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Sonntag, 3.10.2010
Der Tag danach in Lausen... 

und im Tirol... 

Gute Erholung allen Teilnehmern!!!!!
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Samstag, 2.10.2010



Und Bananen hat's immer noch...

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Freitag, 1.10.2010
Einen Wochenrückblick könnte unterschiedlich aussehen. Ich möchte ihn nur ganz kurz gestalten und mit Tageszitaten vom Leiterteam belegen:
Samstag: „Das mach ich!“
Sonntag: „Das chönnt ich machä.“
Montag: „Machsch du das?“
Dienstag: „Du machsch das!“
Mittwoch: „I mag nümm.“
Donnerstag: „I mag eifach nümm.“
Freitag: „I MAG EIFACH, EIFACH NÜMM!!!!.“

Nein, alles halb so schlimm, denn wir hatten unterdessen das Patentrezept für erschöpfte Leiter gefunden – Gregis Eistee! …Er enthält belebendes Teein und wertvolle Antioxidantien (Wir mussten googeln um herauszufinden, was das ist.) – sie fühlen sich jung und voller Vitalität…
Nur abends sollte man den Tee nicht zu sich nehmen! Wir reden aus Erfahrung… 
Also, rein mit dem Vital-Eistee und ab auf den Platz!
Immer wieder fragten uns die Kinder, ob wir nochmals ein Turnier durchführen würden. So beschlossen wir heute statt des Trainings zwei D – Mannschaften zu bilden, die gegeneinander spielten und zwei E –Mannschaften, die ebenfalls gegeneinander antraten. Der positive Nebeneffekt war natürlich die Schonung der Leiter.
Auch den Kindern merkte man die anstrengende Woche an. Sie waren eher gereizt und auf dem Feld kam es immer häufiger zu kleineren Querelen und unkontrollierten, emotionalen Ausbrüchen.
Als Davis zu den Leitern trat und sagte: „ I mag eifach nümm!“, kam uns dies sehr, sehr bekannt vor! 






Nach dem Mittagessen ging’s wieder besser. Wir starteten erneut eine Zimmeraufräumaktion. In einem Gästebucheintrag wurde eine Webcam verlangt. Wir können euch mitteilen:
- seid froh, seht ihr nicht alles und
- riecht ihr nicht alles!
Eine kleine Kostprobe erhaltet ihr, wenn die Kids zu Hause ihre überfüllten Wäschesäcke auspacken. Dann dürft ihr dies mit 45 multiplizieren und die stinkigen, schweissigen Kickschuhe dazuzählen…

Ein Wunder, dass das Amt für Luftverschmutzung noch nicht aufgetaucht ist!
Da uns heute die Sonne beglückte, beschlossen wir nochmals diverse Miniturniere und Spiele rund ums Haus durchzuführen.





Hiermit verabschiedet sich das Leiterteam vom
-Lager 2010.
Wir haben schon lange nicht mehr so gelacht und viel Spass gehabt! 
Nun freuen wir uns auf die Rangverkündigung der Olympiade und auf das Feierabend – Fleischplättli, sobald es ruhig wird in den oberen Geschossen…

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Donnerstag, 30.9.2010
Noch suche ich nach dem richtigen Begriff um einige Lagerteilnehmer in der Frühe zu beschreiben. „Ferngesteuert“ würde es wohl am ehesten treffen. Wie apathisch und mit bleichen Gesichtern suchen sie morgens einen freien Platz, setzen sich wie ein schlapper Teigklumpen hin und starren in die Unendlichkeit. Mit jedem Bissen Brot oder Cornflakes gelangt mehr Farbe in ihre Gesichter. Bis zum Ende des Morgenessens haben wir sie wieder zurück - die quicklebendigen, frechen Kicker, so wie wir sie kennen.

Im Training sind sie dann aktiv und interessiert dabei. Es macht unglaublichen Spass mit ihnen zu arbeiten. Die Trainingserfolge sind deutlich erkennbar.
Weniger erkennbar sind immer noch die Fortschritte in Sachen Ordnung und Versorgen von Material. 
Als Konsequenz wurde gestern WC-Putzdienst angedroht, und… tatsächlich tappten 6 Kinder ins Fettnäpfchen. Da zwei Leiter heute Morgen das Frühstück verpassten, war auch klar, wer die Verantwortung für diesen Putzdienst übernehmen musste.

Für den Nachmittag stand das Maxi-Turnier auf dem Programm. Zwei Gruppen à zehn Kinder spielten gegeneinander. Im Zentrum stand für uns Leiter Spass und die Umsetzung des Erlernten im Spiel. Selbständig organisierten die Kinder ihre Aufstellung und entwarfen Angriffsstrategien:
Als zusätzliche Herausforderung für chronische Besserwisser wählten wir 6 Kinder aus, die ihre ersten Erfahrungen als Spielleiter machen konnten. Beinahe professionell wurden die Unparteiischen ausgerüstet (Rote und gelbe Karten durften sie nicht haben!) und durch unseren Clubschiri José und den Verbandsschiri Renato in ihrer Arbeit begleitet.


Am Abend stand ein Wettbewerb auf dem Programm. Es galt den besten Lausner Fan zu suchen. Jede Gruppe verkleidete und schminkte eine Person. Diese Person musste in einem Interview Rede und Antwort stehen. Anschliessend wurden sie durch unser souveränes Juryteam Monika, Christian und Maria bewertet. Diese zeigten uns, dass sie nicht nur im Kochen sondern auch in Sachen Bewertung genau die richtige Mischung von Pfeffer und Salz erwischen.

Für die FC 5-Players startete der Stimmung machende Ivan, der sein eigener grösster Fan ist, Turniere liebt und bereit ist, sein letztes Hemd für sein Team zu geben.

Für die "Königlichen" war die flatternde, abhebende Biene Selkan am Start, die ohne Mimik das Publikum zum Jaulen brachte und dazu schaut, dass der Fussball in der Familie bleibt.

Der FC Playboys schickte Meysi – Fan Nino ins Rennen, der beim FC Lausen den Zusammenhalt liebt und Jurymitglied Monika mit seinen Ohrringen bezirzte.

Für die wilden Wölfe startete der durstige Haribo-Tor-Jäger und Sascha-Fan Janis, der bis zu den Fingernägeln in seinen Lieblingsfarben schwarz-gelb war.

Für den FC Bluefrogs trat der selbstbewusste, von sich überzeugte Alexfan Mertan ins Rennen, der die Jury zu bestechen versuchte.

Die 6 Gewinner wählten den winterlich angezogenen Liridon-Fan Armin, der mit seiner piepsenden Stimme Dominik zum Schweigen brachte (!) und auch bei kalter Jahreszeit ein guter FC Lausen - Fan ist.

Mit einem gut einstudierten Koordinationstanz, ganz zur Freude von Renato, trat Showman und Sascha-Fan Valerio für die Kickstars auf.
Den Abschluss machte die Pippi Langstrumpf – ähnliche Autogrammjägerin und Fanfahnen-Trägerin Lara, die absolut nicht nervös war und mit ihrem Charme das Publikum von sich überzeugte.
Nach der Präsentation zog sich die Jury für eine kurze Beratung zurück.

Unterdessen mampfte Silian dem „Herrn der Bananen“ das Mikrofon weg, so das Dominik die Rangverkündigung nur noch mit der Schale durchführen konnte… |
Mittwoch, 29.9.2010
Es wurde ruhiger in der Hütte… die Stimmbänder einzelner Kinder streikten und auch einige Leiter hatten heute früh seltsame, brummige bis quiekende Stimmen. Dennoch packten wir die letzten Töne aus und sangen unserem Geburtstagskind Yekcan schon vor dem Essen ein kräftiges 
Gleich nach dem Morgenessen verschoben wir uns wieder auf den immer noch sumpfigen Fussballplatz. Heute bildeten wir fünf Gruppen. Vier davon rotierten wie in den üblichen Trainings und die Goalie-Gruppe erhielt „Wühlmaustraining“ bei José und Andi. Vorbildhaft erklärte und demonstrierte José seinen Schützlingen, wie sie zu fallen und zu reagieren hatten.


Martin beaufsichtigte den Spielposten und übte mit Landhockey Spielübersicht und Zusammenspiel.
Aldo feilte an der Technik,...

...Renato an der Koordination,...
Sascha und Kurt am Torschuss...

und Dominik übte den anspruchsvollsten Job aus.
Er war Chef der Uhr und der Bananen!
Übrigens eine äusserst wichtige Aufgabe, denn zuerst muss die Banane gegessen werden, bevor es ein Balisto gibt...


Gegen Ende der Trainingseinheit liessen die Kräfte der Kids merklich nach. So wurde nach dem feinen Riz Casimir allen Kindern, die noch ein Freundschaftspiel zu bestreiten hatten Zimmerstunde verordnet. Die anderen packten ihren Rucksack und marschierten wieder ins Tal, vorbei an den Lamas…
Die letzten beiden Freundschaftspiele wurden im Kanton Waadt in Aigle bestritten.
Matchbericht von E-Schiri Renato:
Lausen kam sehr schnell ins Spiel und ging mit zwei wunderbar herausgespielten Aktionen 2:0 in Führung. Der Gegner spielte sehr körperbetont, wovon sich unsere Spieler aber nicht beeindrucken liessen. In der zweiten Halbzeit erzielten wir rasch das 3:0. Anschliessend liessen die Kinder in ihrer Leistung etwas nach. Den Gegnern gelang das 3:1. Unsere Kids fingen sich wieder und erzielten das 4:1. Zum Schluss drängten die Waadtländer immer mehr nach vorne und wurden dafür mit zwei Toren belohnt. Die letzten Minuten waren geprägt von Angriffen auf unser Tor, bis ich der Zitterpartie nach zwei Minuten Nachspielzeit ein Ende setzte. 3:4 Sieg für Lausen!

Matchbericht von D-Trainer Dominik:
Nach total 4 Testspielen, die alle souverän von Lausen gewonnen wurden, stand das 5. und letzte Spiel der Da – Mannschaft auf dem Programm. Unsere Da – Mannschaft trat gegen den FC Aigle (Stärkeklasse 1) an. Die Jungs konnten leider die Siegesserie des FC Lausen nicht fortsetzen. Wir verloren das Spiel 4:1. Der Da-Mannschaft war’s einfach nicht möglich gegen die zügig spielenden und technisch starken Waadtländer ihr Spiel aufzubauen. Der FC Aigle hat verdient gegen unsere müde Mannschaft gewonnen.


Zwischen dem Training, dem Essen und dem Unterhaltungsprogramm haben die Kinder immer wieder die Möglichkeit sich selber zu beschäftigen. Von kopflosen Spielern beim Töggelikasten oder stiellosen Pingpong-Schlägern lässt man sich vom Spiel nicht abhalten.

Nach dem Nachtessen entführte Maria unser Geburtstagskind für eine Viertelstunde. Hand in Hand mit den Kindern dekorierten wir den Raum schwarz - gelb. Mit einem kleinen Törtchen, Gesang und einem Geschenk überraschten wir anschliessend Yekcan. Ihm zu Ehren kündigten wir das Toffifeespiel (Schoggispiel) an. “Oh, nein, ich habe Schokolade nicht gern,“ maulte Elias. Drei Mal dürft ihr raten, wer die grössten, mit Toffifees gefüllten Hamsterbacken hatte…

Zum Trost für alle die leer ausgegangen waren hatte das Küchenteam Mohrenköpfe als „Bettmümpfeli“ bereit.
PS: Ein herzliches Dankeschön für all die motivierenden Gästebucheinträge.  |
Dienstag, 28.9.10
Nachtrag:
Zitat von Joris: „He du, unsere Fahne ist nicht auf dem Computer… nämlich!“

Nach dem anstrengenden Vortag wollten wir heute die Kinder etwas schonen und kreierten ein „Light – Programm“. (Böse Zungen behaupten, die Schonung bräuchten wohl eher die Leiter.)
So gab’s also kein Jogging zum Sportplatz. Stattdessen instruierte José die Kids in Sachen Entspannung…
Ausserdem richteten wir eine Praxis mit Wartezimmer ein. Maria tapte Füsse, verpflasterte Blasen, entfernte Holzsplitterchen aus Fingern, massierte verkrampfte Muskeln, verteilte homöopathische Kügelchen und behandelte Liebeskummer.
Übrigens: Das gleiche „Boboli“ schmerzte je nach Programm ganz fest bis gar nicht… 

Der Morgen gehörte dem zweiten Teil des Miniturniers. Auf der Fan-Tribüne richteten sich die Fans auf ihren Liegeplätzen ein.

Motiviert spielten die Kids bis im wahrsten Sinne die Sohlen flogen.
Mit grosser Freude hörten wir Bemerkungen wie die von Pascal: „Hey denkt daran, es soll nicht einfach ‚gebölzt’ werden. Wir üben das Zusammenspiel und die Kleinen sollen auch angespielt werden und ihre Freude beim Turnier haben.“
UNSERE ARBEIT TRÄGT VIELE FRÜCHTE!!! 
Es ist übrigens unglaublich, was solch kleine Menschen nach einem Sportmorgen in der Kälte für Mengen an Lebensmittel hineinstopfen… und die Küchenmannschaft schaut, dass es immer genug hat.
Nach dem Mittagessen widmeten wir uns wiederum der Zimmerordnung. Dieses Kapitel trägt noch keine erkennbaren Früchte, leider. Bei unserem Db – Zimmer heisst „Zimmer aufräumen“ alles Material unter die Betten schieben. Tja, auf diesen Fall setzten wir Kommandant Jolanda an.

Aber auch in den anderen Zimmern brauchte es tatkräftige Unterstützung, damit die Kinder ihre Kleider wieder fanden und die nassen Klamotten von den anderen trennen konnten. Mit gutem Gewissen können wir nun behaupten, die Kinder bringen ihren angefressenen Lunch von der Hinfahrt nicht mehr nach Hause!
Martin und Sascha stellten am Nachmittag einen Spielparcours auf. Boccia, Darts, Zielwurf und Ball über die Schnur wurde in Teams gegeneinander gespielt. Übrigens war am Morgen Aldo, der dritte Trainer des Da angekommen. Er hatte sich auf zwei Ferientage eingestellt… wir liessen ihn vorläufig in dem Glauben.

Auch heute stand ein Freundschaftsspiel auf dem Programm. Mit zwei gefüllten Bussen ging’s wieder ins Tal.
Matchbericht des Spielleiters José:
Erneut waren unsere Jungs/Girls in Vionnaz zum Spiel eingeladen. Diesmal durfte sich unsere Stärkeklasse 3 – Mannschaft mit einer Walliser Mannschaft messen. Unsere Mannschaft mit 2 F-Junioren zeigten eine Super – Leistung. Obwohl wir mit 1:0 in Rückstand gingen, konnten wir die Partie kehren und einen Sieg von 1:6 heimfahren. Grosses Kompliment!
Der Abend war natürlich dem FCB gewidmet. Dem Leiterbüro wurde eine Kinobestuhlung verpasst. Pascal outete sich als Bayernfan mit Bayern-Shirt und musste einige faule Sprüche hinnehmen. Nach dem 1:0 für Basel, zog er sich das FCB-Shirt über... bis zum Anschlusstreffer von Bayern, da flog das Shirt wieder weg…

... und Feststellung des Tages: "Die Betten sind angeschraubt!"
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Montag, 27.9.2010
Langsam stellt sich die Routine ein.
Die Kinder gehen zu vernünftigen Zeiten ins Bett und stehen zu akzeptablen Zeiten auf. Selbst an die komischen Metallgestelle, auf welchen wir schlafen sollen, haben wir uns langsam gewöhnt. Wenn man zwei Matratzen auf die Regale auflegt, könnte man fast von weicher Liegefläche sprechen, fast, aber wirklich nur fast. Na ja, vielleicht liegt es aber auch an der Müdigkeit, dass wir besser schlafen - da ist alles nicht mehr so wichtig!
Hier eine Zimmerimpression aus dem Da '98 - Zimmer:

Gleich nach dem Morgenessen besammelten wir uns wieder auf dem Vorplatz. Da wir keine Nachtschwärmer ertappen konnten, beschlossen wir das Jogging zum Fussballplatz freiwillig anzubieten. Erstaunlicherweise meldeten sich zwei Drittel der Kids für diese Aktion. Sascha widmete sich den „Schnellläufern“ und musste sich spurten, um Lara auf den Fersen zu bleiben. Dominik übernahm die Funktion des Besenwagens. 
Wiederum gab es auf dem Platz vier Gruppen, die vier Posten zu bestreiten hatten. Unterdessen bildeten Martin, Kurt und Joris ein Rekognosziertrupp. Sie nahmen den Wanderweg nach Vionnanz unter die Füsse. Tapfer marschierte Joris (Piccolospieler) den fast zweistündigen Weg mit. Dies verwendeten wir später natürlich als vorbildliches Beispiel für wanderfaule Fussballkids.

Während des Morgens erhielten wir Besuch von Jolanda und Beat, den beiden Db - Trainern. Pflichtbewusst brachten sie uns die Nachbestellungen, die wir ihnen am Vortag telefonisch durchgegeben hatten. Dabei war auch Saschas Fix-Leintuch. Da dieser sich aber erst ins Zimmer begibt, wenn er Müdigkeit nicht mehr buchstabieren kann, wird dieses Fixi wohl auf dem Tisch liegen bleiben...

Nach dem Essen gab’s Spiel und Spass rund ums Haus, bis wir in drei Gruppen zum Freundschaftsspiel im Tal marschierten oder fuhren (übrigens Plan 47 unseres logistischen Problems vom Vorabend).

Aldos Kommentar zu diesem Bild: "Ach, Dominik ist auf der Wanderung auch dabei gewesen?" 
Matchbericht zum E-Spiel vom Schiri José:
Wir erlebten ein spannendes Spiel zwischen unseren E – Junioren und den Gastgebern Vionnaz. Lara half als Torfrau aus und zeigte, dass sie auch im Goal schwer zu schlagen ist. Mit ihren präzisen Pässen lancierte sie gut Angriffe der Jungs, die mit viel Eifer ins Spiel gingen und zu mehr Ballbesitz kamen. Vionnaz konnte zu Beginn zwei Mal ausgleichen kam aber nur selten zu Torchancen.
Das Spiel endete 3:4.
Zitat von Elias: „Janis hat auf meinen Eckball ein Haribo – Tor geschossen. Wir teilen uns die Gummibärchen!“ (Andi gibt gerne Auskunft, was es mit dem Haribo –Tor auf sich hat.) 
Matchbericht zum D-Spiel vom Schiri Renato:
Unsere D-Junioren sind sehr gut ins Spiel gestartet und hatten den Gegner von Anfang an unter Kontrolle. Zwei Standartsituationen führten leider schon bald zum 2:0 für den Gastgeber. Vor der Halbzeit gelang unseren Spielern ein Anschlusstreffer, der ihnen viel Selbstvertrauen für die zweite Halbzeit gab. In schönen Spielzügen folgten weitere Tore auf beiden Seiten. Unsere Kids wollten aber gewinnen und kämpften bis zum Schluss. Mit dem 3:4 vier Minuten vor Spielende holten sie sich den Lohn für ihren Einsatz und siegten verdient.
Zitat von Jolanda: „Meine Kinder sind einfach genial!“
Das Nachtessen wurde heute später eingenommen und schon bald ging’s ab ins Bett. Das gefürchtete Db – Zimmer war heute äusserst diszipliniert. Pünktlich war nur noch gleichmässiges Schnaufen oder Schnärcheln zu vernehmen. (Vermutlich half Jolandas Drohung, alle Nachtschwärmer in ihr Zimmer zu nehmen. Beat äusserte sich dazu nicht...und zwei Jahre später wäre wohl extra Tumult gemacht worden.)
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Sonntag, 26.9.2010
7.30 Uhr Tagwache – ha, von wegen! Um Viertel nach sechs, genau genommen 6.11Uhr, begann im Gang das kichernde Ameisenrennen.
Andis Zitat dazu beim Morgenessen:
„Wir nehmen aufeinander Rücksicht. Also wenn ihr früher wach werdet, dann dürft ihr ... ehh... von mir aus... ehh... im Bett... ehh... ruhig liegen!“
Nach dem ausgiebigen Morgenessen (frische, warme Zöpfe) war es Zeit die Kinder zu bewegen. Die Mehrheit der Kids durfte mit dem Lager - Taxi zum abgelegenen Sportplatz fahren. Tja, und die Nachtschwärmer nahmen halt den 2 Kilometer langen Weg unter die Füsse.
Auf dem durchnässten Platz wurden vier Gruppen gebildet, die im Verlaufe des Morgens vier unterschiedliche Posten zu absolvieren hatten. Die kurzen Pausen dazwischen nutzten die Kinder, um auf der Crossstrecke neben dem Spielfeld zu tummeln. Die Waschmaschine zu Hause wird wohl am Wochenende auf Hochtouren laufen...

Im Nu war die zweistündige Trainingszeit um und die Temperatur von 4°C auf 8°C gestiegen. Nun hatten wir Hunger! Zum Glück gibt’s unsere Küchenmannschaft, die uns kulinarisch verwöhnt.
Der Nachmittag war dem Mini – Turnier gewidmet. Die gestern gebildeten Mannschaften traten gegeneinander an.

Grosse Freude bereitete uns das Fairplay und der Teamgeist der einzelnen Gruppen. Die älteren D - Spieler nahmen Rücksicht auf die E- und F- Junioren und suchten mit ihnen das Zusammenspiel. Oft mussten sie gar über deren Können staunen. Wer gerade nicht spielte, mampfte Kuchen, den wir von den Eltern mitbekommen hatten. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für all die Spenden!


Nach dem Duschen und dem feinen Nachtessen hiess es „Zimmer puffen“. Da die Kinder fast alle gleiche FC Lausen - Kleider haben, stellte sich dies als nicht sehr einfach heraus. Da kam der Zeitpunkt, das Fundbüro zu eröffnen. Liegengelassene Handtücher, verlorene Unterhosen (?) und ausgesetzte Socken erhielten vorläufig Asyl. 
Anschliessend ging’s schulstubenmässig weiter. Die Kids füllten einen Fragebogen rund um den Fussball aus. Wie oft muss ein Kunstrasen gemäht werden... (Beim Probedurchlauf mit den Leitern kam Dominik bei dieser Frage doch arg ins Grübeln!)

Die grösste Herausforderung für uns Leiter kam aber jetzt auf uns zu. Diesmal waren es nicht die Kids, denn die Meisten schlummerten bereits kurz nach dem Lichterlöschen (Yeahh!). 
Ein logistisches Problem beschäftigte uns viel mehr:
Wie fährt man 52 Personen mit zwei Bussen, eventuell zwei PWs ins Tal. Wobei 14 bereits um 16.30 Uhr dort sein müssen, einige aber erst um 17.30Uhr, die Hälfte davon muss früher wieder nach Hause, der Chauffeur vom ersten Bus bleibt unten, jene brauchen noch Kindersitze und wann nehmen wir z’Vieri... Je länger der Abend dauerte, desto chaotischer und kreativer waren die Lösungsvorschläge...
Zitat von Andi zum Tagesabschluss: „Ich bin dann einfach dort...“
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Samstag, 25.9.2010
Mein Gott! Und wir dachten, dass nur im Skilager viel Gepäck mitreist!
Des Besseren wurden wir heute belehrt. Die E- und D-Junioren des FC Lausen schleppten tonnenweise Sporttaschen, mannsgrosse Koffer, mit Lebensmittel gefüllte Tüten, Schlafsäcke und gestopfte Rucksäcke zum Besammlungsplatz Galerie Bifang. Mit grosser Mühe und Präzisionsarbeit wurde das Gepäck im Car verstaut, und alle Gepäckfächer randvoll gestopft.

Plötzlich tauchten drei Murat-Bananen-Schachteln aus Marks Kofferraum auf, die ebenfalls mit nach Torgon ins Wallis wollten. Geduldig und mit einer unendlichen Ruhe stapelte unser Bus-Chauffeur Peter die Gepäcksstücke neu. Und so fanden auch die Bananen noch ein enges Plätzchen, denn Mark wollte sie wirklich nicht für sich behalten...
Nachdem anschliessend auch die aufgeregten Kinder verstaut waren, startete der Bus und los ging’s Richtung Abenteuer.
Sascha:
“Nachdem Maria und ich nach 30Minuten endlich den Video beherrschten wurde es ruhiger im Bus.“
Nach dreistündiger Fahrt und zwanzig Haarnadelkurven kamen wir im dichten Nebel beim Lagerhaus an. Nun war Zimmerbezug angesagt. Schnell fanden einige Kinder heraus, dass die Räume sehr ringhörig sind und man sich durch die Wände unterhalten kann. (Dies wurde dann auch spätabends ausgiebig getestet.)

Dringend brauchten nun die aufgeregten und überdrehten Kinder etwas Bewegung. Sascha und Martin stellten sich mutig dieser Aufgabe und führten Frisbee - Stafetten durch.
Fast wie Engel... 
Nach dem Nachtessen (mmmhhh...) wurden für die Lagerolympiade acht Teams gebildet. Die Kinder suchten nach einem Teamnamen und zeichneten erste Entwürfe für ihre Mannschaftsfahnen. Jedem Kind wurde ein Plastiksack übergestülpt und schon vertieften sich die Kids im Bemalen der Fahnen. Mit grosser Ausdauer verharrten sie ruhig an ihren Arbeiten. (So ruhig wurde es später kaum mehr).


Auf dem Tagesplan war um 22.00Uhr Nachtruhe eingetragen... (Theorie!)
Tja, wie erwartet, klappte dies in der Praxis nicht wirklich. Von „Tat, Wahrheit und Risiko“ bis hin zum Balkonspaziergang beschäftigten sich die Kids selbständig. Um 23.00Uhr wurde vom Leiterteam eine Sondereinheit mit diesem Fall vertraut gemacht, die nun selber „Tat, Wahrheit und Risiko“ spielte:
Die Bilanz war: sieben Verzeigungen und eine Einzelhaft.
Vermutlich hatten unsere Kids heute zu wenig Bewegung. Morgen wird sich dies bestimmt ändern! Wir werden sehen....
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