HSG Lüdenscheid wA-Jugend

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Saison 2008/2009


Spielberichte


28.03.2009

RSV Eiserfeld - HSG Lüdenscheid   12-11

Knappe Niederlagen sind immer bitter, doch diese Niederlage tat richtig weh. Die Niederlage im letzten Saisonspiel ging an keiner Spielerin spurlos vorbei. Während sich die Mädchen des RSV Eiserfeld nach der Schlusssirene jubelnd in die Arme fielen, verließen die HSG-Mädchen mit hängenden Köpfen das Spielfeld oder ließen den Tränen der Enttäuschung freien Lauf.  Was war passiert ? Die HSG-Mädchen hatten zuvor im entscheidenden Spiel um die Kreismeisterschaft nach einem tollen Kampf mehr als unglücklich mit 11-12 Toren verloren.

Nach der unverständlichen Entscheidung, dass Punkte aus der Hinrunde - in der die HSG gegen den RSV Eiserfeld klar mit 24-18 gewonnen hatte - nicht mitgenommen werden, und dem 11-11 im Hinspiel war die Devise klar. Da beide Teams die übrigen Spiele in der Meisterrunde alle gewonnen hatten, musste die HSG für den angestrebten Meistertitel das Spiel gewinnen. Bei einem Unentschieden würde es ein Entscheidungsspiel geben. Die Voraussetzungen für ein echtes Finale waren also gegeben. Demenstprechend entwickelte sich auch das Spiel, das zu keiner Zeit hochklassig war, aber über die gesamte Spielzeit höchst intensiv geführt wurde. Trotzdem war es für die Zuschauer ein sehenswertes Spiel, weil es von der Spannung lebte und in der Schlussphase sogar dramatisch wurde.

Die HSG-Mädchen begannen nervös und taten sich wie schon im Hinspiel enorm schwer gegen die ausgezeichnete 6-0-Deckung der Eiserfelderinnen, die kaum eine Lücke zuließen. Und wenn die HSG doch mal zum Torwurf kam, scheiterte sie häufig an der erneut ausgezeichneten Eiserfelder Torhüterin. Allein in der Anfangsphase konnte diese dreimal gegen die HSG-Angreiferinnen parieren. Eiserfeld konnte sich zwar auch nur selten gegen die ebenfalls gut gestaffelte HSG-Deckung durchsetzen, war aber im Abschluss etwas glücklicher und konnte sich so nach einer guten Viertelstunde einen 4-0 Vorsprung erarbeiten. Dass die HSG erst nach 17 Minuten durch das 100. Saisontor von Michelle Pleuger den ersten Treffer markierte, war vor allem das Ergebnis der konsequenten Abwehrarbeit des Gegners. Aber auch das Glück war nicht unbedingt auf der Seite der HSG-Mädchen, die allein in der ersten Halbzeit fünf mal Pfosten und Latte trafen. Und so sprangen bis zur Halbzeitpause mickrige 2 Törchen für die HSG heraus. Nicht viel häufiger, nämlich nur viermal waren die Mädchen aus Eiserfeld bis dahin erfolgreich, auch weil Hanna Steinacker zwei Siebenmeter entschärfen konnte.

In Halbzeit zwei zunächst das gleiche Bild. Die HSG-Angreiferinnen scheiterten immer wieder am guten RSV-Block oder verzweifelten an der Eiserfelder Torhüterin, die nahezu in gesamten Spiel fehlerfrei blieb. Etwas besser die Chancenverwertung nun beim RSV, der sich zwar nur selten gegen die HSG-Deckung durchsetzte, aber den Ball dann meist im Kasten unterbringen konnte. Eiserfeld konnte dadurch die Führung ausbauen und hatte Mitte der zweiten Hälfte beim 9-4 erstmalig fünf Tore Vorsprung. Zehn Minuten vor Schluss lagen die HSG-Mädchen mit 6-11 hinten und nur die größten Optimisten hätten zu diesem Zeitpunkt noch an eine Wende geglaubt. Doch es sollte anders kommen. Die Malcus-Sieben zeigte Moral und arbeitete sich Tor um Tor wieder heran. Die eigenen Chancen wurden nun genutzt und hinten wurde mit großem Einsatz und hoher Laufbereitschaft verteidigt. Auch die offene Deckung der HSG zeigt nun Wirkung. Plötzlich stand es 9-11 und der RSV war wieder in Schlagdistanz. Eiserfeld versucht nur noch, das Spiel langsam zu machen und über die Zeit zu kommen. Unerklärlich, dass in dieser Phase von den nicht immer glücklich agierenden Unparteiischen bei diesem Spielstand kein einziges Mal Zeitspiel gepfiffen wurde. Dennoch gelingt der HSG das 10-11. Dann kann sich erneut Hannah Steinacker im HSG-Tor auszeichnen, die innerhalb von zwei Minuten gleich drei (!) Siebenmeter abwehren kann. Frenetisch angefeuert vom mitgereisten HSG-Anhang gelingt zwei Minuten vor Schluss sogar der Ausgleich. Dramatik pur dann in der letzten Minute. Die HSG vergibt in aussichtsreicher Position die Führung, Eiserfeld gelingt das 12-11. Im Gegenzug noch eine Chance für die HSG, doch die Latte rettet Eiserfeld den Sieg und damit die Kreismeisterschaft.

Ein toller Kampf unserer Mädchen, die sich nach Spielschluss übrigens als faire Verlierer zeigten und ihren Gegenspielerinnen zum Sieg gratulierten, ist leider nicht belohnt worden. Eiserfeld hatte an diesem Tag einfach das Quentchen Glück. Aber das gehört im Sport bekanntlich dazu, und deshalb auch von dieser Stelle herzlichen Glückwunsch nach Eiserfeld.

Es spielten: Hannah Steinacker (TW), Franziska Kaiser, Sabrina Jurka (1), Nora Beckmann (2), Michelle Pleuger (5), Jessica Fronzek (1), Michelle Thubauville, Annika Worobey , Miriam Wortmann (2), Aylin Klatt, Nadine Martin, Ann-Kathrin Poweleit, Anna Conradt, Julia Hantke

22.03.2009

HSG Lüdenscheid - JHG Mark-Süd   25-16

Auch im dritten Aufeinandertreffen in der laufenden Saison behielten unsere Mädchen gegen die JHG Mark-Süd am Sonntag in der Sport-Schriever-Arena die Oberhand. Mit 25-16 fiel Sieg zwar in der Höhe deutlich aus, doch eine überzeugende Leistung boten die HSG-Mädchen im letzten Heimspiel der Saison nicht. Besonders in der Anfangsviertelstunde offenbarte die Malcus-Sieben sowohl in der Abwehr als auch im Angriff zahlreiche Schwächen. Eine löchrige HSG-Abwehr machte es den Gästen viel zu leicht und lud den gegnerischen Angriff - vor allem über die Außenpostionen - viel zu häufig zum Torwurf ein. Die im Angriff zu langsamen und ohne Ideen agierenden HSG-Mädchen gerieten zwar nie in Rückstand, konnten sich bis zum 8-8 aber auch keinen Vorsprung erarbeiten. Erst eine Auszeit mit einer lautstarken Ansprache von Heike Malcus weckte das Taem aus ihrer Lethargie. Tempo und Druck wurden erhöht, und prompt lief es auch im Angriff besser . Die HSG-Mädchen zogen auf 13-8 davon und konnten mit einem 6 Tore-Vorsprung (15-9) in die Halbzeit gehen.

In der hatte sich Mark-Süd offensichtlich etwas vorgenommen, denn die Gäste kamen mit viel Schwung aus der Pause und waren beim 15-12 plötzlich wieder im Spiel. Dann fingen sich unsere Mädchen wieder und brachten endlich mehr Stabilität in die Abwehr. Auch Hannah Steinacker im HSG-Tor konnte sich in diesem Abschnitt mehrfach auszeichnen, so dass Mark-Süd gut 10 Minuten kein Gegentreffer gelang. Die HSG-Mädchen hatten nun ihre beste Phase und bauten den Vorsprung auf 20-12 aus. Den mit nur einer Auswechselspielerin angereisten Gästen ging nun mehr und mehr die Puste aus. Doch von der nachlassenden Kondition der Gäste konnte die Malcus-Sieben nicht profitieren. Zu viele technische Fehler und Schwächen in der Chancenverwertung sorgten dafür, dass der Vorsprung in den letzten Minuten nicht wesentlich ausgebaut werden konnte.

Nach diesem Pflichtsieg kommt es im abschließenden Spiel gegen den RSV Eiserfeld am kommenden Samstag in Siegen zu einem echten Endspiel um die Kreismeisterschaft. Doch gegen die ebenfalls noch ungeschlagenen Siegerländerinnen wird eine Leistungssteigerung nötig sein, um den Titel nach Lüdenscheid zu holen.

Es spielten: Hannah Steinacker (TW), Franziska Kaiser (4), Sabrina Jurka (6), Nora Beckmann (2), Michelle Pleuger (7), Jessica Fronzek, Michelle Thubauville, Annika Worobey (3), Miriam Wortmann (1), Aylin Klatt, Nadine Martin, Ann-Kathrin Poweleit, Anna Conradt (1), Julia Hantke (1)


13.03.2009

HSG Lüdenscheid - HSG Lennestadt-Würdinghausen 1    23-6

Freitagabende sind - zumindest im ZDF - Krimiabende. Alles andere als einen Krimi erlebten die Zuschauer am Freitagabend am Wehberg, als unsere Mädchen auf die Erstvertretung der HSG Lennestadt-Würdinghausen trafen. Dass es trotzdem ein unterhaltsamer Abend wurde, lag vor allem am Unparteiischen, dem es gelang, durch seine Art der Spielleitung dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken.

Zum ersten Mal versetze er die Zuschauer in Erstaunen, als er es dem HSG-Anhang gleich zu Beginn des Spiels untersagte, die Heimmannschaft mittels Megafon anzufeuern. Doch auch von diesem "Stimmungsverbot" ließen sich die HSG-Mädchen nicht beeindrucken und legten einen furiosen Start hin. Von Anfang an wurde im Angriff mit Tempo gespielt und Druck aufgebaut. Nach 5 Minuten führten die HSG-Mädchen mit 4-0, nach 10 Minuten (7-0) war das Spiel praktisch entschieden. Die im Angriff erschreckend harmlosen Gäste versuchten es meist aus der zweiten Reihe, da die erneut sehr bewegliche HSG-Abwehr am Kreis keine Torchancen zuließ. Erst in der 15. Minute, als die HSG bereits mit 9-0 führte, gelang Lennestadt-Würdinghausen der erste Treffer. Zur Halbzeit führten die HSG-Mädchen, die nun einen Gang zurück schalteten, mit 15-3 Toren.

Vermutlich hätte die zweite Halbzeit einen ähnlichen Verlauf genommen, wenn der Unparteiische nicht durch zahlreiche kuriose Entscheidungen verhindert hätte, dass die Gäste hier vollends unter die Räder kommen. Die vor dem Tor weiterhin einfallslosen Mädchen aus Lennestadt konnten sich den Ball bisweilen minutenlang ohne jeden Versuch des Torabschlusses zuspielen, ohne dass nur ein einziges Mal Zeitspiel gepfiffen wurde. Von der unattraktiven Spielweise des Gegners ließen sich unsere Mädchen dann ein wenig einlullen und spielten nun ihrerseits nicht mehr so konzentriert und zielstrebig nach vorne. Trotzdem wuchs der Vorsprung natürlich kontinuierlich an, zumal in der Deckung weiter gut gearbeitet wurde. Das letzte Ausrufezeichen des Spiels setzte dann nochmal der Schiedsrichter, der einen in der Schlusssekunde erfolgreich ausgeführten Siebenmeter der Gäste wiederholen ließ, weil angeblich der Zeitnehmertisch die Schlusssirene zu früh ausgeführt hätte. Torhüterin Hannah Steinacker reagierte sportlich und ließ den Ball ohne Gegenwehr parieren.

Es spielten: Hannah Steinacker (TW), Franziska Kaiser (6), Sabrina Jurka (5), Nora Beckmann (1), Michelle Pleuger (4), Jessica Fronzek (4), Michelle Thubauville (1), Annika Worobey, Miriam Wortmann, Aylin Klatt (1), Nadine Martin (1), Ann-Kathrin Poweleit, Anna Conradt,

01.03.2009

TuS Ferndorf (aK) - HSG Lüdenscheid  15-32

Am Sonntag konnten die HSG-Mädchen innerhalb einer Woche den zweiten Sieg gegen den TuS Ferndorf einfahren. Ärgerlich, dass zum wiederholten Mal der angesetzte Schiedsrichter nicht vor Ort war und das Spiel erst mit Verspätung beginnen konnte. Wieder einmal musste der mitgereiste Michael Kaiser als Unparteiischer einspringen und erledigte diese Aufgabe gewohnt souverän.

Die HSG-Mädchen zeigten von Beginn an, dass sie an die gute Leistung der Vorwoche anknüpfen wollten. Die Malcus-Sieben wirkte hellwach und gestaltete ihr Spiel mit viel Engagement. Vor allem in der ersten Viertelstunde wurden die Angriffe mit viel Druck vorgetragen und meist erfolgreich abgeschlossen. Ferndorf war zwar bemüht, konnte sich aber nur selten gegen die gut gestaffelte HSG-Deckung durchsetzen, so dass die 11-5 Führung voll in Ordnung ging. Danach verloren die HSG-Mädchen etwas den Faden. Ordnung und Rhythmus gingen verloren, und auch einige gute Chancen wurden in dieser Phase leichtfertig vergeben. Trotzdem gingen unsere Mädchen mit einer beruhigenden 7-Tore-Führung (14-7) in die Pause.

Nach dem Wechsel nahm der HSG-Express wieder Fahrt auf. Im Angriff deutlich zwingender als der TuS Ferndorf konnte der Vorsprung schnell auf 23-9 ausgebaut werden. Erfreulich, dass unsere Mädchen dabei aber auch spielerisch einige Akzente setzen konnten. Höhepunkt der zweiten Halbzeit war sicher ein Tor von Aylin Klatt, deren langer Pass aus der eigenen Abwehr über das gesamte Feld an Freund und Feind vorbei den Weg ins gegnerische Netz fand. Die HSG-Mädchen blieben  - trotz einiger technischer Fehler - überlegen und konnten die Führung kontinuierlich ausbauen. Die Heimmannschaft resignierte nun zunehmend und hatte den bis zum Schluss angriffsfreudigen HSG-Mädchen in den letzten Minuten kaum noch etwas entgegenzusetzen. Zwar hätte der Sieg sogar noch etwas deutlicher ausfallen können, doch die wichtigere Erkenntnis dieses Spiels lautet wohl, dass sich der Aufwärtstrend unserer Mädchen vor allem im spielerischen Bereich weiter fortsetzt.

Es spielten: Hannah Steinacker (TW), Franziska Kaiser (4), Sabrina Jurka (3), Nora Beckmann (1), Michelle Pleuger (12), Jessica Fronzek (1), Michelle Thubauville (1), Annika Worobey (1), Miriam Wortmann (1), Julia Hantke (3), Aylin Klatt (5), Anna Conradt



22.02.2009

HSG Lüdenscheid - TuS Ferndorf (aK)  26-13

Wie schon im Hinspiel, das die HSG-Mädchen mit 29-16 für sich entscheiden konnten, landete die Malcus-Sieben auch im zweiten Aufeinandertreffen gegen den TuS Ferndorf einen klaren Sieg. Nach zuletzt durchwachsenen Leistungen zeigten unsere Mädchen diesmal über weite Strecken eine ansprechende Partie und konnten vor allem in der ersten Halbzeit mit einer guten Angriffsleistung überzeugen. Die HSG erwischte den besseren Start, setzte Ferndorf mit hohem Tempo und viel Zug zum Tor früh unter Druck. Das zuletzt vermisste Kombinationsspiel funktionierte gut, und da auch die Chancenverwertung positiv war, führte die HSG schnell mit 7-2. Die nächsten Minuten gehörten dem TuS Ferndorf, der jetzt ebenfalls mit viel Zug zum Tor spielte und sich auf 10-8 herankämpfte. Dann die stärkste Phase der HSG-Mädchen, die nun einen furiosen Zwischenspurt hinlegten und bis zur Halbzeitpause auf 16-8 davonziehen konnten. Vor allem Franziska Kaiser nutzte dabei konsequent die Lücken in der Ferndorfer Deckung und konnte allein in der ersten Halbzeit insgesamt acht Tore erzielen.

Auch nach dem Wechsel hatte die HSG das Gästeteam zunächst im Griff. Die gewohnt gute Deckung ließ hinten (fast) nichts anbrennen und auch der Angriff blieb torgefährlich, so dass die Führung sogar auf 12 Tore ausgebaut werden konnte (21-9). Danach verflachte das bis dahin gute Spiel ein wenig. Da das Spiel entschieden war, nutze das HSG-Trainergespann die letzten Minuten zum Experimentieren und wechselte fleißig durch. Dass der TuS Ferndorf das Spiel nun ausgeglichen gestalten konnte, lag aber vor allem an daran, dass die HSG-Mädchen in der letzten Viertelstunde zahlreiche gute Torchancen nicht verwerten konnte. Gerade mal vier Tore erzielte die Malcus-Sieben in den letzten 15 Minuten, eindeutig zu wenig. Es sollte jedoch die einzige Schwäche in einer ansonsten ordentlichen Partie bleiben, die unsere Mädchen am Ende verdient mit 26-13 für sich entscheiden konnten. Die Leistungskurve zeigt also weiter nach oben !

Es spielten: Hannah Steinacker (TW), Franziska Kaiser (9), Sabrina Jurka (2), Nora Beckmann (6), Michelle Pleuger (4), Jessica Fronzek (1), Michelle Thubauville (1), Annika Worobey, Miriam Wortmann (1), Julia Hantke, Aylin Klatt (2), Nadine Martin


15.02.2009

HSG Lennestadt-Würdinghausen 1 - HSG Lüdenscheid  16-34

Auch das zweite Auswärtsspiel der Meisterrunde konnten die HSG-Mädchen erfolgreich gestalten. Das 34-16 war allerdings nicht mehr als ein Pflichtsieg, denn der Gegner, der schon im Hinspeil mit 31-14 besiegt wurde, konnte in den ersten Spielen der Meisterrunde nicht überzeugen und handelte sich bereits drei Niederlagen ein. Hinzu kam, dass dem gegnerischen Trainer am Sonntag nur acht Spielerinnen zur Verfügung standen, während bei der HSG mit Ausnahme der erkrankten Ann-Kathrin Poweleit alle Spielerinnen an Bord waren.

Das 1-0 für Lennestadt ist die erste und letzte Führung der Heimmannschaft. Danach übernehmen die HSG-Mädchen das Kommando. Immer wieder zwingt die offensiv ausgerichtete 4-2 Deckung den Lennestädter Angriff zu Fehlern. Die daraus resultierenden Tempogegenstöße werden meist sicher verwandelt. Bis Mitte der ersten Halbzeit erspielen sich die HSG-Mädchen so eine beruhigende Führung (9-1). Erst als Lennestadt umstellt, kommt die Heimmannschaft etwas besser ins Spiel und beteiligt sich auch wieder am Tore werfen. Die HSG-Mädchen spielen nun nicht mehr so zielstrebig und engagiert, wie in der Anfangsphase, halten den Gegner aber weiter auf Distanz und gehen mit einer 10-Tore-Führung (16-6) in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Wechsel leistet sich die Malcus-Sieben einige Unkonzentrierheiten. Zahlreiche technische Fehler verhindern zunächst, dass der Vorsprung weiter ausgebaut wird. Beim Stand von 24-12 legen die HSG-Mädchen dann einen Zwischenspurt ein und ziehen innerhalb weiniger Minuten auf 32-12 davon, allerdings auch begünstigt durch die nun nachlassende Gegenwehr der Lennestädterinnen. In den letzten Minuten schaltet dann auch die HSG einen Gang zurück und verwaltet das Ergebnis bis zum Endstand von 34-16. Nicht unerwähnt bleiben sollte die Leistung von Hannah Steinacker, die alle drei Siebenmeter der Heimmannschaft abwehren konnte.

Es spielten: Hannah Steinacker (TW), Franziska Kaiser (4), Sabrina Jurka (6), Nora Beckmann (3), Michelle Pleuger (9), Jessica Fronzek (1), Michelle Thubauville (1), Annika Worobey (1), Anna Conradt, Miriam Wortmann (3), Julia Hantke (2), Aylin Klatt (3), Nadine Martin (1)


09.02.2009

JHG Mark-Süd - HSG Lüdenscheid  9-16

Mit einem verdienten Auswärtssieg bei der JHG Mark-Süd konnten sich die HSG-Mädchen am Montag für die schwache Auftaktpartie gegen den RSV Eiserfeld rehabilitieren und bleiben danit weiter im Rennen um den Kreismeistertitel. Doch wie schon beim Unentschieden gegen den Konkurrenten aus dem Siegerland war auch gegen die Schalksmühler Nachbarn viel Sand im Getriebe. Erneut benötigte die Malcus-Sieben einen langen Anlauf, um ins Spiel zu kommen. Aber auch der JHG war die Anfangsnervösität deutlich anzumerken. Auf beiden Seiten wurde abwechselnd der Ball vertendelt oder verworfen. War es gegen Eiserfeld die 7. Minute, brauchten die HSG-Mädchen diesmal sogar acht Minuten bis zum ersten Torerfolg. Auch in der Folge zeigten beide Teams mäßigen Handball mit einer hohen Fehlerquote. Tore blieben Mangelware, auch weil beide Mannschaften gut in der Deckung arbeiteten und auch beide Torhüterinnen zahlreiche Bälle parieren konnten. Das Spiel blieb bis Mitte der ersten Hälfte ausgeglichen (4-4), die letzten Minuten gehörten dann der HSG, bei der sich die Nervösität nun langsam legte. Mit einer knappen 3-Tore-Führung (7-4) ging es in die Pause.

In der Pause hatte Heike Malcus wohl die passenden Worte gefunden, denn im HSG-Spiel war nun zumindest ansatzweise die spielerische Linie zu erkennen. Die HSG-Mädchen waren nun deutlich ball- und kombinationssicherer, als vor dem Wechsel, spielten mit mehr Tempo und erhöhten den Druck. Die sich daraus ergebenden Lücken in der Deckung wurden nun auch konsequenter genutzt. Die JHG dagegen fand kaum noch ein Mittel gegen die gewohnt bewegliche und konsequente HSG-Deckung und resignierte zunehmend. Folge: Über 9-6 konnte sich die Malcus-Sieben auf 16-7 absetzen. Die beiden letzten Tore gehörten dann den Gastgebern, die damit etwas Ergebniskosmetik betreiben konnten.

Es spielten: Hannah Steinacker (TW), Franziska Kaiser (3), Sabrina Jurka (5), Nora Beckmann (2), Michelle Pleuger (4), Jessica Fronzek, Michelle Thubauville, Annika Worobey, Anna Conradt, Miriam Wortmann (1), Julia Hantke, Aylin Klatt, Nadine Martin, Ann-Kathrin Poweleit (1)



07.02.2009

HSG Lüdenscheid - RSV Eiserfeld 11-11

Nur einer guten kämpferischen Einstellung war es zu verdanken, dass der Auftakt in der Meisterrunde nicht völlig daneben ging und zumindest ein Unentschieden erreicht wurde. Von einem verpatzten Start muss dennoch geredet werden angesichts der Tatsache, dass der gleiche Gegner noch im September deutlich mit 24-18 besiegt wurde.

Spielerisch lief an diesem Tag bei den HSG-Mädchen zumindest im Angriff so gut wie gar nichts zusammen. Tadellos dagegen wieder einmal die Leistung in der Abwehr. Aber auch der RSV Eiserfeld demonstrierte von Beginn an, dass er über eine engagierte Abwehrarbeit zum Erfolg kommen wollte. Und dies gelang der Mannschaft aus dem Siegerland über das gesamte Spiel hinweg ausgezeichnet, so dass die Zuschauer eine 50-minütige "Abwehrschlacht" sahen, bei sehr sich beide Teams nichts schenkten und Ende mit einer gerechten Punkteteilung belohnt wurden.

Den besseren Start erwischten die Gäste, die mit 2-0 in Führung gingen. Die in der Anfangsphase übernervösen HSG-Mädchen erzielten erst in der 7. Minute ihren ersten Treffer. Und als die Malcus-Sieben kurz danach mit 4-2, Mitte der ersten Halbzeit sogar mit 6-3 führte, dachten alle, die HSG-Mädchen würden doch noch die Kurve kriegen. Doch das kurze Zwischenhoch war schnell vorbei. Eine Vielzahl von technischen Fehlern führte immer wieder zu Ballverlusten, und der Angriff blieb auch in der Folgezeit ohne Ideen und ohne jede Durchschlagskraft gegen die enorm engagierte und bewegliche Deckung der Gäste. Auf der Gegenseite das gleiche Bild: Eiserfeld war zwar bemüht, konnte sich aber ebenfalls nur selten gegen eine gut arbeitende HSG-Deckung durchsetzen. Tore blieben daher Mangelware und entsprechend mager fiel das Halbzeitergebnis aus (7-6).

Nach dem Wechsel das gleiche Bild, allerding mit noch weniger Toren. Ganze neun Tore fallen auf beiden Seiten, davon nur vier für die HSG - eine katastrophale Bilanz für den souveränen Hinrundenmeister. Technische Fehler und eine miserable Chancenverwertung sorgen immer wieder für Verzweiflung auf den Zuschauerrängen. Als Eiserfeld kurz vor Schluss mit 11-9 in Führung geht, glauben auch die Optimisten im HSG-Lager nicht mehr an einen Punktgewinn. Doch die HSG-Mädchen zeigen Moral und kämpfen sich noch mal heran. Der viel umjubelte Treffer zum 11-11 Ausgleich 20 Sekunden vor Schluss war somit auch der gerechte Lohn für eine zumindest kämpferisch tolle Leistung der HSG-Mädchen.

Es spielten: Hannah Steinacker (TW), Franziska Kaiser (2), Sabrina Jurka (2), Nora Beckmann (4), Michelle Pleuger (2), Jessica Fronzek, Michelle Thubauville, Annika Worobey, Anna Conradt, Miriam Wortmann (1), Julia Hantke, Aylin Klatt, Nadine Martin


23.01.2009

HSG Lüdenscheid - HTV Sundwig-Westig 22-23

Zwar nur knapp gegen eine höherklassige Mannschaft verloren, dennoch täuscht die knappe Niederlage gegen das Bezirksliga-Team aus Hemer über eine insgesamt schwache Leistung der Malcus-Sieben hinweg. Es war noch viel Sand im Getriebe im letzten Vorbereitungsspiel vor dem Start in die Meisterrunde, die am kommenden Wochenende gegen den RSV Eiserfeld beginnt.

Die HSG fand nur schwer ins Spiel und kam erst nach 5 Minuten zum ersten Torerfolg. Sundwig-Westig machte es nicht viel besser, und so entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel auf mäßigem Niveau, in der keines der beiden Teams bis zum 10-10 einen Vorsprung von mehr als zwei Toren erzielen konnte. Die letzten Minuten vor dem Wechsel gehörten dann den Gästen, die mit einer knappen Führung (13-10) in die Pause gingen.

Entsprechend deutlich fiel die Halbzeitansprache von Heike Malcus aus. Zu wenig Bewegung, kaum Tempo und zu viele technische Fehler waren die Hauptursachen für die schwache Leistung. Doch auch nach dem Wiederanpfiff zunächst das gleiche Bild, so dass die Gäste ihren Vorsprung sogar auf 15-10 ausbauen konnten. Die HSG-Mädchen spielten nun etwas engagierter und wurden auch torgefährlicher, blieben aber unkonzentriert in der Abwehr und luden die Gäste vor allem über die Außenpositionen immer wieder zum Torwurf ein. Als beim Stand von 14-20 kaum noch einer an die Wende glaubte, rappelte sich die Malcus-Sieben doch noch einmal auf. Die Deckung stand nun sicherer, und vorne wurde endlich zielstrebig der Abschluss gesucht. Beim 19-20 war die HSG fast wieder dran, doch die Gäste hielten noch einmal dagegen und konnten das sehr faire Spiel letztlich mit 23-22 nach Hause bringen.

Es spielten: Hannah Steinacker (TW), Franziska Kaiser (4), Sabrina Jurka (4), Nora Beckmann (1), Michelle Pleuger (8), Jessica Fronzek (1), Annika Worobey, Anna Conradt, Julia Hantke (1), Aylin Klatt (2), Nadine Martin




08.01.2009

HSG Menden-Lendringsen - HSG Lüdenscheid 32-26

Mit der HSG Menden-Lendringsen wurde für das erste Freundschaftsspiel im neuen Jahr ein klassenhöherer Gegner gefunden, um das Team optimal auf die bevorstehenden Aufgaben vorzubereiten. Leider standen für die Auswärtsfahrt nach Menden nur zwei Autos zur Verfügung, so dass Heike Malcus die Reise mit nur acht Spielerinnen antreten musste. Doch vorweg: Das Rumpfteam zog sich in Menden mehr als achtbar aus der Affäre.

Zwar erwischte der Bezirksligist den deutlich besseren Start und führte gegen eine etwas verschlafen wirkenden Malcus-Sieben schnell mit 5-1. Doch nachdem sich die HSG-Mädchen auf den mit hohem Tempo agierenden Gegner eingestellt hatten, lief es wesentlich besser. Innerhalb von wenigen Minuten wurde der Ausgleich geschafft, und beim 7-6 gelang erstmalig die Führung. Vor allem in der Abwehr hatten sich unsere Mädchen nun gut organisiert und machten die Räume eng, so dass Menden nur noch selten zum Abschluss kam. Die HSG-Mädchen konnten immer wieder Tempogegenstöße setzen, die fast alle erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Der Lohn dieser engagierten und konzentrierten Leistung war eine 4-Tore-Führung (12-8). Dieser Vorsprung hielt zwar nicht bis zur Halbzeitpause, aber auch das Pausenergebnis von 13-13 sorgte für Zufriedenheit im kleinen HSG-Lager.

Auch nach der Pause war von einem Klassenunterschied gegen das Team aus der Hönnestadt, das in der Bezirksliga einen guten 5. Platz belegt, nicht viel zu sehen. Zwar waren die HSG-Mädchen im Spiel nach vorne nicht mehr ganz so konzentriert und zielstrebig, doch auch Mitte der zweiten Hälfte lagen die Menderinnen beim 19-22 mit nur drei Toren vorne und blieben damit auf Schlagdistanz. Gegen Ende der Partie ließen bei den HSG-Mädchen, die wegen des kleinen Kaders ja kaum verschnaufen konnten, verständlicherweise Kondition und Konzentration etwas nach. Die HSG Menden-Lendringsen nutzte die sich daraus ergebenden Chancen konsequent und bauten die Führung nun etwas aus. Dass sich das Ergebnis trotz allem in Grenzen hielt, war nicht nur Hannah Steinacker im HSG-Tor zu verdanken, die einige gute Paraden zeigte, sondern war auch ein Verdienst des ganzen Teams, das bis zum Schluss kämpfte und der gegnerischen Mannschaft alles abverlangte. Mit dem 26-32 in einem sehr fairen und gutklassigen Spiel und der Erkenntnis, dass man gegen ein Bezirksligateam mithalten kann, dürfte unseren Mädchen nun optimistisch in die Meisterrunde gehen.

Es spielten: Hannah Steinacker (TW), Franziska Kaiser (6), Sabrina Jurka (6), Nora Beckmann (3), Michelle Pleuger (4), Jessica Fronzek (3), Miriam Wortmann (3), Aylin Klatt (1)


14.12.2008

JHG Mark-Süd - HSG Lüdenscheid  15-28

Bereits vor dem letzten Spieltag der Hinrunde hatten sich beide Teams bereits für die "Meisterrunde" qualifiziert. Durch die Entscheidung, dass die Punkte nicht in die Endrunde mitgenommen werden, war die Partie gegen die JHG Mark-Süd eigentlich nur noch ein Freundschaftsspiel, in dem es sportlich allenfalls um die sprichwörtliche goldene Ananas ging. Doch Spiele zwischen der HSG und der JHG sind halt echte Derbys, in denen es immer auch um das Prestige geht und in denen die Spielerinnen auf beiden Seiten immer hoch motiviert sind. So auch in der gestrigen Partie in Halver, in der die noch verlustpunktfreien HSG-Mädchen natürlich gerne ihre makellose Weste behalten wollten.

Nach einem zerfahrenen Beginn in den ersten Minuten fanden die HSG-Mädchen etwas besser ins Spiel und sorgten mit 5 Toren in Serie zum 6-1 für ein kleines Polster. Bereits in dieser Phase zeigte Hannah Steinacker im HSG-Tor mit einigen Paraden, dass sie heute einen sehr guten Tag erwischen sollte. Aber auch die aufmerksame HSG-Deckung stand gewohnt sicher und ließ vor allem durch die Mitte fast keine JHG-Chancen zu. Im Spiel nach vorne sorgte die Führung allerdings nicht für die erhoffte Sicherheit. Fehlpässe - vor allem bei langen Bällen - führten mehrfach zu Ballverlusten, und auch die Chancenverwertung - einschließlich einiger 7-Meter - war alles andere als optimal. Die JHG machte es allerdings nicht besser, und so plätscherte das inzwischen ausgeglichene aber torarme Spiel auf eher mäßigem Niveau ohne nennenswerte Höhepunkte mit einer keinesfalls sicheren HSG-Führung (11-6) in die Halbzeitpause.

Die 2. Halbzeit begann, wie die erste aufgehört hatte. Beide Teams verwarfen je einen 7-Meter. Dann begann ein bemerkenswerter Auftritt der Schiedsrichterin, die das Spiel offensichtlich dadurch beleben wollte, indem sie Spielerinnen gleich reihenweise mit Zeitstrafen belegte. Allein sechs (!) Zeitstrafen gingen auf das Konto der HSG-Mädchen, die bis dahin in der gesamten Saison erst fünf Zeitstrafen gesammelt hatten. Unverständlich, denn das Spiel wurde auf beiden Seiten keinesfalls unfair geführt.

Doch unsere Mädchen gaben auf diese mehr als fragwürdige Regelauslegung der Unparteiischen die richtige Antwort: Plötzlich wieder hellwach erhöhten sie das Tempo und den Druck und erzielten selbst in doppelter Unterzahl Tore gegen eine in der Abwehr unorganisierte JHG-Mannschaft. Mit fünf Toren in 7 Minuten zogen die HSG-Mädchen auf 16-7 davon und sorgten dabei nun auch für Stimmung beim mitgereisten Anhang. Die Schroller-Sieben gab jedoch keinesfalls auf, kämpfte sich beim 20-13 sogar noch einmal auf 7 Tore heran, musste nun aber zunehmend der Doppelbelastung einiger Spielerinnen Tribut zollen, die unmittelbar vor der Partie bereits einen Einsatz mit der C-Jugend hatten.

Ein Schock dann in der 43. Minute, als sich eine Spielerin von Mark-Süd bei einem Angriff unglücklich das Knie verdrehte und kurz darauf mit dem Rettungswagen in die Klinik gebracht werden musste. Der Rest des Spiels ist schnell erzählt. Die JHG-Mädchen waren unter dem Eindruck der Verletzung ihrer Mitspielerin sichtlich geschockt und leisteten nun verständlicherweise kaum noch Gegenwehr, so dass der Sieg am Ende mit 28-15 noch recht deutlich ausfiel. Doch in Anbetracht des Erlebten dürfte das Ergebnis für alle Beteiligten in den Hintergrund rücken. So auch für die HSG-Mädchen, deren Freude nach Spielschluss entsprechend verhalten ausfiel. Auch von hier aus wünschen wir der Spielerin gute Besserung und drücken die Daumen, dass sie möglichst schnell wieder gesund wird.


Es spielten: Hannah Steinacker (TW), Franziska Kaiser (5), Sabrina Jurka (4), Nora Beckmann (4), Michelle Pleuger (9), Jessica Fronzek (1), Michelle Thubauville (1), Annika Worobey (1), Anna Conradt, Miriam Wortmann, Julia Hantke (1), Aylin Klatt (1), Nadine Martin (1), Ann-Kathrin Poweleit



07.12.2008

HSG Lüdenscheid - TuS Ferndorf 29-16

Mit einem überzeugenden Sieg feierten die HSG-Mädchen am Sonntag einen verdienten Sieg gegen den TuS Ferndorf und erlebten damit eine erfolgreiche Generalprobe für das Spitzenspiel gegen die JHG Mark-Süd in der kommenden Woche. Die Mannschaft aus dem Siegerland reiste immerhin mit der Empfehlung eines Unentschieden gegen die JHG Mark-Süd an und gehört damit zur Spitzengruppe der Kreisliga.

Von Beginn an ließen die noch verlustpunktfreien HSG-Mädchen keinen Zweifel aufkommen, dass man auch dieses Spiel gewinnen wollte. Konzentriert und mit großem Engagement ging das Team von Ulrike Engelbert, die die verhinderte Heike Malcus als Chefcoach vertrat, ins Spiel. Unsere Mädchen begannen furios und führten bereits nach vier Minuten mit 5-2. Die Ferndorferinnen zeigten sich sichtlich beeindruckt, taten sich sich gegen die sehr aufmerksame 4-2 Deckung der HSG zunächst schwer. In der Folge stellte sich Ferndorf auch in der Abwehr etwas besser auf die HSG ein und konnte das Spiel weitgehend offen gestalten. Die HSG-Mädchen hielten zwar das Tempo hoch, konnten sich zunächst jedoch nicht absetzen. Mitte der 1. Halbzeit nahmen sich beide Teams eine kleine "Auszeit". Auf beiden Seiten wurden nun zahlreiche gute Chancen vergeben. Vor allem die HSG-Mädchen zeigten sich, was Pfosten und Latte bertifft, treffsicher. Doch eine gut gestaffelte HSG-Abwehr, die vor allem durch die Mitte kaum Chancen der Ferndorferinnen zuließ, sorgte dafür, dass die knappe Führung Bestand hielt. In den letzten Minuten der ersten Hälfte sahen die Zuschauer dann noch einmal eine starke Phase der HSG, die dank eines Treffers von Michelle Pleuger Sekunden vor Schluss mit einer beruhigenden Führung (13-8) in die Pause ging.

Nach dem Wechsel knüpften unsere Mädchen nahtlos an die gute Leistung der 1. Halbzeit an und bauten die Führung dank eines stellenweise sehr ansehnlichen Kombinationsspiels auf 17-10 Tore aus. Spätestens jetzt hatten die Gäste aus dem Siegerland erkannt, dass es gegen diese HSG-Mädchen keinen Blumentopf zu gewinnen gab. Lediglich der Ferndorfer Rückraum sorgte für Gefahr vor dem HSG-Tor. Beim 26-16 fünf Minuten vor Schluss betrug der HSG-Vorsprung erstmals 10 Tore. Am Ende waren es 13 Tore Differenz gegen die zum Schluss immer mehr nachlassende Mannschaft aus Ferndorf. Entsprechend groß war nach Spielende die Freude bei den HSG-Mädchen. Aber auch Trainer und Zuschauer sparten in Anbetracht der guten Leistung unserer Mädchen nicht mit Lob und beglückwünschten das Team zu einer der besten Saisonleistungen. Wenn es gelingt, diese Leistung auch in der kommenden Woche in Halver abzurufen, kannn das Malcus-Team auch der schwierigen Aufgabe gegen die JHG Mark-Süd nun zuversichtlich entgegenblicken.

Es spielten: Hannah Steinacker (TW), Franziska Kaiser (5), Sabrina Jurka (7), Nora Beckmann (2), Michelle Pleuger (9), Jessica Fronzek (2), Michelle Thubauville (1), Annika Worobey, Anna Conradt (1), Miriam Wortmann (1), Julia Hantke, Aylin Klatt (1), Nadine Martin, Ann-Kathrin Poweleit


 

26.11.2008

HSG Lennestadt-Würdinghausen 2 - HSG Lüdenscheid  6-28

Auch wenn der Sieg deutlich ausgefallen ist: Es war die bislang schlechteste Saisonleistung, die die HSG-Mädchen am ungewohnten Mittwochabend in Kirchhundem gezeigt haben. So zumindest lautete das Fazit von Heike Malcus nach Spielende. Vor allem in der ersten Hälfte offenbarten unsere Mädchen im Spiel nach vorne zahlreiche Schwächen. Ohne Druck, ohne Ideen und ohne Tempo plätscherte das Spiel vor sich hin. Tore blieben zunächst Mangelware, weil Bälle vertändelt wurden und auch die Chancenverwertung mangelhaft war. Kaum ein Spielzug wurde konsequent durchgespielt, so dass Tore meist nur durch Einzelaktionen erzielt wurden. Dass die Heimmannschaft daraus kein Kapital schlagen konnte, lag zum einen an der guten HSG-Deckung, zum anderen aber auch an der Harmlosigkeit der Lennestädterinnen. Nur einmal musste Hannah Steinacker in der 1. Hälfte den Ball aus dem eigenen Netz fischen, so dass die HSG-Mädchen trotz des durchwachsenen Auftritts mit einer deutlichen Führung in die Pause gingen (10-1).  Nach dem Wechsel zeigte die Halbzeitansprache von Heike Malcus zunächst Wirkung. Fünf Tore in vier Minuten machten Hoffnung auf Besserung. Zwar spielten unsere Mädchen nun mit mehr Zug zum Tor, doch in vielen Situationen fehlte die Konzentration. Deutlich besser als in Halbzeit eins klappten nun die Tempogegenstöße. Lennestadt mühte sich zwar, brachte sich aber durch eine Fülle von Schrittfehlern, die vom überaus kleinlich pfeifenden Schiedsrichter ein ums andere Mal abgepfiffen wurden, immer wieder in Ballverlust. Gegen Ende der Partie legten die HSG-Mädchen, ohne allerdings zu glänzen, dann nochmal einen Zahn zu und bauten das Ergebnis noch etwas aus.

Es spielten: Hannah Steinacker (TW), Franziska Kaiser (5), Sabrina Jurka (7), Michelle Pleuger (4), MichelleThubauville (1), Anna Conradt (2), Miriam Wortmann (5), Aylin Klatt (3), Nadine Martin (1)


20.11.2008

TuS Plettenberg - HSG Lüdenscheid 8-52

Spätestens nach diesem Spiel ist klar, dass die nach dem Ende der Hinrunde anstehende Aufteilung der Kreisliga mehr als überfällig ist. Wieder einmal wurde deutlich, dass es keinen Sinn macht, zwei Teams mit derartig unterschliedlicher Leistungsfähigkeit gegeneinander spielen zu lassen. So schön sich das Ergebnis von 52-8 Toren liest - letztlich ist es aus sportlicher Sicht ein Muster ohne Wert. Die HSG-Mädchen waren in Plettenberg zu keinem Zeitpunkt gefordert und konnten von der ersten Minute an ihre Tore nach Belieben und meist ohne nennenswerte Gegenwehr erzielen. Nach 6 Minuten stand es bereits 8-0, als Heike Malcus das Team auf offene Deckung umstellte. Damit provozierte die Malcus-Sieben beim Gegner eine Fülle von technischen Fehlern, die die HSG-Mädchen immer wieder in Ballbesitz brachten. Besonders Franziska Kaiser und Michelle Pleuger lauerten auf diese Bälle, die sie mit zahlreichen Tempogegenstößen meistens erfolgreich abschließen konnte. Nach einer Viertelstunde führten die HSG-Mädchen mit 16-2, blieben aber weiter torhungrig und bauten die Führung bis zur Halbzeitpause auf 29-5 aus. Auch nach dem Wechsel, inzwischen wieder im geordneten Deckungsverband, das gleiche Bild. Nach 16 Toren in Serie führten unsere Mädchen inzwischen mit 45-5. Die Plettenbergerinnen konnten einem fast leid tun. Und offensichtlich hatten die HSG-Mädchen, die nun längst nicht mehr so konzentriert spielten, wie in der ersten Hälfte, auch etwas Mitleid und vergaben nun einige "Hundertprozentige", was in Anbetracht des einseitigen Spiels aber letztlich egal war. So wurden es am Ende "nur" 52 Tore gegen eine faire Plettenberger Mannschaft, die bis zum Schluss bemüht war und dafür auch verdient mit 8 Toren belohnt wurde.

Es spielten: Hannah Steinacker (TW), Franziska Kaiser (14), Sabrina Jurka (4), Nora Beckmann (4), Michelle Pleuger (12), Jessica Fronzek (4), MichelleThubauville (2), Annika Worobey (2), Anna Conradt (1), Miriam Wortmann (3), Julia Hantke, Aylin Klatt (3), Nadine Martin (1)

02.11.2008

HSG Lüdenscheid - HSG Lennestadt-Würdinghausen 1   31-14

Die HSG Lennestadt-Würdinghausen reiste mit der Empfehlung eines Sieges gegen die SG Attendorn an, so dass unsere Mädchen eigentlich hätten gewarnt sein müssen. Vielleicht lag es an der ungewohnten Halle am Zeppelin-Gymnasium, dass die HSG in der Anfangsphase überhaupt nicht ins Spiel fand. Die HSG-Mädchen hatten noch kaum Aufstellung genommen, da führten die Gäste bereits mit 2-0. Auch danach legte sich die Verunsicherung bei der Malcus-Sieben nicht, während Lennestadt-Würdinghausen weiter forsch aufspielte und - begünstigt durch eine mehr als löchrige Abwehr -  fast jeden Angriff erfolgreich abschloss. Erst nach gut 10 Minuten und einem Rückstand von 3-5 wurden unsere Mädchen langsam wach. In der Deckung wurde sich nun besser bewegt und engagierter gearbeitet. Die Angriffe wurden mit mehr Tempo vorgetragen und konzentrierter abgeschlossen. Die Folge: Der Rückstand wurde durch eine Serie von 9-0 Toren in eine 12-5 Führung umgewandelt. Danach kamen die Gäste wieder etwas besser ins Spiel, konnten aber nicht verhindern, dass die HSG ihre Führung bis zur Halbzeitpause auf 20-11 ausbaute. Nach dem Wechsel war der Angriffsschwung zunächst dahin. Viele Angriffe verpufften oder wurden voreilig abgeschlossen.  Von Lennestadt-Würdinghausen war inzwischen kaum noch etwas zu sehen. Erst nach einer Viertelstunde gelang den Gästen per 7-Meter in der zweiten Hälfte der erste Treffer (26-12). Die HSG-Abwehr stand auch in der Folge sicher und ließ kaum Chancen der Gäste zu. Die mit nur einer Auswechselspielerin angereisten Gäste wurden nun zunehmend müde, so dass die HSG-Mädchen eine durchschnittliche Leistung reichte, um das Spiel sicher nach Hause zu bringen.

Es spielten: Hannah Steinacker (TW), Franziska Kaiser (3), Sabrina Jurka (6), Nora Beckmann (6), Michelle Pleuger (5), Jessica Fronzek (2), MichelleThubauville, Annika Worobey (1), Anna Conradt (2), Miriam Wortmann (1), Julia Hantke (1), Aylin Klatt (4), Nadine Martin



19.10.2008

SG Attendorn/Ennest - HSG Lüdenscheid 12-30

Das Spiel in Attendorn stand zunächst unter keinem guten Stern. Chef-Coach Heike Malcus gönnte sich am Wochenende bei einem Kurzurlaub eine verdiente Auszeit. Dann fiel kurzfristig auch Co-Trainerin Ulrike Engelbert krankheitsbedingt aus (Uli, auch von hier aus gute Besserung !!) und konnte die Fahrt nach Attendorn nicht antreten. Helga Pleuger, Trainerin der weibl. A-Jugend, sprang kurzerhand ein und betreute die HSG-Mädchen in Attendorn. In der Rundturnhalle angekommen wartete die nächste Überraschung: Das angesetzte Schiedsrichtergespann glänzte durch Abwesenheit. Ohne Schiedsrichter - kein Spiel. Doch das wollten weder die HSG, noch der gastgebende Verein aus Attendorn. Also wurde improvisiert: Michael Kaiser und ein Betreuer der SG Attendorn erklärten sich dankenswerterweise spontan bereit, das Spiel zu pfeifen. Apropos pfeifen: Bevor es losgehen konnte, musste der Attendorner Trainer noch eine Pfeife organisieren. Doch dann - mit fast 30-minütiger Verspätung - ging es endlich los. Die HSG-Mädchen starteten furios und führten nach 5 Minuten bereits mit 4-0. Gegen die konsequente HSG-Deckung fand Attendorn in der Anfangsphase überhaupt kein Mittel. Die meist harmlosen Wüfe aus dem Rückraum verfehlten häufig das Ziel oder wurden sichere Beute von Hannah Steinacker im HSG-Tor. Im Angriff agierten unsere Mädchen mit viel Druck und kamen vor allem durch zahlreiche Tempogegenstöße zum Torferfolg. Erst als die HSG bereits mit 12-1 führte kamen die Attendornerinnen etwas besser ins Spiel. Doch bereits zur Halbzeitpause hatten die HSG-Mädchen das Spiel vorentschieden (15-3).

In der Halbzeitpause hatte der Attendorner Trainer offensichtlich die passenden Worte gefunden, denn die Heimmannschaft ging nun deutlich engagierter zu Werke. Vor allem die Deckung stand nun sicherer und machte es dem HSG-Angriff nun wesentlich schwerer. In dieser Phase kamen unsere Mädchen meist über außen und aus dem Rückraum zu Toren. Gleichzeitig wurde nun auch in der HSG-Deckung nicht mehr so konzentriert und engagiert gearbeitet, so dass Attendorn das Spiel bis zum 23-10 ausgeglichen gestalten konnte. In der Schlussphase zogen unsere Mädchen das Tempo dann nochmal an, während bei Attendorn mehr und mehr die Kondition nachließ. Folgerichtig konnten unsere Mädchen den Vorsprung wieder ausbauen und das insgesamt sehr faire Spiel am Ende mit 30-12 für sich entscheiden.

"Ersatztrainerin" Helga Pleuger zog ein entsprechend positives Fazit: "Die erste Hälfte war sehr gut. Vor allem in der Deckung haben die Mädchen mit nur drei Gegentoren eine tolle Leistung gezeigt. In der zweiten Hälfte haben wir dann zu viele Torchancen zugelassen. Aber insgesamt bin ich mit der Leistung der Mannschaft zufrieden."

Es spielten: Hannah Steinacker (TW), Franziska Kaiser (8), Sabrina Jurka (1), Nora Beckmann (5), Michelle Pleuger (10), Jessica Fronzek (4), MichelleThubauville, Annika Worobey (1), Anna Conradt, Miriam Wortmann (1)


14.09.2008

RSV Eiserfeld - HSG Lüdenscheid  18-24

Nach dem lockeren Auftaktsieg gegen den HSV Werdohl wartete auf die HSG-Mädchen am "Stadfestsonntag" in Siegen mit dem RSV Eiserfeld ein deutlich schwererer Brocken. Gegen die von Beginn an sehr engagierten Mädchen aus Eiserfeld fanden unsere Mädchen zunächst nur schwer ins Spiel. Bis zum 3-3 sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich die HSG allerdings gegen die 6-0-Deckung des Gastgebers zunächst recht schwer tat. Dann folgte die beste Phase der HSG-Mädchen, die innerhalb von zwei Minuten auf 6-3 erhöhten.  Eiserfeld versuchte es nun meist über die Mitte, lief sich dort aber immer wieder an der beweglichen HSG-Deckung fest. Vor allem mit einigen sehenswerten Tempogegenstößen kam die HSG nun zum Erfolg und zog auf 9-4 und 12-5 davon. Bis zur Halbzeitpause wurden die Mädchen aus Eiserfeld auf Distanz gehalten (16-8). Nach der Pause konnten die HSG-Mädchen dann nicht mehr an die gute Leistung der 1. Hälfte anknüpfen. Vor allem das schnelle Umschalten bei Ballgewinn klappte nun nicht mehr so gut, wie in Halbzeit 1. Auch die Abwehr leistete sich nun immer wieder Konzentrationsfehler, so dass die gut kämpfenden Mädchen aus Eiserfeld in der 2. Hälfte leichte Spielvorteile hatten. Das Spiel konnten sie freilich nicht mehr drehen, was auch an Hannah Steinacker lag, die im HSG-Tor einige gute Bälle parierte. Trainerin Heike Malcus war dennoch nicht unzufrieden: "Mit der Leistung der Mannschaft bin ich zufrieden. Einige Mädchen waren in der letzten Woche krank und konnten nicht trainieren. Ich hatte sogar mit einem knapperen Ergebnis gerechnet."

Es spielten: Hannah Steinacker (TW), Franziska Kaiser (6), Sabrina Jurka (8), Nora Beckmann (4), Aylin Klatt (1), Michelle Pleuger (3), Jessica Fronzek (2), MichelleThubauville, Annika Worobey, Julia Hantke, Anna Conradt, Nadine Martin





 

07.09.2008

HSG - HSV Werdohl/Versetal 49:8


Einen Auftakt nach Maß feierten die HSG-Mädchen zum Start in die neue Saison. Gegen die Gäste aus Werdohl landete die Mannschaft von Heike Malcus und Ulrike Engelbert einen deutlichen Sieg (49-8). Von Beginn an sahen die Zuschauer in der Halle am Wehberg eine in jeder Hinsicht überlegene Lüdenscheider Mannschaft. Während des gesamten Spiels fanden die Gäste aus Werdohl gegen die offensive Deckung und das Tempospiel der HSG-Mädchen kein Mittel. Immer wieder wurden die harmlosen Angriffsversuche der Werdohlerinnen unterbunden und per Tempogegenstoß meist erfolgreich abgeschlossen. Erst beim Stande vom 15-0 gelang den Gästen der erste Treffer. Bereits zur Halbzeit (23-4) war klar, dass es hier einen Kantersieg geben würde. Nach dem Wechsel versuchten die Gäste, Schadensbegrenzung zu betreiben, doch die HSG-Mädchen blieben torhungrig und zogen auf 38-4 davon, ehe die Gäste wieder zum Torerfolg kamen. Die HSG-Mädchen hielten das Tempo hoch und bauten die Führung kontinuierlich aus. Auch wenn gegen Ende des Spiels noch einige gute Chancen vergeben wurden und die 50-Tore-Grenze nicht mehr geknackt wurde, zeigten die HSG-Mädchen eine insgesamt überzeugende Leistung. Dementsprechend fiel auch das Fazit von Trainerin Heike Malcus aus: "Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft heute sehr zufrieden. Die Mädchen haben heute genau das gespielt, was sie sollten. Vor allem das schnelle Spiel nach vorne hat sie sehr gut umgesetzt."

Es spielten: Hannah Steinacker (TW), Franziska Kaiser (10), Sabrina Jurka (9), Nora Beckmann (10), Aylin Klatt (5), Michelle Pleuger (5), Jessica Fronzek (5), Annika Worobey (1), Julia Hantke (2), Anna Conradt (2), Nadine Martin


23.08.2008

HSG - ASV Wuppertal 20-11 

 

Im Testspiel gegen den ASV Wuppertal sah es zunächst gar nicht nach einem deutlichen Sieg aus. Die HSG-Mädchen fanden überhaupt nicht ins Spiel und lagen schnell mit 0-2 im Rückstand. Auch nach einer Viertelstunde lagen die Wuppertalerinnen vorne (3-6). Im Spiel nach vorne gelang mit Ausnahme einiger Tempogegenstöße wenig, und die Deckungsarbeit war keinesfalls konsequent, so dass die Gäste immer wieder zum Torerfolg kamen. Auch in der Folge änderte sich das Bild zunächst nur wenig. Zwar wurde die Abwehr nun etwas sicherer, die HSG-Mädchen leisteten sich aber immer noch Fehlpässen im Aufbau, und Wuppertal hatte mehr Zug zum Tor. Beim Stand vom 5-9 kippte dann das allerdings das Spiel zugunsten der Malcus-Sieben.  Nun wurden die Wuppertalerinnen immer unsicherer, und die HSG-Mädchen drehten auf. Nach 12 (!) Toren in Serie hatte die HSG die Partie gedreht. Wuppertal kam in dieser Phase nun kaum noch zum Torabschluss, während die HSG-Mädchen ihre Angriffe meist erfolgreich abschlossen und das Spiel sicher nach Hause brachten.


Es spielten: Hannah Steinacker (TW), Franziska Kaiser (3), Sabrina Jurka (4), Nora Beckmann, Aylin Klatt, Michelle Pleuger (7), Miriam Wortmann (1), Michelle Thubauville (1), Jessica Fronzek (2), Annika Worobey, Julia Hantke (3), Anna Conradt



15.06.2008                                                                                                                                                                                                     Spielberichte aus Wuppertal

HSG - HSG Gerresheim  6-9

In Wuppertal mussten Heike Malcus und Ulrike Engelbert gleich auf mehere Stammspielerinnen verzichten. Trotzdem hatte sich das Team eine Menge vorgenommen. Nach einer schnellen 1-0 Führung hoffte der mitgereiste Anhang auf einen erfolgreichen Turnierauftakt. Doch daraus wurde nichts. Im Angriff fehlten Ideen, um die gut gestaffelte Abwehr der Gäste zu überwinden. Während eine ziemlich löchrige HSG-Deckung Gerresheim immer wieder zum Torabschluss einlud, wurden eigene Chancen meist überhastet und ohne Blick für die freie Mitspielerin vergeben. Da auch das Schiedsrichtergespann einige zweifelhafte Entscheidungen zu Ungunsten der HSG traf, waren unsere Mädchen letztlich chancenlos. Kurios: Beim Stand vom 5-8 erfolgte der Abpfiff, obwohl noch vier Minuten zu spielen waren. Zwar entschied die Turnierleitung, dass diese Zeit nachgespielt werden durfte, doch an der Niederlage änderte das nichts mehr.

HSG - Friese/BTG 11-5

Im zweiten Spiel zeigten unsere Mädchen eine deutliche Leistungssteigerung. Zwar wurden in der Anfanfsphase wieder einige gute Torchanchen leichtfertig vergeben, doch die Deckung agierte nun beweglicher und aggressiver, so dass sich die Mädchen aus dem Wuppertaler Vorort nur selten durchsetzen konnten. Beim Stand vom 6-3 konnte sich die HSG erstmalig mit drei Toren absetzen. Diesen Vorsprung gaben die Mädchen dann nicht mehr ab. Dass der Sieg am Ende sogar recht hoch ausfiel, war auch ein Verdienst von Hannah, die einige sehr gute Paraden zeigte.

HSG - ASV Wuppertal 9-7

Dass es im letzten Turnierspiel gegen die Mannschaft des Gastgebers sogar noch um den Turniersieg ging, lag an der überraschenden Niederlage der HSG Gerresheim gegen den ASV Wuppertal. Um das Turnier zu gewinnen, musste im letzten Spiel ein Sieg mit 3 Toren her. Entsprechend nervös begann die Malcus-Sieben und lag schnell mit 0-2 hinten. Doch die HSG-Mädchen zeigten Moral und kämpften sich zurück ins Spiel. Aus dem 0-2 wurde eine 5-2 Führung. Der 3-Tore-Vorsprung war also geschafft, musste jetzt nur noch gehalten werden. Doch Wuppertal hielt dagegen und verkürzte wieder (6-5). Dann noch mal ein Zwischenspurt unserer Mädchen. Als Sabrina dann zwei Minuten vor Schluss mit ihrem 8. Tor in der Partie das 9-5 erzielte, ware der Turniersieg zum Greifen nah. Doch anstatt nun die Zeit herunter zu spielen und den Ball zu halten, wurde zweimal viel zu überhastet und ohne Erfolg der Torabschluss gesucht. Wuppertal ließ sich diese Chance nicht entgehen und kam noch zu zwei Toren. Schade, mit etwas mehr Clevernis wäre der Turniersieg drin gewesen, aber auch ein zweiter Platz kann sich sehen lassen. Spannend war es allemal.

 

 

24.05.2008                                                                                                                                                                                                               Turniersieg in Wipperfürth

Der Aufwärtstrend, der schon im Turnier in Altena vor 2 Tagen erkennbar war, setzte sich auch beim Hallenturnier in Wipperfürth fort. Drei Spiele, drei Siege - lautete die erfreuliche Bilanz des Ausflugs in das Bergische Land. Die Spielzeit betrug 15 Minuten je Partie.

HSG - SV Wipperfürth 13-2

Einen Auftakt nach Maß erwischten unsere Mädchen, die bereits nach 2 Minuten mit 3-0 in Führung lagen. Zwar blieb die Mannschaft des ausrichtenden Turniers recht harmlos, doch dies alleine war nicht ausschlaggebend für den deutlichen Sieg. Vielmehr zeigten die HSG-Mädchen von Beginn an ein temporeiches Spiel mit viel Spielfreude und nur wenigen technischen Fehlern. Die aufmerksame Deckung fing immer wieder Bälle ab und leitete schnelle und meist erfolgreiche Angriffe ein. Bereits nach 5 Minuten war das Spiel entschieden (6-1), der Rest war reine Formsache.

HSG - TV Dünnwald 9-3

Erneut legten die HSG-Mädchen einen Blitzstart hin und führten schnell mit 4-0. Die HSG agierte erneut aus einer gut gestaffelten und sehr beweglichen Deckung und ließ den Gegner kaum zur Entfaltung kommen. Gegen Mitte des Spiels nahmen unsere Mädchen dann etwas das Tempo aus dem Spiel, so dass auch Dünnwald zu einigen Torchancen kam. Am letztlich klaren HSG-Sieg änderte sich allerdings nichts mehr.

HSG - Reichshof Eckenhagen 10-5

Auch das Team von Reichshof Eckenhagen hatte die beiden ersten Partien gewonnen, so dass das letzte Turnierspiel zu einem echten Endspiel wurde. Entsprechend nervös begannen unsere Mädchen, die zwar spielerisch überlegen waren, aber wieder einmal das Tore werfen vergaßen. Bis zur 6. Minute war das Spiel daher völlig offen (2-2). Dann besann sich die Malcus-Sieben und schaltete nochmal einen Gang höher. Vor allem am Kreis wurden jetzt konsequent die Lücken genutzt. Nach einem Zwischenspurt zum 6-3 war die Vorentscheidung zugunsten der HSG gefallen. Im Gefühl des sicheren Sieges ließen die Mädchen nichts mehr anbrennen und brachten das Spiel und damit den verdienten Turniersieg locker nach Hause.

Für die HSG Spielten: Franziska Kaiser (5), Sabrina Jurka (7), Michelle Pleuger (8), Nora Beckmann (6), Jessica Fronzek (4), Julia Hantke, Aylin Klatt (1), Anna Conradt (1) und Hannah Steinacker (TW).

 

23.05.2008

 

Hallenturnier in Altena: Nur Dielfen war eine Nummer zu groß

 

 

Es schien, als sei der Frust über den verpassten Aufstieg verarbeitet. Beim Handballturnier des VfB Altena zeigten die HSG-Mädchen, dass sie doch noch Handball spielen können, und das über weite Strecken sogar sehr ordentlich. Dabei bekam der mitgereiste HSG-Tross immer nur Handball-Häppchen zu sehen, denn die Spielzeit pro Partie betrug gerade mal 9 Minuten. Für Unmut in dem ansonsten gut organisierten Mammutturnier sorgte allerdings der lange Zeitrahmen des Turniers. Angereist war der HSG-Tross um 11.30 Uhr, die Siegerehrung fand um 18.45 Uhr statt. Dazwischen hatte die HSG insgesamt 6 Turnierspiele zu absolvieren, Parallel zum Turnier der weibl. B-Jugend fand in der Halle auch noch das Turnier der männl.B-Jugend statt, so dass zwischen den ohnehin nur kurzen Spielen zum Teil erhebliche Wartezeiten überbrückt werden mussten. Hier sollte der Veranstalter für die Zukunft dringend sein Konzept überdenken. Weniger wäre hier eindeutig mehr gewesen !

 

 

HSG - TSV Bonn 2     9:1

 

Sportlich begann das Turnier außerordentlich erfolgreich. Im ersten Spiel gegen die außer Wertung antretende C-Jugend des TSV Bonn konnten sich unsere Mädchen so richtig warm werfen. Bereits nach 5 Minuten (5-0) hatte die HSG für klare Verhältnisse gesorgt. Vorne wurden die Chancen genutzt, hinten hielt Hannah Steinacker, die nur einmal den Ball aus dem Netz holen musste, den Kasten sauber. Fast hätte es sogar zu einem zweistelligen Sieg gereicht, doch auch mit dem 9-1 durfte Ulrike Engelbert, die das Team diesmal alleine betreute, hochzufrieden sein.

 

 

 

 

 

HSG - Königsborner SV    8:1

 

Auch im zweiten Spiel wurden die HSG-Mädchen kaum gefordert. Der Gegner, ebenfalls ein C-Jugend-Team und damit auch nur außer Wertung angetreten, mühte sich redlich, hatte gegen die körperlich und spielerisch überlegenen HSG-Mädchen keine Chance. Bis kurz vor Schluss hielt die HSG das "zu Null", bevor die Gäste dann doch noch den Ehrentreffer erzielen durften.

 

 

HSG - TSV Bonn 1    4:3

 

Im dritten Spiel wurde es dann endlich ernst für die HSG. Mit dem TSV Bonn wartete die erste B-Jugend-Mannschaft auf unsere Mädchen. Und die machten es der Engelbert-Sieben ziemlich schwer. Gleich zweimal gerieten unsere Mädchen in Rückstand (0-1 und 1-2). Prompt zeigte sich wieder die HSG-Nervosität der letzten Wochen und zwei Großchancen wurden vergeben. Da die Deckung ihre Arbeit recht gut verrichtete, blieb das Ergebnis knapp. In der 7. Minute dann die erste Führung (3-2) für unser Team, die kurz danach sogar auf 4-2 ausgebaut werden konnte. Bonn kam noch einmal heran, doch mit etwas Glück brachten die HSG-Mädchen den Sieg über die Zeit.

 

 

HSG - HSV 73 Recklinghausen     3:2

 

Auch im Spiel gegen Recklinghausen machten es unsere Mädchen unnötig spannend. In diesem Spiel fanden unsere Mädchen kaum einmal ihre spielerische Linie. Dank Hannah Steinacker, die zweimal ausgezeichnet parierte, und dank einer bis zum Schluss vor allem in der Deckung guten kämpferischen Leistung ging auch dieser Sieg in Ordnung.

 

 

HSG - TSG Adler Dielfen     2:6

 

Im 5. Spiel trafen die beiden bis dahin ungeschlagenen Mannschaften des Turniers aufeinander, so dass das Match gegen Dielfen - übrigensTurniersieger des Vorjahres - zu einem vorweg genommenen Endspiel wurde. Doch schnell wurde klar, dass der "Angstgegener" aus Dielfen auch diesmal eine Nummer zu groß war. Nach 3 Minuten (0-3) war das Spiel zugunsten der Gäste aus dem Siegerland entschieden. Nicht weil Dielfen überlegen war, sondern weil unsere Mädchen durch unnötige Ballverluste den Bezirksliga-Aufsteiger geradezu zum Torewerfen einlud. Diesen Vorsprung ließen sich die cleveren Mädchen aus Dielfen natürlich nicht mehr nehmen.

 

 

HSG - TV Lössel    7:2

 

Nach der Niederlage gegen Dielfen ging es für die HSG-Mädchen im letzten Turnierspiel gegen den TV Lössel um Platz 2. Dazu hätte ein Unentschieden gegen die bis dahin punktlosen Mädchen aus Lössel genügt. Reine Formsache, dachten alle. Doch nach 2 Minuten rieben sich beim Blick auf die Anzeigentafel alle verwundert die Augen: Lössel führte mit 2-0 ! Sollte die HSG in alte Tugenden zurück fallen und Lössel mit einem Sensationssieg die HSG noch vom 2. Platz stoßen ? Nein, daraus wurde nichts. Unsere Mädchen erwachten aus dem Tiefschlaf und besannen sich ihrer Stärken. 7 Tore am Stück sorgten für einen standesgemäßen Sieg und damit für einen verdienten 2. Turnierplatz. Glückwunach an die TSG Adler Dielfen, die sich ohne Punktverlust den erneuten Turniersieg sicherten.

 

Für die HSG spielten:Franziska Kaiser (8), Sabrina Jurka (7), Michelle Pleuger (6), Jessica Fronzek (4), Julia Hantke (2), Ann-Kathrin Poweleit (1), Michelle Thubauville (1), Annika Worobey (1), Nadine Martin (1), Natalie Grunau (1) und Hannah Steinacker (TW).

26.04.2008                                                                                                                                                                                                                       HSG - TSG Adler Dielfen 14:27     

Die TSG Adler Dielfen wurde gestern abend in der Halle am Wehberg ihrer Favoritenrolle gerecht und schaffte durch einen klaren Sieg den direkten Aufstieg in die Bezirksliga. Dabei war der Leistungsunterschied beider Teams über weite Strecken nicht so deutlich, wie es die hohe Tordifferenz vermuten lässt. Wie schon im ersten Aufstiegsspiel gegen die JHG Mark-Süd war auch diesmal die Chancenverwertung auf Seiten der HSG das große Manko. Die ersten Minunten konnten unsere Mädchen noch ausgeglichen gestalten (2-3). Doch dann folgte eine katastrophale Viertelstunde, in der die Malcus-Sieben das Tore werfen nahezu völlig einstellte. Unerklärlich viele technische Fehler führten immer wieder zu Ballverlusten - Geschenke, die von den Gästen aus dem Siegerland gerne angenommen wurden. Und wenn unsere Mädchen dann doch mal zum Torwurf kamen, scheiterten sie entweder an der ausgezeichneten Dielfener Torhüterin, trafen nur Latte oder Pfosten (3 x) oder waren einfach zu unkonzentriert beim Abschluss. Die Folge: Dielfen zog auf 10 Tore     (3-13) davon. Danach fingen sich unsere Mädchen wieder etwas, doch bereits zur Halbzeit war die Partie frühzeitig entschieden  (5-15).

In der zweiten Hälfte sahen die Zuschauer dann ein ausgeglichenes Spiel. Vor allem die kämpferische Einstellung der HSG-Mädchen, die auch im Wissen der sicheren Niederlage bis zum Schluss engagiert spielten, stimmte. Auch spielerisch wurde es nun etwas besser, auch wenn die Zahl der unnötigen Ballverluste immer noch zu hoch war. Die Chancenverwertung war zwar nicht mehr ganz so katastrophal, wie in der ersten Hälfte, aber längst noch nicht zufriedenstellend. Immerhin konnte die Tordifferenz in Grenzen gehalten werden, was auch an der erneut starken Hannah Steinacker im HSG-Tor lag. Nach dem Ende des jederzeit fairen Spiels, das im übrigen von einem sehr guten Schiedsrichtergespann geleitet wurde, zeigten sich die HSG-Mädchen als gute Verlierer und gratulierten ihren Gegnerinnen zum Aufstieg.

Für Heike Malcus, die diesmal von Michael Kaiser auf der Trainerbank unterstützt wurde, ist diese Niederlage kein Beinbruch. Sie blickt bereits nach vorne: "Unser großes Manko war heute der Torabschluss. Dieses Spiel werde wir ganz schnell vergessen und uns konzentriert auf das Aufstiegsturnier vorbereiten. Noch ist überhaupt nichts verloren."

Hannah Steinacker (TW), Franziska Kaiser (1), Sabrina Jurka (4), Nora Beckmann (5), Aylin Klatt, Michelle Pleuger (2), Miriam Wortmann, Ann-Kathrin Poweleit,  Michelle Thubauville (1), Jessica Fronzek (1), Annika Worobey, Julia Hantke, Anna Conradt, Fiona Ondrej (TW)

 

20.04.2008                                                                                                                                                                                                                    JHG Mark-Sued - HSG 15:19

Mit einem verdienten Sieg gegen die JHG Mark-Süd starteten die HSG-Mädchen am Sonntag in die Aufstiegsrunde zur Bezirksliga. Es war allerdings kein Spiel für schwache Nerven, das die Zuschauer am Sonntag in der Sporthalle am Löh zu sehen bekamen.

Dabei legten unsere Mädchen gut los und führten nach 5 Minuten bereits mit 4-1. Doch die Schroller-Sieben hielt dagegen und kämpfte sich wieder heran, allerdings begünstig durch viele technische Fehler auf Seiten der HSG, denen man nun deutlich die Nervosität anmerkte. Vor allem im Abschluss zeigten die HSG-Mädchen Nerven und vergaben reihenweise gute Tormöglichkeiten. Allein in der ersten Hälfte wurden fünf (!) 7-Meter verworfen. Doch die JHG - obwohl mit mehreren Spielerinnen mit Bezirksliga-Erfahrung angetreten - machte es auch nicht besser und brachte die HSG-Abwehr nur selten in Verlegenheit. Schließlich passten sich auch die beiden Schiedsrichter dem mäßigen Niveau an und sorgten mit einer wahren Flut von unnötigen Zeitsstrafen auf beiden Seiten für Unmut. Mit einer knappen 2-Tore-Führung (8-6) für die HSG ging es in die Halbzeitpause.

Nach dem Wechsel erwischten unsere Mädchen erneut den besseren Start und bauten den Vorsprung auf 12-8 aus. Doch wie schon in der ersten Hälfte schaffte es die Malcus-Sieben nicht, den Vorsprung zu halten. Die Schalksmühlerinnen hatten nun ihre stärkste Phase und kamen erneut zum Ausgleich (12-12). Vor allem, weil die HSG-Mädchen weiterhin eine schwache Chancenauswertung zeigten, gerieten sie beim 14-15 sogar erstmalig in Rückstand. Doch die letzten Minuten gehörten dann ausschließlich den HSG-Mädchen, die einen furiosen Schlussspurt hinlegten. Allen voran Torhüterin Hannah Steinacker, die nun alles hielt, was auf ihr Tor kam. Aber auch die Angriffe wurden nun endlich überlegt und erfolgreich abgeschlossen, so dass der Sieg letztlich nicht mehr in Gefahr geriet. Entsprechend groß war nach dem Schlusspfiff der Jubel bei unseren Mädchen, die zwar nicht spielerisch, aber kämpferisch voll überzeugt haben.

So sah es auch Trainerin Heike Malcus: "Der Sieg ist verdient, wir waren heute eindeutig die bessere Mannschaft. Mit der Torausbeute bin allerdings überhaupt nicht zufrieden. Eigentlich hätten wir das Spiel schon in der ersten Hälfte entscheiden müssen. Man hat gesehen, dass meine Mannschaft sehr nervös gewesen ist. Ein Riesenkompliment an unsere Torhüterin Hannah Steinacker, die heute eine tolle Leistung gezeigt hat."

Hannah Steinacker (TW), Franziska Kaiser (3), Sabrina Jurka (8), Nora Beckmann (4), Aylin Klatt (1) , Michelle      Pleuger (1), Miriam Wortmann (1), Ann-Kathrin Poweleit, Michelle Thubauville, Jessica Fronzek (1), Annika Worobey, Julia Hantke, Fiona Ondrej (TW)

05.04.2008                                                                                                                                                                                                                  HSG - TV Bergneustadt 33:32

Es war ein vielversprechender Auftritt, den die HSG-Mädchen in ihrem ersten Testspiel der neuen Saison zeigten. Gegen das gutklassige Team aus Bergneustadt setzten sich unsere Mädchen am Ende knapp, aber nicht unverdient mit 33:32 Toren durch. Dabei dürfte das Ergebnis für Heike Malcus und Ulrike Engelbert zweitrangig gewesen sein, im Vordergrund stand die Vorbereitung auf die beiden wichtigen Aufstiegsspiele in den kommenden Wochen. Und was die Trainerinnen da gesehen haben, dürfte ihnen über weite Strecken gefallen haben.

Beide Teams starteten mit viel Zug zum Tor und zeigten sich im Abschluss treffsicher. Während die HSG schon einige schöne Spielzüge zeigen konnte, waren die Gäste aus dem Bergischen Land meist durch Einzelaktionen erfolgreich. Absetzen konnte sich jedoch zunächst keine der beiden Mannschaften, nach 20 Minuten ging es mit 9:9 in die erste "Drittelpause".

Im zweiten Drittel wurde vor allem auf HSG-Seite viel gewechselt, so dass zwangsläufig der Spielfluss etwas verloren ging. Mit zunehmender Zeit merkte man unseren Mädchen nun den Kräfteverschleiß des Trainingslagers an. Die dynamischen Angreiferinnen aus Bergneustadt nutzten nun konsequent die Lücken in der HSG-Deckung, so dass dass sich die Gäste ein leichtes Übergewicht und bis zum Ende des zweiten Drittels eine 5-Tore-Führung (24:19) erspielen konnten.

Im letzten Abschnitt ließen auch bei den Gästen Kraft und Konzentration etwas nach, so dass die HSG dank einer sehr guten Chancenverwertung den Rückstand kontinuierlich verkürzen und schließlich sogar ausgleichen konnte. Der bis zum Schluss engagierte Auftritt unserer Mädchen wurde, auch weil Hannah Steinacker noch einige gute Paraden zeigte, schließlich sogar mit einem knappen Sieg belohnt.

Hannah Steinacker (TW), Franziska Kaiser (7), Sabrina Jurka (4), Nora Beckmann (4), Aylin Klatt (1), Michelle Pleuger (5), Miriam Wortmann (6), Ann-Kathrin Poweleit (2),  Michelle Thubauville (1), Jessica Fronzek (1), Annika Worobey (1), Julia Hantke (1), Natalie Grunau, Nadine Martin, Anna Conradt

 



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