Leut' sind aus dem 'Hesseland'.

 

 

Die Maus im Ferienhaus

Müde nach der langen Reise,
ins Bett wir fielen wie ein Stein.
In der Nacht bestimmte Laute,
welch' Tier gibt sich ein Stelldichein?

Der Schreck am Morgen war sehr groß,
gefressen hatte sich die Maus
durch die Tasche, hin zum Süßen,
wie kommt sie nachts in unser Haus?

In der nächsten Nacht Geräusche,
ich zog die Decke bis zum Kinn.
Maus sucht Eimer neben Kühlschrank,
ach so sie kroch zur Fischhaut hin.

Der Verwalter gab uns Fallen,
wir verteilten in den Ecken.
Kaum schlossen wir die Augen zu -
ein lauter Knall - ließ uns erschrecken.

Ein Stück Käse war verschwunden,
die Falle war ganz ohne Maus.
Hörten noch die schnellen Schritte,
raketengleich gings nun durchs Haus.

Muss sich sehr erschrocken haben,
Ruhe war nun in dem Häuschen,
denn die Maus war schlau geworden,
lief zum Wald und andern Mäuschen.


 

 Möwe Mannis Rettung

 

Möwe Manni macht miese Miene.

Magen meckert mehrmals.       

Möwenbande mampfen Muschelbänke mausetot.

Manni meutert meerwärts: „Maulaffen, Meerochsen!“

 

Mama Möwe Moni möchte Mamuthunger mildern.

Moni macht Momenteinfall.

Möwe Monis Megapopo macht monströse Molensprünge – Mannomann!!!

Meute Möwen machen Magmablicke, marschieren mächtig männlich.

Möwe Moni mag Männerblicke!!

Möwe Mannis Mund mahlt Muschelfleischmahlzeit.

„ Mmmh – mmmh!!“

„ Moni Mäuschen, Megaschatz, “ meint Manni. „Mein mutiges Möwenfrauchen!“

 

Mama Moni möchte Minutenschnabelkuss.

 

 

Seehundliebe

Seehund Sigi sucht süße Seehundfrau, sichtet
sie sonntags südwestwärts.

Sogleich sendet Sigi Signale: „Schnuckelige
Seemaus, sei sicher, Sigi sehenswert!“
Seehundfrau Susi sucht schnell Sonderplatz,
sie schimpft: „Saublöder Sonderling!“

Sigis sorgenvolle Stirn sinnt schlaue Sache.

Schaukelt steilabwärts, sieht superschöne
Strandrose. Schenkt Seehundfrau Susi solch
sagenhafte Sternenblume.
Sie sagt schmeichelnd: „Sei sofort starker
Seehundmann; stetig stabile Sonnenliebe!“
Sigis Seehundaugen sieden.
Sogleich setzen Seehundflossen Segeln,
Seehundbank sichtbar.
Susis schmachtvolle Seufzer sengen Sigis
Seehundherz.

Sie schenkte sodann Seehund Sigi sieben
schöne Seehundrobben.

 

 

 

Nächtliche Eulengespräche

Es dunkelt schon am Hafen,
die Möwe fliegt ins Land.
Libellen und die Falter
den Schutz am Blatte fand.

Manch Vogel in dem Baume
hüpft krächzend auf dem Ast.
Das Mäuschen spitzt die Ohren,
hat Hamsterfrau zu Gast.

Dort schlägt die alte Eule,
zwei dunkle Augen auf.
Die Sichel des Neumondes
nimmt nun den Himmelslauf.

Gut’ Nacht ihr lieben Freunde,
ganz sicher schlaft und gut,
ihr Schwärmer in dem Dunkel
seid bitte auf der Hut.

Beschütze euch so gerne,
vor Feinden und den Dieben.
Wir sehen uns am Morgen,
am Baumstamme dort drüben.

 

Walross Willi auf der Suche

 

Walross Willi weint wehmütig westlich Westerlands.

 

„Wo weilt Wahnsinnsweibchen Wilma?“

Willi watschelt wattwärts, Wellentauchgang wirkungslos.

„Wilma, Wilma, wackerer Willi wartet!“

 

Wimmernder Willi winkt Windmöwe Wuschel.

„Wohlan – wittere Wilma!“

 

Windmöwe Wuschel wedelt weit, Wolkenkissen wild wehen.

Wuschels Wachaugen wandern wo Willi’s Walrossharem wohlfühlend

Wellnesswasser wählt.

 

Wilma wälzt Walrossflossen wonniglich. „Wie wird Walflosse weich“, wispert Wilma.

 

Windmöwe Wuschel wirft Wilma wollweißen Waschhandschuh. Wohlan, Walross Willi weiß Wilmas Weekendoase.

„Willkommen Wilma, wende Wonnekurven, Wanst wird Walrossflossen wärmen.“ Wow!!

 

„Wie wundervoll wohltuend“, wiehert Willi.

 

 

Hochzeitspläne der Meerjungfrau

 

Es war einmal die Meerjungfrau,

Frau Ronja war ihr Name.

Sie suchte einen Ehemann

und zwar von erster Sahne.

 

Ganz heimlich schaute Tag für Tag

auf die Dünen und dem Strand.

Sah dort kosend, schmusend Pärchen,

war von ihnen sehr gebannt.

 

Es vergingen zwei, drei Wochen,

sie erstaunt hat festgestellt,

dass die Jungs nicht EINE liebten –

es brach ein jetzt ihre Welt.

 

„Ach“ schluchzt sie, „was für Enttäuschung,

der Antrag von Poseidon steht.

Er wird mich auf ewig lieben,

solange sich die Erde dreht.“

 

 

 

Das Leben eines Gigolos

 

Grille Gustav geigt gegenwärtig gnadenlos.

 

Grüner, glutvoller Gigolo geht galant Grashalmenweg.

Gustav gafft gen Glückspärchen. Große, gigantische Gemeinsamkeiten geschehen….. Grillaugen glotzen gebannt.

 

Grille Geli gewahrt Grille Gustav:

„Gustav – geh grasen, gemeiner Grillbock, Grasochse, Giftaffe!“

 

Gackernde Graugans Gabi genießt geschwind Grille Gustav.

„Gericht gut – gurgel, gurgel!“

 

Grille Geli: „Gute Gerechtigkeit, Gigolo Gustav geistesgestörte Grille!“

 

Grazie Geli geigt gefühlvolles Geschmuse, Gesang gebärt Glitzerherzen.

 

 

Servus Sommer

 

Die Sonne lachte hell vom Himmel,

wir aalten uns am heißen Strand.

Von ferne brausten dunkle Wolken

und überschwemmten Haus und Land.

 

Es kam die Stimmung wie im Frühherbst,

obwohl manch’ Körperteile rötlich.

Man nannte sie, die wilde Hilde.’

Sie machte gute Laune möglich.

 

Drum sagten wir dem Sommer ‚Servus’,

wir hatten wunderschöne Zeiten

und an den kalten Wintertagen,

wird uns Erinnerung begleiten.

 

 

Spätsommertraum

 

Herbstlicher Hochsommertraum,

Himmelsonnenstrahlen haben Hochkonjunktur.

Höhenarme herzen heute Hochdruckanbeter.

Hellhäutige haben himbeerrote Haut.

 

Heilsalbe hilft!

 

Stürmische Zeiten auf der Insel

 Ein Sturm braust übers weite Land,

der Wind fegt um das Ferienhaus.

Die herbstlich dritte Jahreszeit

zeigt ihr Gesicht mit viel Gebraus.

 

Wellen toben bis ans Ufer,

schäumen wie ein Ungeheuer.

Holen sich manch’ lock’re Düne,

rütteln fest an alt' Gemäuer.

 

Doch es naht bereits die Rettung,

Altweibersommer ist in Sicht.

Nochmals aalen in der Sonne,

er schenkt uns herbstlich Zuversicht.

 

 

Ein letzter Blick zur Ferieninsel

 

Ade, du stille Liebesinsel,

die Wochen waren wunderschön.

Gewiss, wir werden wieder kommen,

der Abschied ist uns anzuseh’n.

 

Vergessen waren all’ die Sorgen,

der Stress und manche Hetzerei.

Erneut erblühte unsre Liebe,

die Worte waren Schmeichelei.

 

Noch letzte Blicke auf der Fähre,

ein Lächeln liegt in unsrem Blick.

Ach, du geliebte Ferieninsel,

wir kommen bald zu dir zurück.

 

 

 
 
 
 
 Trost am Meeresufer
 
Trauer am Sandstrand
einsam unter Wolkendecken
hochgewirbelt in Flutwellen
fortgetragen von Windböen
 
gewärmt am Lichtstrahl der Sonne
aufgefangen von den Armen des Himmels –
 
Meer, du schenkst trostvolle Zeiten.
 

 

Berlin

 

Vollmond über den Dächern der Stadt

Stille zwischen Schatten und Raum,
nur der Herzschlag des Tages spürbar.

Hoffnungswarm schmiegen sich Vollmondstrahlen in die Arme,

auf rotglühende Wangen.

Aus den Seiten des Tagebuches gleiten Harmonieklänge in die Nacht 

 

 

 

 

 

 

 

 
 


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