19.03.2011
Super Saisonabschluss: Wundertüte wA nimmt
Tabellendritten auseinander
SV Teutonia Riemke – HSG
Lüdenscheid 18:28 (8:13)
Die
weibliche A-Jugend hat mal wieder gezeigt, dass diese Saison viel mehr als nur
ein enttäuschender achter Tabellenplatz möglich gewesen wäre. Gegen die
komplett angetretenen Bochumerinnen dauerte es ein wenig, bis wir ins Spiel
gekommen sind. Nach der halbstündigen Verzögerung zum Anpfiff - die angesetzten
Schiris kamen nicht - lagen wir durch zwei Unkonzentriertheiten in der Abwehr schnell
0:2 zurück.
Doch
ab der 5. Minute (2:2) klappte das, was in der abgelaufenen Spielzeit einfach
viel zu selten umgesetzt wurde. Durch eine aggressive und sehr bewegliche
Abwehr konnten viele Angriffe von Riemke abgewehrt werden. Ein ums andere mal
gelang es uns daraus, durch Tempogegenstöße einfache Tore zu erzielen. Wenn
diese unterbunden wurden, haben wir im Positionsangriff viel Druck auf die
Abwehr gemacht und uns zahlreiche Torchancen erspielt. Über 2:4, 5:7, 8:10 konnten wir mit einer 5
Tore-Führung in die Halbzeitpause gehen.
Zwar
erzielte nach der Pause Riemke das erste Tor, doch wir konnten nahtlos an die
Leistung der ersten Hälfte anknüpfen. Unsere Rückraumspielerinnen haben
weiterhin enormen Druck auf die Abwehr gemacht, so dass wir zur 40. Minute mit
11:17 führten. Danach stellte der Gastgeber auf eine 4-2 Deckung um und nahm
unsere Halben kurz, so dass wir dadurch noch mehr Freiräume bekamen und nun
viel über die Außenpositionen zum Torerfolg kamen (15:23,
51.) Auch in den letzten 10 Minuten bissen sich die Gastgeber immer wieder an
unserer Abwehr fest. Wir konnten noch einige Tore über die erste und zweite
Welle erzielen, und so war es Annika Worobey vorbehalten, in der 59. Minute das
letzte Saisontor per 7-Meter zu erzielen.
Die
zurückliegende Saison hat gezeigt, dass bis auf Spitzreiter Brambauer alle
Teams zu schlagen gewesen wären. In der Rückrunde konnten wir nicht an die
guten Spiele der Hinrunde anknüpfen. Leider waren die Leistungen nicht konstant
genug, um gerade die Spiele gegen vermeintlich schwächere Mannschaften für uns
zu entscheiden. In diesen Spielen war die nervliche Belastung, gewinnen zu
müssen, anscheinend noch zu groß. Vor allem im Angriff zeigte sich diese
Schwäche immer wieder. Doch leider kann man ohne Tore werfen keine Spiele
gewinnen, auch wenn die Abwehr und Torwartleistung über die gesamte Saison
konstant gut war.
Es
spielten: TW Hannah Steinacker, Sabrina Jurka (1), Franziska Kaiser (5/1),
Michelle Pleuger (4), Nora Beckmann (5), Miriam Worthmann (5), Michelle Thubauville,
Annika Worobey (1/1), Aylin Klatt (1), Nina Carstens (3), Nadine Martin (2),
Natalie Grunau (1)
Sascha
Schmoll
12.03.2011
HSG-Mädchen
haben das Siegen verlernt
HSG wA - JHSG Dortmund-Süd/Hombruch 17:19
(6:8)
Die HSG-Mädchen können einfach nicht mehr gewinnen. Auch im
2. Anlauf innerhalb von 11 Tagen gelang gegen das in der Tabelle bislang
schlechter platzierte Team aus Dortmund kein Sieg. Damit kassierte die
Schmoll-Sieben bereits die 7. Niederlage in Folge und rutschte in der Tabelle
auf Platz 8 ab. War die Niederlage vor wenigen Tagen in Dortmund auch einer
schwachen Schiedsrichterleistung zuzuschreiben, müssen sich die HSG-Mädchen die
erneute Pleite in erster Linie selbst ankreiden. In der ungewohnten Sporthalle
am Raithelplatz agierte das Schmoll-Team vor dem gegnerischen Tor häufig zu
umständlich und suchte vielfach nicht konsequent den Abschluss. Kam es zum
Torwurf, so fehlte es dann häufig an der Präzision. Viele Bälle wurden so
leichte Beute der Dortmunder Torhüterin. Einer ordentlichen Abwehrleistung war
es zu verdanken, dass sich die Gäste trotz allem zu keinem Zeitpunkt mit mehr
als drei Toren Vorsprung absetzen konnten.
Den 6-9 Rückstand unmittelbar nach der Pause konnte die
jetzt mit mehr Schwung agierenden HSG-Mädchen kurz darauf egalisieren (12-12).
Unkonzentriertheiten führte einmal mehr dazu, dass die Gäste wieder auf 12-15
davonzogen. Noch einmal kämpfte sich die HSG heran und war nach vier Toren in
Folge von Nora Beckmann wieder in Schlagdistanz (16-17). Doch es kam, wie es
kommen musste. Die Ausgleichschance wurde vergeben und die effektiven
Dortmunderinnen nutzten zwei Tormöglichkeiten zum vorentscheidenden 16-19. Der
vierte Treffer von Franziska Kaiser war nur noch Ergebniskorrektur.
Es spielten: Hannah Steinacker - Franziska Kaiser (4/1),
Sabrina Jurka (2/2), Nora Beckmann (4), Michelle Pleuger (1), Annika Worobey, Nathalie
Grunau, Miriam Wortmann (3/1), Michelle
Thubauville (1), Nina Carstens (2), Ann-Kathrin Poweleit (n.e.)
02.03.2011 Formkrise der HSG-Mädchen hält an
JHSG Dortmund-Süd/Hombruch - HSG wA
20:16 (8:6)
Die HSG-Mädchen bringen sich weiter um die Früchte ihrer
guten Hinserie und laufen Gefahr, den angestrebten 6. Tabellenplatz in der
Oberliga nicht zu erreichen. Und wie schon in der Vorwoche gegen den
Tabellenletzten (JHG Mark-Süd) war es mit der JHSG Dortmund-Süd/Hombruch erneut
ein Team aus dem unteren Tabellendrittel, gegen das die Schmoll-Sieben nicht
ihr Leistungspotenzial abrufen konnte. Entsprechend enttäuscht kommentierte HSG-Trainer
Sascha Schmoll die Niederlage seiner Schützlinge nach Spielschluss, sparte
dabei aber auch nicht mit Kritik am Schiedsrichtergespann: “Wir haben nicht gut
gespielt und es nicht geschafft, Druck aufzubauen. Später hat uns der Mut
verlassen, weil nicht mehr wussten, was wir machen sollten, da uns alles
abgepfiffen wurde.“
Die konsequent aber kleinlich pfeifenden Unparteiischen
zogen sich vor allem in der 2. Halbzeit den Unmut des HSG-Anhangs zu, als sie
in vielen strittigen Situationen zu Ungunsten der HSG entschieden,
vergleichbare Aktionen der Heimmannschaft jedoch nicht ahndeten. Auch Sabrina
Jurka wurde „Opfer“ dieser einseitigen Auslegung und musste bereits nach 43
Minuten mit der dritten Zeitstrafe das Spielfeld verlassen. An dem insgesamt aber
enttäuschenden Auftritt des Schmoll-Teams ändert dies jedoch nichts. Eine
HSG-Mannschaft in der Form der Hinrunde hätte dieses Spiel auch ohne
Schiedsrichter-Einfluss gewonnen. Bereits am kommenden Samstag kann die
Mannschaft das unter Beweis stellen, wenn die Dortmunder zum letzten
Saison-Heimspiel in Lüdenscheid gastieren. Anpfiff in der Sporthalle am
Raithelplatz ist um 17.30 Uhr.
Es spielten: Hannah Steinacker - Franziska Kaiser (5/2),
Sabrina Jurka, Nora Beckmann (1), Michelle Pleuger (7/1), Annika Worobey, Aylin
Klatt, Nathalie Grunau, Nadine Martin, Miriam Wortmann, Michelle Thubauville
(1), Nina Carstens (2)
26.02.2011
Derby-Blamage für Schmoll-Sieben
SGSH Juniors – HSG Lüdenscheid
wA 24:21 (13:12)
Die HSG Lüdenscheid bekommt
ihre Leistungsschwankungen einfach nicht in den Griff. Nach der zuletzt guten
Leistung beim Auswärtssieg in Kaiserau zeigte sich die Schmoll-Sieben im Derby
gegen die SGSH-Juniors wieder von ihrer
schwächeren Seite und kassierte eine Niederlage der Kategorie „Unnötig“. Dabei zeigte
die HSG spielerisch sogar eine ordentliche Leistung und war in dieser Beziehung
über weite Strecken sogar das bessere Team. Ursache für die Pleite gegen das
Ligaschlusslicht war einmal mehr eine eklatante
Abschlussschwäche. Allein in den ersten 10 Minuten leistete sich die HSG den
Luxus, fünf Großchancen zu vergeben.
Weil auch die Gastgeber nach vorne nicht viel zustande brachten, führte die HSG
trotzdem mit 3-5. Der knappe Vorsprung stand auch nach 24 Minuten noch zu Buche
(9-11), weil das Schmoll-Team zwar ordentlich kombinierte, aber die Angriffe zu
häufig ohne Torerfolg abschloss. Anders die Gäste, die sich vor allem bei ihren Würfen aus dem Rückraum äußerst
treffsicher zeigten und dafür mit einer knappen Pausenführung belohnt wurden.
Auch nach dem Wechsel gelang
es der Schmoll-Sieben nicht, trotz
Chancenplus Boden gut zu machen. Im Gegenteil: Den hoch motivierten und
hellwachen SGSH-Mädchen war anzumerken, dass sie dieses Derby unbedingt
gewinnen wollten. Und spätestens jetzt witterten sie ihre Chance auf eine
Überraschung. In der Abwehr wurde verbissen um jeden Ball gekämpft und der Angriff profitierte weiter von einer
häufig zu lässigen HSG-Deckungsarbeit. Der Vorsprung gegen die sichtlich
verunsicherten HSG-Mädchen wuchs so auf 5 Tore an (18-13). Unvermögen
(Fehlwürfe, technische Fehler, zwei verworfene Siebenmeter) und Pech (drei
Pfostentreffer) sorgten dafür, dass der ungewohnt gehemmt wirkenden HSG-Nachwuchs
auch nach 51 Minuten noch deutlich im Hintertreffen lag (21-16). Erst in den
letzten 10 Minuten legte das Schmoll-Team ihre ängstliche Spielweise ab und
stemmte sich gegen die drohende Niederlage. In der 58. Minute hatte Michelle Pleuger
mit ihren Toren zum 20-22 und 21-22 den Anschluss wieder hergestellt. Doch als
die HSG in der 59. Minute nach erneuter Balleroberung diesen wieder vertändelte
und anstelle des Ausgleichs den Gegentreffer zum 21-23 kassierte, war das Spiel
entschieden und die Überraschung perfekt. Das entschlossenere Team mit dem
größeren Siegeswillen hatte seinen dritten Saisonsieg unter Dach und Fach und
durfte sich vom Anhang feiern lassen.
Hannah Steinacker -
Franziska Kaiser (2), Sabrina Jurka (4/1), Nora Beckmann (6), Michelle Pleuger
(6/2), Annika Worobey (2), Aylin Klatt, Nathalie Grunau, Nadine Martin, Miriam
Wortmann (1), Nina Carstens, Fiona Ondrej (n.e.), Ann-Kathrin Poweleit (n.e)
12.02.2011
HSG-Mädchen wachen zu spät auf
HSG wA - RSV Eiserfeld 17-24
Zwanzig starke Minuten nach dem Wechsel haben am Sonntag in der
BGL-Sporthalle nicht gereicht, um den RSV Eiserfeld nach dem 16-15
Hinspielsieg zum zweiten Mal in dieser Saison zu bezwingen. Bereits mit
10 Toren Rückstand (5-15) lag die HSG, bei der die erkrankte Franziska
Kaiser nur zu einem Kurzeinsatz kam, kurz nach Wiederbeginn zurück und
sah bereits wie der sichere Verlierer aus. 20 Minuten später hatte sich
die Schmoll-Sieben nach einer tollen Aufholjagd bis auf drei Tore
(17-20) herangekämpft. Chancen, den Rückstand noch weiter zu verkürzen
waren da, doch in den letzten Minuten fehlte die Kraft und damit auch
die Konzentration, um das Spiel noch komplett zu drehen. Als klar war,
dass es nicht mehr zum Punktgewinn reichen sollte, überließ man den
Gegnern aus dem Siegerland sichtlich enttäuscht noch weitere vier Tore
mehr oder weniger kampflos.
Den Grundstein für diese Niederlage hatte die Schmoll-Sieben bereits in
der ersten Halbzeit gelegt, als man – mit Ausnahme der ersten Minuten –
einmal mehr eine enttäuschende Angriffsleistung anbot. Die HSG agierte
ohne Druck und meist einfallslos gegen die gut gestaffelte und flinke
Abwehr der Gäste. Ein fast schon aussichtsloser Rückstand zur Pause
(5-13) war die verdiente Quittung. Erst nach der Pause fanden die
HSG-Mädchen zu ihrem Spiel, agierten nun endlich zielstrebig und mit
deutlich mehr Zug zum Tor. Doch die verschlafene erste Halbzeit war
letztlich eine zu große Hypothek. Aber: Knüpft das Schmoll-Team jedoch
an die gute Leistung der zweiten Halbzeit an, sollte es auch wieder mit
dem Siegen klappen.
Es spielten: Hannah Steinacker - Franziska Kaiser, Sabrina Jurka (1),
Nora Beckmann (4), Michelle Pleuger (9/2), Annika Worobey, Aylin Klatt,
Nathalie Grunau (1), Nadine Martin, Miriam Wortmann (1), Michelle
Thubauville (1), Nina Carstens, Fiona Ondrej (n.e.), Ann-Kathrin
Poweleit (n.e)
06.02.2011
HSG-Mädchen
verschenken den möglichen Sieg
Lüner SV – HSG
wA 22-18
In der Lüner Sporthalle waren 43 Minuten gespielt. Die
überzeugend aufgetretenen HSG-Mädchen führten beim Tabellzweiten mit 14-13,
hatten bis dahin ein deutliches Chancenplus und alle Möglichkeiten, die Halle
als Sieger zu verlassen. Keine 20 Minuten später ging der weibl. HSG-Nachwuchs
mit hängenden Köpfen vom Spielfeld. Wieder einmal hatten sie ein Spiel, in dem
sie über weite Strecken die bessere Mannschaft waren, aus den Händen gegeben.
Den Grundstein für diese Niederlage hat die Schmoll-Sieben
dabei in der ersten Halbzeit gelegt. Mit 10-8 führte die HSG zur Pause, hätte
aber gut und gerne 15-8 oder höher führen müssen. Fast ein Dutzend mal brachten
die Lüdenscheider Angreiferinnen den Ball trotz bester Wurfposition nicht im
gegnerischen Kasten unter. Und so kam es, wie es kommen musste. Lünen löste
nach dem Wechsel seine offensiv ausgerichtete Deckung auf und ging im Angriff
nun deutlich druckvoller zu Werke. Mit der defensiven Abwehrvariante tat sich
der HSG-Angriff nun schwerer, hatte die Partie aber bis zum 13-14 im Griff,
weil die Abwehr weiterhin gut funktionierte. Dann folgten 10 ebenso typische
wie ärgerliche HSG-Minuten: Abspielfehler, Fehlwürfe, technische Fehler und zu
wenig Konsequenz in der Abwehrarbeit. Und diese 10 Minuten reichten, um einer
Mannschaft vom Kaliber des Lüner SV sieben Tore am Stück zu ermöglichen: Aus
einer 14-13 Führung wurde ein 14-20 Rückstand. Zwar erwachte das Schmoll-Team
noch einmal aus dem Dornröschenschlaf und kämpfte sich auf 20-17 heran, doch
dieses Aufbäumen kam einmal mehr zu spät.
Es spielten: Hannah Steinacker - Franziska Kaiser (4),
Sabrina Jurka (1), Nora Beckmann (4), Michelle Pleuger (5/2), Annika Worobey,
Aylin Klatt (2), Nathalie Grunau, Nadine Martin (1), Miriam Wortmann, Nina
Carstens
30.01.2011
Unnötige Klatsche
HSG wA – SV Brambauer
13-26 (9-13)
Die einzige Konstante bei der Schmoll-Sieben bleibt die
Inkonstanz. Mal spielen die HSG-Mädchen top, wie zuletzt gegen die Teams aus
Riemke (24-19) oder Königsborn (21-17), dazwischen leisten sie sich dann
Aussetzer, wie zuletzt gegen die JSG Sauerland (12-16). Nach der tollen
Leistung in der Vorwoche gegen den Königsborner SV war an diesem Wochenende
wieder eine Partie aus der Kategorie „Flop“ angesagt. Zumindest gilt das ab der
25. Spielminute. Bis dahin hatten die HSG-Mädchen gegen den Tabellenführer aus
dem Lüner Vorort mitgehalten und hätten bei konsequenter Nutzung der Torchancen
sogar führen können. In den letzten fünf Minuten vor dem Wechsel leistete sich
das Schmoll-Team – trotz Überzahl - gleich mehrere Fehler im Spielaufbau und
kassierte bis zur Halbzeitpause noch drei Gegentreffer.
In der zweiten Spielhälfte hatten die Gäste dann leichtes
Spiel. Die HSG-Angriffe wurden meist ohne Tempo, ohne Druck vorgetragen. Die
wenigen Würfe auf das Lüner Tor, häufig unvorbereitet oder unplatziert,
stellten meist kein großes Problem für die Torhüterin der Gäste dar. Brambauer
störte immer wieder geschickt, kam in Ballbesitz und schloss die
Tempogegenstöße ein ums andere Mal erfolgreich ab. Brambauer zog bis zur 50.
Minute auf 10-19 davon. In den letzten Minuten gelangen den HSG-Mädchen zwar
noch drei Tore, leisteten nun in der Abwehr kaum noch Gegenwehr und konnten nicht verhindern, dass Brambauer den HSG-Mädchen
am Ende eine echte Klatsche verpasste.
„Wir haben im Angriff zu viele Fehler gemacht und dem Gegner
dadurch einfache Tore ermöglicht. Vorne hatten wir keinen Zug zum Tor, da kann
man kein Spiel gewinnen“, fand Trainer Sascha Schmoll nach Spielschluss die
Erklärung für die Pleite. Dass man mit einem Spitzenteam aus der Oberliga auch
60 Minuten mithalten kann, können die Schmoll-Schützlinge bereits am kommenden
Wochenende unter Beweis stellen. Da geht es nämlich zum Tabellenzweiten, dem
Lüner SV.
Es spielten: Hannah Steinacker - Franziska Kaiser (1/1),
Sabrina Jurka (2), Michelle Thubauville, Nora Beckmann (3), Michelle Pleuger
(4), Annika Worobey (2), Aylin Klatt, Nathalie Grunau, Nadine Martin (1), Fiona
Ondrej
23.01.2011
Wundertüte wA
HSG wA – Königsborner SV 21-17 (11-9)
Die weibl. A-Jugend bleibt eine „Wundertüte“: Man weiß nie, was drin
ist. Hat sich die Schmoll-Sieben am vergangenen Wochenende bei der JSG
Sauerland beim 12-16 noch bis auf die Knochen blamiert, schaffte sie
gegen den Tabellendritten aus Königsborn eine Überraschung. Sascha
Schmoll hatte nach der Schlappe in Arnsberg Wiedergutmachung von seinen
Mädchen gefordert, und die hielten sich an die Devise des Trainers.
Lediglich zwischen der 7. und 14. Spielminute waren die HSG-Mädchen auf
dem Platz etwas orientierungslos und ließen die Gäste von 3-3 auf 3-7
davonziehen. Dann folgte die stärkste Phase der HSG, in der fast alles
klappte. Mit gutem und schnellen Kombinationsspiel wurde die
Königsborner Deckung immer wieder auseinander gerissen. Michelle
Pleuger, Sabrina Jurka und Franziska Kaiser nutzten 6x am Stück
konsequent die Lücken, während Hannah Steinacker im HSG-Kasten alles
hielt, was auf ihr Tor kam. Und plötzlich führte die HSG mit 9-7 und
ging kurz danach mit 11-9 in die Halbzeitpause.
Nach dem Wechsel kämpften sich die Gäste auf 12-12 heran, ehe die
HSG-Mädchen erneut einen Zwischenspurt hinlegten und auf 16-12
davonzogen. Von diesem Schock erholten sich die Gäste nicht mehr. Das
Schmoll-Team erkannte nun, dass es hier eine Überraschung schaffen
konnte. Die HSG-Mädchen kämpften vorbildlich, setzten aber auch
spielerisch immer wieder Akzente. Nora Beckmann mit ihren Toren zum
19-16 bzw. 20-17 sorgte dann endgültig für die Entscheidung. Den
verdienten Lohn nach dieser Klasseleistung gab es dann vom HSG-Anhang,
der das Team mit der „Welle“ feierte.
Es spielten: Hannah Steinacker - Franziska Kaiser (3), Sabrina Jurka
(3/1), Michelle Thubauville (2), Nora Beckmann (4), Michelle Pleuger
(6/1), Annika Worobey (1), Aylin Klatt (2/1), Miriam Wortmann, Nathalie
Grunau, Nadine Martin (n.e), Fiona Ondrej (n.e.)
15.01.2011
Verkorkster Start in die Rückrunde
JSG Sauerland – HSG wA 16:12
Die Schützlinge von Sascha Schmoll erwischten einen
verkorksten Start in die Rückrunde der bislang erfolgreichen Oberliga-Saison.
Die vierwöchige „Weihnachtspause“ hat dem HSG-Team offensichtlich nicht gut
getan. Nur im ersten Spieldrittel zeigte die Schmoll-Sieben eine ansprechende
Leistung und erspielte sich eine knappe Führung (4-6, 23. Min.), verpasste es
aber dann den Vorsprung auszubauen. Danach lief kaum noch etwas zusammen bei
den Gästen. Von der Spielfreude und dem druckvollen Angriffsspiel der Hinrunde
war nichts mehr zu erkennen. Allenfalls in der Abwehr standen die HSG-Mädchen
meist kompakt und ließen gegen die allerdings ebenfalls nicht allzu druckvollen
JSG nicht viele Gegentore zu. Ein mageres 6-6 zur Halbzeit war das gerechte
Ergebnis zweier angriffsschwachen Mannschaften.
Während die Sauerländerinnen nach dem Wechsel etwas mehr
Druck entfalteten und auch konsequenter den Torabschluss suchten, hielt die
Torflaute der HSG-Mädchen an. Erst in der 40. Minute gelang der Schmoll-Sieben
wieder ein Treffer. Doch da hatte sich die JSG, von der man sich im Hinspielt
noch Unentschieden (16-16) trennte, bereits einen komfortablen 5-Tore Vorsprung
(11-6) erspielt. Beim 13-10 war man noch einmal in Schlagdistanz, doch eine
erneut schwache Chancenverwertung - u.a. wurden 5 Siebenmeter vergeben - ließen
die Hoffnungen auf einen Punktgewinn endgültig schwinden. Beim 16-10 war die
Partie entschieden. Immerhin steckten die HSG-Mädchen nicht auf und konnten
noch 2 Tore erzielen. Bleibt zu hoffen, dass die Schmoll-Sieben schnell wieder
an die gute Form der Vorrunde anknüpfen kann. Die Chance dazu besteht bereits
am kommenden Sonntag (16.00 Uhr, Sporthalle Wehberg) gegen den Königsborner SV.
Es spielten: Hannah Steinacker -
Franziska Kaiser (2), Michelle Thubauville, Nora Beckmann (1), Sabrina Jurka
(2/1), Michelle Pleuger (1), Annika Worobey (1), Aylin Klatt (2/2), Nadine
Martin , Nathalie Grunau (2/1), Miriam Wortmann (1/1)
12.12.2010
HSG-Mädchen
nach Sieg gegen Riemke schon auf Platz 4
HSG
wA – SV Teutonia Riemke 24 -19
Wer hätte das gedacht ? Nach 8 Spielen in der
Handball-Oberliga belegt der weibl. HSG-Nachwuchs mit einem ausgeglichenen
Punkteverhältnis den 4 Tabellenplatz ! Der Sieg gegen das Team aus dem Bochumer
Vorort war bereits der dritte Saisonsieg für die Schmoll-Sieben in der
laufenden Saison. Gegen die JSG Sauerland und den TVG Kaiserau wurden die
Punkte geteilt, lediglich gegen die drei Top-Teams aus Lünen, Brambauer und
Königsborn verließen die HSG-Mädchen als Verlierer die Halle Eine tolle
Zwischenbilanz für das Schmoll-Team, das sich erst spät als letztes Team für
die Oberliga qualifizieren konnte.
Das schnelle 1-0 für Riemke sollte am vergangenen Sonntag im
gesamten Spiel die einzige Gästeführung bleiben. Danach übernahm die HSG mit
schnellem Kombinationsspiel und viel Zug zum Tor das Kommando. Der erste
Treffer von Sabrina Jurka, die nach fast 5-monatiger Verletzung ihr Comeback
feiern durfte, bedeutete bereits nach 7 Minuten eine 4 -1 Führung. Nora
Beckmanns Treffer zum 8-3 nach 20 Minuten ließ den HSG-Vorsprung sogar auf 5
Tore anwachsen. Hätten die HSG-Mädchen die zahlreichen technischen Fehler der
Gäste konsequenter genutzt, hätte der Vorsprung zur Halbzeit noch deutlich
höher ausfallen können, doch auch der Pausenstand von 13-9 bedeutete eine gute
Ausgangsbasis für den zweiten Spielabschnitt.
Nach dem Wechsel kam zunächst Riemke besser aus den
Startlöchern. Beim 14-12 (38.) und 16-14 (47.)
waren die nun etwas forscher auftretenden Gäste nah am Ausgleich. Doch
eine an diesem Tag in Topform spielende Hannah Steinacker im HSG-Tor rettete
der Schmoll-Sieben ein ums andere Mal die Führung. Mit insgesamt 5 gehaltenen
Strafwürfen und mehreren Klasseparaden avancierte die HSG-Keeperin zu einem der
Matchwinner an diesem Tag. Zwischen der 48. und 55 Minute sorgten dann je zwei
Tore von Michelle Pleuger und Franziska Kaiser, die mit 5 verwandelten
Freiwürfen eine optimale Quote erzielte, für eine erneute 4-Tore-Führung
(20-16) und damit für die Vorentscheidung. Riemke gab zwar zu keinem Zeitpunkt
auf, musste sich aber am Ende gegen das
spielerisch bessere Team aus Lüdenscheid geschlagen geben.
„Trotz zweier Schwächephasen hat meine Mannschaft heute über
60 Minuten ein Superspiel gemacht“, bilanzierte ein sichtlich zufriedener
Sascha Schmoll nach Spielschluss. „Dank Hannah Steinacker ist der Gegner nie
näher als zwei Tore herangekommen. Eigentlich hätten wir sogar noch höher
gewinnen müssen, aber dafür haben wir noch zu viele Bälle verbaselt“
Es spielten: Hannah Steinacker - Franziska Kaiser (7/4),
Michelle Thubauville (1), Nora Beckmann (6), Sabrina Jurka (2), Michelle
Pleuger (6), Annika Worobey (2), Aylin Klatt (1), Nadine Martin (n.e), Nathalie
Grunau (n.e), Fiona Ondrej (n.e.)
28.11.2010
HSG Lüdenscheid - SGSH Juniors 24-18
Schmoll-Sieben klettert auf Platz 5
Die HSG Lüdenscheid wA hat
die mit Spannung erwartete Oberliga-Partie gegen die SGSH Juniors mit 24-18 für sich entschieden.
Echte Derbystimmung kam am ersten Adventssonntag in der Sport-Schriever-Arena
allerdings nur gelegentlich auf. In der jederzeit fair geführten Partie
erspielten sich die HSG-Mädchen in der Anfangsphase leichte Spielvorteile,
zeigten aber Schwächen im Abschluss. Lediglich Michelle Thubauville zeigte sich
in der Anfangsphase auf der rechten Seite treffsicher und hatte mit ihren drei
frühen Treffern maßgeblichen Anteil dass die HSG-Mädchen gegen Mitte der ersten
Halbzeit knapp mit 6-5 vorne lagen. Erst in den letzten 10 Minuten der ersten
Halbzeit legte die HSG ihre Ladehemmung etwas ab und erspielte sich eine
5-Tore-Führung (12-7). Ein höherer Vorsprung
wäre durchaus möglich gewesen, doch mehrere Großchancen – darunter vier
Siebenmeter – wurden fahrlässig liegen gelassen.
Nach dem Wechsel kamen die
Gäste zunächst besser ins Spiel und konnten den Rückstand bis auf ein Tor
verkürzen (15-14). Das war offensichtlich das Signal für eine erfolgreiche
Schlussoffensive der HSG-Mädchen, die
nun endlich auch konsequenter in der Abwehr agierten und nach Ballgewinnen mit
Tempogegenstößen zum Erfolg kamen. Ein Zwischenspurt mit einigen sehenswerten
Treffern brachten der HSG eine 22-16 Führung und damit die Vorentscheidung. Je
zwei Tore fielen dann noch auf beiden Seiten und stellten damit das Endergebnis
von 24-18 her. Nach diesem Sieg , der das Team auf einen guten 6. Platz
klettern lässt, fiel auch das Trainerfazit von Sascha Schmoll insgesamt positiv
aus:“ Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben aber nach 10 Minuten den
Spielfluss verloren. Erst in den letzten Minuten der ersten Halbzeit haben wir
uns wieder gefangen. Anfang der 2. Halbzeit hat man meiner Mannschaft die
Derbynervosität angemerkt. Am Ende waren wir konditionsstärker und haben mit
Tempospiel die entscheidenden Tore gemacht.“
Es spielten: Hannah
Steinacker - Franziska Kaiser (3/1), Michelle Thubauville (3), Nora Beckmann (2),
Miriam Wortmann (2), Michelle Pleuger (9/2), Annika Worobey (2), Aylin Klatt
(3/3), Nadine Martin, Nina Carstens, Fiona Ondrej (n.e.)
14.11.2010
HSG Lüdenscheid - TVG Kaiserau 28-28
Tolle Aufholjagd mit
Punkt belohnt
Wer kurz vor der
Halbzeitpause prophezeit hätte, dass für die HSG-Mädchen in diesem Spiel noch
ein Punktgewinn möglich sei, wäre sicher belächelt worden. Mit 10-19 lag die
HSG zu diesem Zeitpunkt im Hintertreffen, und wohl keiner der anwesenden
Zuschauer hatte noch einen Pfifferling auf die Schmoll-Truppe gesetzt. Desolate
11 Minuten, in denen der HSG-Nachwuchs kein, der Gast aus Kaiserau jedoch 8
Tore erzielte, hatten der HSG einen scheinbar uneinholbaren Rückstand eingebracht.
Bis zur 15. Minute war es ein ausgeglichenes Spiel, was sich auch im
Zwischenstand von 8-9 widerspiegelte. Unerklärlich der dann folgende
elfminütige kollektive Blackout der Heimmannschaft. Ballverluste en masse und
ein katastrophales Rücklaufverhalten ließen die Gäste bis zur 26. Minute
auf 8-17 davonziehen. Nur mühsam fing
sich die HSG wieder, der Halbzeitrückstand von 11-19 ließ jedoch ernsthafte
Hoffnungen nicht mehr zu.
Ein wie ausgewechselt
auftretendes HSG-Team machte sich dann von Beginn des zweiten Spielabschnittes
daran, das Unmögliche doch noch möglich zu machen. Über 15-20 (37.) und 19-22
(43.) kämpfte sich die Schmoll-Sieben gegen das zunehmend verunsicherte
Gästeteam Tor um Tor heran. Die in der zweiten Halbzeit überragende Nora Beckmann
sorgte mit ihren insgesamt 10 Treffern, davon 8 nach der Pause, dafür, dass die
HSG zurück ins Spiel kam. Beim 25-24 (53.) durch Michelle Thubauville lagen die
HSG-Mädchen erstmalig sogar in Führung. Angefeuert vom begeisterten HSG-Anhang
kämpften die mit nur neun gesunden Feldspielerinnen angetretenen
Lüdenscheiderinnen nun verbissen um den möglichen Punktgewinn. Das jetzt wieder
ausgeglichene und von beiden Seiten gutklassige Spiel stand auf der Kippe. Beim
Stand von 27-27 hielt Hannah Steinacker im HSG-Tor den vielleicht wichtigsten
Siebenmeter in der Partie. Je ein Tor gelang beiden Teams noch, als kurz vor
Schluss die torgefährlichste Spielerin der Gäste den Platz verletzt verlassen
musste. Nach dieser Schrecksekunde passierte auf beiden Seiten nichts mehr. Die
Chance zum Sieg vergaben die HSG-Mädchen zehn Sekunden vor Schluss nach einem
Freiwurf, so dass es am Ende beim leistungsgerechten Unentschieden blieb. Nach
dem „gefühlten Sieg“ hat die Schmoll-Sieben nun ein spielfreies Wochenende vor
der Brust, bevor es am letzten November-Sonntag in der BGL-Sporthalle zum
Lokalderby gegen die SGSH-Juniors kommt.
30.10.2010
HSG Lüdenscheid wA – Lüner SV 20-28 (11-12)
Den Favoriten 45 Minuten geärgert
Zufriedene Gesichter im HSG-Lager gab es am Samstag in der Sporthalle am
Wehberg, obwohl die HSG-Mädchen gegen den Lüner SV mit 20-28 den
Kürzeren gezogen hatten. Doch nach dieser am Ende klaren Niederlage sah
es lange Zeit nicht aus. Im Gegenteil: Knapp 40 Minuten spielte die
Schmoll-Sieben nicht nur auf Augenhöhe mit einem der favorisierten
Oberliga-Mannschaften, sondern war phasenweise sogar das bessere Team.
Beim Stand von 18-16 (38.) sah es nach einer kleinen Sensation aus. Als
solche hätte man einen Sieg gegen das Team aus Lünen in Anbetracht der
Personalproblem im Lager der HSG durchaus bezeichnen können. Neben der
Langzeitverletzten Sabrina Jurka musste Sascha Schmoll am Samstag auch
auf Nathalie Grunau (Bänderverletzung) und Aylin Klatt (privat
verhindert) verzichten. Und das bei einem ohnehin nicht gerade üppigen
Kader.
Schon zu Beginn der Partie wurde deutlich, dass vor allem das Fehlen
einer etatmäßigen Kreisläuferin ein weiteres Handicap darstellte.
Zunächst musste Franziska Kaiser, später dann Miriam Wortmann diese
ungewohnte Position einnehmen. Es dauerte ein paar Minuten, bis die
Schmoll-Sieben den Respekt vor dem Gegner ablegte. Die anfangs
unkonzentrierten HSG-Mädchen agierten gegen die selbstbewusst
auftretenden Gäste viel zu ängstlich und lagen prompt mit 1-6 im
Hintertreffen (12.). Der Rückstand hätte sogar höher ausfallen können,
wenn Hannah Steinacker nicht allein in den ersten 5 Minuten vier
hundertprozentige Chancen der Gäste entschärft hätte. Doch dann kamen
die HSG-Mädchen immer besser ins Spiel. Innerhalb von drei Minuten
verkürzte die HSG durch Tore Michelle Pleuger (2) und Nora Beckmann auf
4-6. Die Schmoll-Sieben hatte inzwischen erkannt, dass man mit dem Lüner
SV durchaus mithalten konnte und jeglichen Respekt abgelegt. Beim 7-7
(22.) hatte man auch toremäßig zu den Gästen aufgeschlossen. In der
Folgezeit entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit ansehnlichen
Angriffsaktionen auf beiden Seiten, was sich auch im Halbzeitergebnis
(11-12) niederschlug.
Nach dem Wechsel rieben sich die mitgereisten Lüner Anhänger dann
endgültig die Augen. Die nach der Pause hoch motivierten HSG-Mädchen
übernahmen nun endgültig das Kommando. Die Deckung stellte sich immer
besser auf den Lüner Angriff ein, nach vorne wurde gut kombiniert, und
die herausgespielten Chancen wurden konsequent genutzt. Der verdiente
Lohn war die erste 2-Tore-Führung für die HSG (14-12), an der auch der
lautstark dirigierende Gästetrainer nichts ändern konnte. Die kleine
HSG-Polster hielt bis zum 18-16 (38.). Dann musste die HSG mehr und mehr
ihrer personellen Situation Tribut zollen. Kondition und damit auch
Konzentration ließen bei den HSG-Mädchen, die bis dahin vorbildlich
gekämpft hatten, zwangsläufig nach. Pausen konnte Sascha Schmoll mangels
personeller Alternativen seinen Spielerinnen kaum ermöglichen. Nach der
Kraft verließ dann auch noch das Glück die HSG-Mädchen, die in der
zweiten Halbzeit viermal Latte oder Pfosten trafen. Bis zum 19-19 (45.)
konnte sich die Schmoll-Sieben noch im Spiel halten, dann kippte das
Spiel endgültig zu Gunsten des Favoriten. Sechs Tore in Serie zum 19-25
besiegelten das Schicksal einer tapfer kämpfenden HSG-Rumpfmannschaft.
Damit war die Moral gebrochen. Michelle Pleuger mit ihrem 11. Treffer
gelang noch das 20. HSG-Tor, an dem letztlich doch recht deutlichen Sieg
für den Lüner SV änderte dies freilich nichts mehr.
„Das war heute unsere beste Saisonleistung“, zeigte sich auch Sascha
Schmoll nach Spielende zufrieden. “Das Ergebnis ist eindeutig zu hoch.
Durch die dünne Spielerdecke hat am Ende die Kraft gefehlt. Aber die
verbliebenen Spielerinnen haben toll gekämpft.“
Es spielten: Hannah Steinacker - Franziska Kaiser (4), Michelle
Thubauville (2), Nora Beckmann (1), Miriam Wortmann, Michelle Pleuger
(11), Annika Worobey (2), Nadine Martin, Nina Carstens, Fiona Ondrej
(n.e.)
03.10.2010
VfL Brambauer - HSG Lüdenscheid wA 26-12
Enttäuschender Auswärts-Auftritt
Beim Vorjahresdritten gab es für die Schmoll-Sieben erwartungsgemäß nichts zu holen. Schon im vergangenen Jahr setze es gegen das spielstarke Team aus dem Lüner Vorort zwei deftige Klatschen. Dass es am Ende auch diesmal mit 14 Toren Differenz erneut eine mehr als deutliche Niederlage gab, haben sich die HSG-Mädchen allerdings selbst zuzuschreiben, die nicht an die gute Leistung der Vorwoche anknüpfen konnten, als man gegen die JSG-Sauerland den ersten Punktgewinn feiern konnte.
Nur in der ersten Viertelstunde konnte das Schmoll-Team mit dem Gegner mithalten und das Spiel und das Ergebnis offen gestalten (6-7). Dann schlichen sich immer mehr Fehler ins HSG-Spiel ein und ermöglichten den Gastgebern schon zur Halbzeitpause einen komfortablen Vorsprung (8-15). Auch in Halbzeit zwei zeigten die HSG-Mädchen zu wenig Gegenwehr, um das Ergebnis in Grenzen zu halten. Obwohl der Trainer der Brambauerinnen längst wegen einer roten Karte auf die Tribüne verbannt war, hatten die Gastgeberinnen keine Probleme, die Führung weiter zu auszubauen. Ausdruck einer schwachen Offensiv-Leistung: Ganze vier Tore glückten den HSG-Mädchen nach dem Wechsel und besiegelten damit die bislang höchste Saisonniederlage.
Es spielten: Hannah
Steinacker - Franziska Kaiser (3), Michelle Thubauville (1), Nora
Beckmann (2), Miriam Wortmann, Aylin Klatt (1), Michelle Pleuger
(3), Annika Worobey, Natalie Grunau (1), Nadine Martin, Nina
Carstens (1)
26.09.2010
HSG Lüdenscheid wA - JSG Sauerland 16-16 (7-7)
Erster Punktgewinn für Schmoll-Sieben
Mit einem Kraftakt in der Schlussphase sicherten sich die HSG-Mädchen gegen die JSG Sauerland im ersten Heimspiel der Saison den ersten Punkt in der noch jungen Oberligasaison. Ob das 16-16 gegen das Team aus dem Hochsauerlandkreis eher ein Punktgewinn oder vielleicht doch ein Punktverlust ist, bleibt wohl Geschmacksache. Betrachtet man das gesamte Spiel, trauert man aus HSG-Sicht sicherlich einem verschenkten Punkt hinterher. Mit etwas mehr Durchschlagskraft im Angriff und ein wenig Glück im Abschluss – insgesamt trafen die HSG-Mädchen viermal Pfosten oder Latte – hätte die HSG durchaus als Sieger vom Platz gehen können. Dies gilt erst recht, wenn man die Leistung der Unparteiischen einbezieht, die doch recht einseitig die Siebenmeter verteilten (HSG: 1 – JSG: 7). Sieht man jedoch den Spielverlauf, kann man das Unentschieden durchaus als Punktgewinn werten. Denn schließlich lag das Schmoll-Team 10 Minuten vor Schluss noch mit drei Toren hinten (13-16), und erst ein Kraftakt in der Schlussphase sicherte der HSG das Remis.
Schon nach wenigen Minuten wurde deutlich, dass es ein Spiel zweier abwehrstarker Mannschaften werden würde. Beide Angriffsreihen taten sich über die gesamte Spielzeit schwer, gegen die gut gestaffelte und agile Deckung des Gegners zu Tormöglichkeiten zu kommen. Die HSG versuchte es häufig aus dem Rückraum, der diesmal jedoch seine Torgefährlichkeit zu häufig schuldig blieb. Der Gästeangriff versuchte es meist durch die Mitte, lief sich aber immer wieder an der aufmerksamen HSG-Deckung fest. Die JSG Sauerland dagegen kam vor allem in der ersten Halbzeit meist durch Siebenmeter zu Torchancen. Ein Beleg für die gute Abwehrleistung der HSG-Mädchen: Bis zum Seitenwechsel (7-7) gelangen den Gästen nur drei Tore aus dem Spiel heraus.
Nach der Pause blieb das Spiel bis zum 11-11 (38.) völlig ausgeglichen. Dann leistete sich die Schmoll-Sieben einige Unkonzentriertheiten, die das Gästeteam zur ersten 3-Tore-Führung (11-14) nutzte. Auch 10 Minuten vor Schluss hat dieser Rückstand noch Bestand (13-16). Zwei Treffer von Franziska Kaiser brachten die HSG, die inzwischen auf offene Deckung umgestellt hatte, heran. Und in der Schlussminute wird die kämpferisch tadellose Leistung der HSG-Mädchen dann doch noch belohnt, als Michelle Thubauville mit ihrem dritten Treffer den verdienten Punktgewinn für die HSG sichert.
„Ärgerlich – heute war mehr drin“, reagierte Sascha Schmoll nach Spielende alles andere als zufrieden. „Kämpferisch war das heute sehr gut. Mit der spielerischen Leistung meiner Mannschaft bin ich allerding überhaupt nicht zufrieden. Das war nicht mit der letzten Woche zu vergleichen. Die Abwehr war sehr gut, ebenso die Leistung von Hannah Steinacker im Tor. Aber im Angriff haben wir noch eine Menge Arbeit vor uns.“
Es spielten: Hannah Steinacker - Franziska Kaiser (2), Michelle Thubauville (3), Nora Beckmann (3), Miriam Wortmann (1), Aylin Klatt (1), Michelle Pleuger (4), Annika Worobey (1), Natalie Grunau, Nadine Martin (1), Nina Carstens, Fiona Ondrej, Sophia Hasenburg
18.09.2010
HSG-Rumpfteam verpasst Überraschung
Königsborner SV – HSG Lüdenscheid wA 25-20
Mit nur sieben gesunden Feldspielerinnen mussten die HSG-Mädchen ihren Saisonauftakt beim Königsborner SV bestehen. Fast hätte es für das Schmoll-Team sogar für eine Überraschung gereicht. Doch am Ende musste sich das Lüdenscheider Rumpfteam mit 20-25 geschlagen geben.
In der ersten Halbzeit war die Partie völlig ausgeglichen. Bei wechselnder Führung konnte sich kein Team einen Vorsprung von mehr als 2 Toren erarbeiten. Zur Halbzeitpause hatten die HSG-Mädchen knapp die Nase vorn (11-10). Diese Führung konnte die Schmoll-Sieben zunächst auch nach dem Wechsel halten. Mitte der 2. Halbzeit führten die Lüdenscheiderinnen sogar mit 2 Toren (17-15). Doch es sollte die letzte Führung im Spiel sein. Kraft und Kondition ließen bei den dezimierten HSG-Mädchen nach, und Königsborn konnte mit fünf Toren in Serie die Wende im Spiel einleiten. Das Schmoll-Team kämpfte und kam sogar bis zur 55. Minute noch einmal auf ein Tor heran (19-20). Doch in der Schlussphase war der HSG-Tank dann endgültig leer, und Königsborn konnte den Sieg nach Hause bringen.
Dennoch war HSG-Trainer Sascha Schmoll keinesfalls unzufrieden: „Wir haben das Spiel in den letzten 10 Minuten verloren. Heute hat die bessere Kraft und Kondition des Gegners den Ausschlag gegeben. Bis dahin haben wir super mitgehalten. Spielerisch waren wir heute schon sehr viel weiter als in der Vorbereitung“.
Es spielten: Hannah Steinacker - Franziska Kaiser (6), Michelle Thubauville (4), Nora Beckmann (3), Miriam Wortmann (3), Aylin Klatt (2), Michelle Pleuger (1), Annika Worobey (1), Natalie Grunau (n. e.), Nadine Martin (n. e.)
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