
Am 12. Mai 2009 gehts wieder aufs Pferd. Freue mich schon sehr auf BLITZ. So heißt dieses Pferd. Ich fühle mich sehr wohl. Und Heike steuert auch dazu bei, daß alles gut klappt.
Was ist eigentlich Hippotherapie?
Das ist Physiotherapie mit dem Pferd als "Hilfsmittel". Mit dem "normalen" Reiten hat das wenig zu tun. Ich als Patient habe keine Einwirkung auf das Pferd. Ich sitze auf dem Pferd im günstigen Spreizsitz und meine Beine hängen locker.
Was soll die Therapie erreichen?
Das Pferd überträgt die dreidimensionalen Bewegungsimpulse auf mich und regt so meine ganze Muskulatur an. Haltungsreaktionen, Gleichgewichtssinn und Koordinationsfähigkeit werden so geschult. Im Gehirn werden so unbewußt ablaufende, aber gerade nicht funktionierende Bewegungsmuster, wie zum Beispiel beim Gehen, wieder erlernt. Die Kombination von gangtypischer Stimulierung der Muskulatur und dem Gleichgewicht in der Vorwärtsbewegung erreicht man nur in der Hippotherapie. Deshalb ist auch der relativ hohe Aufwand bei der Therapie gerechtfertigt.
Wem hilft die Hippotherapie besonders?
Sie eignet sich hervorragend für MS-Patienten, Patienten mit neurologischen Bewegungsstörungen, wie frühkindliche Hirnschädigungen, oder Schädel-Hirn-Verletzungen und Schlaganfallpatienten.
Wer bezahlt Hippotherapie?
Diese Therapie ist keine Kassenleistung der gesetzlichen Krankenversicherung.
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