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Hier entsteht die Seite handbike.html 

Nachdem die Krankenkasse den Antrag für ein Kraftverstärkersystem für meinen neuen Handrolli abgelehnt hatte, nahm ich allen Mut zusammen und legte mir ein Handbike zu. Bis heute habe ich das nicht bereut. Hier auf dieser Seite werde ich in Zukunft über meine Touren und Erlebnisse berichten.

 

Seit einem Kletterunfall ist Veit Riffer (40) behindert. Jetzt zeigt er Touristen die Sächsische Schweiz

Von JANE PABST

Bergsteigen heißt, sich nicht unterkriegen lassen, kämpfen. Auch deshalb gab Veit Riffer (40) nach einem schweren Kletter-Unfall nicht auf.

Und ließ sich zum Nationalparkführer in der Sächsischen Schweiz ausbilden. Heute ist er Deutschlands erster rollstuhlfahrender Gebirgsführer.

Rückblick: „Wenn ich morgen nicht wiederkomme, hatte ich einen schweren Unfall und liege im Krankenhaus.“ Was als Scherz gemeint war, wurde bittere Realität. Veit Riffer stürzte 12 Meter tief: Querschnittslähmung ab dem 4. Wirbel! „Ich bin selber schuld, es lag an meiner Sicherung“, erklärt er.

„Ich biete jetzt geführte Rolliwanderungen an. Bereits aus ganz Deutschland kommen Anfragen“, so der studierte Wirtschaftsinformatiker, der noch in Teilzeit beim ehemaligen Landesvermessungsamt arbeitet.

„Ich will zeigen, dass auch Menschen mit Handicap im Gebirge wandern können. In der Sächsischen Schweiz ist viel möglich. Man kommt zur Brandaussicht, zum Hohen Winterberg, zu den Schrammsteinen“, erklärt er.

Riffer breitet Wanderkarten in der Wohnstube aus. „7 bis 10 Kilometer sind die Rolliwanderungen lang, aber man kann auch Handbike fahren“, so Riffer. Damit bewegt er sich selbst auch sehr gerne fort. Vor drei Jahren kaufte er sich für 7500 Euro so ein Liegerad. „So kann ich bis zu 300 km zurücklegen.“



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